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Stadt- und Regionalmuseum Perleberg

Außenansicht Museum Perleberg

Leiter Herr F. Riedel

Mönchort 7 - 11
19348 Perleberg

Telefon (03876) 781 422 | Empfang
Telefax (03876) 781 499

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.stadtmuseum-perleberg.de

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag: 10.00 - 13.00 Uhr
Sonntag: 11.00 - 16.00 Uhr
... sowie nach Vereinbarung.

Eintrittspreise:
3,50 € | ermäßigt 1,50 €

Nachdem 1899 die Funde aus dem Königsgrab Seddin ins Märkische Museum nach Berlin verbracht worden waren, entschied man sich, in Perleberg ein Museum zu gründen. Dies geschah im Jahr 1905. Es sollte die weiteren Funde aus der Region sowie die sonstigen Altertümer aus der Stadt Perleberg und dem Umland aufnehmen. Museumsgründer und erster Leiter war Kaufmann Wilhelm Ratig (1852-1929). Unter den Brandenburgischen Regionalmuseen gehört das Perleberger Stadt- und Regionalmuseum zu den ältesten Gründungen mit den umfangreichsten Sammlungsbeständen. Seine Heimstatt ist seit 1931 das aus der Zeit um 1800 stammende Haus Mönchort 7 in Perleberg. Dazu kamen später die Häuser 9 bis 11.

 

Zum Thema "Prignitz" ist einerseits ein Internetportal für die Recherche regionalkundlicher Medien der Bibliotheken, Archive und Museen der Mitgliedskommunen des Regionalen Wachstumskerns Perleberg, Wittenberge, Karstädt im Internet unter http://www.regionalbibliothek-prignitz.de/ zu finden.

 

Anderseits wird durch den gemeinnützigen Förderkreis Prignitzer Museen e. V. eine Internetplattform über die Museen der Prignitz unter http://www.prignitzer-museen.de/ geführt.

 

Informationen rund um die Ausstellungen sowie Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite des

 

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Aktuelle Meldungen

Vortrag von Dr. Hubertus Fischer: „Fontane und die Prignitz – eine Leerstelle“

(05.02.2019)

Vortrag der Jahresvortragsreihe 2019 des Stadt- und Regionalmuseums und zum 200. Geburtstag Theodor Fontanes in diesem Jahr

 

Prof. i.R. Dr. Hubertus Fischer, Berlin: „Fontane und die Prignitz – eine Leerstelle“

Als nach dem Fall der Mauer vor 30 Jahren nun auch entlegene Gegenden Brandenburgs zum Ziel touristischer Unternehmungen wurden, druckte eine große Berliner Tageszeitung das Foto eines märkischen Schlosses, das, wie es die Bildunterschrift bedauerte, von Theodor Fontane nicht beschrieben worden sei. Theodor Fontane – der Kronzeuge der Medien, die den Verfasser der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ in allen historischen Belangen bis zum heutigen Tage als zuverlässige Autorität anrufen. Auch in diesem großartigen Fontane-Jahr anlässlich seines 200. Geburtstages haben viele Besucher, die das Land zwischen Elbe und Oder erkunden, selbstverständlich seine „Wanderungen“ im Gepäck, die vor 160 Jahren den märkischen Tourismus initiierten.

 

Die Prignitz fehlt, wie übrigens auch die klassischen brandenburgischen Landschaften der Altmark, der Uckermark und der Neumark. Und auch das idyllische Bild vom Ähren sammelnden Spaziergänger stimmt nicht, denn Fontane war ein Wanderer, der am liebsten fuhr und die Annehmlichkeiten der rasanten Verkehrsentwicklung seiner Zeit nutze. Lag die Prignitz zu weit vom Schuss? Boten ihm „Land und Leute“ der Prignitz zu wenig Stoff, um ihr wie der Grafschaft Ruppin, dem Oderland, dem Havelland oder auch dem Spreeland einen Band zu widmen? Ein weißer Fleck, eine Leerstelle gar?

 

Antwort gibt der renommierte Germanist und Fontane-Forscher Prof. i.R. Dr. Hubertus Fischer, langjähriger Vorsitzender der Theodor Fontane Gesellschaft und seit September letzten Jahres deren Ehrenpräsident, am 11. Februar 2019 um 19.00 Uhr im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg, im Rahmen der Jahresvortragsreihe.

 

Der Eintritt beträgt 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro.

Foto zur Meldung: Vortrag von Dr. Hubertus Fischer: „Fontane und die Prignitz – eine Leerstelle“
Foto: freigegebenes Bildmotiv vom Stadt- und Regionalmuseum | Titelseite von Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg, 1862

Auftaktvortrag der Jahresvortragsreihe 2019 des Stadt- und Regionalmuseums

(10.01.2019)

Die diesjährige Vortragsreihe des Stadt- und Regionalmuseums startet am kommenden

 

Montag, 14. Januar 2019 um 19.00 Uhr.

Zu Gast ist Antje Reichel, die Leiterin des Prignitz-Museums am Dom in Havelberg.

Frau Reichel referiert über „Spuren und Orte jüdischer Geschichte in der Prignitz“.

 

Die jüdische Geschichte in der Prignitz beginnt mit dem Ausbau von Handelswegen im 14. Jahrhundert. Erster schriftlicher Beleg für die Anwesenheit jüdischer Kaufleute ist ein Schutzprivileg aus dem Jahr 1334. Die Gründungslegende des Klosters Heiligengrabe, die Ausweisung aller Juden der Mark Brandenburg 1510, das Anwachsen der Gemeinden im 19. Jahrhundert und der Holocaust im Nationalsozialismus sind einige der Themen, die im Bildvortrag "Spuren und Orte jüdischer Geschichte in der Prignitz" berührt werden. Antje Reichel gibt dabei einen Überblick über die regionale jüdische Geschichte der Städte Kyritz, Perleberg, Wittstock, Pritzwalk, Havelberg, Lenzen, Wittenberge und Bad Wilsnack. Es werden außerdem Orte mit besonderen Aspekten wie zum Beispiel das Hachschara-Lager 1934 - 1941 in Havelberg vorgestellt.

 

Der Eintritt beträgt 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro.

Foto zur Meldung: Auftaktvortrag der Jahresvortragsreihe 2019 des Stadt- und Regionalmuseums
Foto: Durch die Referentin freigegebenes Bildmotiv | Legendentafel Heiligengrabe


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