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Rolandstadt Perleberg

Foto: Stadt Perleberg, 2015

Bürgermeister Axel Schmidt

Großer Markt 1 a
19348 Perleberg

(03876) 7 81 - 0
(03876) 7 81 - 180

E-Mail:
Homepage: www.stadt-perleberg.de

Öffnungszeiten:

Montag, Freitag: 8.00 - 11.30 Uhr

Dienstag: 8.00 - 11.30 Uhr | 13.00 - 17.30 Uhr

Mittwoch: geschlossen

Donnerstag: 8.00 - 11.30 Uhr | 13.00 - 15.00 Uhr

Ausnahme: Standesamt freitags keine Sprechzeit.

Termine sind an den anderen Tagen nach Vereinbarung möglich.

 


Liebenswerte Stadt im Herzen der Prignitz

 

Auf halbem Wege zwischen Hamburg und Berlin liegt die reizvolle Stadt Perleberg. Seit über 750 Jahren liegt sie zwischen unberührter Natur und ursprünglichen Dörfern. Der auf dem Großen Markt stehende Roland ist Zeugnis von der Unabhängigkeit von Landesherren, dem Stadtrecht, sowie Markt-, Stapel- und Handelsrechten.

 

Durchführende Handelsstrassen, der Wasserweg des Flusses Stepenitz und nicht zuletzt die Eisenbahn verhalfen der Stadt zum Aufschwung. Inmitten der noch teilweise erhaltenen Stadtmauern steht ein gut erhaltenes historisches Ensemble der Altstadt mit sehenswerten Bürgerhäusern, dem Rathaus und der St. Jakobi Kirche. Der Charme dieser Stadt lässt sie entdecken, wiederkommen und heimisch werden.

 

Foto: J. Nering, Perlebeerg 2013 (Roland)

PERLEBERG Portrait

 

  • Arbeitsplatzstandort

  • Ruhige Wohnlage (Förderung innerstädtisches Bauen, Bauflächen in stadtnaher Lage)

  • Verkehrsanbindung B 5 und B 189

  • Bahnanschluss

  • Kindergärten, Schulen, Gymnasium

  • Fahrradfreundliche Stadt

  • Kreiskrankenhaus

  • Pflegeeinrichtungen

  • betreutes Wohnen

  • City-Bus-Verkehr

  • Freie Gewerbeflächen

 

PERLEBERG Erleben

 

  • Historische Altstadt umgeben von der Stepenitz

  • viele Sehenswürdigkeiten

  • attraktive belebte Innenstadt

  • reges Geschäftsleben und nahe Einkaufsmöglichkeiten

  • Radwege in der Umgebung

  • Stepenitztouren

 

Foto: G. Baack, Perleberg 2013

Foto: G. Baack, Perleberg 2011

PERLEBERG Kulturell

 

  • drei Museen, Tierpark, Sportpark, Bibliothek, Freibad, Kino, Buchantiquariat

  • reges Vereinsleben

  • Jährliche Veranstaltungen:

Tierparkfest, Lotte-Lehmann-Woche und Akademie, Perleberg-Festival, Kneipennacht und Kulturlandprojekte

  • Regelmäßige Veranstaltungen:

des Chores des Gymnasiums, der Kreismusikschule, Museumsabende, Vorträge, literarischer Mittwoch


Aktuelle Meldungen

50 Jahre Kita „Piccolino“: Geburtstagsfeier am 12. Juni

(30. 05. 2024)

Mit einem Lichterfest und Lampionumzug ist die Kita „Piccolino“ am 31. Januar in ihr Jubiläumsjahr gestartet. Doch die große Feier wurde in die warme Jahreszeit verlegt, findet nun am 12. Juni ab 16 Uhr auf dem Kita-Gelände statt. „Bis 19 Uhr wollen wir gemeinsam mit Kindern, Eltern und Großeltern den Kita-Geburtstag nachfeiern“, sagt Kita-Leiterin Cornelia Schreiber. „Alle ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ebenso herzlich eingeladen mit uns zu feiern.“

 

In den vergangenen 50 Jahren haben zahlreiche Erzieherinnen und Erzieher sowie Küchenkräfte und Hausmeister hier gearbeitet. Cornelia Schreiber würde sich sehr über das Kommen der Ehemaligen freuen.

 

Als Kiko 2 (Kinderkombination 2) hat am 28. Januar 1974 die Geschichte der heutigen Kita begonnen. 80 Krippenkinder und 180 Kindergartenkinder fanden in der neuen Einrichtung eine Betreuung über den gesamten Tag.

 

Ebenfalls vor 50 Jahren eingeweiht wurde die hauseigene Küche. Sie besteht noch heute. Und bis heute verstehen es die Küchenkräfte für die Kita-Kinder und die Schüler der Geschwister-Scholl-Grundschule ein schmackhaftes Essen zu zaubern.

 

Kita-Leiterin Cornelia Schreiber ist seit 1988 in der Einrichtung tätig, hat somit auch deren Veränderungen, die mit der Wende kamen miterlebt: „Anfang des Jahres 1991 wurden die Krippe und der Kindergarten zur Kita vereint. Seit 1992 sind wir die Kindertagesstätte ,Piccolino‘. Die ersten Hortkinder kamen 1993 hinzu.“

 

Ungern erinnert sie sich an das Jahr 1997, als im September ein Drittel der Kindertagesstätte einer Brandstiftung zum Opfer fiel. „Doch bereits sechs Monate später konnten die Räumlichkeiten wieder bezogen werden“, erzählt Cornelia Schreiber.

 

Im Jahr 2011 gab es noch einmal eine Strukturveränderung. Unter einem Dach befinden sich nun die Kita unter der Leitung von Cornelia Schreiber und der Hort mit seiner Leiterin Sandra Muhs.

 

Aktuell besuchen 87 Kita-Kinder und circa 160 Hortkinder die Einrichtung in der Dobberziner Straße.

 

Für die Geburtstagsfeier am 12. Juni wird Einiges vorbereitet, so Cornelia Schreiber. „Es gibt Kuchen, Kaffee und Bratwurst. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Es gibt eine Bastelstraße. Hier können unter anderem Gipsfiguren bemalt und kleine Boote gefaltet werden. Die Kinder können sich Schminken oder Tattoos aufkleben lassen.

 

Sport und Spiel wird es ebenso geben wie ein kleines Kettenkarussell. „Damit können die Kinder kostenlos fahren.“

 

In der Kita „Piccolino“ laufen die Vorbereitungen auf die große Geburtstagsfeier am 12. Juni. Cornelia Schreiber und Sandra Muhs freuen sich auf zahlreiche Gäste, schöne Gespräche und hoffentlich das passende Wetter zum Fest.

Foto zur Meldung: 50 Jahre Kita „Piccolino“: Geburtstagsfeier am 12. Juni
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Kindertagesstätte "Piccolino" wurde vor 50 Jahren als Kinderkombination 2 eingeweiht.

Hort „Piccolino“ lädt zukünftige Hortkinder und deren Eltern zum Kennenlerngespräch ein

(30. 05. 2024)

Kinder, die künftig den Hort „Piccolino“ in der Dobberziner Straße 30a besuchen und deren Eltern sollten sich schon jetzt den 19. Juni vormerken. An diesem Tag sind sie in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr in den Multifunktionsraum der Geschwister-Scholl-Grundschule zu einem Kennenlerngespräch eingeladen.

 

Hortleiterin Sandra Muhs wird die Eltern über den Tagesablauf in der Einrichtung informieren. 

 

Die Kinder werden in dieser Zeit von den Erzieherinnen und Erziehern betreut, können diese dabei schon ein wenig kennenlernen.

 

Anschließend gehen die Jungen und Mädchen mit ihren Eltern und den Erzieherinnen und Erziehern in das Hauptgebäude. Hier können sie sich dann ihre künftigen Horträume anschauen.

 

Das Team des Hortes „Piccolino“ freut sich schon jetzt auf den Besuch ihrer künftigen Schützlinge und ist sehr gespannt auf diese.

Foto zur Meldung: Hort „Piccolino“ lädt zukünftige Hortkinder und deren Eltern zum Kennenlerngespräch ein
Foto: Foto: Sandra Muhs/Rolandstadt Perleberg | Außenansicht des Hortes „Piccolino“.

Der Geburtsbaum für die 2023 geborenen Kinder wird am Sonntag um 15 Uhr gepflanzt

(30. 05. 2024)

Wenn im Tierpark am Sonntag, 2. Juni, das traditionelle Tierpark- und Kinderfest stattfindet, gehört erneut die Pflanzung des Geburtsbaumes der Rolandstadt Perleberg dazu. 

 

Um 15 Uhr wird für die im Jahr 2023 neugeborenen Perlebergerinnen und Perleberger der Geburtsbaum gepflanzt. In diesem Jahr wird eine Moorbirke, der Baum des Jahres 2023, gepflanzt.

 

17 Kinder sind  angemeldet. Diese finden sich gegen 15 Uhr im Bereich der Bühne ein. Dort wird der Moderator die Aktion immer wieder ankündigen und auch den Treffpunkt verkünden, von dem es dann gemeinsam mit dem Bürgermeister zur Pflanzstelle geht.

Foto zur Meldung: Der Geburtsbaum für die 2023 geborenen Kinder wird am Sonntag um 15 Uhr gepflanzt
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Im vergangenen Jahr war Familie Dalchow dabei, machte nach der Geburtsbaumpflanzung noch ein Erinnerungsfoto.

Perleberger Feuerwehr ist beim Tierpark- und Kinderfest dabei

(30. 05. 2024)

Wenn der Perleberger Tierpark am Sonntag, 2. Juni, sein 60jähriges Bestehen mit dem traditionellen Tierpark- und Kinderfest feiert, ist auch die Freiwillige Feuerwehr Stadt Perleberg mit dabei. 

 

Ab 9 Uhr sind Besucher herzlich willkommen.

 

Mit Feuerwehrtechnik, Hüpfburg, Riesenseifenblasen und vielem weiteren Attraktionen laden die Perleberger Kameraden herzliche ein sie kennenzulernen. 

 

Sie freuen sich auf zahlreiche Besucher! Die Angebote der Perleberger Feuerwehr sind auf der Hirschwiese zu finden.  

 

Foto zur Meldung: Perleberger Feuerwehr ist beim Tierpark- und Kinderfest dabei
Foto: Foto: pixabay.

Jetzt noch anmelden zum Stadtradeln

(29. 05. 2024)

„Radeln für ein gutes Klima!“ Unter diesem Motto steht das jährliche Stadtradeln, an dem sich die Rolandstadt Perleberg seit 2018 beteiligt. Ziel ist es, in einem vorgegebenen Zeitraum als Gruppe oder Einzelner möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, um die individuellen und kommunalen CO₂-Emissionen zu senken.

 

In diesem Jahr wird vom 3. bis 23. Juni für das Klima geradelt. Wer für die Rolandstadt mitmachen möchte, sich noch nicht angemeldet hat, der kann dies noch tun. Entweder im Internet unter www.stadtradeln.de/perleberg oder wer über keinen Internetzugang verfügt, in der Stadtinformation, Großer Markt 12.

 

Während die Rolandstadt Perleberg inzwischen seit nunmehr sechs Jahren beim Stadtradeln dabei ist, beteiligt sich der Nachbarkreis Ostprignitz-Ruppin erstmalig. Dort wird es am 3. Juni von 17 bis 19 Uhr in Wittstock eine Auftaktveranstaltung geben. Dazu hat Mobilitätsmanagerin Elisabeth Jänsch auch die Perleberger Radler eingeladen.

 

In der Bahnhofshalle Wittstock geht es zunächst um das Thema Stadtradeln bevor dann um 18 Uhr der ehemalige Europa-Abgeordnete Michael Cramer einen Radreisevortrag über den Europaradweg „Eiserner Vorhang“.

 

Für die Perleberger Stadtradler gibt es zum Abschluss der diesjährigen Kampagne, am 23. Juni, eine Radtour durch die Elbtalauen nach Rühstädt. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr vor dem Roland auf dem Großen Markt. In einem gemütlichen Tempo geht es auf einer Strecke von circa 56 Kilometer ins Storchendorf. Hier erwartet die Teilnehmer eine Führung durch das Dorf durch den Storchenclub.

 

Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 20. Juni in der Stadtinformation anmelden.

 

Foto zur Meldung: Jetzt noch anmelden zum Stadtradeln
Foto: Foto: pixabay

Sprechstunde der Schiedsstelle

(28. 05. 2024)

Die Rolandstadt Perleberg informiert, dass die Sprechstunde der Schiedsstelle am Dienstag, 4. Juni 2024, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, in den Räumlichkeiten der Lotte Lehmann Akademie stattfindet. Anfragen können gern vorab an Dorit Hein unter der E-Mail-Adresse gesendet werden. Die Schiedsstelle ist zuständig für einfache bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, Strafsachen und den Täter-Opfer Ausgleich. 

 

Die Sprechstunde im Juli wird auf den 16. Juli verschoben. 


 

Ansprechpartnerin

Dorit Hein            

E-Mail:  

 

Lotte Lehmann Akademie

2. Obergeschoss, Raum-Nr. 310

Großer Markt 12 | 19348 Perleberg

Foto zur Meldung: Sprechstunde der Schiedsstelle
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Schiedsfrau Dorit Hein ist Ansprechpartnerin bei der Schlichtung von Nachbarschaftsstreitigkeiten.

Verkehrsinformation: Verlängerung Verkehrseinschränkungen Hennigshofer Weg (Quitzow)

(27. 05. 2024)

Die Bauarbeiten im Henningshofer Weg auf der Höhe der Nummer 6b infolge der Versackung der Straße müssen verlängert werden, führen weiterhin zu Verkehrseinschränkungen.

 

Die Arbeiten verzögern sich weiterhin und werden unter Vollsperrung der Straße durchgeführt. Sie sollen nun voraussichtlich bis zum 14. Juni abgeschlossen sein. Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Grundstückszufahrten werden durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt.

 

Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Baubeginn grundsätzlich möglich sind. Sollte die Arbeiten nicht fristgemäß abgeschlossen werden, wird die Straßenverkehrsbehörde hierüber so früh wie möglich über die Homepage des Landkreises Prignitz informieren.

Foto zur Meldung: Verkehrsinformation: Verlängerung Verkehrseinschränkungen Hennigshofer Weg (Quitzow)
Foto: Foto: pixabay | Baustellenschild.

75 Jahre Grundgesetz: Ausstellung mit Grundrechtsartikeln aus studentischer Sicht

(27. 05. 2024)

Geschaffen wurde die Ausstellung von den Studenten der Hochschule Düsseldorf vor fünf Jahren. Doch an Aktualität haben die 30 Rollups nichts verloren. Und so ist die Ausstellung „HSDEMOKRATIE – Plakative Motive für menschliche Rechte in den Grundrechtsartikeln des Grundgesetzes aus studentischer Perspektive eines Social Campain Design“, seit Donnerstag nun im Amtsgericht Perleberg zu sehen.

 

Die Rolandstadt Perleberg und der Amtsgericht Perleberg haben sich zur Präsentation dieser Ausstellung zusammengetan. Für Bürgermeister Axel Schmidt ein Beispiel für die Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Stadt und Gericht.

 

Er dankt in seinen Worten zur Ausstellungseröffnung der Partnerstadt Kaarst, „die uns diese Ausstellung zur Verfügung gestellt hat“. 

 

75 Jahre nachdem der Parlamentarische Rat in Bonn das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verkündet hat, wurde nun in Perleberg diese Ausstellung eröffnet. Damit wird in der Rolandstadt an dieses historische Ereignis erinnert. „Konrad Adenauer, der damalige Präsident des Parlamentarischen Rats sagte zu diesem Ereignis: „Heute, am 23. Mai, beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte unseres Volkes.“  Es hätte sich wohl keiner der 66 Väter und vier Müttern des Grundgesetzes gedacht, dass ihr Werk noch nach 75 Jahren Bestand haben würde, so der Bürgermeister. „Mit dem Grundgesetz sind die Grundrechte der Bürger der Bundesrepublik geschützt.“

 

Der Bürgermeister hofft ebenso wie Amtsgerichtsdirektor Roger Schippers, dass diese Ausstellung recht viele Gäste besuchen, die sich dabei mit den Ansichten der Studenten auseinandersetzen.

 

Schippers verdeutlicht in seiner Eröffnungsrede, dass das Grundgesetz viele Dinge klar regelt, was jeder Einzelne und die Länder dürfen. Der Amtsgerichtsdirektor ist sich sicher, dass es ohne das Grundgesetz sehr chaotisch zugehen würde.

 

Untermalt wird die Ausstellungseröffnung vom Blechbläserensemble des Gottfried-Arnold-Gymnasiums mit Musik aus der Entstehungszeit des Grundgesetzes. Und so erklingen unter anderem Titel wie „Über den Wolken“, „New York“ oder „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“.

 

Nach der Einführung durch Kulturamtsleiter Frank Riedel nutzen die zahlreichen Besucher der Ausstellungseröffnung, sich diese anzusehen, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Zu sehen ist die Ausstellung nun bis zum 31. August zu den Sprechzeiten des Am

Foto zur Meldung: 75 Jahre Grundgesetz: Ausstellung mit Grundrechtsartikeln aus studentischer Sicht
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt blättert in der Ausstellung im Grundgesetz.

Deutsche und rumänische Schüler üben Kritik an den Zuständen in ihren Ländern

(27. 05. 2024)

„Das war ein sehr politisches Stück“, so Bürgermeister Axel Schmidt am vergangenen Sonnabend nach der erfolgreichen Aufführung des Theaterstückes „Das fliegende Klassenzimmer rettet die Welt…“ in der Aula des Gottfried-Arnold-Gymnasiums. Zu diesem Fazit kommt er, da die Schüler aus der Freiherr-von-Rochow-Schule Pritzwalk und des Liceul German Sebes in ihrem multimedialen Mit-Mach-Stück deutliche Kritik an den Zuständen in Deutschland und Rumänien übten.

 

Dabei knüpfen sie an ihre Inszenierung „Das fliegende Klassenzimmer 2.0“ an. In der hatten die Schüler, als sie mit ihrem fliegenden Klassenzimmer auf den lieben Gott trafen, die Erkenntnis mit auf den Weg genommen: „Wir müssen die Probleme selbst lösen!“

 

Und so beginnt es, dass Justin auf einer Rolle Toilettenpapier alles aufschreibt, was geändert werden muss. Er bespricht sich mit seinen Mitschülern. Am Ende ist die Rolle mit vielen Problemen beschrieben und wird nach Rumänien geschickt.

 

Hier wird diese merkwürdige Post zunächst belächelt. Doch auch die rumänischen Altersgenossen sind sich einig: „Wir brauchen noch einmal das fliegende Klassenzimmer!“

 

So treffen sich die Schüler aus Rumänien und Deutschland, lernen gegenseitig ihre Länder und Mentalitäten kennen, um sich dann auszutauschen, was besser werden müsse. Ob Gesundheitswesen, soziale Angelegenheiten und Armutsbekämpfung, Bildung, Klimaschutz, politischer Aktionismus oder die Bewahrung von Freiheitsrechten, die Liste ist umfänglich. 

 

Die rumänischen Schüler meinen, dass die besten Lehrer Politiker werden sollten. Doch da schrecken sie doch wieder etwas zurück: „Wir brauchen aber auch gute Lehrer.“ Dabei denken sie an ihre Lehrerin Delia Raulea, die sie auf keinen Fall an die Politik verlieren wollen.

 

Bei den Themen Frieden, Umweltschutz, Schule und Demokratie werden die Zuschauer einbezogen, die ihre Vorschläge auf Zettel schreiben sollen. Zerknüllt werden sie zurück auf die Bühne geworfen. „Alle werden eingescannt und gehen mit einem Brief an den Brandenburger Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und den rumänischen Präsidenten des Kreises Alba Ion Dumitrel.

 

Erstmals in Deutschland dabei ist eine dritte Schule. Die Musiker, die das Stück musikalisch umrahmen, kommen vom Liseul de Arta Sibiu.

 

Zu Gast bei der Perleberger Aufführung ist auch der Gesandte-Botschaftsrat Dr. Iulian Costache. Im Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt spricht er sich für den verstärkten Austausch zwischen den Regionen und Kommunen Rumäniens und Deutschlands aus. Dabei denkt er an Sommercamps, Workshops bis hin zum Austausch im Gesundheitswesen.

 

Gerade für Perleberg sei dies ein Angebot, habe doch die Rolandstadt eine der größten rumänischen Communities des Landes. Costache verspricht nicht nur, wieder in die Rolandstadt zu kommen, sondern auch die eine oder andere Veranstaltung zu besuchen. Er hofft auch, dass Bürgermeister Axel Schmidt bald Gelegenheit haben werde, den Partnerkreis Alba zu besuchen.

Foto zur Meldung: Deutsche und rumänische Schüler üben Kritik an den Zuständen in ihren Ländern
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Mit Justin (Mitte), der die Probleme, die er tagtäglich erlebt, auf eine Rolle Toilettenpapier schreibt.

Verkehrsinformation: Vollsperrung Anschlussstelle Perleberg Nord (B198 / B5)

(24. 05. 2024)

Der Landesbetrieb Straßenwesen teilte heute mit, dass die Anschlussstelle Perleberg Nord (B198 / B5) vom 28.05. bis 30.05. täglich in der Zeit zwischen 8 und 16 Uhr voll gesperrt ist.

 

Grund hierfür sind Baugrunduntersuchungen an beiden Auf- und Abfahrten.

Es wird eine Umleitung durch Perleberg über die Anschlussstelle Spiegelhagen eingerichtet. Durch diese Umleitung kommt es in Perleberg zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen.

Um eine Entlastung der betroffenen Anlieger zu erreichen, werden die Auf- und Abfahrten ab 16 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben und die Vollsperrung am nächsten Tag 8 Uhr wieder aktiviert.

 

Bei Fragen zur Sperrung und Umleitung wenden Sie sich bitte an den Landesbetrieb Straßenwesen:

 

Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Dienststätte Potsdam

Steinstraße 104 - 106

14480 Potsdam

 

Telefon: 03342 249-1417

[PDF-Datei zur Vollsperrung]

[PDF-Datei zum Umleitungsplan]

Foto zur Meldung: Verkehrsinformation: Vollsperrung Anschlussstelle Perleberg Nord (B198 / B5)
Foto: Foto zur Sperrung der Anschlussstellen

Internationaler Museumstag: Auf den Spuren der Hanse in der Rolandstadt Perleberg

(23. 05. 2024)

Auf dem Großen Markt vor dem Roland haben sich am Sonntagvormittag rund 30 Neugierige eingefunden. Sie wollen sich mit Karin Gram auf die Spuren der einstigen Hansestadt Perleberg begeben. Mit dieser Führung unter dem Motto „Perleberg und die Hanse“ wird der Internationale Museumstag eröffnet.

 

Museumsleiterin Anja Pöpplau ist zur Begrüßung der Gäste auf den Großen Markt gekommen. Sie erinnert an das Mittelalter, als die Rolandstadt zur Hanse gehörte. Dann übergibt sie an Karin Gram, aber nicht ohne die Besucher noch anschließend ins Stadt- und Regionalmuseum einzuladen: „Dort haben die Ehrenamtler das Museum für Sie herausgeputzt,  warten interessante Vorträge auf Sie.“

 

Karin Gram ist begeistert vom großen Interesse am Pfingstsonntag, sich einer Stadtführung anzuschließen. Sie macht zunächst einen Ausflug in die Entstehungsgeschichte der Prignitz und deren Hauptstadt Perleberg. „Die erste Schreibweise war Perlebergk“, erklärt Karin Gram. Am 29. Oktober 1239 bekam Perleberg das Stadtrecht verliehen. Damit verbunden war auch das Marktrecht.

 

Mit der Entstehung der Stadt entwickelte sich auch der Handel. Aus Perleberg wurden Stoffe, Tuche und Getreideprodukte nach Hamburg, Rostock, Wismar und in andere Städte verkauft.

 

Und immer wieder Holz. „Holz spielte stets eine wichtige Rolle“, weiß die Stadtführerin. „Perleberg hatte das Weiße Gold. Und damit ist nicht Salz gemeint, sondern Eichenholz. Das war eine Kostbarkeit schlechthin.“ Das Eichenholz der Prignitz war für den Schiffbau nötig. Und so war damals „Perleberger Eichenholz auf allen Weltmeeren zu finden“.

 

Eine Quelle von 1359 lässt Perleberg erstmals als Mitglied der „dudischen Hense“ zuordnen. Der mächtige Verbund der Fernkaufleute gründete sich 1358 für einen Boykott gegen Flandern. Perleberg war eine reiche Stadt geworden, dazu hatte nicht zuletzt die günstige verkehrsgeographische Lage an der Stepenitz beigetragen.

 

Für die Bewahrung des eigenen Seelenheils teilten die Kaufleute ihren Gewinn mit Bürgern, die in finanzielle Bedrängnis geraten sind. Sie gründeten Stiftungen, die ebenfalls die Bildung in den Städten förderten. 

 

Im Mittelalter war Perleberg die reichste Stadt der Prignitz und erlangte auch unter den Städten der Mark große Bedeutung als Zentrum politischen und wirtschaftlichen Geschehens der Region.

 

Deutlich wird das auch am Ensemble der Häuser auf dem Marktplatz. Mächtigen Geschäftsmännern, die Einfluss auf die politischen Geschicke der Stadt ausübten, war es vorbehalten, hier ihre repräsentativen Wohn- und Amtsstuben aus Backstein mit dem Giebel zum Platz zu errichten.

 

Und auch der Backstein kam aus Perleberg. Die Stadtziegelei wurde 1477 erstmals im Roten Buch schriftlich überliefert. Es kann davon ausgegangen werden, dass bereits im 12. Jahrhundert Ziegel vor Ort hergestellt wurden. Die mit Backstein errichteten Kirchen St. Jacobi und St. Nikolai werden urkundlich im Jahre 1294 erwähnt. Sie gehören neben der Stadtmauer zu den ältesten Backsteinbauten der Stadt. „Das Haus, in dem sich heute das Roland Café befindet, wurde auf den Grundmauern eines zuvor abgebrochenen mittelalterlichen Steinhauses errichtet.“, so die Stadtführerin. 

 

Und Perleberg erhielt noch ein Privileg. Das Privileg, einen Roland aufzustellen. Der Roland findet sich erstmal in den Ratsprotokollen der Stadt Perleberg aus dem Jahre 1498. Er war vermutlich aus Holz und nicht identisch mit dem heutigen, aus Sandstein gefertigtem Standbild, das die Jahreszahl 1546 trägt.

 

Er stand noch einen Meter mehr in Richtung Straße und musste aufgrund des zunehmenden Verkehrs 1953 versetzt werden. Ein Schüler habe damals in einem Aufsatz dazu geschrieben: „Der Roland ist verrückt geworden!“

 

Der Roland war das Symbol der Unabhängigkeit vom Landesherrn und für die Blutgerichtsbarkeit. „Das bedeutete, das Todesurteile, die hier verhängt wurden auch von der Stadt vollstreckt werden konnten“, sagt Karin Gram. Außerdem verkörpert das Standbild die Markt-, Stapel,- und Handelsrechte der Stadt.

 

Karin Gram erzählt bei der Führung noch viel über die Stadtentwicklung, den Bau des neuen Rathauses bis hin zum Schlossbau (das Wallgebäude).

 

Doch mit der Hanse war es nach 88 Jahren vorbei, Perleberg musste austreten, denn die Verluste haben den Gewinn überstiegen. „Zu viele Seeräuber und Raubritter waren unterwegs“, begründet die Stadtführerin diese Entwicklung. 

 

Leider können nicht mehr alle Orte besichtigt werden, denn ein Unwetter mit Starkregen zwingt die Stadtführung im Torbogen des einstigen Schlosses zu beenden.

 

Rund 95 Besucher nutzen die Angebote zum Internationalen Museumstag

Einige der Teilnehmer besuchen anschließend noch das Stadt- und Regionalmuseum. Hier erwarten Museumsleiterin Anja Pöpplau, ihr Team sowie die Ehrenamtler die Besucher. Sie haben einiges vorbereitet. 

 

Anja Pöpplau berichtet über die aktuellen Forschungen zum letzten erhaltenen, im Museum befindlichen Wandputzfragment aus der Grabkammer des „Königsgrabes“ Seddin. Landkreismitarbeiter Michael Kreutzer nutzt die Gelegenheit, die neusten Veranstaltungen rund um die „Zeitschätze Prignitz – die Zentralen Archäologischen Orte“ vorzustellen.

 

Seine Forschungsergebnisse über den in Perleberg geborenen James Broh stellt der Heimathistoriker Karl-Heinz Kaiser vor. Renate Gronewegen gewährt interessierten Besuchern Einblicke in die museumspädagogische Arbeit.

 

In der obersten Etage warten dann noch Roberto Bölter und Holger Pleß auf die Gäste. Sie haben eine Präsentation von kuriosen Geräten und Handwerkszeugen aus den Zeiten der Großeltern aufgebaut, laden zum Miträtseln ein.

 

Museumsleiterin Anja Pöpplau freut sich, dass sich trotz des Unwetters doch 95 Perleberger und ihre Gäste im Stadt- und Regionalmuseum und bei der Stadtführung eingefunden haben, um sich am Internationalen Museumstag im Museum umzusehen, um ihr Wissen über die Geschichte der Prignitz zu vertiefen.

 

Foto zur Meldung: Internationaler Museumstag: Auf den Spuren der Hanse in der Rolandstadt Perleberg
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Am Perleberger Roland begann die Stadtführung, begaben sich die Teilnehmer auf die Spuren der Hanse.

Verkehrseinschränkungen in der Grabenstraße

(23. 05. 2024)

Ab dem 27. Mai  wird die Grabenstraße gesperrt. Grund dafür sind Tiefbauarbeiten zur Verlegung einer Gasleitung und zur Sanierung der Hausanschlüsse. Die Arbeiten werden zum Teil unter Vollsperrung durchgeführt und sollen bis zum 19. Juli vorerst abgeschlossen sein.

Die Vollsperrung wird in vier Bauabschnitte unterteilt und nur einige Tage je Bauabschnitt aufrechterhalten, danach wird die Durchfahrt bis zum nächsten Bauabschnitt gewährleistet sein. 

 

Anwohner, Anwohnerinnen und Gewerbetreibende werden rechtzeitig informiert. 

 

Der angrenzende Gehweg bleibt frei. Die Erreichbarkeit der betroffenen Grundstücke wird grundsätzlich fußläufig möglich sein.


Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03876) 782-0 an die PVU Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH oder an das Bauunternehmen Horsthemke & Fischer GmbH (Telefon: (03876) 787 020).

Foto zur Meldung: Verkehrseinschränkungen in der Grabenstraße
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Ab Montag ist die Grabenstraße gesperrt.

Bürgermeister Axel Schmidt besucht neues Geschäft von EP: Zeranski am Schuhmarkt 2

(23. 05. 2024)

Der Umzug ist vollzogen: Nach einer Woche Schließzeit hat EP: Zeranski sein neues Ladengeschäft am Schuhmarkt 2 bezogen und am Dienstag eröffnet.

 

Am Donnerstag ist Bürgermeister Axel Schmidt gekommen, um Robert Zeranski alles Gute für den Start am neuen Standort zu wünschen. „Es war eine anstrengende Woche“, so Robert Zeranski. In der Umzugszeit gab es noch einen Personalausfall, sodass auch die Pfingstfeiertage genutzt wurden.  Doch der Termin zur Geschäftseröffnung am Dienstag wurde gehalten, freut sich der Geschäftsführer. „Das Team hat ganze Arbeit geleistet.“ Und so war der Umzug „über die Straße“ vom Schuhmarkt 5 ins Haus Schuhmarkt 2 pünktlich zur Eröffnung abgeschlossen.

 

Robert Zeranski zeigt dem Bürgermeister die Ladengestaltung am neuen Standort. „Wir haben jetzt zwei Empfangsbereiche. Einmal die Kasse und einmal den Mobilfunkbereich.“ 

 

Auf der rechten Seite des Geschäftes befindet sich nun der Multimediabereich. Zwei Mitarbeiter werden hier arbeiten, so Zeranski. „Einer ist für Mobilfunk & Co. zuständig, der andere für Computer, Hifi, TV und Dienstleistungen.“ Robert Zeranski sagt dem Bürgermeister, dass er und sein Team noch stärker auf Dienstleistungen und den Service setzen.

 

Ein Beweis dafür ist auch der elektronische Verkäufer, der gleich neben dem Eingang steht. „An diesem können wir alle Geräte zeigen, die wir im Angebot haben, die Kunden beraten und entsprechende Bestellungen auslösen. Die bestellten Geräte sind dann innerhalb von zwei Tagen hier.“

 

Zeranski und seine Mitarbeiter setzen dabei auf das System beraten, bestellen, ausliefern, aufbauen und ausprobieren. Die Kunden haben gleich vom ersten Tag an die Angebote angenommen. Einige sind gezielt zur Neueröffnung gekommen, freuen sich über den neuen Standort, der heller und freundlicher ist.

 

Robert Zeranski lobt im Gespräch mit dem Bürgermeister die gute Zusammenarbeit mit der GWG und deren Geschäftsführer Ronald Otto.

 

Bürgermeister Axel Schmidt zeigt sich zufrieden, dass EP:Zeranski in Perlebergs Innenstadt geblieben ist, wünscht dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt besucht neues Geschäft von EP: Zeranski am Schuhmarkt 2
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Robert Zeranski mit der Fachverkäuferin für Mobilfunk Sabrina Hieke.

Über 600 Schüler hatten viel Spaß bei der Waldolympiade im Perleberger Stadtforst

(23. 05. 2024)

Zuletzt hatte Corona die Waldolympiade verhindert. Doch am Dienstag und Mittwoch waren über 600 Schüler der Rolandschule und der Geschwister-Scholl-Grundschule im Stadtforst, ließen diese Tradition wieder aufleben. 

 

Stadtförster Raphael Wentzel hat diesen waldpädagogischen Höhepunkt mit zahlreichen Helfern vorbereitet. Für die Klassenstufen 1/2, 3/4 und 5/6 waren Rundkurse vorbereitet. An jeweils vier Stationen galt es, verschiedene Aufgaben zu lösen. Am Dienstag waren die Rolandschüler im Wald unterwegs und am Mittwoch die Schollschüler.

 

„Ich finde es super, dass die Waldolympiade wieder stattfindet“, sagt Celine Martens die Klassenlehrerin der 1b der Rolandschule. „Viele Jahre hat es sie nicht gegeben.“ Der Klassenlehrerin gefällt besonders daran, dass die Kinder Erfahrungen mit dem und im Wald sammeln. „Nicht alle Kinder kennen den Wald, wie sie es sollten.“

 

Worte, die der Stadtförster gern hört. Denn ihm liegt es sehr am Herzen, „dass der Stadtwald der Bevölkerung offensteht und jeder Perleberger, jede Perlebergerin dort eine schöne Zeit verbringen kann“.

 

Die Schüler der Klasse 1b müssen währenddessen mit verbundenen Augen Dinge aus dem Wald ertasten. Am Ende können sie Raphael Wentzel, der diese Station betreut, alle sechs Dinge benennen: Fell, Zapfen, Kastanie, Eichel, Walnuss und Buchecker. Auch die Zusatzfragen können sie beantworten, freuen sich am Ende über 25 Punkte an dieser Station.

 

Klassenlehrerin Ines Brennauer ist währenddessen mit ihrer Klasse 4b beim Torwandschießen. Mit ihren Treffern können sie 22 Punkte sammeln. Anschließend heißt es für die Jungen und Mädchen aus einem Waldbrief Bäume und einen Busch herauszufinden, die sich in den einzelnen Wörtern verstecken. Es gelingt ihnen und so gibt es sechs weitere Punkte an dieser Station.

 

Auch Ines Brennauer zeigt sich zufrieden, dass die Waldolympiade wieder stattfindet. „Dazu haben wir ideales Wetter und viel Spaß an den einzelnen Stationen.“

 

Neben der Grabbelbox gibt es für die Klassenstufen 1 und 2 noch die Stationen Balancieren und Baumpuzzle, Zapfenwerfen und Bestimmung von Zweigen sowie das Känguruspiel.

Bei den Dritt- und Viertklässlern gibt es noch die Stationen Tiere und Jagd, Wettnageln und Waldarbeiterwerkzeug sowie Wald und Wasser. 

 

Wettsägen, Moorspiel, Holzstapeln und Stammslalom heißen die Stationen bei den Schülern der 5. und 6. Klassen.

 

Natürlich kann der Stadtförster die Waldolympiade nicht allein vorbereiten und durchführen. Unterstützung bekam er von den drei Forstwirten, die im Wald die Stationen und die Strecke hergerichtet haben

 

„Bei der Organisation möchte ich meinem Vorgänger Stefan Koepp besonders danken. Er hat mir die Materialien der letzten Waldolympiade zur Verfügung gestellt und mich unterstützt, wenn ich Fragen hatte“, so Raphael Wentzel.

 

Bei der Durchführung sind dann weitere Helfer vor Ort. „Es waren fünf Auszubildende, zwei Forstwirtschaftsmeister, zwei Waldarbeiter, zwei Waldpädagogen und vier Förster beteiligt“, zählt der Stadtförster auf. „Auch hat uns der Landesbetrieb Forst Brandenburg Material zur Verfügung gestellt.“

 

Während die Jungen und Mädchen am Dienstag ihren jeweilen Rundweg ablaufen, sind Schulleiterin Heike Rudolph und weitere Helfer auch aus der Elternschaft dabei, für die Versorgung zu sorgen. Nach dem Wettbewerb gibt’s im Wald noch für jeden eine Bockwurst mit Brötchen.

 

Heike Rudolph zeigt sich zufrieden, dass die Waldolympiade wieder stattfindet. „Es war von uns als Lehrer auch gewünscht. Denn wir legen großen Wert auf Lernorte an anderer Stelle.“

 

Am Ende der Waldolympiade freuen sich die Teilnehmer auf die Siegerehrung. Dabei geht kein Kind leer aus, so der Stadtförster. Übrigens bekamen die einzelnen Klassen an diesem Tag Tiernamen.

 

Die erfolgreichsten Teilnehmerklassen bei der Rolandschule sind die Klasse 2a (Wiesel), 4a (Rehe) und 6b (Adler).

 

Bei der Geschwister-Scholl-Grundschule sind es in den einzelnen Klassenstufen die Klassen 2d (Eichkater), 4b (Rehe) und 5b (Elche).

 

Schüler und Lehrer freuen sich auf die nächste Waldolympiade. Wenn es nach ihnen geht, bereits im kommenden Jahr. Die Frage kann Stadtförster Raphael Wentzel noch nicht beantworten. „Ich würde mich freuen, wenn die Waldolympiade auch in Zukunft wieder ein regelmäßiges Event im Wald wird.“

Foto zur Meldung: Über 600 Schüler hatten viel Spaß bei der Waldolympiade im Perleberger Stadtforst
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Stadtförster Raphael Wentzel befragt die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1b nach den versteckten Dingen in der Grabbelbox.

Information zur Briefwahl: Briefwahlunterlagen gehen Ende der Woche in den Versand

(22. 05. 2024)

Im Rathaus der Rolandstadt Perleberg sind die ersten Anfragen eingegangen, dass Bürger ihre Briefwahlunterlagen trotz Beantragung noch nicht erhalten haben.

 

Ursache der Verzögerungen bei der Versendung der Briefwahlunterlagen ist der Fehldruck der Stimmzettel für den Wahlkreis 2 der Kreistagswahl. Dieser musste daher erneut in den Druck gehen. 

 

Simone Vinco, Wahlleiterin der Rolandstadt Perleberg, teilt dazu mit: „Die Unterlagen für die Briefwahl zur EU- und Kommunalwahl gehen aufgrund von Verzögerungen am Ende der 21. Kalenderwoche in den Versand.“ 

 

Betroffen sind von den Verzögerungen alle Kommunen des Wahlkreises 2 für die Kreistagswahl: die Rolandstadt Perleberg sowie die Gemeinden Karstädt, Plattenburg und Gumtow.

 

Die Wahlleiterin bedauert die nicht von der Rolandstadt verursachten Verzögerungen.

 

Bürgerinnen und Bürger, die Anfragen dazu oder generell zum Prozedere der bevorstehenden Europa- und Kommunalwahl haben, können sich an die zuständige Kreiswahlleiterin Annette Löther - Telefon: (03876) 713 395, E-Mail: annette.loether@lkprignitz – oder die Wahlleiterin der Stadt Perleberg Simone Vinco – Telefon: (03876) 781 427, E-Mail:  – wenden.

Foto zur Meldung: Information zur Briefwahl: Briefwahlunterlagen gehen Ende der Woche in den Versand
Foto: Foto: pixabay

Noch bis morgen anmelden! Zum Regionalforum "Engagiert in der Prignitz"

(21. 05. 2024)

Die Ehrenamtler der Rolandstand Perleberg sind eingeladen, am Regionalforum "Engagiert in der Prignitz" teilzunehmen. Dazu lädt die LAG Storchenland Prignitz am 27. Mai von 17 bis 20 Uhr ins Kulturhaus Pritzwalk ein.

 

Beim diesjährigen Regionalforum widmen sich die Veranstalter dem Motor des gesellschaftlichen Lebens im ländlichen Raum - nicht nur - der Prignitz: dem Ehrenamt. Ohne dieses läuft (fast) nichts, gleichzeitig tragen Ehrenamtler viel auf ihren Schultern.

 

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Fragen:

  • Wie gehen andere mit bestimmten Herausforderungen um?

  • Wie finde ich Gehör für meine Anliegen?

  • Wo finde ich fachliche und finanzielle Unterstützung bei konkreten Vereinsfragen und Projekten?

 

Nach einem Infoteil mit verschiedenen Referenten werden die Teilnehmer in Themengruppen selbst aktiv und bekommen die Möglichkeit, sich vertiefend zu bestimmten Fragestellungen auszutauschen und Lösungsansätze zu erarbeiten.

 

Interessenten werden gebeten, sich bis zum Dienstag, 22. Mai, unter anzumelden.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos. In der Pause gibt es einen Imbiss.

[PDF-Datei: Veranstaltungsflyer]

Foto zur Meldung: Noch bis morgen anmelden! Zum Regionalforum
Foto: Foto: pixabay

Schlüssel für Groß Buchholzer Dorfgemeinschaftshaus an Ortsvorsteherin Nadja Schwark, Dorfvereinsvorsitzenden Jörgen Schulz-Marrold und Ortswehrführer Steffen Apelt übergeben

(18. 05. 2024)

Michael Brentrup, Abteilungsleiter in der Brandenburger Staatskanzlei, ist in diesem Jahr bereits das zweite Mal in die Prignitz gekommen, um einer offiziellen Übergabe eines Dorfgemeinschaftshauses beizuwohnen. Im Januar war er in Sükow, am Donnerstagnachmittag ist er nach Groß Buchholz gereist. 

 

Erneut kann er feststellen, dass viele Menschen gekommen sind. „Eigentlich soll die Prignitz dünn besiedelt sein, aber das scheint nicht so zu sein“, sagt Brentrup zur Freude von Bürgermeister Axel Schmidt. Dieser solle seine Feststellung mit nach Potsdam nehmen und überall wo es angebracht ist, äußern. „Denn laut EU ist die Prignitz unbesiedelt. Tragen Sie also mit dazu bei, dass es bald auch dort heißt: Die Prignitz ist besiedelt.“

 

Das Land Brandenburg habe 90.000 Euro aus dem Programm „Zusammenhalt in kleineren Gemeinden und Ortsteilen für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung“ für den 2. Bauabschnitt beigesteuert, so der Vertreter der Staatskanzlei. Diese Gelder flossen in die Innenausstattung und die Gestaltung des Außenbereichs.

 

Das Konzept der Groß Buchholzer habe in Potsdam überzeugt, dass es darum ging, hier einen Ort zu schaffen, an dem sich die Dorfgemeinschaft treffen kann. „Dabei wurde ein ortsprägendes Gebäude erhalten. Genau das ist Sinn und Zweck des Förderprogrammes“, so Michael Brentrup. „Deshalb vielen Dank für Ihr Engagement, vielen Dank für die Einladung.“

 

Auch Bürgermeister Axel Schmidt freut sich darüber, dass es bereits das zweite Dorfgemeinschaftshaus ist, dass nach seiner Fertigstellung übergeben werden kann. Die Groß Buchholzer Dorfgemeinschaft, der Dorfverein und die Ortsfeuerwehr haben damit eine Heimstätte. Auf die Feuerwehr geht der Bürgermeister noch einmal gesondert ein. Diese habe mit dem Anbau nun endlich einen Neubau erhalten, der „den Bedingungen der heutigen Zeit besser entspricht“. Auch hätte das neue Feuerwehrfahrzeug nicht in das alte Gebäude gepasst.

 

Ortsvorsteherin Nadja Schwark freut sich, dass nach zehn Jahren nun endlich die offizielle Schlüsselübergabe stattfinden kann. „Es war am 10. Mai 2014, als in einem Artikel von Ministerpräsident Dietmar Woidke über Fördermöglichkeiten für die ländliche Region, um Gemeinschaftsobjekte von Dorfgemeinschaftshäusern und Feuerwehrgerätehäusern zu lesen war.“ Darin habe Groß Buchholz eine Chance gesehen. „Die Förderprogramme kamen und gingen“, so Nadja Schwark. Doch schließlich habe es geklappt, auch Dank der Unterstützung der Stadtverordneten.

 

Nadja Schwark bedankt sich bei der Übergabe nicht nur bei den Politikern und den Handwerkern, sondern auch bei ihren Groß Buchholzern, ohne die dieses Projekt nicht so hätte umgesetzt werden können. Ihr besonderer Dank ging an den früheren Ortswehrführer Joachim Jahrow, der während der Bauphase mehr als einmal in der Woche vor Ort war, als Ansprechpartner zur Verfügung stand.

 

Für den Ortsvereinsvorsitzenden Jörgen Schulz-Marrold war die Bauphase eine „spannende und intensive Zeit“. Er versichert den Anwesenden, „dass wir jetzt das Haus mit Leben erfüllen werden, zum Teil es bereits getan haben“. Denn ein Yoga-Kurs sei hier inzwischen integriert worden, der Weiberclub und der Männerclub des Dorfvereins hätten hier schon einige Treffen gehabt.

 

Für Ortswehrführer Steffen Apelt ist das neue Feuerwehrgebäude „ein Zeichen des Vertrauens in die Groß Buchholzer Feuerwehr“. Diese sei jetzt wieder eine recht schlagfertige Truppe, ebenso die Jugendfeuerwehr.

 

Nach der offiziellen Schlüsselübergabe können sich die zahlreichen Gäste im neuen Dorfgemeinschaftshaus umsehen. Diese Gelegenheit nutzt auch Michael Brentrup, der dabei zahlreiche Gespräche führt.

 

Das Dorfgemeinschaftshaus, ein ehemaliges Speichergebäude, erfuhr eine umfassende Sanierung. Auf Grund seiner zentralen Lage in der Nähe der Groß Buchholzer Kirche galt es, eng mit dem Denkmalschutz zusammenzuarbeiten. Der Anbau der Feuerwehrgarage – 10,24 m x 6,48 m – wurde giebelseitig zum Spielplatz realisiert.

 

Bauherr für den 1. Bauabschnitt war die Rolandstadt Perleberg. Sie umfasst den Umbau im Erd- und im Obergeschoss sowie den Anbau der Feuerwehrgarage und die Herstellung der Außenanlagen.

 

Für den 2. Bauabschnitt zeichnete der Dorfverein verantwortlich. Dieser beinhaltet die Einrichtung und die Außensportgeräte.

 

Matthias Wieck und Julia Ihlau vom Architekturbüro Wieck & Partner aus Perleberg betreuten Planung und Ausführung, Statiker war Jürgen Olstersdorf vom t.b.o. Ingenieurbüro aus Perleberg. Für den Denkmalschutz war Gordon Thalmann vom Landkreis Prignitz der Ansprechpartner.

 

Baubeginn war am 13. Dezember 2022 mit Entkernung und Abriss des hinteren Anbaus. Am 1. August 2023 erfolgte die Anzeige der Nutzungsaufnahme gegenüber dem Landkreis.

 

Für den 1. Bauabschnitt konnte die Stadt Perleberg Fördermittel in Höhe von 75 Prozent vom LELF (Landesamt für Ländliche Entwicklung und Flurneuordnung) in Neuruppin durch Unterstützung der LAG (Lokale Aktionsgruppe) Storchenland Prignitz akquirieren. Der Anbau der Feuerwehrgarage, der 27 Prozent der Baukosten ausmacht, war dabei nicht förderfähig und wurde komplett aus dem Stadthaushalt finanziert.

Foto zur Meldung: Schlüssel für Groß Buchholzer Dorfgemeinschaftshaus an Ortsvorsteherin Nadja Schwark, Dorfvereinsvorsitzenden Jörgen Schulz-Marrold und Ortswehrführer Steffen Apelt übergeben
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Nach dem symbolischen Schlüssel für das neue Dorfgemeinschaftshaus erhalten Ortsvereinsvorsitzender Jörgen Schulz-Marrold, Ortsvorsteherin Nadja Schwark und Ortswehrführer Steffen Apelt (v.l.n.r.) noch von Michael Brentrup, Abteilungsleiter in der Brandenburgischen Staatskanzel (rechts) eine Urkunde.

75 Jahre Grundgesetz: Das Grundgesetzt aus studentischer Perspektive

(18. 05. 2024)

Der Direktor des Amtsgerichts Perleberg, Roger Schippers, und der Bürgermeister der Rolandstadt Perleberg, Axel Schmidt, laden anlässlich des 75. Jahrestages der Verkündigung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland zu einer Ausstellungeröffnung ein. 

 

Studenten der Hochschule Düsseldorf haben gemeinsam mit Professor Wilfried Korfmacher in einem Social Campaign Design Seminar diese Ausstellung auf 30 Rollups geschaffen und ihr den Namen „HSDEMOKRATIE – Plakative Motive für menschliche Rechte in den Grundrechtsartikeln des Grundgesetzes aus studentischer Perspektive“ gegeben. 

 

Eröffnet wird die Ausstellung am 23. Mai um 15.30 Uhr im Amtsgericht Perleberg, Lindenstraße 23. Es ist genau der Tag, an dem vor 75 Jahren durch den Parlamentarischen Rat in Bonn am Rhein das Grundgesetz verkündet wurde.

 

Musikalisch umrahmt wird die Eröffnungsveranstaltung vom Blechbläserensemble des Gottfried-Arnold-Gymnasiums mit Musik aus der Entstehungszeit des Grundgesetzes um 1949.

 

Nach der Begrüßung durch den Amtsgerichtsdirektor und den Grußworten des Bürgermeisters wird es von Roger Schippers Grundgesetz-Reflexionen geben. Kulturamtsleiter Frank Riedel führt in die Ausstellung ein.

 

Zu sehen ist die Ausstellung dann vom 24. Mai bis zum 31. August zu den Sprechzeiten des Gerichts und nach Vereinbarung.

 

Besonders die weiterführenden Schulen sind eingeladen, dieses Angebot zu nutzen.

 

Die Ausstellung entstand mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen.

Foto zur Meldung: 75 Jahre Grundgesetz: Das Grundgesetzt aus studentischer Perspektive
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Eins der 30 Rollups, die in der Ausstellung gezeigt werden.

Rolandschule stellt sich nicht nur künftigen Erstklässlern vor

(17. 05. 2024)

Es sind nur noch wenige Wochen, dann beginnt das Schuljahr 2024/25. Für die künftigen Erstklässler heißt dies, sich auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Eine gute Hilfe ist dabei der Blick in das künftige Schulhaus. Aus diesem Grund hatte die Rolandschule am Mittwochnachmittag zum Tag der offenen Tür eingeladen.

 

„Es ist eine traditionelle Veranstaltung“, so Schulleiterin Heike Rudolph. „Natürlich wenden wir uns in erster Linie an die künftigen Einschüler, deren Eltern und Großeltern. Darüber hinaus haben wir aber auch unsere Partner sowie Vertreter der Kitas, der Heime und der weiterführenden Schulen eingeladen.“

 

Sie freut sich, dass sich Bürgermeister Axel Schmidt, Hauptamtsleiterin Katrin Schmidt und die für den Bildungsbereich zuständige Sachgebietsleiterin Birgit Moschinski Zeit genommen haben, um den Tag der offenen Tür zu besuchen.

 

Auch die Schüler erkennen „ihren Bürgermeister“ begrüßen ihn mit Handschlag oder lässig aus der Ferne. 

 

Schulleiterin Heike Rudolph führt die Gäste aus dem Rathaus durch die Schule, zeigt ihnen die positiven Veränderungen der vergangenen Monate, benennt aber auch Probleme. Hier bittet sie um Unterstützung. So gibt es weiterhin Bedarf an neuen Möbeln und Klassensätzen an Tischen und Stühlen für die Schüler.

 

Mit Stolz zeigt sie die Bibliothek, die im Obergeschoss eingerichtet wurde. In diesem Raum befindet sich die erste interaktive Tafel, die die Rolandschule einst bekommen hatte. Kleingruppen können hier lernen und arbeiten.

 

Der Tag der offenen Tür beginnt mit einem bunten Programm mit Gesang, Tanz und Sketchen. Im Schulhaus selbst stellen sich einige der knapp 30 Arbeitsgemeinschaften der Perleberger Bildungseinrichtung vor. Auf dem Schulhof sind es die Schach-AG und die AG Rope Skipping. 

 

Im Musikraum stellen die Jungen und Mädchen der Rolandschule ihre Musikalität unter Beweis. Aber auch die künftigen ABC-Schützen probierten sich an Keyboard, Schlagzeug oder Kajon aus.

 

Im Schülercafé war die Koch-AG im Einsatz und auch der Förderverein der Schule stellte sich vor.

 

Die Gäste hatten überall die Möglichkeit, sich mit der Schulleiterin, Lehrern und Elternvertretern zu unterhalten, um mehr über die Schule und ihre Angebote zu erfahren.

Foto zur Meldung: Rolandschule stellt sich nicht nur künftigen Erstklässlern vor
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt, Schulleiterin Heike Rudolph und Hauptamtsleiterin Katrin Schmidt (v.l.n.r.) in der Schulbibliothek.

„Wir sind nicht mehr Alte!“ – Vortrag über das Gefühl des „noch-jung-zu sein“ in der Stadtbibliothek BONA

(16. 05. 2024)

Am 19. Juni um 15 Uhr wird die Gerontologin Gisela Gehrmann in der Stadtbibliothek zu Gast sein. 

 

Sie bewirbt ihren Vortrag folgendermaßen: „Kaum ist man 60 Jahre alt, gehört man zu den Alten; aber nur aus Sicht der anderen. Man selbst nimmt sich ganz anders wahr. Unsere Großeltern, oft auch unsere Eltern, waren mit 60 alte Menschen, der Körper war erschöpft. Heute hat man mit 60 eher das Gefühl von noch-jung-zu sein. sein. Zu Recht, denn über 20 Lebensjahre haben wir noch vor uns. Gesünder, flexibler, unternehmenslustiger als Generationen vorher. Wir keine überalterte Gesellschaft! Das klassische Alter beginnt heute erst im Alter über 80. Über die Potenziale der JUNGEN ALTEN wollen wir ins Gespräch kommen.“

 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Der Vortrag wurde durch den Seniorenbeirat der Stadt Perleberg organisiert.

 

Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek bitten um eine Voranmeldung unter , telefonisch unter 03876/612 927 oder persönlich in der Stadtbibliothek.

 

Weitere Informationen zu Veranstaltungen in der Stadtbibliothek finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de.

 

Weitere Informationen zum Seniorenbeirat der Stadt Perleberg finden Sie unter: https://www.stadt-perleberg.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=213986.

 

Foto zur Meldung: „Wir sind nicht mehr Alte!“ – Vortrag über das Gefühl des „noch-jung-zu sein“ in der Stadtbibliothek BONA
Foto: Foto: Copyright Fotograf Schibilsky | Gisela Gehrmann.

Stadtradeln – Perleberg ist dabei, ruft zum Radeln fürs Klima auf

(16. 05. 2024)

„Radeln für ein gutes Klima!“ Unter diesem Motto steht das jährliche Stadtradeln, an dem sich die Rolandstadt Perleberg seit 2018 beteiligt. Ziel ist es, in einem vorgegebenen Zeitraum – in diesem Jahr vom 3. bis zum 23. Juni – als Gruppe oder Einzelner möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen, um die individuellen und kommunalen CO₂-Emissionen zu senken.

 

Wer aus der Rolandstadt und ihren Ortsteilen mitmachen möchte, der kann sich für Perleberg auf stadtradeln.de registrieren. Hier kann auch die App heruntergeladen werden, mit der die gefahrenen Kilometer getrackt werden können.  Ansonsten werden diese online eingetragen.

 

Bürgermeister Axel Schmidt lädt die Perlebergerinnen und Perleberger ein, die von ihnen in der Zeit vom 3. bis zum 23. Juni mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer zu sammeln. Gleichzeitig ruft er dazu auf, „Familien, Freunde und Kollegen, Klassenkameraden und Lehrer zum Mitradeln zu motivieren“. Alle, die hier leben, arbeiten oder zur Schule gehen, sind eingeladen mitzumachen, sich am Wettbewerb Stadtradeln zu beteiligen. „Egal ob im Alltag, auf kleiner Radtour oder auf dem Weg zu Freunden – jeder Kilometer zählt und darf eingetragen werden“, so Axel Schmidt.

 

Der Wettbewerb Stadtradeln erlebt in diesem Jahr seine 17. Auflage und ist eine Kampagne des Netzwerkes Klima-Bündnis. Der 1990 gegründete Verein von Kommunen mit der Zielsetzung das Klima zu schützen. Knapp 2.000 Kommunen aus 26 Ländern sind Mitglied.

 

Zum Abschluss des diesjährigen Stadtradelns, am 23. Juni, sind alle noch einmal zu einer Radtour durch die Elbtalauen nach Rühstädt eingeladen. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr vor dem Roland auf dem Großen Markt. In einem gemütlichen Tempo geht es auf einer Strecke von circa 56 Kilometer ins Storchendorf. Hier erwartet die Teilnehmer eine Führung durch das Dorf durch den Storchenclub.

 

Wer sich für die Rolandstadt Perleberg registrieren lassen möchte kann dies bereits jetzt im Internet unter www.stadtradeln.de/perleberg tun. Wer über keinen Internetzugang verfügt, meldet sich in der Stadtinformation, Großer Markt 12, an. Hier werden auch bis zum 20. Juni die Anmeldungen für die Tour nach Rühstädt angenommen.

Foto zur Meldung: Stadtradeln – Perleberg ist dabei, ruft zum Radeln fürs Klima auf
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Abschlusstour führt durch die schönen Landschaften der Prignitz nach Rühstädt.

Quitzower schicken Ortsvorsteher Armin Schwarz in seine dritte Amtsperiode

(15. 05. 2024)

Mit diesem klaren Ergebnis hat der Quitzower Ortsvorsteher Armin Schwarz nicht gerechnet. Alle 54 anwesenden Einwohner des Perleberger Ortsteiles hatten ihn am Dienstagabend in seinem Amt bestätigt. Damit geht Armin Schwarz in seine dritte Amtsperiode, die bis zu den Kommunalwahlen in fünf Jahren andauert.

 

Erster Gratulant an diesem Abend ist Bürgermeister Axel Schmidt. Er überbringt damit gleichzeitig die Einladung in die nächste Stadtverordnetenversammlung am 23. Mai, in der Armin Schwarz seine Berufungsurkunde erhält.

 

„Ich möchte mich bei allen Einwohnern bedanken“, sagt der wiedergewählte Ortsvorsteher anschließend. „Es ist für mich die Bestätigung, dass meine Arbeit anerkannt wird.“ Schwarz war im Vorfeld der Wahl von den Jüngeren gebeten worden, „noch etwas weiterzumachen“, bevor sie in der Zukunft in seine Fußstapfen treten.

 

Der Bürgermeister und weitere Vertreter der Verwaltung sind nicht nur wegen der Ortsvorsteherwahl nach Quitzow gekommen. Sie wollen mit den Dorfbewohnern ins Gespräch kommen, Probleme besprechen, die es hier gibt.

 

Axel Schmidt weist zu Beginn seiner Ausführungen darauf hin, dass aus finanzieller Sicht umfängliche Straßensanierungen nicht möglich seien.

 

Doch ein von zwei größeren Projekten in den Ortsteilen werde in Quitzow angegangen: das Mehrfamilienhaus An der Krippe 2. Das Gebäude, das sich bisher im Eigentum der Stadt befand, sei stark sanierungsbedürftig. „Doch die Stadt ist Verwaltung nicht Vermieter“, so der Bürgermeister. Und so wurde in der Stadtverordnetenversammlung der Beschluss gefasst, dass dieses Gebäude ins Eigentum der GWG, der Wohnungsgesellschaft der Stadt, übergehen wird. „Die Sanierung wurde hier auch schon in den Wirtschaftsplan aufgenommen“, informiert der Bürgermeister über den Sachstand. Nach Abschluss aller rechtlichen Formalitäten zur Übertragung könne die GWG mit der Sanierung beginnen.

 

Dann waren die Quitzower an der Reihe ihre Probleme zu benennen.

 

So kam zunächst die Anfrage, ob der Tisch bei der neuen Sitzgruppe auf dem Spielplatz eine vernünftige Tischplatte bekommen könne? „Hier steht keine Flasche, kein Becher“, so ein Einwohner. Axel Schmidt verweist dabei jedoch darauf, dass es ein Projekt aus dem Bürgerhaushalt ist, dass nach den Wünschen der Quitzower so realisiert worden sei. Unbenommen dessen soll hier eine Änderung geprüft werden.

 

Positiv beantworten konnte der Bürgermeister die nächsten Fragen. So soll die Stromversorgung des Pavillons noch vor dem Dorfjubiläum im Juni realisiert werden. „Avisiert ist die 22. Kalenderwoche“, so Axel Schmidt.

 

Der WTAZV sei auch informiert über den abgesackten Teil des Hennigshofer Weges über einem Schmutzwasserkanal. „Die waren heute schon da“, teilt eine Anwohnerin direkt mit.

 

Diskutiert wird um das Thema Geschwindigkeit. Während die Einwohner immer wieder Raser feststellen, haben die durchgeführten Messungen ein anderes Bild ergeben. „Der Durchschnitt fährt unter 50 km/h“, verliest der Bürgermeister die Messergebnisse.

 

„Da haben Sie sicher an den falschen Stellen gemessen“, sind sich die Quitzower einig.

 

Dennoch kommt es zu einer Option, mit der auch sie leben können: Es wird in der Perspektive auch im Ortsteil Quitzow einen „Smiley“ geben, dass den Kraftfahrern signalisiert, ob sie zu schnell oder mit der richtigen Geschwindigkeit unterwegs sind.

 

Diskutiert wurde dann noch über den stets vollen Papierkorb an der Raststelle Hennigshofer Weg sowie eine mögliche Verkleinerung des Friedhofes. 

 

„Öfter kann der Papierkorb nicht gelehrt werden“, so der Bürgermeister. Hier sind wir mit einem Mitarbeiter und einem Fahrzeug an der Kapazitätsgrenze. 

 

Vielleicht reiche ja ein Schild mit dem Hinweis, den Rastplatz sauber zu verlassen, heißt es aus der Bürgerschaft. Betriebshofsleiter Holger Schelle informiert darüber, dass es in der Regel Hausmüll ist, der dort entsorgt werde. „Dafür sind die Papierkörbe nicht da“, so Schelle.

 

Und Bürgermeister Axel Schmidt verweist darauf, dass diese illegalen Müllentsorgungen dafür sorgen, dass die Müllgebühren ständig steigen. „Wenn es keiner mehr macht, würden die Kosten wahrscheinlich sogar sinken“, so der Bürgermeister.

 

Umstritten bei den Quitzowern ist das Thema Bauland auf dem Friedhof zu schaffen, da dieser sehr viel ungenutzte Fläche hat. „Es ist ein Vorschlag im Rahmen der Friedhofssatzung, die wir gerade erarbeiten“, sagt Axel Schmidt. Noch sei nichts abschließend entschieden, werden die Einwohner in den Prozess eingebunden.

Foto zur Meldung: Quitzower schicken Ortsvorsteher Armin Schwarz in seine dritte Amtsperiode
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (links) gratuliert Armin Schwarz zur Wiederwahl zum Quitzower Ortsvorsteher.

Schwimmbad Perleberg startet am 24. Mai in die 60. Badesaison

(14. 05. 2024)

Auch wenn die aktuellen Temperaturen zu einem Besuch im Schwimmbad einladen, so müssen sich die Perleberger noch eine Woche gedulden. Am 24. Mai um 13 Uhr soll der Start in die Freiluftbadesaison erfolgen, so Ronald Otto, Geschäftsführer der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt, die im Auftrag der Rolandstadt Perleberg das Bad betreibt. Es ist dann die 60. Saison, denn 1964 wurde das Freibad in der Karlstraße eröffnet. Bis dahin gab es an der Stepenitz Flussbadeanstalten.

 

„Wir hatten vor am Pfingstwochenende zu eröffnen“, sagt Ronald Otto. „Doch die Frosttage im April haben für eine Woche Verzögerung gesorgt. In dieser Zeit konnten die Fliesenleger nicht arbeiten.“

 

Gegenwärtig laufen die letzten Arbeiten. Die Fliesenleger sind in der dritten Woche mit drei Mann im Einsatz, beseitigen die Schäden. Während im Sprungbecken und im Schwimmbecken bereits wieder das Wasser eingelassen wird, agieren im Nichtschwimmerbecken noch die Handwerker. Fertig ist hingegen schon das Planschbecken.

Der GWG-Geschäftsführer freut sich, dass mit den Fördermitteln des Bundes nun eine umfängliche Badsanierung möglich ist. „Es gibt gerade bei den Fliesen immer mehr auszubessern und auszutauschen“, so Otto. „Die Fliesen im Außenbereich sind nun mal der Witterung ausgesetzt, immer mehr gehen dadurch kaputt.“ 

 

Die letzte große Sanierung fand im Perleberger Bad 1997 statt. Da für Fliesen im Außenbereich von einer Haltbarkeit von 20 Jahren gesprochen wird, sei eine Erneuerung dringend erforderlich.

 

Doch für die bevorstehende Saison wurde noch einmal alles hergerichtet. Die Außenanlagen wurden überarbeitet. „Einmal werden wir hier noch den Rasen mähen, dann kann’s losgehen“, so Ronald Otto.

 

Er erklärt, warum eine Eröffnung am Pfingstwochenende nicht möglich ist: „Die Becken sind voraussichtlich am Donnerstag gefüllt. Danach stellen wir die Technik an, wird das Wasser drei Tage lang umgewälzt. Hierbei wird die notwendige Chemie hinzugefügt, um letztlich die gewohnte Wasserqualität zu erreichen. Abschließend kommt noch die Hygienekontrolle. Erst wenn von dort das Okay kommt, können wir das Bad öffnen.“

 

Beim Rundgang durch das Perleberger Schwimmbad erklärt Ronald Otto, dass die Becken mit Frischwasser der PVU gefüllt werden. Er weist auch auf das Geburtstagsfest hin. „Am 7. Juli wollen wir mit einem Schwimmbadfest unseren 60. Geburtstag feiern. Den Termin sollten sich die Perleberger und ihre Gäste schon einmal vormerken, denn „wir haben uns einiges einfallen lassen“. Verraten will Ronald Otto noch nichts, denn es laufen noch die Planungen sowie die notwendigen Gespräche. „Wenn wir alles fest haben, informieren wir über das Programm.“

 

Doch jetzt wird erst einmal alles darangesetzt, dass das Schwimmbad am 24. Mai seine Pforten öffnen kann. Bis September werden dann hier die Badegäste erwartet. „Je nach Wetterlage entscheiden wir, wann die Saison endet“, sagt Ronald Otto.

 

Im vergangenen Jahr kamen 15.000 Besucher ins Freibad.

Foto zur Meldung: Schwimmbad Perleberg startet am 24. Mai in die 60. Badesaison
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Fliesenleger sind bei den letzten Arbeiten am Nichtschwimmerbecken.

Bücher aus dem Feuer: Zuerst hat man Bücher verbrannt, dann Menschen

(13. 05. 2024)

Mit „Bücher aus dem Feuer“ erinnert die Rolandstadt Perleberg seit vielen Jahren an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933. An diesem Tag vor 91 Jahren begannen die Nazis die Kampagne „Wider den undeutschen Geist“. Tausende Bücher von jüdischen, aber auch anderer politisch unliebsamer Schriftsteller wurden öffentlich verbrannt und verboten.

 

Einer dieser Schriftsteller war Kurt Tucholsky. Auszüge aus seinen Veröffentlichungen wurden am 8. Mai in der Stadtbibliothek BONA symbolisch aus dem Feuer geholt.

 

Cornelia Nickel, stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Perleberg und Bibliotheksleiterin Susann Fritz hatten mit Schülern des Gottfried-Arnold-Gymnasiums und Jürgen Schmidt diesen Abend vorbereitet. Sie erarbeiteten ein neues Konzept und das kommt bei den zahlreichen Besuchern am Mittwochabend in der Stadtbibliothek BONA an. 

 

Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei der Begrüßung bei den Organisatoren und den Ausführenden des Abends. „Konzepte sollte man ab und an entstauben“, sagt er. „Gedenken heißt nicht, jedes Jahr das Gleiche zu machen. Mit der Anpassung wollen wir mehr Perleberger dazu bringen, sich dieses Themas anzunehmen.“

 

Dann wendet sich Axel Schmidt dem Thema der Bücherverbrennung zu: „Dieses Ereignis sollte nicht vergessen werden, deshalb wollen wir daran erinnern.“ Er begrüßt es, dass sich mit den Gymnasiasten junge Leute mit dem Thema auseinandersetzen. „Sie machen Geschichte erlebbar.“ 

 

Der Bürgermeister begründet mit einem Satz, warum diese Gräueltat der Bücherverbrennung nicht vergessen werden darf, als er sagte: „Zuerst hat man Bücher verbrannt, dann Menschen.“

 

Liane Kollex, Schülerin des Gottfried-Arnold-Gymnasiums, stellt zu Beginn des literarischen Teils des Abends den Schriftsteller Kurt Tucholsky vor, „den besten Satiriker den Deutschland je hervorgebracht hat“. Jürgen Schmidt ergänzt und verrät Tucholskys zahlreiche Pseudonyme, unter denen er geschrieben hat. Und schließlich stellt er fest: „Die Nazis haben ihn zwar verbrannt, aber er lebt weiter.“ 

 

Jürgen Schmidt beweist mit seinen Lesungen aus „Göbbels“, „Hitler und Goethe“, „Wir brauchen mehr Fotografen“ und „Deutsche Spießigkeiten“, dass Kurt Tucholsky eine „ganz genaue Beobachtungsgabe hatte“.

 

Die beiden Schülerinnen Hanna Schulz und Kim Zoll schaffen mit ihren Texten, die nach dem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz im vergangenen Herbst entstanden sind, eine Verbindung zwischen der NS-Zeit und der Gegenwart. Sie wissen eins: Das, was Kurt Tucholsky erlebt und beschrieben hat, was in den zwölf Jahren des Nationalsozialismus folgte, wollen sie nicht mehr erleben.

 

Musikalisch umrahmt wurden die einzelnen Beiträge vom Gymnasiasten Maxim Thide am Klavier.

Foto zur Meldung: Bücher aus dem Feuer: Zuerst hat man Bücher verbrannt, dann Menschen
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Jürgen Schmidt liest Kurt Tucholsky bei "Bücher aus dem Feuer".

Rolandstadt Perleberg gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkrieges

(08. 05. 2024)

Der 8. Mai ist seit dem Kriegsende im Jahr 1945 ein Tag des Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkrieges.  Auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof auf dem Grahlplatz fand am Mittwochvormittag die Gedenkveranstaltung der Rolandstadt Perleberg statt. 

 

Bürgermeister Axel Schmidt kann rund 50 Perleberger und Gäste, darunter Landrat Christian Müller, begrüßen.

 

In seiner Gedenkrede geht er auf die Bedeutung der Zeitzeugen ein, „denn ihre Berichte sind es, die auch für uns diese Zeit erlebbar werden lassen“. Dieses besondere Erleben habe er selbst erst vor ein paar Tagen erlebt. Beim 90. Geburtstag von Hildegard Nüsse berichtete diese vom 2. Mai 1945, ihrem 11. Geburtstag. Es war der Tag, in der die Sowjetarmee nach Perleberg kam, der Krieg in der Rolandstadt sein Ende fand.

 

Wenn wir uns heute an das Kriegsende vor 79 Jahren erinnern, gedenken wir der Millionen Opfer, der Gefallenen, Gefangenen und Vermissten. Leider ist in den vergangenen Jahren der Krieg wieder näher an Deutschland herangerückt. Und so fragt sich der eine oder andere: Wird es ähnliche Bilder vor unserer Haustür geben, wie es sie vor 79 Jahren gab?“, so der Bürgermeister. Der 8. Mai sei aber auch „ein Tag der Mahnung an die Lebenden, nie wieder Krieg zuzulassen“.

 

Bürgermeister Axel Schmidt bittet am Ende seiner Ausführungen um ein stilles Gedenken. 

 

Anschließend lesen Rainer Pickert, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, sein Stellvertreter Fred Fischer sowie Jessika Muhs vom Kreisjugendring und Torsten Foelsch vom Perleberger Stadt- und Regionalmuseum aus den Erinnerungen von Dr. Wolfgang Fischer. Dieser hat das Kriegsende als 14-Jähriger erlebt, hat seine Zeitzeugenberichte dem Stadt- und Regionalmuseum im Rahmen der Forschungen zum Kriegsende zur Verfügung gestellt.

 

Bürgermeister Axel Schmidt und Rainer Pickert sowie Landrat Christian Müller und der Vorsitzende des Kreistages Harald Pohle legen Kränze am Obelisken des Ehrenfriedhofs ab, gefolgt von Vertretern der Parteien, der russischen Gemeinde sowie der anwesenden Bürger. 

 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Blechbläserensembles des Gottfried-Arnold-Gymnasiums Perleberg.

Foto zur Meldung: Rolandstadt Perleberg gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkrieges
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (rechts) und Rainer Pickert, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung bei der Kranzniederlegung.

Weltrotkreuztag in Perleberg: Bürgermeister Axel Schmidt beim Tag der offenen Tür des DRK Prignitz

(08. 05. 2024)

Der DRK-Kreisverband Prignitz hat am Mittwoch zum Tag der offenen Tür in seine Perleberger Räumlichkeiten eingeladen. Unter den zahlreichen Besuchern ist auch Bürgermeister Axel Schmidt.

 

Geschäftsführerin Katja Schröder erklärt den Gästen, warum diese Veranstaltung am 8. Mai stattfindet: „Der 8. Mai ist der Weltrotkreuztag. Der Geburtstag des Gründers der Rotkreuz-Bewegung Henry Dunant.“

 

Im vergangenen Jahr habe es erstmals eine Veranstaltung aus diesem Anlass gegeben. Damals in Pritzwalk. „Der Tag der offenen Tür wurde in diesem Jahr intensiver vorbereitet“, erzählt sie dem Bürgermeister. Dafür hatte sich extra ein Organisationsteam gebildet.

 

Axel Schmidt kann sich vom regen Zuspruch überzeugen. Besucher sind überall im DRK-Gebäude zu finden. Sie nutzen die zahlreichen Beratungs- und Informationsangebote, informieren sich über die Angebote des DRK. Auch gibt es bei einer Tombola Preise zu gewinnen.

 

In der Begegnungsstätte und auf dem Außengelände sitzen die Gäste bei Kaffee und Kuchen zusammen, oder lassen sich Gegrilltes mit Kartoffelsalat schmecken.

 

Für die kulturelle Umrahmung sorgen der Senioren-Chor sowie die Kinder der Kita Piccolino. Die Sozialboutiquen haben eine Modenschau vorbereitet. Die Models sind Bewohner des Betreuten Wohnens.

 

Bei seinem Rundgang durch die Räume kommt Bürgermeister Axel Schmidt mit Mitarbeitern des DRK, Ausstellern und Besuchern ins Gespräch. Mit der DRK-Geschäftsführerin wird ein baldiges Treffen vereinbart, um über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu sprechen.

Foto zur Meldung: Weltrotkreuztag in Perleberg: Bürgermeister Axel Schmidt beim Tag der offenen Tür des DRK Prignitz
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Beim Tag der offenen Tür kam Bürgermeister Axel Schmidt auch mit Helga Zuza ins Gespräch.

Bürgerhaushalt der Rolandstadt Perleberg: Neue Bänke laden zum Verweilen im Hagen ein

(08. 05. 2024)

Fünf neue Bänke stehen seit dem vergangenen Monat im Hagen, tragen somit zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der grünen Oase Perlebergs bei.

 

„Mit dem Aufstellen der Bänke haben wir ein Projekt aus dem Bürgerhaushalt umgesetzt“, so Ulrike Ziebell, die im Rathaus für den Bürgerhaushalt verantwortlich zeichnet. 

 

Eingereicht hat das Projekt Jan Domres. „Ich war hier oft mit meinen Kindern unterwegs, an der frischen Luft. Dadurch war der Hagen schon meine zweite Heimat“, sagt er beim Vor-Ort-Termin am Dienstagnachmittag. Dabei habe ich festgestellt, dass gerade auf der Seite der Eichenpromenade zu wenig Bänke stehen.“ Dabei sei doch gerade die Eichenpromenade der Teil des Hagens, der im Schatten der Bäume zum Verweilen einlädt. Es sei der ruhige Teil des Parks. „Das hat mich schließlich veranlasst, über den Bürgerhaushalt das Projekt einzureichen, hier mehr Sitzmöglichkeiten anzubieten.“

 

Auch in der Stadt habe es vermehrt Anfragen nach mehr Sitzmöglichkeiten im Hagen gegeben, so Bürgermeister Axel Schmidt. Und so wurde hier gemeinsam agiert. Mit Mitteln aus dem Bürgerhaushalt und des Bauamtes wurden insgesamt fünf neue Bänke angeschafft – zwei über den Bürgerhaushalt und drei über das Bauamt.

 

„Das Budget aus dem Bürgerhaushalt in Höhe von 5.000 Euro hätte maximal für die Anschaffung von zwei Bänken gereicht“, sagt Ulrike Ziebell. Denn die Stadt wollte baugleiche Bänke wie auf der Seite des Stepenitzufers installieren.

 

 Die alten Bänke an der Eichenpromenade wurden entfernt. Im Abstand von durchschnittlich 200 Metern stehen jetzt vier neue Bänke. Die fünfte Bank ist an der Lotte-Lehmann-Promenade kurz vor dem Eingang Bäckerstraße aufgestellt worden.

 

Insgesamt kostete die Realisierung 11.313,33 Euro, wobei knapp 800 Euro für die Frachtkosten ausgegeben wurden.

 

Jan Domres zeigt sich zufrieden mit der Umsetzung. Er werde jetzt auch wieder hier mit seinen Kindern herkommen, sich auf eine der Bänke setzen und dabei auch den schönen Blick auf die Perleberger Altstadt genießen.

 

 

Aktuelle Informationen zum Bürgerhaushalt

Ulrike Ziebell gibt noch aktuelle Informationen zum Bürgerhaushalt. Demnach befinden sich derzeit elf Projekte des Bürgerhaushaltes 2024 in der Realisierung.

 

Für den Bürgerhaushalt 2025 sind bis zum Stichtag 31. März 27 Projektvorschläge eingegangen. Diese werden nun formal und auf ihre Machbarkeit geprüft.

 

Im Herbst sind dann wieder die Bürger gefragt, über die zugelassenen Projektvorschläge abzustimmen. Wie im vergangenen Jahr kann sowohl in Präsenz als auch online abgestimmt werden. Die Präsenzabstimmung findet zunächst am 7. September im Rahmen des Rolandfestes statt. Von 11 bis 19 Uhr können die Perleberger am Stand des Bürgerhaushaltes im Hagen für ihre favorisierten Projektvorschläge voten. Einen zweiten Präsenztermin gibt es am 10. Septemberr von 8 bis 17.30 Uhr im Verwaltungsgebäude in der Karl-Liebknecht-Straße 33 (Erdgeschoss).

 

Wer lieber an der Online-Abstimmung teilnehmen möchte, wird gebeten sich in der Zeit vom 28. August bis 11. September anzumelden. Ansonsten ist keine Teilnahme möglich. Die Anmeldung erfolgt über das Kontaktformular auf der städtischen Homepage www.stadt-perleberg.de unter dem Button „Bürgerhaushalt“. Die Online-Abstimmung findet dann vom 13. September bis zum 6. Oktober statt.

Foto zur Meldung: Bürgerhaushalt der Rolandstadt Perleberg: Neue Bänke laden zum Verweilen im Hagen ein
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Probesitzen auf einer der neuen Bänke: Bürgermeister Axel Schmidt, Ulrike Ziebell und Jan Domres (v.l.n.r). Stehend Guido Britz vom Bauamt der Stadt Perleberg.

Olaf Renner bleibt Ortsvorsteher von Wüsten Buchholz

(07. 05. 2024)

Im Perleberger Ortsteil Wüsten Buchholz bleibt Ortsvorsteher Olaf Renner im Amt. Am Montagabend wurde er auf einer Bürgerversammlung einstimmig im Amt bestätigt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

 

Auch wenn Olaf Renner erst seit knapp zwei Jahren im Amt ist, so ist doch die Legislaturperiode zu Ende. Denn der Amtsinhaber übernahm die Funktion von der zurückgetretenen Vorgängerin in der laufenden Wahlperiode. Und somit war jetzt die Neuwahl nach dem Brandenburgischen Kommunalwahlgesetz erforderlich.

 

Olaf Renner erklärt seine Bereitschaft für eine erneute Kandidatur. Auch die anwesenden wahlberechtigten Einwohner wollen ihn weiter als ihren Vertreter sehen. 

 

16 Wüsten Buchholzer von 74 stimmberechtigten sind zur Wahl gekommen. In einer offenen Abstimmung votieren alle für den Amtsinhaber.

 

Erste Gratulant ist Bürgermeister Axel Schmidt. Seine Berufungsurkunde für die nächsten fünf Jahre bekommt Olaf Renner dann in der Stadtverordnetenversammlung am 23. Mai überreicht.

 

 

Straßenproblem wird bleiben

 

Nach der Wahl kommen die Probleme des Ortsteils zur Sprache. Dabei informiert der Bürgermeister darüber, dass es bei den Straßen erste Ausbesserungsmaßnahmen gab. „In bestimmten Kurvenbereichen müssen wir noch ran“, so Axel Schmidt. „Eine Herausforderung wird die Veränderung der Insel, da wir den Bereich aus finanziellen Gründen nicht sanieren können.“

 

Damit macht er an diesem Abend einmal mehr deutlich, dass Tiefbauarbeiten zur Sanierung der Straßen nicht eingeplant sind. „Der Flickzustand wird bleiben.“ Er wolle keine Versprechen machen, die nicht einzuhalten seien. „Wir haben 130 Kilometer an kommunalen Straßen.“

 

Noch nicht abgeschlossen ist die Wasserversorgung für den Brandschutz. „Da wir uns hier im Trinkwasserschutzgebiet befinden, stehen wir vor verschiedenen Herausforderungen“, informiert Axel Schmidt die Einwohner. Daher müsse genaustens geprüft werden, ob der vorhandene Schlossteich als Löschwasserteich genutzt werden könne.

 

Abschließend informiert der Bürgermeister noch darüber, dass die Verwaltung gerade eine neue Friedhofssatzung erarbeite. Der Ortsvorsteher sei über den aktuellen Sachstand informiert, könne damit zu Fragen Auskunft geben.

Foto zur Meldung: Olaf Renner bleibt Ortsvorsteher von Wüsten Buchholz
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Olaf Renner zur Wiederwahl.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Dachdeckermeister Ulrich Thiede zum 75. Geburtstag

(06. 05. 2024)

Grund zum Feiern gab es bei Ulrich Thiede in den vergangenen Jahren immer wieder. 2022 feierte er mit seiner Frau Ingrid die Goldene Hochzeit. Im vergangenen Jahr bekam er den Goldenen Meisterbrief überreicht und am 6. Mai beging Ulrich Thiede seinen 75. Geburtstag.

 

Zahlreiche Gratulanten finden sich am Montag bei dem Dachdeckermeister ein. Bürgermeister Axel Schmidt überbringt die Glückwünsche der Rolandstadt Perleberg und seine eigenen. Gekommen ist auch eine Abordnung der Kreishandwerkerschaft mit dem Obermeister der Dachdeckerinnung Jens Hildebrandt, Marcel Leplow vom Vorstand der Innung, dem Ehrenobermeister Lothar Hildebrandt und der Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, Katrin Kühnel-Steinbeck.

 

Am Geburtstagstisch werden Erinnerungen ausgetauscht, blickt Ulrich Thiede auf seine 75 Lebensjahre zurück.

 

Am 6. Mai 1949 wurde er in der Perleberger Marienstraße geboren. Hier wuchs Ulrich Thiede auf, besuchte bis zur 10. Klasse die Schule. „Erst die O 2, dann die O 1“, erzählt der Jubilar. Anfangs war er noch in einer reinen Jungenschule. 

 

Nach der Schule erlernte er den Beruf eines Dachdeckers im großväterlichen Betrieb. Wenn er über diesen Teil seines Lebens berichtet, dann leuchten seine Augen. Es ist ihm anzumerken, dass er, auch wenn er nicht mehr arbeitet, mit Herz und Seele Dachdecker war und ist. Dabei erzählt er mit Stolz, dass es den Betrieb seit 1911 inzwischen in der 5. Generation gibt. Jetzt von seinem Sohn Ronald geführt.

 

1973 hat er mit gerade einmal 24 Jahren seinen Meisterabschluss in Karl-Marx-Stadt gemacht. Gemeinsam mit einem Kollegen aus der sächsischen Bezirksstadt war er der jüngste Dachdeckermeister der DDR. 

 

1989 hat er dann den Betrieb von seinem Vater übernommen. 

 

Ulrich Thiede und seine Frau haben zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Der Sohn ist inzwischen Chef des Unternehmens, ist in die Fußstapfen der männlichen Vorfahren getreten. Nach seinem Meister-Abschluss im Jahr 2000, führte er ab 2002 gemeinsam mit seinem Vater die Dachdeckerei Thiede & Sohn. „Dafür haben wir extra eine GmbH gegründet“, erinnert er sich.

 

„Zu den besten Zeiten hatten wir zehn bis zwölf Mitarbeiter, hatten auch außerhalb der Region den einen oder anderen Auftrag“, so Thiede. Heute sind es sieben Mitarbeiter, davon zwei Lehrlinge. „Im Sommer kommt ein weiterer hinzu“, sagt Ronald Thiede.

 

Aufträge haben sie „rund um den Kirchturm“. Der Senior hofft, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

 

Doch Ulrich Thiede ist nicht nur ein engagierter Dachdecker, in der ersten Legislaturperiode nach der Wende saß er als Stadtverordneter in der Perleberger Stadtverordnetenversammlung. „Aber irgendwann ließen sich Betrieb und Politik nicht mehr unter einen Hut bringen“, begründet er sein Ausscheiden nach seiner ersten und einzigen Wahlperiode.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Dachdeckermeister Ulrich Thiede zum 75. Geburtstag
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Glückwünsche der Rolandstadt Perleberg erhält Ulrich Thiede (Mitte) von Bürgermeister Axel Schmidt (rechts). Mit dabei Sohn Ronald Thiel.

Perleberg Ost steht im Mittelpunkt beim Tag der Städtebauförderung

(04. 05. 2024)

Zum 7. Mal hat die Rolandstadt Perleberg am Tag der Städtebauförderung teilgenommen und hatte dazu nach Perleberg Ost eingeladen.

 

Bürgermeister Axel Schmidt weist bei seiner Begrüßung auf dem Quartiersplatz vor der Grundschule "Geschwister Scholl" darauf hin, "dass die Stadt das Quartier intensiver bespielen will". In kein Quartier sei in den letzten Jahren so viel Geld reingeflossen, wie in dieses. Neben den Arbeiten am Anbau und den Außenanlagen der Grundschule gab es noch Tiefbauarbeiten in der Thomas-Müntzer-Straße, wo es auf Wunsch der Bürger eine erweiterte Beleuchtung gab.

 

Bei einer Führung über den Quartiersplatz und das Außengelände berichten der stellvertretende Bauamtsleiter Pierre Eikhoff, Landschaftsarchitekt Franz Beusch und Tino Rawald von der BIG Städtebau GmbH über die Veränderungen.

 

Pierre Eikhoff unterstreicht zunächst die Aussage des Bürgermeisters mit einer Zahl. Allein die drei Bauabschnitte der Außenanlagen hätten 2,1 Millionen Euro gekostet. 1,4 Millionen Euro teilen sich Bund und Land. Die verbleibenden Kosten kommen aus dem städtischen Haushalt.

 

Ein völlig neues Aussehen hat der Bereich vor der Schule erhalten, der nun ein Quartiersplatz ist. Grüne Oasen sind hier ebenso entstanden wie eine neue Bushaltestelle und Sitzmöglichkeiten. Zwei Geschicklichkeitsspiele können genutzt werden. 

 

Franz Beusch zeigt, dass der Platz angehoben wurde, der Zugang zum Schulgebäude nun barrierefrei ist. Dass der Platz inzwischen ein Treffpunkt für die Einwohner ist, ist bereits am Sonnabendnachmittag zu sehen. Kinder sind hier, zum Teil auch mit den Eltern, spielen miteinander, unterhalten sich.

 

Doch nicht nur auf der Vorderseite der Schule hat sich viel verändert, auch der Schulhof wurde in den letzten Monaten umgestaltet. Hier sind neue Bäume gepflanzt worden. Die immer heißer werdenden Sommer machen schattenspendende Bäume erforderlich, so Beusch. 

 

Die rund 360 Schüler haben jetzt mehr Möglichkeiten, sich in den Pausen auszutoben oder einfach nur zu chillen. Denn neben der bereits vorhandenen Kletterspinne gibt es jetzt hier weitere Spielgeräte: eine Trampolinanlage, Rutschen, Holzpodeste sowie eine Hängematte. Auf dem Bolzplatz sind nun die Tore befestigt und ein Ballfangnetz aufgestellt.

 

Perleberg Ost entwickelt sich weiter, nicht zuletzt auch mit der Unterstützung der GWG, so der Bürgermeister. Das nächste große Vorhaben ist die Schwimmbadsanierung. Dafür bekommt die Rolandstadt Fördermittel. Sie seien seine wichtige Grundlage für die Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte. Da sind sich die Anwesenden einig. 

Foto zur Meldung: Perleberg Ost steht im Mittelpunkt beim Tag der Städtebauförderung
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Tino Rawald, Pierre Eikhoff und Franz Beusch informieren über die Entwicklung der letzten Monate.

Teilnehmerrekord beim 32. Rolandlauf Perleberg

(04. 05. 2024)

Insgesamt 278 Teilnehmer gehen am Sonnabend beim 32. Rolandlauf an den Start. Das bedeutet einen neuen Teilnehmerrekord, über den sich die Organisatoren und Bürgermeister Axel Schmidt freuen.

 

So kann das Stadtoberhaupt nicht nur Läufer aus der Prignitz und dem Nachbarkreis Ostprignitz-Ruppin, sondern auch aus Hannover, Quickborn, Schwerin, Rostock, Berlin, Ludwigslust, Grabow und Remscheid begrüßen. Bei der Eröffnung lädt er die Läufer ein, wieder nach Perleberg zu kommen, sich die Stadt anzusehen und eine der Veranstaltungen zu besuchen. Dabei verweist er auf das PerleBÄM! am 26. Mai in der Innenstadt.

 

Dann geht es an den Start. Gemeinsam mit dem Perleberger Roland schickt Bürgermeister Axel Schmidt die Läufer auf eine der vier Strecken. Allein 134 Läufer gehen auf die 7-Kilometer-Strecke. 79 Jungen und Mädchen starten über die 1,6 Kilometer lange Rolandmeile. 28 Läufer nehmen die 14 Kilometer in Angriff und 35 Walker und Wanderer sind beim 7-Kiometer-Lauf in dieser Kategorie am Start.

 

Pokalsieger des Rolandlaufes, der in diesem Jahr gleichzeitig Auftakt zum Prignitz-Cup 2024 ist, sind Yvonne Loock (Perleberg/7 km Frauen), Maik Waldburger (7 km Männer), Yvonne Maltz (KSV Prignitz/ 14 km Frauen) und Maximilian Wegert (LG Oberhavel/ 14 km Männer).

 

In der Teamwertung belegt die Sparkasse Prignitz (27 Teilnehmer) Platz 1 vor den Handballern von Blau-Weiß Perleberg (15) und dem Landkreis Prignitz (11). Für den Sieger gibt es eine Rolandlauf-Torte.

 

Die Schulwertung gewinnen die Klasse 4b der Rolandschule und die Klasse 5b der Geschwister-Scholl-Grundschule vor der Klasse 5a der Geschwister-Scholl-Grundschule. Für die drei Klassen gibt es jeweils einen Scheck über 125 Euro für die beiden ersten bzw. 50 Euro für die Klassenkasse.

 

Die jüngsten Teilnehmer beim diesjährigen Rolandlauf sind Aron Besenbiel und Keno Witt (4 Jahre) bei den Jungen und Merle Teschner (7) bei den Mädchen. Ältester Teilnehmer bei den Erwachsenen sind Dieter John (81) bei den Männern und die 73-jährige Ingrid Thiede bei den Frauen.

Foto zur Meldung: Teilnehmerrekord beim 32. Rolandlauf Perleberg
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Erstplatzierten über 14 Kilometer. Pokalgewinner wurde Maximilian Weger. Gratulationen kommen von Bürgermeister Axel Schmidt und dem Perleberger Roland.

Bauherrengemeinschaft spendet 500 Euro für die Museumsarbeit

(03. 05. 2024)

„Das Museum hier in Perleberg begleitet mich seit meiner Kindheit. Als Schulkind war ich oft hier, zusammen mit meinen Kindern und aktuell gehe ich zu den Sonderausstellungen. Angesichts der jetzigen Museumsleitung bin ich froh und erfreut, dass sich das Museum weiterentwickelt und viele interessierte und neugierige Menschen hoffentlich in seinen Bann ziehen wird. Alles Gute weiterhin!“ Mit diesen Worten trägt sich Frank Rüdiger-Gottschalk ins Gästebuch des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg ein. Auch stellvertretend für Uwe Kirbach.

 

Gemeinsam betreiben sie eine GbR, die unter dem Namen Facility-Management bekannt ist. Für das Perleberger Museum spendeten sie jetzt 500 Euro.  Frank Rüdiger-Gottschalk, der am Donnerstag ins Museum gekommen ist, schwärmt immer wieder von dieser Einrichtung, die ihn sein ganzes Leben lang begleitet hat. Er erinnert sich noch genau, wie es früher ausgesehen hat. So habe es auf dem Dachboden Handwerkerwohnungen gegeben, die ihn ebenso faszinierten wie das geheime Schloss am großen Schrank, der heute im Foyer steht.

 

Die beiden Unternehmer haben in der Vergangenheit auch verfolgt, wie berühmte Perleberger hier eine Würdigung erhalten. So sind inzwischen verschiedene persönliche Gegenstände von Lotte Lehmann hier zu sehen. „Damit wird aus der berühmten Opernsängerin der Mensch Lotte Lehmann“, so Gottschalk.

 

Bürgermeister Axel Schmidt und Museumsleiterin Anja Pöpplau bedanken sich bei Frank Rüdiger-Gottschalk und Uwe Kirbach. Für sie ist es Anerkennung und Würdigung für das Museum und die Arbeit, die hier geleistet wird. „Hier wird nicht nur Geschichte ausgestellt“, so der Bürgermeister. Damit verweist er auf die zahlreichen Veranstaltungen sowie die Arbeiten, die hinter den Kulissen ablaufen, wie beispielsweise die Digitalisierung des Bestandes.

 

Anja Pöpplau führt den Gast ins Archiv, wo er sich die erst kürzlich erworbenen Briefe Lotte Lehmanns ansehen konnte. Außerdem konnte er ein paar Stücke aus der Fossiliensammlung Wilhelm Ratigs in die Hand nehmen. Zum Erstaunen Anja Pöpplaus erkannte er den Backenzahn des Mammuts ebenso wie den Megalodon und den Ammoniten.

 

Am Ende seines Besuches im Stadt- und Regionalmuseums war es ihm wichtig, noch einmal zu unterstreichen, dass es wichtig ist, die Museumsarbeit zu unterstützen.

Foto zur Meldung: Bauherrengemeinschaft spendet 500 Euro für die Museumsarbeit
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | m Beisein von Museumsleiterin Anja Pöpplau schreibt sich Frank Rüdiger-Gottschalk ins Gästebuch des Museums ein.

Dorfgemeinschaft von Wüsten Buchholz trifft sich zum Maifest

(03. 05. 2024)

Knapp 40 Einwohner sind der Einladung von Wüsten Buchholz‘ Ortsvorsteher Olaf Renner zur Maifeier am 1. Mai gefolgt. Bereits am Vorabend haben zwei Männer den Maibaum geschlagen und ihn auf den Dorfgemeinschaftsplatz gebracht. 

 

Ab 11 Uhr finden sich die Wüsten Buchholzer auf dem Platz ein, um gemeinsam mit den Kindern ihren Maibaum zu schmücken. Dann sind die Männer an der Reihe, denn es gilt den Maibaum aufzustellen.

 

Im weiteren Verlauf des Tages wird Volleyball, Fußball oder Tischtennis gespielt. Für die Kinder gibt es verschiedene Spiele und Spielgeräte, mit denen sie sich beschäftigen können. Später holen die Männer die Skat-Karten raus.

 

Wer nicht gerade bei einer der Aktionen im Einsatz ist, sitzt in gemütlicher Runde zusammen, ist Lángos oder Bratwurst. Am Nachmittag gib’s noch Kaffee und Kuchen.

 

Das schöne Mai-Wetter lässt die Wüsten Buchholzer bis zum späten Nachmittag miteinander feiern.

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Foto: Foto: Ortsteil Wüsten Buchholz | Einwohner von Wüsten Buchholz vor ihrem Maibaum.

Minecraft-Wettbewerb für Schüler: Bau Dir Perleberg, wie es Dir gefällt!

(03. 05. 2024)

Noch bis zum 19. Mai haben Schüler der Rolandstadt die Möglichkeit, Perleberg zu bauen und zu planen, wie es ihnen gefällt. Die Möglichkeit dazu gibt der diesjährige Minecraft-Wettbewerb für Schüler. 

 

Aufgerufen hat dazu das „Wir machen Prignitz“-Team.

 

Wer Ideen hat, wie er sich seine Stadt Perleberg vorstellt, der sollte sich beteiligen. Den besten drei „Nachwuchsstadtplanern“ winken Expert-Gutscheine im Wert von 100, 75 bzw. 50 Euro.

 

Mitmachen ist ganz einfach: Den QR-Code scannen, die Minecraft-Welt herunterladen und die Rolandstadt Perleberg nach den eigenen Ideen entwickeln. Nötig ist dazu ein eigener Minecraft-Account, Minecraft-Spielversion Java Edition 1.20 oder Bedrock Version 1.20.50 und ein bisschen Erfahrung mit dem Spiel.

 

Die Minecraft-Welten dann bis zum 19. Mai an „Wir machen Prignitz“ – E-Mail:  – senden.

 

Am 31. Mai werden die Gewinner im Speicher am Schuhmarkt gekürt.

[QR-Code]

Foto zur Meldung: Minecraft-Wettbewerb für Schüler: Bau Dir Perleberg, wie es Dir gefällt!
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Der Perleberger Roland im Minecraft-Format.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Hildegard Nüsse zum 90. Geburtstag

(02. 05. 2024)

Sie habe ihre Heimat weder verraten noch verlassen, erzählt Hildegard Nüsse dem Bürgermeister. Axel Schmidt ist gekommen, um der gebürtigen Perlebergerin zu ihrem 90. Geburtstag zu gratulieren. „Ich bin in Perleberg geboren, bin hier zur Schule gegangen, habe hier gearbeitet.“

 

An der Kaffeetafel blickt die Jubilarin auf ihr 90-jähriges Leben in der Rolandstadt zurück. Dabei erinnert sie sich zurück an ihren 11. Geburtstag. Es war der 2. Mai 1945. „Ein sonniger Tag so wie heute. Ich wollte Brot holen“, berichtet sie. „Da stand plötzlich der erste russische Panzer auf dem Großen Markt.“ 

 

Hildegard Nüsse stand nur wenige Meter von ihm entfernt. Geschockt war sie, als dieser plötzlich brannte. Denn ein Wehrmachtssoldat hatte ihn mit einer Panzerfaust angegriffen. Doch da stand plötzlich der zweite Panzer am Roland. Und mit ihm sei eine Soldatin gekommen. Und die habe noch gebrochen Deutsch gesprochen. Erstaunen bei den Anwesenden auf dem Großen Markt.

 

Ein paar Wochen später war Hildegard Nüsse wieder auf dem Großen Markt im Einsatz. „Da mussten wir Kinder die Akten aus dem Rathaus tragen, die dann hier verbrannt wurden.“

 

Ihr beruflicher Weg hat als Treckerfahrerin begonnen. Bevor eine Freundin sie zur Krankenschwesterausbildung überredete, war sie beim Rat des Kreises tätig.

 

Und Krankenschwester ist die 90-Jährige bis zu ihrem Abschied in die Rente geblieben. „Ich habe 20 Jahre im Krankenhaus gearbeitet und 20 Jahre in der Poliklinik.“ Hier sei sie zum Schluss Oberschwester gewesen. „Ich hätte gern noch weitergearbeitet. Aber wir wurden gegangen“, berichtet sie. Die Polikliniken wurden abgewickelt und im Krankenhaus konnten sie die „Alten“ nicht mehr gebrauchen. „Wir waren denen zu teuer“, blickt sie zurück.

 

Inzwischen lebt Hildegard Nüsse allein in ihrem Elternhaus. Ihr Mann und ihre Tochter sind inzwischen verstorben. Doch ihre Freundinnen, die auch zur Kaffeetafel gekommen sind, besuchen sie, kümmern sich um sie.

 

Doch sie macht noch vieles allein. Den Beweis tritt sie auch an ihrem Geburtstag an. Denn zum Kaffee gibt es Frankfurter Kranz. Gebacken von Hildegard Nüsse. Und der schmeckt allen, nicht nur dem Bürgermeister.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Hildegard Nüsse zum 90. Geburtstag
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt überbringt Hildegard Nüsse die Geburtstagsglückwünsche der Rolandstadt Perleberg.

Einwohnerversammlung in Düpow: Bürgermeister Axel Schmidt übergibt Festgelände zur Nutzung

(01. 05. 2024)

Zahlreich sind die Einwohner von Düpow am Montagabend ins Feuerwehrgerätehaus gekommen. Bürgermeister Axel Schmidt hatte zur Einwohnerversammlung eingeladen. 

 

Gleich zu Beginn der Sitzung gab es einen erfreulichen Tagesordnungspunkt. Dazu hatten sich die Düpower am Festgelände versammelt, das unmittelbar ans Feuerwehrgerätehaus angrenzt.

 

Die Stadt hatte mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung dieses Grundstück vom Voreigentümer erworben. „Inzwischen ist der Kauf und der Notartermin abgeschlossen“, sagt Bürgermeister Axel Schmidt. „Daher kann ich dieses Grundstück heute der Dorfgemeinschaft zur dauerhaften Nutzung für ihre Veranstaltungen übergeben.“ Unter dem Beifall der Düpower bekommt Anja Hagemann, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Düpow, eine Fliederpflanze überreicht, die auf dem Gelände ihren Platz finden soll.

 

Haupttagesordnungspunkt ist dann die Wahl des Ortsvorstehers. Aus der Bürgerschaft wird Amtsinhaber André Kenzler erneut vorgeschlagen. Es folgen keine weiteren Kandidatenvorschläge. Somit kann Wahlleiterin Simone Vinco zur Wahl kommen. Alle 60 anwesenden Düpower stimmen für ihn.

 

Damit bleibt André Kenzler im Amt. Erster Gratulant ist Bürgermeister Axel Schmidt.

 

Danach geht es um die Belange des Dorfes.

 

Bürgermeister Axel Schmidt informiert darüber, dass der Perleberger Ortsteil zum Jahresende 2023 394 Einwohner hatte. 

 

Schmidt hat auch die Liste der bei der Stadt aufgezeigten Probleme des Jahres 2023 dabei, lässt die Düpower wissen, was erledigt ist und was noch nicht. „Die dauerhafte Veranstaltungsfläche haben wir gesichert“, beginnt der Bürgermeister seine Ausführungen. „Davon waren sie gerade alle Zeuge.“

 

Der nicht mehr passierbare Bürgersteig im Bereich der Dorfstraße 58 und dessen Umgebung wurde inzwischen vom Stadtbetriebshof teilweise ersetzt und repariert.

 

Noch nicht realisiert wurde die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Rosenhagener Weg sowie in einem Teil der Dorfstraße, so der Bürgermeister. Die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel mussten anders eingesetzt werden. „Deshalb haben wir dieser Vorhaben geschoben, hoffen es aber noch in diesem Sommer realisieren zu können.“

 

Der Bürgermeister informiert noch über zwei Themen, die nicht in der Verantwortung der Stadt stehen: das Trinkwassernetz und der Breitbandausbau. In diesem Zusammenhang weist Axel Schmidt darauf hin, dass die Oberflächen beim Breitbandausbau noch nicht abgenommen sind. Wer noch Mängel feststellt, möchte diese beim Bauamt melden.

 

Dann kann er mit den realisierten Projekten fortsetzen. So erfolgte die Beseitigung der Kritikpunkte an der Wippe und es wurde der Wasserablauf an der Wasserkuhle hergestellt. Entfernt wurden morsche Holzpfähle und die Kette.

 

Gefolgt sei die Verwaltung auch der Anfrage nach Pflanzkübeln. Als ein erster Versuch wurden diese durch den Stadtbetriebshof am ehemaligen Feuerwehrgerätehaus hingestellt. 

 

Dann sind die Düpower an der Reihe, können dem Bürgermeister und den Vertretern der Verwaltung ihre Fragen stellen bzw. Probleme aufzeigen.

Dabei geht es um das Thema der Hundekottüten, den Verkehr in der Dorfstraße sowie die Errichtung eines Hydranten an der Feuerwehr. 

 

Am Ende wird noch einmal über das Aufstellen von Bänken gesprochen. Die vorhandene am ehemaligen Feuerwehrgerätehaus stehe in der prallen Sonne. Darum wird sich der Stadtbetriebshof kümmern, so der Bürgermeister. Doch bevor die Bank dann umgesetzt werde, soll der Standort mit dem Ortsvorsteher abgestimmt werden.

Foto zur Meldung: Einwohnerversammlung in Düpow: Bürgermeister Axel Schmidt übergibt Festgelände zur Nutzung
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (Mitte) übergibt der Dorfgemeinschaft den Festplatz zur dauerhaften Nutzung. Für die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Düpow, Anja Hagemann, gibt es einen Fliederstrauch. Rechts: Ortsvorsteher André Kenzler.

Der Perleberger Maibaum steht – Kita-Kinder schmücken 13 Meter hohe Birke

(30. 04. 2024)

Erwartungsvoll stehen die Kinder der Kindertagesstätten „Piccolino“, „Knirpsenland“, „Haus Sonnenschein“, „Villa Märchenland“ und „Perlenkinder“ auf dem Großen Markt. Sie haben sich rund um die große Birke versammelt, die noch aufgebockt liegt.

 

Als Bürgermeister Axel Schmidt kommt, fragt er die Jungen und Mädchen: „Was macht ihr den alle hier!“

 

„Den Maibaum schmücken“, rufen sie ihm zu.

 

„Habt ihr denn auch alle fleißig gebastelt“, die nächste Frage des Bürgermeisters.

 

Ein lautes und langgezogenes „Jaaaa!“ tönt über den Markt.

 

Doch bevor es ans Schmücken geht, soll noch gemeinsam gesungen werden. Danach ist es aber endlich soweit. Die ersten Kita-Kinder können mit Hilfe der Erzieherinnen und mitgekommener Eltern und Großeltern ihren Maibaumschmuck anbringen. Die grüne Birke bekommt eine bunte Farbenpracht. Luftballons, gebastelter Schmuck und Bänder aus Krepppapier sorgen dafür.

 

Dann heißt es zurücktreten. Denn die Mitarbeiter des Betriebshofes richten den Baum auf. Mit einem Kran wird er Stück für Stück aufgestellt und schließlich befestigt. Dafür bekommen sie Beifall von den Kindern, die sich freuen, dass nun ihr Maibaumschmuck für alle sichtbar ist.

 

Der diesjährige Maibaum ist traditionell eine Birke. Der Baum ist 13 Meter hoch. Davon ist jedoch ein Meter im „Baumständer“ unter der Erde. Geschlagen wurde die Birke an der Zufahrt zum Stadtbetriebshof.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Der Maibaum wird von Kita-Kindern geschmückt.

André Kenzler bleibt Ortsvorsteher von Düpow

(30. 04. 2024)

Einstimmig haben die Düpower am Montagabend ihren Ortsvorsteher André Kenzler für weitere fünf Jahre in dieses Amt gewählt. Damit bleibt er bis 2029 im Amt.

 

Zur Bürgerversammlung, die die Wahl des Ortsvorstehers auf der Tagesordnung hatte, sind 60 wahlberechtigte Einwohner des größten Perleberger Ortsteils gekommen. Mit 19,7 Prozent wurde damit das Quorum – 15 Prozent aller wahlberechtigten Einwohner – erreicht. 

 

Zuvor hatte ihn ein Düpower zur Wahl vorgeschlagen. André Kenzler wird in der nächsten Stadtverordnetenversammlung seine Berufungsurkunde überreicht.

Foto zur Meldung: André Kenzler bleibt Ortsvorsteher von Düpow
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (links) gratuliert André Kenzler zu dessen Wiederwahl.

Bürgersprechstunden im Mai und Juni

(29. 04. 2024)

Welche Anliegen, Meinungen und Ideen haben Sie? Was wollten Sie schon immer einmal Bürgermeister Axel Schmidt, seiner 1. Stellvertreterin Ute Reinecke oder dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert mitteilen?

 

Die Möglichkeit dazu gibt es im Monat Mai wieder an jedem Mittwoch sowie noch einmal vor der Sommerpause und der Kommunalwahl am 9. Juni. Dann stellen sich Axel Schmidt (8. Mai und 5. Juni), Rainer Pickert (15. und 29. Mai) sowie Ute Reinecke (22. Mai) den Fragen und Meinungen der Perlebergerinnen und Perleberger jeweils ab 17 Uhr im Stadtlabor Perleberg, Bäckerstraße 37.

Foto zur Meldung: Bürgersprechstunden im Mai und Juni
Foto: Foto Rolandstadt Perleberg | Neben Bürgermeister Axel Schmidt (links) und dem Vorsitzendern der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert wird die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Ute Reinecke eine Bürgersprechstunde durchführen.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Prignitzer Notfallseelsorge-Team zum 18. Geburtstag

(29. 04. 2024)

Mit einer Festveranstaltung wurde am Sonnabend in der Sankt-Jacobi-Kirche der 18. Geburtstag der Notfallseelsorge Prignitz gefeiert.

 

Angeführt vom Perleberger Roland-Darsteller Martin Tetschke in seiner Rüstung kommen die 13 Notfallseelsorger zum Beginn der Festveranstaltung in die Kirche. Tetschke hat über der Rüstung die lilafarbene Einsatz-Weste, denn er ist auch dabei, ist als Notfallseelsorger im ehrenamtlichen Dienst. 

 

Superintendentin Eva-Maria Menard begrüßt die zahlreichen Geburtstagsgäste. „Wir feiern heut‘ ein Fest!“, sagt sie. Und so gebe es heute einen geschmückten Raum, gute Musik und gute Wünsche. Eva-Maria Menard ist an diesem Tag die erste, die zurückblickt auf die Anfänge, „als die Notfallseelsorge noch sehr klein war“. Doch jetzt sei sie erwachsen geworden.

 

Das Gleichnis von einem der Hilfe benötigt und einem der hilft bringen die Religionskinder der Rolandschule mit ihrem Musical auf die Bühne. Begeistert nehmen sie die Geburtstagsgäste mit nach Jericho. Hier wird Jesus erwartet, alles freut sich auf seinen Besuch. Auch Bartimäus, der blinde Bettler, den die Jerichoer kaum beachten. Doch Jesus kommt auf ihn zu und macht ihn sehend. Aus Dank will er jetzt selbst zum Helfer werden.

 

Pfarrer Olaf Glomke lässt die Besucher teilhaben, wie so ein Einsatz aussehen kann. Wenn an einem Sonnabend um 0.35 Uhr ihn ein Brummen aus dem Schlaf holt, eine SMS, später ein Anruf von der Leitstelle bei ihm eingehen. Er bekommt die Information: „Erfolglose Reanimierung. Angehörige brauchen dringend Unterstützung.“ Und dann geht es zum Einsatz, um Menschen in den schlimmsten Stunden ihres Lebens zur Seite zu stehen.

 

Und genau dafür bekommen die 13 Notfallseelsorger zu ihrem 18. Geburtstag immer wieder „Danke!“ gesagt. 

 

Perlebergs Bürgermeister Axel Schmidt überbringt die Glückwünsche der Rolandstadt. Er bringt seine Freude darüber zum Ausdruck, dass es inzwischen 13 Notfallseelsorger sind, die sich hier ehrenamtlich einbringen. Im Sommer kommen dann zwei weitere Seelsorger hinzu, die sich gerade in der Ausbildung befinden. 

 

Der Bürgermeister weiß, dass auf den zahlreichen Bundesstraßen und Autobahnen, die durch den Landkreis führen, immer wieder Unfälle passieren, die den Einsatz der Notfallseelsorger erforderlich machen. Schmidt weiß ebenfalls um die gute Zusammenarbeit zwischen den Notfallseelsorgern, der Rolandstadt Perleberg und den Kameraden der Feuerwehren. „Herzlichen Dank für ihre Arbeit.“

 

Am Ende der Veranstaltung kommt es vor der Kirche zu zahlreichen Gesprächen mit den ehrenamtlichen Notfallseelsorgern, die so den zahlreichen Geburtstagsgästen einen Einblick in ihre wichtige Arbeit geben können.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Prignitzer Notfallseelsorge-Team zum 18. Geburtstag
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Der Rolanddarsteller der Rolandstadt Perleberg Martin Tetschke gehört zum 13-köpfigen Notseelsorger-Team des Landkreises Prignitz.

Der Zukunftstag in der Perleberger Stadtverwaltung: Einblicke in die Vielfalt des Berufsalltags

(26. 04. 2024)

Zum 22. Mal fand am Donnerstag, 25. April, der Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg statt. Insgesamt 53 Plätze hatte die Rolandstadt Perleberg zur Verfügung gestellt. Am Ende sind 44 Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 7 in der Verwaltung, in den Kitas und Horten, im Freizeitzentrum EFFI, im Stadt- und Regionalmuseum, in der Stadtbibliothek BONA, der Stadtinformation, im Bereich Grünanlagen des Betriebshofes sowie bei der Feuerwehr im Einsatz, machten sich vor Ort ein Bild über die Vielfalt der Arbeit in einer Stadtverwaltung und den dazugehörigen Einrichtungen.

 

Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt die vier Jungen und Mädchen, die sich für die Verwaltung angemeldet hatten. Diese kommen von der Oberschule Glöwen, von der Oberschule Wittenberge und vom Wittenberger Marie-Curie-Gymnasium. Während die beiden Jungen sich aus eigenem Interesse für die Verwaltung angemeldet hatten, waren es bei den Mädchen eher die Eltern, die dazu geraten hatten.

Regine Tausendfreund, Mitarbeiterin im Sachgebiet Personal, begrüßt die Schülerinnen und Schüler. Im Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt erfahren sie, dass die Stadtverwaltung selbst nur Verwaltungsfachangestellte sowie alle drei Jahre einen Forstwirt ausbildet. Dennoch gebe es verschiedene Jobs in anderen Bereichen.

Er informiert auch darüber, dass es keinen Studiengang in der Verwaltung der Stadt gibt.

Die Teilnehmer erfahren, dass bei der Rolandstadt Perleberg rund 196 Mitarbeiter beschäftigt sind. „108 sind in der Verwaltung tätig, 60 sind Erzieherinnen und Erzieher“, so der Bürgermeister. Außerdem seien 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtbetriebshof beschäftigt.

Die Schüler wollen wissen, welche kritische Themen es im Rathaus gebe. „Das ist das Thema Geld“, sagt Axel Schmidt. „Vieles muss saniert werden. Auch das Rathaus.“ Das habe einen Sanierungsstand von 1989. Um große Projekte, wie aktuell die Sanierung des Hauses Großer Markt 10 und den Neubau der Feuerwache realisieren zu können, sei die Stadt auf Fördermittel angewiesen. Denn die Sanierung dieser Gebäude würde sechs Millionen (Großer Markt 10) bzw. 12 Millionen Euro (Feuerwache) kosten.

Nach dem Gespräch mit dem Bürgermeister erhalten die vier Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Verwaltung, welche Aufgaben in den einzelnen Ämtern erledigt werden. Auch erhalten sie Informationen zur Ausbildung. 

 

 

Konzept für eine Veranstaltung der Stadtbibliothek BONA erarbeitet

In der Stadtbibliothek BONA begrüßt Bibliotheksleiterin Susann Fritz vier Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7, 8 und 10 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums. Sie zeigt ihnen die Bibliothek, stellt das Haus, das Konzept der Bibliothek und mögliche Berufsbilder vor.

Dann bekommen sie eine praktische Aufgabe. „Ihr habt ein Budget von 1.000 Euro für eine Veranstaltung in der Bibliothek. Was wollt ihr machen, welchen Künstler einladen?“, beschreibt Susann Fritz die Aufgabe. „Bedenkt, dass alle Kosten aus diesem Budget bestritten werden müssen: zum Beispiel 50 Euro Miete für die Aula bzw. Gelder für Übernachtungen im Hotel.“

Die Jugendlichen bekommen Laptops und los geht’s. Am Ende zeigt sich die Bibliotheksleiterin erstaunt. Ihre Teilnehmer haben 1.000 Euro eingespart, denn sie haben sich für eine Lesung von Schülern für Schüler entschieden. Schüler ihres Alters – zwischen 12 und 16 Jahren – sollen ihren Altersgefährten Literatur vorlesen, die ihre Großeltern in der DDR im Unterricht lesen mussten. Dabei reicht die Palette von Goethes „Faust“ bis zu „Nackt unter Wölfen“ von Bruno Apitz.

 

Arbeiten in der Geschichte der Rolandstadt

Vielfältig und interessant ist auch die Arbeit im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg. Ausstellungsstücke von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart sind hier zu finden. Museumsleiterin Anja Pöpplau hat ebenfalls vier Schülerinnen und Schüler, die sich Einblicke in den Alltag der Museumsmitarbeiter verschaffen. Sie erfahren, welche Tätigkeiten hier durchgeführt werden. Da werden die Besucher am Empfang begrüßt, wo auch der Eintritt kassiert wird. Die Sammlungen müssen gepflegt werden, ebenso Bibliothek und Archiv. Sie erfahren aber auch, wie wichtig inzwischen die Digitalisierung und Medienbearbeitung geworden sind.

Die beiden Jungs interessieren sich für Geschichte. Enno kennt sich ganz genau bei Fossilien aus, ist begeistert, als Anja Pöpplau ihnen Einblicke in die Fossiliensammlung gewährt. Im Archiv sehen sie sehr alte Bücher, die restauriert werden müssen, um sie für die Forschung und Ausstellung nutzen zu können.

Die Museumsleiterin stellt ihnen verschiedene Aufgaben. Da gilt es die Inventarkarteikarte eines Ausstellungstückes zu finden, gilt es Arbeitsplätze zu beschreiben und als Besucherführung ihr Lieblingsausstellungsstück zu beschreiben.

Es macht ihnen Spaß und es ist interessant. Doch ob es ein Beruf für sie wäre, wissen die vier noch nicht.

 

In Feuerwehrkleidung im Einsatz

Gerätewart Mario Lent begrüßt mit seinem Kollegen Jan Geisler Schüler aus den Oberschulen, des Wittenberger Gymnasiums und der Schule an der Stepenitz. Sie erleben ihren Zukunftstag in Feuerwehrausrüstung. Sie lernen die Feuerwache und die Fahrzeuge kennen. Auch erfahren sie, welches Fahrzeug bei welchem Einsatz zu nutzen ist. Nach einer Rundfahrt mit dem Feuerwehrfahrzeug, gibt es praktische Feuerlöschübungen auf dem Außengelände der Wache.

Im Feuerwehrtechnischen Zentrum wird ein richtiger Einsatz simuliert.

Mario Lent und Jan Geisler freuen sich über das Interesse der Schülerinnen und Schüler. Zwei von ihnen haben bereits Kenntnisse, machen bei der Jugendfeuerwehr mit. „Einer will jetzt eintreten“, sagt Mario Lent.

Dejan von der Wittenberger Oberschule interessiert die Feuerwehr. „Ich wollte sehen, welcher Fahrzeuge es gibt, und wie sich hier auf Einsätze vorbereitet wird“, sagt er. Vielleicht wäre Feuerwehrmann ja auch mal ein Beruf für ihn, denkt er laut nach.

 

„Uns ist wichtig, dass die Jungen und Mädchen Einblicke in die Vielfalt der Berufe bekommen, sich beginnen zu orientieren“, sagt Regine Tausendfreund. „Vielleicht können wir den einen oder anderen Teilnehmer dann später bei einem Praktikum begrüßen und dann als Auszubildenden.“

Foto zur Meldung: Der Zukunftstag in der Perleberger Stadtverwaltung: Einblicke in die Vielfalt des Berufsalltags
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt Teilnehmer des Zukunftstages im Rathaus.

Jung und Alt begeistert beim Bau von Stadtmöbeln dabei

(25. 04. 2024)

David Dreker vom StadtLabor zeigt sich begeistert. Denn 16 Erwachsene und fünf Kinder sind dem Aufruf zum Bautermin auf dem Gelände der Alten Post gefolgt. Gemeinsam mit dem Architekten Tobias Spillner, der die Baupläne für die Stadtmöbel im Rahmen des „Wir machen Prignitz“-Projektes entwickelt hat, und dem StadtLabor-Mitarbeiter haben sie Stadtmöbel gebaut.

 

„Wir hatten eine schöne Zeit und waren sehr fleißig“, berichtet David Dreker. Und so seien am Sonnabend ein Grundmodul, ein Sitzmodul, ein Pflanzmodul sowie die Bücherbox gebaut worden. „Fast alle Module sind fertig geworden. Lediglich das Dach der Bücherbox fehlt noch. Daher wird es noch einen weiteren Bautermin geben. Dieser wird am 24. Mai von 13 bis 18 Uhr wieder in der Alten Post stattfinden. An diesem Termin sollen außerdem noch zwei weitere Module gebaut und gestrichen werden.

 

Außerdem sind bei diesem Bautermin noch Rahmen für die Baumscheiben bzw. Beeteinfassungen für den Pflanzwettbewerb am Großen Markt gebaut worden.

 

Die Möbel sollen voraussichtlich in der letzten Maiwoche aufgestellt werden, damit sie pünktlich zur Abschlussveranstaltung des „Wir machen Prignitz“-Projektes am 31. Mai stehen.

 

Gefreut hat sich David Dreker auch über das große Interesse an dem Projekt. So seien nicht nur 21 aktive Teilnehmer vor Ort gewesen, sondern auch 18 Besucher, von jung bis alt, die sich über das Projekt informiert haben. Auch nutzten sie die Möglichkeit, sich das ehemalige Postgebäude anzusehen.

 

Die finanziellen Mittel für dieses Projekt stammen aus dem Bundesprogramm ZIZ (Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren) und sind speziell für Stadtmobiliar gedacht, um die Perleberger Innenstadt zu beleben.

Foto zur Meldung: Jung und Alt begeistert beim Bau von Stadtmöbeln dabei
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Auf dem Hof der alten Post wird fleißig an den Stadtmöbeln gearbeitet.

29 Perleberger starten beim Anradeln in die Saison

(25. 04. 2024)

Mit dem Anradeln ist nun der Start in die Saison 2024 des Radtourismus eröffnet worden. Zielort für alle Teilnehmer war Wittstock (Dosse). 

 

Die Teilnehmer der Rolandstadt Perleberg fuhren zunächst mit dem Bus des Schienenersatzverkehrs bis nach Pritzwalk. Mit dabei auch die Radler aus Wittenberge. 

 

Für die Rolandstadt stiegen dort 29 Teilnehmer (Wittenberge 27) auf ihre Fahrräder. Der älteste Perleberger Teilnehmer war 84 Jahre. Alle Radler waren trotz der kühlen Witterung mit Spaß und Freunde dabei. Und so begaben sie sich auf die abwechslungsreiche Strecke, die sie über Streckenthin, Sadenbeck, Heiligengrabe, Papenbruch, Scharfenberg nach Wittstock führte.

 

Während die Radler sich auf den Zielort zubewegten, waren andere Perleberger dort schon aktiv. Die Mitarbeiterinnen der Stadtinformation hatten hier ihren Stand aufgebaut, informierten die Besucher, die auf die Radteams warteten, über die Reiseregion und ihre verschiedenen Rad- und Wanderrouten. Außerdem machten sie auf Perleberger Veranstaltungshöhepunkten wie das PerleBÄM!, die Konzerte der Lotte Lehmann Akademie sowie auf das Kinder- und Tierparkfest aus Anlass des 60-jährigen Tierparkjubiläums aufmerksam. Natürlich luden die Mitarbeiterinnen der Perleberger Stadtinformation die zahlreichen Gäste auch zum BRANDENBURG-TAG 2025 am 13. Und 14. September in die Rolandstadt ein.

 

Zur tatkräftigen Unterstützung bei der Werbung für die Stadt Perleberg und ihre Höhepunkte war auch der Perleberger Roland (Martin Tetschke) vor Ort. Natürlich war er an diesem Tag ein beliebtes Fotoobjekt.

 

In Heiligengrabe war für die Radler ein Pausenstopp eingerichtet. Dankenswerterweise hatte sich Marlies Mauguin-Gröschel im dortigen Klosterladen um die Versorgung gekümmert.

 

Bürgermeister Axel Schmidt begrüßte die Perleberger Radler am Zielort. Auf der Bühne lobte er die Organisation der Gastgeberstadt. Er lobte und bedankte sich aber auch bei den Organisatoren der Rolandstadt für die Vorbereitungen und die Begleitung des Anradelns. Sein Dank ging auch an die 29 Teilnehmer aus der Rolandstadt, die sich dem Wettbewerb stellten.

 

Für Platz eins hat es nicht gereicht, den sicherte sich mit 4590 Kilometern die Stadt Pritzwalk. Perleberg kam auf Platz vier, Wittenberge auf fünf.

 

Im kommenden Jahr heißt der Zielort beim Anradeln dann Kyritz. Bereits jetzt gibt es dazu die ersten mündlichen Anmeldungen.

Foto zur Meldung: 29 Perleberger starten beim Anradeln in die Saison
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Ankunft in Wittstock (Dosse).

Mit der Deichbäckerei Buchholz gibt es wieder einen Bäcker in der Bäckerstraße

(24. 04. 2024)

Die Zeit des leerstehenden Bäckerei-Geschäftes in der Bäckerstraße 9 ist nach knapp acht Monaten vorbei. Am Dienstag pünktlich um 6 Uhr eröffnete die Deichbäckerei Buchholz aus Beuster ihre zweite Filiale in der Rolandstadt. 

 

Bäckermeister Olaf Buchholz zeigt sich am Mittag über den Anlauf in den ersten sechs Stunden zufrieden. Um 6 Uhr wurde das Geschäft durch den Bäckereihandwerksbetrieb aus Sachsen-Anhalt wiedereröffnet. „Es ist super angelaufen“, sagt Natalja Matz. Die Mitarbeiterin der Deichbäckerei Buchholz ist mit nach Perleberg gekommen, um ihre neuen Kolleginnen einzuarbeiten. „Sehr viele Kunden sind schon am Morgen gekommen, haben Kaffee und belegte Brötchen geholt.“ 

 

Die Verkäuferinnen zeigen sich begeistert von ihrer Kundschaft. „Es gab sogar kleine Geschenke für uns. Wir sind sehr positiv überrascht“, gibt Matz die Stimmung wieder.

 

„Wir werden sehen, wie es sich entwickelt“, sagt Olaf Buchholz im Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt. Dieser ist am Mittag gekommen, um dem Bäckermeister und seinen Mitarbeiterinnen zur Eröffnung der zweiten Filiale zu gratulieren. An seiner Seite TGZ-Mitarbeiter Jens Knauer und Beate Dahms, zuständige Mitarbeiterin für Gewerbeangelegenheiten der Rolandstadt Perleberg. 

 

Der Bürgermeister freut sich, dass es nun in der Bäckerstraße wieder einen Bäcker gibt. Einen Satz, den Olaf Buchholz und die Verkäuferinnen an diesem Tag sehr oft zu hören bekommen. „Wir konnten in den vergangenen Jahren den Leerstand um 50 Prozent beseitigen und dann kam plötzlich die Schließung der Bäckerei im Herbst des vergangenen Jahres“, so der Bürgermeister.

 

Deshalb bedankte er sich bei allen Beteiligten für das Durchhaltevermögen. „Wir brauchen die Zusammenarbeit von Unternehmern und Gebäudeeigentümern“, sagt Axel Schmidt. Begeistert zeigte er sich darüber, dass sich einmal mehr bestätigt hat, dass es gut ist, wenn Unternehmer und Hauseigentümer aus der Region kommen. Dann gibt es auch konkrete und gelungene Ergebnisse, wie dieses Beispiel zeigt.“ Dabei berichtet der Bürgermeister, dass die Bäckerstraße ohne Bäcker sogar Thema der Stadtverordnetenversammlung gewesen sei.

 

Und so überreicht das Stadtoberhaupt zur Geschäftsübergabe gleich zweimal das symbolische Hufeisen der Stadt: an Bäckermeister Olaf Buchholz und an Tina Fester, die Frau des Hauseigentümers Michael Sappok. Die Hufeisen sollen dem Unternehmen Glück mit der zweiten Perleberger Filiale bringen und dem Hauseigentümer Glück, dass es hier künftig keinen Leerstand mehr gibt. 

 

Jens Knauer hatte frühzeitig nach einem Bäcker gesucht, der das Ladengeschäft in der Bäckerstraße wiederbelebt. Er bedankte sich bei dem Bäckermeister und dem Hauseigentümer. „Wir haben uns alle an einen Tisch gesetzt und die Dinge besprochen. Das ist das Schöne an Perleberg“, sagt er. Dabei erinnert Jens Knauer auch daran, dass beide Seiten mehr als ein Schritt aufeinander zugegangen sind. Er überreichte Blumen an das Verkaufsteam und an Tina Fester. 

 

Unterstützt wurde die Bäckerei beim Einzug durch das Bundesprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ), so Knauer. 

 

Glückwünsche erhielt Bäckermeister Olaf Buchholz auch von der City Initiative Perleberg. Die stellvertretende Vorsitzende Claudia Frentzel begrüßt ihn und sein Team in der Perleberger Innenstadt und bringt die Freude der City-Händler zum Ausdruck, dass es jetzt wieder einen Bäcker hier gebe.

 

Mit der zweiten Perleberger Filiale hat Olaf Buchholz jetzt neben dem Hauptgeschäft in Beuster sechs Filialen: jeweils zwei in Perleberg und Wittenberge sowie eine in Seehausen und in Osterburg.

Geöffnet ist die Bäckerei dienstags bis freitags von 6 bis 18 Uhr und sonnabends von 6 bis 11 Uhr. Montags ist geschlossen. 

 

„Unsere Brote sind alle aus Sauerteig und das Dinkelbrot mit 100 Prozent Dinkelmehl gebacken“, berichtet Natalja Matz. „Zwölf Brötchensorten werden angeboten.“ Natürlich gehören auch Torten und Kuchen zum Sortiment. Auch in der Deichbäckerei Buchholz gibt es ein kleines Imbissangebot. Dieses können die Kunden im Laden, wo es einen Sitzbereich gibt, oder vor der Bäckerei genießen. Hier wurden vier Tische mit entsprechender Bestuhlung aufgestellt. Im Angebot sind belegte Brötchen, Pizza, Salate, Bockwurst, Kaffee, Cappuccino, Tee und kalte Getränke.

 

Als Bürgermeister Axel Schmidt und die anderen Gratulanten das Geschäft wieder verlassen, ist der Sitzbereich voll besetzt und an der Ladentheke stehen zahlreiche Kunden, die hier frische Backwaren kaufen.

Foto zur Meldung: Mit der Deichbäckerei Buchholz gibt es wieder einen Bäcker in der Bäckerstraße
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Freuen sich über den gelungenen Start der zweiten Perleberger Filiale der Deichbäckerei Buchholz: Jens Knauer, Tina Fester, Bürgermeister Axel Schmidt und Bäckermeister Olaf Buchholz (v.l.n.r.).

Bauzaun am Großen Markt 10 verschönert Perlebergs Wohnzimmer

(22. 04. 2024)

Seit einigen Tagen ist der Bauzaun vor dem Haus Großer Markt 10 ein Hingucker. Denn dieser, mit Graffiti gestaltet, heißt Gäste und Einheimische „Willkommen in Perleberg“. Hinter dem Bauzaun wird das einstige Wohn- und Geschäftshaus saniert, wird hergerichtet als neue Heimstätte für Stadtinformation und Stadtbibliothek BONA. Das einstige Roland-Kino auf dem Hinterhof wird wieder Kulturstätte, steht künftig als Roland-Saal für Veranstaltungen verschiedener Art zur Verfügung.

 

Doch bis es soweit ist, haben hier die Bauarbeiter im Haus das Sagen. Vor dem Haus, am Bauzaun gestalten Björn Jensen aus Pritzwalk und der Perleberger Christian Rathmann aus Perleberg diesen neu. „Unter dem Namen Prignitz Graffiti wollen wir nebenberuflich auf diesem Gebiet etwas anbieten“, sagt Björn Jensen. Er nutzt seinen freien Sonnabend, um die Arbeiten fortzusetzen. Und so entstehen auf dem weißen Untergrund farbige Graffiti, die auf die Rolandstadt neugierig machen. Da sind das Rathaus und der Roland ebenso wiederzufinden, wie Braunbär Ben, der in den Perleberger Tierpark einlädt. An der Frontseite werde auch noch auf den BRANDENBURG-TAG 2025 hingewiesen, so Jensen.

 

Gearbeitet wird an der Neugestaltung des Bauzaunes immer an den Wochenenden. Denn Prignitz Graffiti ist für die beiden Männer ein nebenberufliches Angebot. Björn Jensen ist gelernter Maler und Lackierer, später machte er noch eine Ausbildung zum Graphik-Designer. Christian Rathmann ist als Erzieher beim CJD Prignitz tätig. 

 

Ihre erste Visitenkarte hat das junge Team bereits am Bikepark abgegeben. Jetzt verschönern sie das Wohnzimmer der Perleberger, den Großen Markt.  Über weitere Aufträge in Perleberg und der Prignitz würden sie sich freuen. „Denn dieses Gebiet müssen wir nicht Graffiti-Künstlern aus Berlin oder Potsdam überlassen“, meint Björn Jensen. Sie denken daran, Jugendprojekte zu starten. Dabei sollen junge Prignitzer Talente ihre Ideen umsetzen können. 

 

Im Aufbau befindet sich die eigene Website.

Foto zur Meldung: Bauzaun am Großen Markt 10 verschönert Perlebergs Wohnzimmer
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Björn Jensen gestaltet den Bauzaun mit Graffiti. Fürs Foto hat er die Schutzmaske kurz abgenommen.

Sportlerehrung des RWK: Boxclub Redtel und SSV Einheit Perleberg haben die erfolgreichsten Sportler der Rolandstadt

(22. 04. 2024)

In der Alten Öhlmühle in Wittenberge erfolgte in diesem Jahr die Sportlerehrung des Regionalen Wachstumskerns Prignitz (RWK). Insgesamt 82 Sportler, Übungsleiter und Funktionäre aus Wittenberge, Perleberg und Karstädt wurden für ihre sportlichen Erfolge und ihr Engagement geehrt.

 

Die Erfolge der anwesenden Sportler sei ein Beweis dafür, dass die Prignitz keinesfalls ein weißer Fleck auf der Landkarte sei, so Schulsportberater Frank Dannehl, der die Auszeichnungsveranstaltung moderierte.

 

Er konnte im Rahmen der Veranstaltung den Bobsportler und ehemaligen Leichtathleten Georg Fleischhauer als Ehrengast begrüßen. Der 35-jährige Weltmeister, der heute in Potsdam lebt und dort von Kevin Kuske trainiert wird. Fleischhauer erzählt nicht nur aus seiner sportlichen Laufbahn, er lobt auch diese Veranstaltung, bei der die Kommunen gemeinsam ihre Sportler ehren.

 

Allein 36 der geehrten Sportler und Trainer kommen aus der Rolandstadt Perleberg. 

 

Der erfolgreichste Sportverein ist der Boxclub Redtel. 22 Boxer und ihre Trainer können in Wittenberge ihre Ehrenurkunde entgegennehmen. Zahlreiche Landesmeistertitel holten die jungen Talente in die Rolandstadt. Aber auch Silber- und Bronzemedaillen konnten gewonnen werden.

 

Nicht minder erfolgreich war im vergangenen Jahr die Abteilung des SSV Einheit Perleberg. Zahlreiche Gold-, Silber- und Bronzemedaillen erkämpften sie bei den Landesmeisterschaften. 

 

Bürgermeister Axel Schmidt überreichte „seinen“ Perleberger Sportlern ihre Urkunden. Außerdem durften sich die Landesmeister beider Vereine ins Ehrenbuch der Rolandstadt Perleberg einschreiben.

 

Dem SSV Einheit Perleberg war dann noch die Glücksgöttin holt. Per Los wurde der Verein neben Hertha Karstädt mit einem Geldbetrag in Höhe von 250 Euro bedacht.

 

Für die kulturelle Umrahmung sorgte die Perleberger Tanzschule „Quer durch die Gasse“.

 

 

Das sind die ausgezeichneten Perleberger Sportler:

Isa Ismailov, Ilias Ismailov, Ibragim Ismailov, Brayan Bryks, Vanessa Strecker, Mekdhi Abukhanov, Ismail Matuev, Tobias Schulz, Cedrik Feldmann, Ali Soltani, Muslim Dzugiraev, Ikhsan Magomadov, Leon Mackel, Marat Chebotar, Alexandru Mihai, Ibragim Munaev, Olexander Stoika, Dahab Balaki, Martin Birkhof, Julien Niemayer, Wiebke Eichler, Jürgen Kiencke – alle Boxclub Redtel.

Lukas Schwarzer, Philipp Dietrich, Ben Jaeger, Paul Kollmorgen, Toralf Jastram, Yvonne Look, Mio Hanelt, Philip Rauhe, Leo Schreiber, Emil Wudke, Há Trán Lá Thu, Talea Münzel, Enya – alle SSV Einheit Perleberg.

Sarah Gundlach – SpG Prignitz.

Foto zur Meldung: Sportlerehrung des RWK: Boxclub Redtel und SSV Einheit Perleberg haben die erfolgreichsten Sportler der Rolandstadt
Foto: Foto: Jens Wegner | Perlebergs erfolgreichste Sportler mit Bürgermeister Axel Schmidt (2. Reihe 1.v. rechts) und Nicole Bahr von der VR-Bank (3. Reihe 1.v. rechts).

KSV Prignitz und SV Groß Buchholz 85 für Integration im Verein Europaurkunde verliehen

(22. 04. 2024)

Den beiden Perleberger Sportvereinen KSV Prignitz und SV Groß Buchholz 85, die als Spielgemeinschaft im Fußball antreten, wurden am Freitag in Potsdam jeweils die Europa-Urkunde verliehen. Damit gehören sie zu den 27 Personen, Initiativen und Organisationen, die in diesem Jahr für ihr Engagement für die europäische Idee ausgezeichnet wurden. 

 

Europaministerin Katrin Lange, die aus terminlichen Gründen nicht vor Ort sein konnte, würdigte zu Beginn in einer Videobotschaft das Wirken der Ausgezeichneten: „Die Europaurkunde ist Anerkennung und Dank des Landes Brandenburg an diejenigen, die sich jeden Tag vor Ort für die europäische Idee und ihre Werte einsetzen. Ehrenamtliche Arbeit und herausgehobenes berufliches Engagement sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und spielen eine entscheidende Rolle in der Förderung des sozialen Zusammenhalts, der Unterstützung von bedürftigen Menschen und der Stärkung lokaler Gemeinschaften.“

 

Aus den Händen des Europastaatssekretärs Jobst-Hinrich Ubbelohde nahmen Sebastian Sturm (KSV Prignitz) und Andy Holtz (SV Groß Buchholz 85) die Urkunden entgegen. 

 

„Die beiden Preisträger aus der Prignitz haben im Rahmen ihrer Trainertätigkeiten vor allem Menschen aus der Ukraine, Rumänien, Russland, dem Iran, Griechenland, Syrien und Afghanistan in die Herren-Fußballmannschaft integriert und die neuen Sportsfreunde auch im alltäglichen Leben, zum Beispiel bei Behördengängen ehrenamtlich begleitet. Außerdem wird ein Förderprojekt in Namibia regelmäßig durch Geld- und Sachspenden unterstützt“, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung.

 

Damit stellten sich die Preisträger „gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Sie helfen Schwächeren und engagieren sich für ein Miteinander“, hatte Europaministerin Katrin Lange dieses Engagement in ihrer Videobotschaft gewürdigt.

 

„Das wir nominiert wurden, hat uns schon gefreut. Aber dass wir dann auch noch ausgezeichnet wurden umso mehr“, sagt Andy Holtz. „Wir haben uns aber auch selbst gewundert, dass wir ausgezeichnet wurden, denn wir sehen unser Handeln als selbstverständlich an“, ergänzt Sebastian Sturm.

 

In ihrem Verein würden sie zeigen, „dass wir Deutschen mit Rumänen, Afghanen, Iranern, Ukrainern und Russen in einer Mannschaft spielen und das dazu noch erfolgreich. Im Profigeschäft ist es ganz normal aber da geht es immer um Millionen.  Es ist auch schön zu sehen, dass Russen mit Ukrainern zusammenspielen, alles ist ein Miteinander“, sind sich die beiden Sportler einig. „Da wo Politik versagt zeigen die Menschen und Leute, dass es geht. Alles steht und fällt mit den Personen, die dahinterstehen.“

 

Gefreut haben sich die Ausgezeichneten auch darüber, dass sich Landrat Christian Müller und Bürgermeister Axel Schmidt die Zeit genommen haben, sie bei der Auszeichnung begleitet haben.

 

Und so ist Bürgermeister Axel Schmidt auch der erste Gratulant. „Ich freue mich, dass zwei Perleberger Vereine für ihr gemeinsames Engagement ausgezeichnet wurden. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zeigen sie, wie gelebte Integration aussehen kann. Sie bringen Perleberger verschiedener Nationalitäten erfolgreich durch den Sport zusammen. Meinen Glückwunsch an die Spielgemeinschaft beider Vereine. Ich bedanke mich für dieses Engagement beim KSV Prignitz und beim SV Groß Buchholz 85.“ Für den Bürgermeister ist diese gelebte Integration beispielgebend für andere Vereine und Verbände, für die Perleberger überhaupt.

 

Europastaatssekretär bedankt sich ebenfalls bei den Preisträgern „für das Engagement, das keineswegs selbstverständlich ist. Ihre Tatkraft ist Motivation für andere“. 

Foto zur Meldung: KSV Prignitz und SV Groß Buchholz 85 für Integration im Verein Europaurkunde verliehen
Foto: Foto: © Ministerium der Finanzen und für Europa | Landrat Christian Müller, Sebastian Sturm, Andy Holtz und Bürgermeister Axel Schmidt (v.l.n.r.) nach der Auszeichnung in Potsdam.

In der Rolandstadt Perleberg beginnt mit dem Traktor-Treffen die Saison der Freiluft-Veranstaltungen

(22. 04. 2024)

Während die Radfans sich am Sonnabendvormittag zum Anradeln aufmachen in Richtung Wittstock, begeben sich die ersten Traktor-Freunde aufs Ausstellungsgelände am Eichhölzer Weg.

 

Hier sind zahlreiche Traktoren zu bewundern. Diese erzählen auf ihre Art und Weise ein Stück Geschichte der überwiegend in der Landwirtschaft genutzten Zugmaschinen. Aber auch das eine oder andere Objekt der Marke Eigenbau ist zu bewundern und zu bestaunen. 

 

Doch nicht nur sie ziehen die Besucher an, sondern auch die Oldtimer. Hier sind Mopeds und Motorräder, Pkw und Lkw zu sehen. Für eine besondere Überraschung sorgt das Blaulichtmuseum Beuster.  „Sie haben uns mit einem Raketenfahrzeug überrascht“, so Veranstalter und Organisator Nick Schröder im Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt.

 

Der ist am Nachmittag direkt aus Wittstock vom Anradeln zum Traktor-Treffen nach Perleberg gekommen. Dort wird er schon von Dieter Eckert an der Pulling-Strecke erwartet. Er lässt es sich nicht nehmen, dem Bürgermeister das Reglement des Traktor-Pullings zu erklären. 

 

Danach begrüßt Axel Schmidt die Besucher. „Wir haben an diesem Wochenende gleich einen doppelten Saisonstart“, sagt er. Den Start in die Radler-Saison und den in die Saison der Veranstaltungen unter freiem Himmel. Dafür steht das Traktor-Treffen.“ Daher dankt er Nick Schröder, der mit zahlreichen Helfern einmal mehr diese Veranstaltung organisiert hat.

 

Schröder hat das Gelände für das Traktor-Pulling neun gestaltet. Der Absperrzaun ist nun aus Rohren, also aus Metall. Ebenso wurde ein Wall zur Sicherheit der Besucher geschaffen.

 

Der Veranstalter freut sich, dass sich wieder zahlreiche Besucher, Aussteller und Händler – auch auf dem Teilemarkt, eingefunden haben. „Und das Wetter spielt auch mit. Auch wenn es kühl ist, so stehen wir nicht im Regen“, so Nick Schröder.

 

Bürgermeister Axel Schmidt kommt beim Rundgang über das Gelände mit einigen Ausstellern und Besuchern ins Gespräch, besucht auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Spiegelhagen. Diese präsentieren ihr Fahrzeug und sorgen am Grill für die Versorgung der Besucher mit Bratwürsten.

 

Auch den Saisonabschluss will Nick Schröder wieder gestalten, sagt er dem Bürgermeister und den Teilnehmern: „Nach dem Corona-Aus soll es wieder das IFA-Treffen geben. Geplant ist dies für den 21.  September.“

Foto zur Meldung: In der Rolandstadt Perleberg beginnt mit dem Traktor-Treffen die Saison der Freiluft-Veranstaltungen
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt und Nick Schröder vor einem RS 04/30.

Geburtsbaum für die 2023 geborenen Kinder wird am 2. Juni im Tierpark gepflanzt – Anmeldungen bis zum 15. Mai.

(22. 04. 2024)

Die Rolandstadt Perleberg wird auch in diesem Jahr im Rahmen des Kinder- und Tierparkfestes den Geburtsbaum für all die neugeborenen Perlebergerinnen und Perleberger pflanzen, die im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblickt haben. 

 

Daher bittet Bürgermeister Axel Schmidt darum, dass sich die Eltern, die mit ihren Kindern dabei sein wollen, bis zum 15. Mai im Vorzimmer des Bürgermeisters im Rathaus unter (03876) 781 700 oder per E-Mail  melden.  Dabei wird der Familienname, der Name des Kindes, das Geburtsdatum sowie die Anschrift notiert.

 

Gepflanzt wird der Baum, in diesem Jahr ist es voraussichtlich eine Moorbirke, um 15 Uhr.

 

„Ich freue mich sehr darauf, die jungen Neu-Perlebergerinnen und Neu-Perleberger und deren Eltern am 2. Juni im Tierpark begrüßen zu dürfen“, so der Bürgermeister. „Der Eintritt ist für die Familien selbstverständlich kostenfrei.“

Foto zur Meldung: Geburtsbaum für die 2023 geborenen Kinder wird am 2. Juni im Tierpark gepflanzt – Anmeldungen bis zum 15. Mai.
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Im vergangenen Jahr war Familie Dalchow dabei, machte nach der Geburtsbaumpflanzung noch ein Erinnerungsfoto.

Fielmann Group AG kauft Ulanen-Lanze und Tagebuch der Marie Niese für das Stadt- und Regionalmuseum an

(19. 04. 2024)

Zur Eröffnung der aktuellen Sonderausstellung „Blauer Rock und Lanzenspitze. Perleberg als Garnisonsstadt von 1772 bis 1945“ war die Ulanen-Lanze aus dem Jahr 1872 noch nicht zu sehen. Doch jetzt hängt diese 3,25 Meter lange Lanze über dem Gemälde „Attacke der 11. Ulanen 1870“, lenkt den Blick nun auf sich in Richtung der Decke des Ausstellungssaales.

 

Seit Januar ist sie Bestandteil der genannten Sonderausstellung und auch Eigentum des Perleberger Stadt- und Regionalmuseums.  Das ist dem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museums Holger Pleß zu verdanken sowie der Fielmann Group AG, die mit ihrem Museumsfonds diese ankaufte.

 

„Holger Pleß hat diese im Januar im Onlinekatalog des Militär-Antiquitätengeschäftes von Helmut Weitze in Hamburg entdeckt“, so Torsten Foelsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums und Kurator der Sonderausstellung. „Wir waren schon etwas verzweifelt, denn die Lanze war nicht so preiswert, wie eines der Artillerie-Schulterstücke, dass das Museum für 50 Euro vor einigen Monaten kaufen konnte.“

 

Denn die 3,25 Meter lange Ulanen-Lanze mit erhaltener schwarz-weißen Lanzenflagge (für Preußen) hat einen direkten Bezug zur Rolandstadt: Dieser konnte dank der auf den Schaft montierten Messing-Banderole mit der Inschrift „Das Officierscorps Schleswig Holsteinschen Ulanen-Regiments No 15 in cammeradschaftlichem Andenken seinem Rittmeister Brix 1866-1872“ identifiziert werden.

 

Die Ulanen-Lanze war ein Abschiedsgeschenk der Kameraden des Schleswig-Holsteinschen Ulanen-Regiments Nr. 15 an den Chef der 1. Eskadron Rittmeister Richard Brix (1831-1895) im Jahre 1872. Rittmeister Brix war von 1866 bis 1872 Chef der 1. Eskadron des 1866 aufgestellten Schleswig-Holsteinschen Ulanen-Regiments Nr. 15, das bis zum März 1871 in Perleberg, Kyritz und Wusterhausen in Garnison lag und noch vom Kriegsschauplatz in seine neue Garnisonstadt Straßburg verlegt wurde. 

 

Torsten Foelsch nahm Kontakt zur Fielmann Group AG auf. Es gelang ihm Dr. Constanze Köster, die hier für die Museumsförderung verantwortlich zeichnet, für den Ankauf zu begeistern. Das sei bei Militaria nicht immer einfach, weiß Foelsch.

 

„Ich habe mich dann auch dafür eingesetzt“, sagt Dr. Constanze Köster. „Es ist toll, dass sie gleich nach dem Kauf in die Sonderausstellung gekommen ist und hier jetzt gezeigt wird.“

 

Bürgermeister Axel Schmidt freue sich, dass somit ein weiteres Stück Perleberger Geschichte in die Rolandstadt zurückgekehrt sei. „Ich habe bisher noch keinen Perleberger gefunden, der kein Interesse an den Kaiserlichen Kasernen und deren Geschichte hat. Deshalb brauchen wir diese Sachen und müssen sie im Museum ausstellen.“

 

Torsten Foelsch weiß, dass viele Dinge aus der Militärgeschichte Perlebergs gleich nach dem Zweiten Weltkrieg vernichtet wurden. Auch in Zeiten der DDR haben sich die Verantwortlichen von derartigen Stücken trennen müssen.

 

Doch die Lanze soll nach der Sonderausstellung nicht auf unbestimmte Zeit im Depot verschwinden. „Wir wollen die Dauerausstellung leicht umgestalten“, sagt Museumsleiterin Anja Pöpplau. „Dort soll sie dann einen festen Platz erhalten.“ Eine Aussage, die Dr. Köster sehr freut.

 

Auch den zweiten Ankauf, das Tagebuch der Marie Niese aus Perleberg, tätigte die Fielmann Group AG für das Museum. Entdeckt wurde es im ZVAB (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher), einem Online-Antiquariat.

 

Das Tagebuch stammt aus dem Besitz von Marie Niese, einer Tochter des Perleberger Superintendenten Ewald Niese. Die Einträge beziehen sich vor allem auf das erste Kriegsjahr 1914 in Perleberg und liefern Stimmungsbilder aus ganz persönlicher Wahrnehmung. 

 

Es war ein Konfirmationsgeschenk der Kaufmannsfrau Rose Abt aus dem Jahr 1908. Doch mit ihren Einträgen begann Marie Niese erst 1914. Nach zwei Gedichten schreibt Marie über die Kriegsbegeisterung der Perleberger. Allerdings beschreibt sie auch ihre Traurigkeit, dass unter denen, die in den Krieg gezogen sind, auch einer war, „dem mein Herz einmal ganz gehörte“.

 

Doch schnell weicht die Begeisterung der Realität. In ihrem Tagebuch schreibt sie jetzt von den 39ern, die „kolossal gelitten“ haben, von Gefallenen und Verwundeten. Und nachdem ein Cousin von ihr vor Paris fiel, schreibt sie. „Wie entsetzlich viel Opfer fordert der Krieg!“

 

Nur 17 Seiten sind gefüllt, dennoch erzählen sie ein Stück Perleberger Stadtgeschichte wieder. Eventuell findet das Tagebuch der Marie Niese seinen Platz auch in der umzugestaltenden garnisongeschichtlichen Abteilung des Museums.

 

Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei Dr. Constanze Köster und der Fielmann Group AG für diese wiederholt unkomplizierte Unterstützung. „Derartige außergewöhnliche Anschaffungen übersteigen das Budget eines kleinen Stadtmuseums“, sagt er. Mit den Worten „Gern wieder!“ hofft er auf weitere Unterstützung der Museumsförderung Fielmanns. „Das ist unser Ansinnen in unserer Museumsförderung“, so Dr. Köster. „Ich brauche nur eine Idee, dann kann ich kurzfristig reagieren.“

Foto zur Meldung: Fielmann Group AG kauft Ulanen-Lanze und Tagebuch der Marie Niese für das Stadt- und Regionalmuseum an
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt blättert im historischen Tagebuch der Marie Niese aus Perleberg

Bürgermeister Axel Schmidt trifft neuen Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Jan Schormann zum Abschluss eines Waldumbauprojektes

(18. 04. 2024)

Den erfolgreichen Abschluss der Waldumbauaktion im Waldmoor im Naturschutzgebiet „Heideweiher“ ist Anlass für den neuen Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Jan Schormann seinen Antrittsbesuch beim Perleberger Bürgermeister Axel Schmidt in den Wald zu verlegen. Gemeinsam stellen sie das erfolgreich abgeschlossene Projekt zur Revitalisierung des Waldmoores „Heideweiher“ vor.

 

Bei diesem Projekt haben die Verwaltung des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe – Brandenburg eng mit der Rolandstadt Perleberg zusammengearbeitet. Durch eine Kooperation mit Danone Waters Deutschland und der Deutschen UNESCO-Kommission konnte dieses Projekt realisiert werden.

 

Bürgermeister Axel Schmidt weiß um die hohen Kosten des Waldumbaus. Ihn freut es, dass mit der finanziellen Unterstützung von 55.000 Euro auf 3,9 Hektar Fläche des Perleberger Stadtforstes 18.000 Bäume gepflanzt werden konnten. „In diesem Bereich konnten wir schon einige Maßnahmen mit Drittmitteln umsetzen“, sagt er. Er bedankt sich auch für die gute Zusammenarbeit, die es im Bereich des Stadtforstes mit dem Biosphärenreservat und dem Landesforst gibt. „Ich bin froh, wenn wir beim Waldumbau immer weiter vorankommen.“

 

Das Waldmoor gelegen im Naturschutzgebiet „Heideweiher“ im Perleberger Stadtforst, ist durch Verlandungs- und Austrocknungsprozesse stark gefährdet. Ein Grund mehr, hier dieses Projekt zu realisieren, sind sich Jan Schormann und Axel Schmidt einig. Daher wurden auf dem 3,9 Hektar großem Areal diese Pflanzaktion durchgeführt. Der aus Kiefernbeständen bestehende Wald wird in einen Laub- und Laubmischwald umgewandelt. 

 

„Dies verbessert nicht nur die Biodiversität, sondern auch den Landschaftswasserhaushalt“, erklärt Jan Schormann. Und so wurden im März des vergangenen Jahres hier Rotbuchen, Hainbuchen, Winterlinden, Traubeneichen sowie Stieleichen gepflanzt.

 

Das primäre Ziel dieses Projektes ist, das Ökosystem des Moores zu stabilisieren und dessen Austrocknung entgegenzuwirken. „Die Auswahl der Baumarten und die strukturierte Anlage der Pflanzflächen sind speziell darauf ausgerichtet, langfristig die Feuchtigkeit zu bewahren und die Bodenqualität zu verbessern“, so Schormann. Dabei unterstreicht er auch dahingehend die Bedeutung der Maßnahme, die ein Modell nachhaltiger Umweltgestaltung sei. „Es zielt darauf ab, sowohl lokale Anpassungen an den Klimawandel vorzunehmen als auch einen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten.“

 

Noch vor Ort haben sich Jan Schormann und Bürgermeister Axel Schmidt zu einem weiteren Treffen verabredet. Dann soll die weitere Zusammenarbeit besprochen werden. Dabei geht es dann nicht nur um Maßnahmen im Stadtforst sondern auch um die Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Jan Schormann möchte hierbei die Zusammenarbeit zwischen dem Biosphärenreservat und den Perleberger Schulen und Kitas intensivieren. 

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt trifft neuen Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Jan Schormann zum Abschluss eines Waldumbauprojektes
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Jan Schormann (links) und Bürgermeister Axel Schmidt betrachten eine der neuangepflanzten Rotbuchen.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Torsten Meinert zum 25-jährigen Geschäftsjubiläum

(17. 04. 2024)

Der Name Meinert ist in der Rolandstadt Perleberg mit Elektrodiensten verbunden. Bereits am 2. Juli 1979 hat Karl-Friedrich Meinert das Unternehmen Elektrodienst Meinert gegründet. Sein Sohn Torsten stieg in dessen Fußstapfen, gründete am 1. April 1999 sein eigenes Unternehmen unter dem Namen Elektroservice Meinert.

 

Seit 25 Jahren ist Torsten Meinert jetzt selbstständig. Für Bürgermeister Axel Schmidt ein Grund, den Firmeninhaber zu besuchen. Gemeinsam mit Sandra Perabo vom TGZ Prignitz gratulierte er Torsten Meinert.

 

Dieser hat sich sehr über diesen Besuch gefreut, auch darüber, dass sich der Bürgermeister Zeit genommen hat, um sich mit ihm zu unterhalten, sich informieren zu lassen über das Unternehmen und seine Entwicklung.

 

Meinert Junior hat nach dem Schulabschluss im väterlichen Betrieb den Beruf eines Elektroinstallateurs erlernt. Die Meisterschule hat er in Schwerin besucht und 1993 seinen Meister gemacht. Am 1. April 1999 folgte dann der Schritt in die Selbstständigkeit.

 

„Damals habe ich als Einzelkämpfer angefangen“, erzählt Torsten Meinert. „Doch schnell wurden es ein, zwei, drei Mitarbeiter.“ Heute gehören neben ihm noch acht Gesellen und eine Verkäuferin zum Unternehmen. Denn seit 2016 gehört auch das Ladengeschäft dazu.

 

Es ist das Jahr, in dem sich Karl-Friedrich Meinert zurückzog, Torsten Meinert das Unternehmen Elektrodienst Meinert übernahm und damit auch den Unternehmensnamen.

 

Als Partner für Elektrodienstleistungen ist er überwiegend in Perleberg und dem Landkreis unterwegs, ist mit Installationsarbeiten in Eigenheimen, Supermärkten, bei Wohnungsunternehmen wie der GWG, beim Fleischcenter Perleberg und in Privathaushalten beschäftigt. Auch bei Störungen sind Torsten Meinert und seine Mitarbeiter im Einsatz.

 

Im Laufe der Jahre habe auch sein Unternehmen Stammkunden gewonnen, die sich auf die Leistungen des Elektrodienstes Meinert verlassen können.

 

Im Geschäft in der Heinrich-von-Kleist-Straße 1 in Perleberg werden Elektrohaushaltsgeräte, die sogenannte „weiße Ware“, angeboten und verkauft. Hier gehören die Beratung, die Gerätelieferung und der Geräteanschluss zum Service, ebenso die Mitnahme von Altgeräten.

 

Bürgermeister Axel Schmidt wünschte dem Firmenjubilar auch in den nächsten Jahren viel Erfolg mit seinem Unternehmen und immer volle Auftragsbücher für ihn und seine Mitarbeiter.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Torsten Meinert zum 25-jährigen Geschäftsjubiläum
Foto: Foto: TGZ Prignitz | Bürgermeister Axel Schmidt (links) gratuliert Torsten Meinert zu 25 Jahren Selbstständigkeit.

Anmeldungen für das Sommercamp des Freizeitzentrums EFFI ab sofort möglich

(16. 04. 2024)

Das Freizeitzentrum EFFI veranstaltet auch in den diesjährigen Sommerferien ein attraktives Sommercamp für Kinder zwischen sechs und 16 Jahren. 

 

Geboten werden den Teilnehmern sechs abwechslungsreiche Tage in Cumlosen, ein spannendes und abenteuerliches Programm mit Fun und Action, Rund-um-die-Uhr-Betreuung, Vollverpflegung sowie Ferien ohne Eltern und Technik. 

 

Übernachtet wird in Mannschaftszelten mit Holzfußboden. In einem Zelt sind sechs Kinder, getrennt nach Geschlechtern sowie nach Alter und den Wünschen der Teilnehmer untergebracht. Für Ordnung und Sauberkeit im Zelt sind die Ferienkinder selbst verantwortlich.

 

Insgesamt gibt es wieder drei Durchgänge: Diese finden vom 22. bis 27. Juli (1. Durchgang), 29. Juli bis 3. August (2. Durchgang) und vom 5. bis 10. August (3. Durchgang) statt.

 

Die An- und Abreise erfolgt selbstständig – Anreise jeweils montags in der Zeit von 8 bis 10 Uhr und die Abreise jeweils samstags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Adresse des Camps: Sportplatz Cumlosen, Lenzener Straße 38, 19322 Cumlosen. Die Teilnehmerkosten betragen pro Kind und Durchgang 250 Euro.

 

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Diese können persönlich im EFFI, Wittenberger Straße 91/92, 19348 Perleberg, telefonisch: (03876) 612 437 oder per E-Mail:  erfolgen. Hier gibt es auch weitere Informationen und das Anmeldeformular.

 

Anmeldeschluss ist der 5. Juli. 

Foto zur Meldung: Anmeldungen für das Sommercamp des Freizeitzentrums EFFI ab sofort möglich
Foto: Rolandstadt Perleberg | Gute Stimmung herrscht immer im Sommercamp.

Rolandstadt Perleberg hat noch freie Plätze für den Zukunftstag 2024 bei der Feuerwehr

(16. 04. 2024)

Insgesamt 53 Plätze stellt die Rolandstadt Perleberg für den Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 25. April zur Verfügung. 46 Plätze sind bereits besetzt. Sieben Plätze bei der Feuerwehr stehen dort noch zur Verfügung. Wer sich also ein Bild über Berufsmöglichkeiten bei der Feuerwehr machen möchte, der hat noch bis zum 21. April die Möglichkeit zur Anmeldung.

 

Diese erfolgt auf der zentralen Webseite  https://zukunftstagbrandenburg.de/registrierung/schuelerinnen-und-schueler/

 

Die Rolandstadt nimmt auch in diesem Jahr am Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg am 25. April teil. Dabei gewährt sie den Jugendlichen ab der 7. Klasse praktische Einblicke in die Berufswelt. 

 

Neben der Feuerwehr werden Schüler in der Verwaltung, in den Kitas und Horten, im Freizeitzentrum EFFI, im Museum, im Archiv, in der BONA Stadtbibliothek, der Stadtinformation sowie im Bereich Grünanlagen des Stadtbetriebshofes sein, sich hier umsehen und agieren. 

Foto zur Meldung: Rolandstadt Perleberg hat noch freie Plätze für den Zukunftstag 2024 bei der Feuerwehr
Foto: Logo: Zukunftstag 2024

Volks- und Raiffeisenbank finanziert transportable Anlage für das Freizeitzentrum EFFI

(16. 04. 2024)

Das Freizeitzentrum EFFI hat kürzlich von der Volks- und Raiffeisenbank eine Spende in Höhe von 550 Euro erhalten. Davon konnte eine mobile Partybox sowie als Zubehör kabellose Mikrofone und ein Mikrofonständer angeschafft werden. Diese Spende wurde nun offiziell von Nicole Bahr, Bereichsleiterin der Perleberger Filiale der VR-Bank, an die Leiterin des Freizeitzentrums Kerstin Oesemann übergeben. 

 

„Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung der VR_Bank“, so Kerstin Oesemann. „Unsere alte Technik im Haus war überholt, kabelgebunden und nicht bluetoothfähig. Mit der neuen Anlage sind wir sehr viel flexibler.“

 

Für die Mitarbeiter des Freizeitzentrums ist nunmehr vieles einfacher. Die tragbare Box kann sowohl im Innenbereich, als auch außen eingesetzt werden. Dabei denkt Oesemann unter anderem an das Kinderfilmfest sowie den Einsatz beim Frühsport und der Beachparty im Sommercamp. „Es ist eine ganz große Verbesserung unserer technischen Bedingungen“, bedankt sie sich bei Nicole Bahr und der VR-Bank.

 

Nicole Bahr unterstreicht die gute Zusammenarbeit zwischen der Volks- und Raiffeisenbank und dem Freizeitzentrum EFFI: „Die unmittelbare Nähe und die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen des Freizeitzentrums ermöglichen es, derartige Projekte auf kurzem Weg unterstützen zu können. Wir freuen uns, dass wir diese wichtige Arbeit sponsern konnten.“

 

Beate Mundt, Mitarbeiterin im Freizeitzentrum EFFI, berichtet, dass die neue Technik bereits in den Osterferien genutzt wurde. „Die Kinder fanden es toll.“ 

Foto zur Meldung: Volks- und Raiffeisenbank finanziert transportable Anlage für das Freizeitzentrum EFFI
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Nicole Bahr (links) und Kerstin Oesemann mit der Partybox und dem Zubehör.

Verkehrsinformation: Vollsperrung der "Klavierbrücke"

(15. 04. 2024)

Aufgrund eines von Baumaßnahmen zur Brückeninstandsetzung kommt es im Bereich der "Klavierbrücke", Brücke bei der Gartenkolonie "An der Rieslei" linker Stepenitz-Ableiter zu Verkehrseinschränkungen.  Die Maßnahme beginnt am 22. April und soll am 31. Mai abgeschlossen sein. Die Arbeiten finden unter Vollsperrung statt.


Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen.


Bei Fragen zur Verkehrsführung und des Bauvorhabens können Sie sich unter der Telefonnummer (03876) 612 402 an Torsten Koselowski von der Firma Rittergerüst GmbH wenden.

 

Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da es zu Verzögerungen beim Bauablauf geben kann.

Foto zur Meldung: Verkehrsinformation: Vollsperrung der
Foto: Baustelle "Klavierbrücke".

Linde am Postplatz gepflanzt

(12. 04. 2024)

Seit Mittwoch gibt es in Perlebergs Innenstadt einen Baum mehr. Gegenüber der alten Post haben Thomas Gawenda und Max Wala von der Gawenda GaHa GmbH aus Neuruppin eine Linde gepflanzt. Die beiden Fachleute aus dem Nachbarkreis haben intensiv den Standort für den jungen Baum vorbereitet. Aufgrund der Pflasterfläche war die Pflanzung nicht so ohne weiteres durchführbar, sondern der Untergrund musste mit Drainage- und Belüftungsschläuchen versehen werden, damit der Baum dort gut wächst. Anschließend wurde in das eigentliche Pflanzloch noch Substrat und Düngemittel gegeben, die es der Linde ermöglichen, auch trockenere Zeiten zu überstehen.

 

In letzter Zeit wurde im Rahmen der zahlreichen Bürgerbeteiligungsprojekte in der Rolandstadt Perleberg immer wieder der Wunsch nach mehr Grün bzw. mehr Bäumen in der Innenstadt geäußert. Ein verständlicher Wunsch angesichts der Klimaveränderungen und heißer Sommer. 

 

„Zwar ist die Altstadt von einem grünen Saum mit vielen Bäumen umgeben, aber in der historischen Altstadt mit engen Straßen und denkmalgeschützten Häusern sind die Möglichkeiten für Baumpflanzungen einfach beschränkt“, so Antje Hartwig, die im Bauamt für den Sachbereich Umwelt verantwortlich zeichnet. Der Straßenraum sei bereits durch viele Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom, Abwasser) belegt, zu denen Abstände einzuhalten seien und Durchfahrtsmöglichkeiten für LKW, z.B. Lieferfahrzeuge und Feuerwehr, müssten gewährleistet sein. 

 

Der Große Markt, der zwar genug Platz bietet, ist aufgrund von Denkmalschutzbelangen, Archäologie und komplexeren Gestaltungs- und Nutzungsanforderungen nicht ohne weiteres bepflanzbar. Bleiben nur die kleinen, meist dreiseitigen Plätze an Straßengabelungen für Baumpflanzungen, so auch am Postplatz. Eine einzige Pflanzstelle konnte dort identifiziert werden, die weder durch Fahrbahn noch Leitungen belegt war. Auch die Untere Denkmalbehörde, die bei solchen Vorhaben ebenfalls zu beteiligen ist, konnte dem Standort zustimmen. 

 

Unter Mitwirkung des Bürgerteams und des Stadtlabors wurde jetzt im Auftrag der Stadt dort nun am Mittwoch die Linde gepflanzt. Es ist eine wenig honigtauanfällige Sorte. 

 

Nach der Pflanzung erfolgt noch die Fertigstellung der Pflasterung durch den Betriebshof. 

Foto zur Meldung: Linde am Postplatz gepflanzt
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Max Wala (links) und Thomas Gawende pflanzen die Linde auf dem Postplatz.

2. Preis und 10.000 Euro beim Innenstadtwettbewerb 2023/24 gehen nach Perleberg

(11. 04. 2024)

Mit ihrem eingereichten Beitrag „Stadtlabor Perleberg – Neue Ideen an unerhörten Orten“ war die gemeinsame Initiative aus City Initiative Perleberg e.V., Kulturkombinat Perleberg e.V., TGZ Prignitz und Stadtlabor Perleberg erfolgreich. Beim Innenstadtwettbewerb Brandenburg 2023/2024 erhielten die Perleberger den mit 10.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Räume weiterdenken – Kreative Nutzungsideen“.

 

Rainer Genilke, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, überreichte Janine Roder, Vorsitzende der City Initiative Perleberg, und TGZ-Mitarbeiter Jens Knauer den Preis.

 

Das Stadtlabor in der Bäckerstraße hat sich in den vergangenen Monaten immer mehr zur Ideenschmiede entwickelt. Und so entstand hier auch die Idee zur Zwischennutzung von Leerständen für neue Veranstaltungsformate. Für den Innenstadtwettbewerb entwickelte sich daraus das eingereichte Projekt: Mit Tanzveranstaltungen im Kaiserlichen Postamt, auf dem Exerzierplatz der Kaiserlichen Kasernen, im Speicher auf dem Schuhmarkt und im ehemaligen Hoffmanns Hotel soll diesen alten Mauern wieder Leben eingehaucht und den Menschen eine unvergessliche Begegnung miteinander gebracht werden. „Und alles in der Innenstadt“, sagen die Macher.

 

So soll es in der alten Post eine Clubnacht gegen, die dem DJ-Nachwuchs in der Region die Möglichkeit bietet, ihr Können zu beweisen. „Es gab schon die ersten Gespräche mit jungen Leuten, die hier auflegen wollen“, weiß Jens Knauer zu berichten. „Interessenten können sich jederzeit bei uns im Stadtlabor melden. Ebenso Menschen, die Musik machen und ihre Ideen umsetzen wollen.“

 

Im alten Speicher am Schuhmarkt, dem jüngst aus dem Dornröschenschlaf geküssten Fachwerkgebäude an prominenter Stelle, soll zum Standard-Tanz mit Live-Musik eingeladen werden.

 

Eine karibische Nacht auf dem Exerzierplatz der alten Kasernen soll Salsa- und Rumba-Tanzpaaren den Boden bereiten. Dabei sei auch an eine Anleitung gedacht. Und im ehemaligen Hoffmanns Hotel sollen bei einem Exklusiv-Tanzkurs Paartänze und die dazugehörigen Partner vermittelt werden.

 

Zur Umsetzung der Idee haben die Mitglieder der Initiative Künstler und Gastroomen der Region angefragt. Mit ihrem Vorhaben führen sie die leerstehenden Gebäude einer Zwischennutzung zu und sie erfüllen die Wünsche von Bürgern nach mehr öffentlichen Tanzveranstaltungen in der Innenstadt.

 

Die Freude über den 2. Platz bei den vier Partnern sei riesig, so Janine Roder. „Ich war sehr, sehr überrascht, dass der Preis in unsere Hände ging. Jetzt gilt es, unser Konzept umzusetzen. Darauf freue ich mich.“ 

 

„Und wenn man bedenkt, dass wir in der Kategorie der größeren Städte bewertet wurden, ist dies ein doppelt so großer Erfolg“, sagt Jens Knauer.

 

Glückwünsche kommen auch von Bürgermeister Axel Schmidt. „City Initiative, Kulturkombinat Perleberg, TGZ und Stadtlabor haben gezeigt, dass es möglich ist, gemeinsam die Rolandstadt Perleberg zu gestalten, mit Ideen das Veranstaltungsangebot zu erweitern“, sagt er in einer ersten Reaktion. „Auch wenn nicht immer ein Wettbewerb und ein winkendes Preisgeld der Anlass sind.“

Foto zur Meldung: 2. Preis und 10.000 Euro beim Innenstadtwettbewerb 2023/24 gehen nach Perleberg
Foto: Foto: TGZ Prignitz | Janine Roder (2.v.l.) und Jens Knauer (2.v.r.) nehmen von Minister Rainer Genilke den Preis entgegen.

Knabenbild des einstigen Perleberger Bürgermeisters Johann Bernhard Stappenbeck zurück in der Rolandstadt

(11. 04. 2024)

Die Nachfahren des von 1809 bis 1821 in Perleberg amtierenden Bürgermeisters Johann Bernhard Stappenbeck konnte Museumsleiterin Anja Pöpplau kürzlich im Stadt- und Regionalmuseum begrüßen. Christian, Michael und Ulrich Stappenbeck, die heute in Berlin und Friedrichsstadt leben, sind aus einem besonderen Grund in die Rolandstadt gekommen: Sie überreichten dem Museum das im Familienbesitz befindliche Ölgemälde „Knabenbild“ ihres Ur-Ur-Ur-Großvaters aus dem Jahre 1771 als Dauerleihgabe.

 

„Der Kontakt zu uns entstand auf Initiative Ulrich Stappenbecks, der eine umfangreiche Familienforschung betreibt und diese dankenswerterweise mit dem Museum teilt“, berichtet Anja Pöpplau. „Das Bild zeigt Johann Bernhard Stappenbeck als Knaben in einer Kinderuniform, die die roten Uniformen des Husarenregiments zum Vorbild hat.“

 

„Die Uniform – ein Modetrend der damaligen Zeit – stand ihm so gut, dass laut den erhaltenen Unterlagen aus unserem Familienbesitz, eine ,Tante Clermont‘ einen Maler mit der Anfertigung des Bildes beauftragt hat. Den Vornamen der Tante und den Namen des Künstlers kennen wir leider nicht“, ergänzt Ulrich Stappenbeck.

 

Neue Erinnerungskarte Johann Bernhard Stappenbeck gewidmet

Der Besuch der Stappenbeck-Nachfahren hatte einen weiteren Grund. Denn das Stadt- und Regionalmuseum und der Familienforscher Ulrich Stappenbeck haben gemeinsam eine neue Erinnerungspostkarte herausgegeben.

 

Nach dem Besuch der „Großen Schule“ in Perleberg, war er Zögling des Joachimsthalschen Gymnasiums zu Berlin, studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Halle/Saale und kehrte 1785 nach Perleberg zurück. 1800 fand seine Hochzeit mit der Perlebergerin Friederike Elisabeth Pfützenreuter statt. Er amtierte als Ratsherr und Stadtsekretär. Von 1809 bis 1821 übernahm er das Amt des Bürgermeisters. Kurz zuvor ereignete sich die Einführung der neuen preußischen Städteordnung und 1809 der bis heute rätselhafte Kriminalfall des damaligen englischen Gesandten am Wiener Hofe Lord Bathurst. Der Bürgermeister entfaltete eine rührige und umsichtige Tätigkeit in der Nachforschung nach dem Verbleib des Diplomaten. 1821 lehnte er die Wiederwahl zum Bürgermeister ab und bekleidete das Amt eines Ritterschaft-Syndicus. Stappenbeck starb 1832. In Überlieferungen ist er als charaktervolle Persönlichkeit geschildert worden mit Ähnlichkeit zu Friedrich Schleiermacher. 

 

Das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg betrieb weitere Nachforschungen: „Nach unseren Katasterunterlagen von 1801 / 1806 hatte der Stadt-Sekretär Stappenbeck sein Haus am Kirchplatz Nr. 5. Vielleicht finden wir mithilfe weiterer Recherchen den vollständigen Namen der Tante oder des Malers heraus“, hofft der wissenschaftliche Mitarbeiter Torsten Foelsch. Bevor das Gemälde das Museumsfoyer zieren wird, wird es von der Restauratorin Corinna Streitz begutachtet. Bis dahin ist es auf der neuen Erinnerungspostkarte zu bewundern, die ab sofort im Stadt- und Regionalmuseum, Mönchort 7-11, und in der Stadtinformation, Großer Markt 12, kostenfrei erhältlich ist.  

Foto zur Meldung: Knabenbild des einstigen Perleberger Bürgermeisters Johann Bernhard Stappenbeck zurück in der Rolandstadt
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Michael, Christian und Ulrich Stappenbeck (v.l.n.r.) mit dem Gemälde ihres Ur-Ur-Ur-Großvaters.

Erneut fließen Bundesmittel in die Rolandstadt Perleberg: 560.000 Euro für Parkanlagen

(11. 04. 2024)

Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats hat sich der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dafür entschlossen, die Rolandstadt Perleberg finanziell zu unterstützen. Groß ist daher die Freude am Mittwochnachmittag im Rathaus, als dort die Nachricht eintrifft. Für die Neugestaltung und -bepflanzung der Perleberger Parkanlagen bekommt Perleberg eine Förderung über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz.

 

Bürgermeister Axel Schmidt zeigt sich begeistert, dass einmal mehr ein Konzept der Stadt Perleberg die Bundestagsabgeordneten des Haushaltsausschusses überzeugt hat. Dieser hatte die Zuwendung für die Rolandstadt am Mittwoch beschlossen. Einmal mehr hatte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Wiebke Papenbrock im Ausschuss für das Vorhaben der Prignitzer Kreisstadt eingesetzt. Sie hat sofort die Verantwortlichen in Kenntnis gesetzt. Dabei lobt sie noch einmal das tolle Konzept der Stadt zur Gestaltung der Parks.

 

Bürgermeister Axel Schmidt fasst kurz zusammen, was die Stadt geplant hat: „Der Friedrich-Engels-Platz soll zu einer artenreichen Grünfläche umgestaltet werden, denn Ziel der Gesamtmaßnahme ist die klimawiderstandsfähige Ertüchtigung der öffentlichen Park- und Grünanlagen am südlichen Stadtrand von Perleberg.“  Anpflanzungen von Bäumen, Sträuchern, Gras- und Staudenpflanzen werde es hier geben.

 

Antje Hartwig, die im Bauamt für den Bereich Umwelt verantwortlich ist, ergänzt: „Zur Steigerung des Naturerlebens sind kleine Begegnungsorte mit Spielpunkten, Schattenplätzen und Wasserstellen geplant“.

 

In den angrenzenden Parkanlagen Eichenhain und Stadtpark gehe es um die Revitalisierung und Schadensbeseitigung durch Trockenheit, Stürme, Schädlinge und Verwilderung entstandenen Defizite.

 

Im Rathaus werden sich die Verantwortlichen nun zusammensetzen, über das weitere Vorgehen beraten. Voraussichtlich wird noch in diesem Jahr mit den Planungen und Beteiligungen begonnen bevor 2025 im Blick auf den BRANDENBURG-TAG 2025 erste Umsetzungen erfolgen.

Foto zur Meldung: Erneut fließen Bundesmittel in die Rolandstadt Perleberg: 560.000 Euro für Parkanlagen
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Blick in den Park am Friedrich-Engels-Platz

Einwohner von Schönfeld und Wüsten Buchholz lehnen Agri-Photovoltaik-Vorhaben ab

(10. 04. 2024)

Eine eindeutige Ablehnung gibt es am Dienstagabend für zwei Agri-Photovoltaik-Vorhaben der Solverde Projektentwicklung GmbH Berlin. Das Unternehmen hat sich seit einem Jahr mit den Vorhaben zwischen Schönfeld und Wüsten Buchholz befasst, um es nun den Einwohnern der beiden Perleberger Ortsteile in einer Einwohnerversammlung vorzustellen.

 

Solverde-Geschäftsführer Hans Hartmann zeigt sich überrascht über das große Interesse der Bürgerschaft. In Beckers Saal sind insgesamt 60 Einwohner aus Schönfeld (26) und Wüsten Buchholz (34) gekommen. Darunter befinden sich die beiden Ortsvorsteher Angela Schulz und Olaf Renner.

 

Hartmann weist zu Beginn seiner Ausführungen auf das Besondere von Agri-Photovoltaik-Anlagen hin. Der Flächennutzungskonflikt zwischen der Gewinnung von Solarstrom und der Landwirtschaft werde hier mit einer möglichen Doppelnutzung gelöst. „Agri-PV beschreibt die gleichzeitige Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und Energieerzeugung“, so Hans Hartmann. Dabei sei der benötigte Flächenanteil geringer und ausreichend Platz zwischen den Modulreihen. Die Modultische sind beweglich, richten sich nach der Sonne, beschreibt er die Technologie.

 

Bei dem Vorhaben habe sich die Solverde Projektentwicklung an die Kriterien der Rolandstadt Perleberg gehalten. Alle 14 Kriterien seien erfüllt, so Hartmann. Lediglich die Stellungnahme der Jagdgenossenschaft stehe noch aus. Hans Hartmann erwarte eine Stromproduktion beider Anlagen von 30,7 MWp (Megawatt Peak) mit Einnahmen von rund 70.000 Euro im Jahr für die Stadt Perleberg.

 

Dennoch haben die anwesenden Einwohner der beiden Ortsteile Kritik am Vorhaben.  Sie sehen sich immer mehr von Anlagen für die Energieerzeugung umzingelt. Auch verstehen sie nicht, dass bei schlechten Bodenwerten noch Landwirtschaft betrieben werden soll. Außerdem sehen sie ihre Lebensqualität beeinträchtigt. „Wir wollen hier auch mal spazieren gehen, ohne dass wir so eine Anlage sehen“, heißt es. Beide Dörfer hätten nichts von den finanziellen Einnahmen, die letztlich an die Stadt fließen. 

 

Am Ende der Debatte lässt Bürgermeister Axel Schmidt abstimmen. Für beide Projekte gibt es eine deutliche Ablehnung. In Schönfeld stimmt lediglich ein Einwohner – der Landwirt, auf dessen Flächen die Anlagen entstehen sollen – dafür. Gegenstimmen gibt es jeweils 21 und vier Enthaltungen. Bei den Einwohnern von Wüsten Buchholz gibt es keine Ja-Stimme, 27 Nein-Stimmen und sieben Enthaltungen.

 

Die Solverde Projektentwicklung möchte ihre Vorhaben nicht gegen die Einwohner der angrenzenden Ortsteile umsetzen und hat daher nach Rücksprache mit der Stadt Perleberg ihren Antrag auf Aufstellungsbeschluss anschließend zurückgenommen.

Foto zur Meldung: Einwohner von Schönfeld und Wüsten Buchholz lehnen Agri-Photovoltaik-Vorhaben ab
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Während der Projektvorstellung in der Einwohnerversammlung.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Steve Hausmann zum Jubiläum

(09. 04. 2024)

Vor zehn Jahren, am 1. April 2014, hat Steve Hausmann das Hotel Deutscher Kaiser in der Bäckerstraße übernommen, damit auch die Trend Service GmbH. Aus diesem Anlass ist Bürgermeister Axel Schmidt am Montag ins Hotel gekommen, um dem Geschäftsführer zu diesem Jubiläum zu gratulieren. Dazu gibt es das traditionelle Hufeisen der Rolandstadt Perleberg, das dem Unternehmer weiterhin Glück bringen soll.

 

Steve Hausmann blickt im Gespräch mit dem Perleberger Bürgermeister auf seinen Werdegang zum Geschäftsführer sowie auf die Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen zehn Jahren zurück.

 

Die Gastronomie ist für den Geschäftsführer kein Neuland gewesen. Bereits vor seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann, habe er in verschiedenen gastronomischen Einrichtungen der Rolandstadt gejobbt, erzählt Steve Hausmann. Im Deutschen Kaiser hat er dann seine Ausbildung begonnen und anschließend in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet, beispielsweise bei Vion, der heutigen Prignitzer Fleischzentrum GmbH. 

 

Doch nach zweieinhalb Jahren kam er 2010 zurück, besprach 2012 mit Lutz Hagen Mamerow auch die Frage der Nachfolge.

 

Bevor Steve Hausmann weitererzählt, sagt er jedoch, dass er ja jetzt eigentlich nicht hier wäre, sondern in Australien. „2004 wollte ich mit einem Freund nach Australien auswandern. Wir hatten schon alle Papiere zusammen, da hat er eine Frau kennengelernt und mir gesagt, dass er nicht mitkommt.“ So blieb auch Hausmann.

 

Schon immer verbunden mit dem Unternehmen war die Essenversorgung in Kitas. „Als ich vor zehn Jahren übernommen habe, wurde eine Einrichtung in Nauen beliefert“, so Steve Hausmann. „Heute sind es 74 Einrichtungen.“ Das sind zwischen 6.500 und 7.000 Portionen, allein beim Mittagessen sind es zwischen 2.600 und 2.800. Die erste Perleberger Einrichtung, die von dem Perleberger Unternehmen beliefert wurde, war die Rolandschule.

 

Wurde anfangs noch im Hotel gekocht, erfolgt dies nun für die Kitas und Schulen seit 2019 in der Ackerstraße. „Wenn 4.000 Mittagessen erreicht sind, soll dafür eine Halle in der Ackerstraße angebaut werden“, sagt Hausmann. Seit 2014 wurde der Umsatz hier verelffacht. Außerdem berichtet er, dass dieser Bereich seit nunmehr zwei Jahren komplett digitalisiert ist.

 

Aber nicht nur in der Essenversorgung hat sich vieles verändert und verbessert, auch im Hotel Deutscher Kaiser. „2024 hatte es eine Auslastung von 19 Prozent. Im vergangenen Jahr lag diese bereits bei 86 Prozent.“ Hausmann hat viel Investiert und modernisiert, auch gibt es im Hotel inzwischen einen Wellnessbereich.

 

Axel Schmidt freut sich über diese Entwicklung, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren genommen hat, auch wenn die Corona-Krise und die anhaltenden Krisen in der Wirtschaft es nicht immer einfach machen. Er wünscht Steve Hausmann auch für die Zukunft viel Erfolg.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Steve Hausmann zum Jubiläum
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (links) gratuliert Steve Hausmann zum 10-jährigen Jubiläum als Geschäftsführer.

Bundestagsabgeordnete Wiebke Papenbrock besucht Perleberger Schwimmbad

(09. 04. 2024)

Am Montag ist die Bundestagsabgeordnete Wiebke Papenbrock im Rahmen ihrer Wahlkreistour nach Perleberg gekommen. Ein Ziel ist dabei das Schwimmbad der Rolandstadt. Die SPD-Politikerin hatte sich im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dafür eingesetzt, dass die umfängliche Sanierung mit 900.000 Euro unterstützt wird. Nun wollte sie sich vor Ort ein Bild über das Vorhaben machen.

 

„Es ist ein ganz tolles Konzept“, sagt sie immer wieder im Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt und Cornelia Winter, der Prokuristin der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt.

 

Vor 60 Jahren gebaut sei jetzt vor allem die energetische Sanierung notwendig, ebenfalls müsse die Barrierefreiheit bergestellt werden, erklärt im Bad der Bürgermeister. 

 

„Mit den Fördermitteln können wir jetzt richtig anpacken“, freut sich Cornelia Winter. Sie zeigt Wiebke Papenbrock, was sich alles verändern soll. „Wichtig ist, dass die Durchschreitebecken barrierefrei werden“, sagt sie. Auch zu den Umkleidekabinen, die im alten Charme – Tür an Tür – wieder entstehen sollen, soll auch ein Aufzug führen, der Zugang damit barrierefrei werden. 

 

Ebenfalls in der ersten Etage des Badgebäudes sollen ein Schulungsraum für die Wasserwacht und ein Wickelraum entstehen. Wiebke Papenbrock, selbst junge Mutter, begrüßt es, dass die Verantwortlichen an einen Wickelraum gedacht haben. „Es gibt viel zu wenig Wickelräume“, habe sie in der Vergangenheit immer wieder feststellen müssen.

 

An der Überlaufrinne weist Cornelia Winter auf die Notwendigkeit der Neuverfliesung hin. 

 

„Und wo soll die Solaranlage hin?“, will Wiebke Papenbrock wissen. Bürgermeister und Prokuristen zeigen auf das Dach des Gebäudes. Mit dieser Anlage sollen die Energiekosten des Bades reduziert werden. „Wenn das Bad geschlossen ist, außerhalb der Saison, wird der Sportpark mit Strom beliefert“, so Winter.

 

Immer wieder sei das Bad in den vergangenen Jahren verschönert worden, berichtet die GWG-Prokuristin. „Der Spielplatz ist ebenso neu errichtet worden wie die Wellenrutsche und die Terrasse.“ Wiebke Papenbrock zeigt sich von dem Perleberger Freibad beeindruckt, freut sich, dass es sich nun qualitativ für die Badegäste noch einmal mit den Bundesmitteln verbessern werde.

 

Den Besuch in der Rolandstadt Perleberg nutzt Wiebke Papenbrock auch für ein Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt im Rathaus. „Es war ein Abstimmungstermin zu weiteren Förderungen. So haben wir uns über den weiteren Verfahrensablauf bei der Sanierung des Freibades verständigt sowie über die Förderung der Kaiserlichen Kasernen.“ Hier plant die Stadt Perleberg Mittel aus dem Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus zu beantragen. Doch vielleicht gibt es noch andere Fördermöglichkeiten, die genutzt werden könnten. Ebenfalls tauschten sich Bürgermeister und Bundestagsabgeordnete über die allgemeine Stimmungslage aus.

Foto zur Meldung: Bundestagsabgeordnete Wiebke Papenbrock besucht Perleberger Schwimmbad
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt und GWG-Prokuristin Cornelia Winter (rechts) begrüßen die Bundestagsabgeordnete Wiebke Papenbrock im Perleberger Schwimmbad.

Friedhofsgeflüster: "Der Tod als Geschäft und Heilmittel" - Ein Rundgang zur alten Bestattungskultur mit der Schwarzen Witwe

(08. 04. 2024)

Am 12. April findet auf dem Evangelischer Waldfriedhof in Perleberg Teil III des „Friedhofsgeflüsters“ mit der Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer statt. Eine Führung, die durch ganz Deutschland zieht und von alten Zeiten berichtet. 

 

Die geheimnisvolle schwarze Witwe aus dem Jahre 1898 führt die Besucher über die Begräbnisstätte und erzählt dabei anschaulich etwas zur Trauer- und Bestattungskultur ihrer Zeit.  Während des Rundgangs stellt sie vergessene Bestattungsbräuche vor und was wir von den Auffassungen unserer Ahnen heute lernen können, um mit dem Tod halbwegs versöhnlich umzugehen.

 

Mit dem bizarren Titel: „Der Tod als Geschäft und Heilmittel“ wird in dieser Nacht der Umgang mit dem toten Körper in den vergangenen Jahrhunderten aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet. Forschung und Wissenschaft in der Anatomie sahen damals noch anders aus als heute. Der verstorbene Körper stellte ein lukratives Geschäft dar, nicht nur in der Medizin. Weshalb man außerdem in manchen Kirchen Totenhände fand, wird außerdem bei diesem Rundgang erklärt.

 

Also wenn Sie diese außergewöhnliche Dame aus der Vergangenheit einmal kennenlernen wollen und darüber hinaus erfahren möchten, sollten Sie diese einzigartige Führung nicht verpassen.


Evangelischer Waldfriedhof Perleberg, Wilsnacker Chaussee

 

Treffpunkt vor der Kapelle

 

Teilnahmegebühr 15 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühren)

 

Tickets und Infos unter www.friedhofsgefluester.de und/oder Telefon 0151/56333549

Foto zur Meldung: Friedhofsgeflüster:
Foto: Foto: Dietmar Lilienthal | Die Schwarze Witwe während der Führung.

261. Literarischer Mittwoch: „Lilith lebt – starke Frauen mit kleinen Schwächen“ – ernste, unernste Liebeslieder, Geschichten und Gedichte

(08. 04. 2024)

Am 24. April um 18:30 Uhr findet in der Stadtbibliothek BONA der 261. „Literarische Mittwoch“ statt. Unter dem Titel „Lilith lebt – starke Frauen mit kleinen Schwächen“ werden Ute Apitz und Elke Hübener-Lipkau, Preisträgerinnen der alljährlich stattfindenden Potsdamer „Nacht der Poesie“ ihre eigenen hintergründigen und doppelsinnigen Texte vortragen. Interessierte können einen Abend mit ernsten und unernsten Liebesliedern, Geschichten und Gedichten erwarten.

 

Zu den Autorinnen: 

 

Ute Apitz war viele Jahre die Redakteurin der Kabarettpublikation „Die Pointe“. Die derzeitige Geschäftsführerin des Literatur-Kollegiums Brandenburg e.V. hat ein Büchlein mit humorvollen und kuriosen Geschichten, Gedichten und Liedern im brandenburgischen „Regiolekt“, unter dem Titel „Irjendwat is imma“ veröffentlicht.

 

Die gebürtige Görlitzerin Elke Hübener-Lipkau war lange in Potsdam im Kulturbereich tätig. Vor über zwei Jahrzehnten hat sie die brandenburgische Landeshauptstadt verlassen und lebt seit dem in einem kleinen Dorf in Nuthetal. Dort hat sie ihr Interesse und die Freude am Schreiben entdeckt. Die Ergebnisse sind in Anthologien, mehreren eigenen Lyrik-Bänden und Kinderbüchern zu finden, ergänzt von eigener Grafik und Malerei.

 

Der Eintritt zur Veranstaltung kostet im Vorverkauf 5 Euro und an der Abendkasse 8 Euro.

 

Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek bitten um eine Voranmeldung unter , telefonisch unter (03876) 612 927 oder persönlich in der Stadtbibliothek.

 

Weitere Hinweise zu Veranstaltungen in der BONA finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de

 

Mehr Informationen zum Literatur-Kollegium Brandenburg e.V. unter: www.Literaturkollegium.de 

Foto zur Meldung: 261. Literarischer Mittwoch: „Lilith lebt – starke Frauen mit kleinen Schwächen“ – ernste, unernste Liebeslieder, Geschichten und Gedichte
Foto: Foto: pixabay | Literarisches rund um die Liebe.

Rolandstadt Perleberg legt Bericht zur Lärmaktionsplanung vor

(02. 04. 2024)

Im Zuge der Umsetzung der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung des Umgebungslärms ist durch die Stadt bis zum 18. Juli wieder der Bericht zur Lärmaktionsplanung abzugeben. Dieser Berichtspflicht muss die Rolandstadt Perleberg nachkommen, weil sich im Stadtgebiet eine Straße mit einer Verkehrsbelastung von über 8000 Kraftfahrzeugen/Tag befindet, so Antje Hartwig, Sachbearbeiterin Umwelt. Dabei handelt es sich um den Abschnitt der Bundesstraße 5 ab Ortsumgehung B 189/B 5 Perleberg in Richtung Karstädt. 

 

Unmittelbar an der Straße befinden sich wenige Grundstücke in Form von Einzelhöfen, Betriebswohnungen im Gewerbegebiet sowie ein Gasthof, die - bezogen auf die relevanten Prüfwerte im Land Brandenburg - von Lärmbelastungen betroffen sind. Der Lärmpegel unterhalb der Prüfwerte reicht auch an östlich gelegene Wohn- und Hofgebäude von Quitzow sowie die westliche Bebauung von Schönfeld.

 

„Da sich die Straße in Zuständigkeit des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg befindet, sind die Handlungsoptionen der Stadt Perleberg sehr beschränkt“, so Antje Hartwig. Die Betroffenheit von Einwohnern sei aufgrund der Lage im Außenbereich und bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl jedoch insgesamt gering.

 

Wie in den Lärmberichten der Stadt Perleberg von 2013 und 2018 wurde gemäß Vorgaben des Landes Brandenburg auch das innerstädtische Verkehrsnetz ergänzend auf Lärmrelevanz überprüft und im Bericht vermerkt. Die Verkehrsbelastung an den innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen liegt bei unter 8000 Kfz/Tag. Stärkere Belastungen sind aufgrund des Verkehrsaufkommens, darunter viele Lastkraftwagen, z.B. im Straßenzug Hamburger Straße-Putlitzer Straße-Matthias-Hasse-Straße zu verzeichnen. 

 

„Durch Realisierung kommunaler Straßenbauvorhaben, wie z.B. Ausbau der Berliner Straße zwischen Sportplatz und Kreisverkehr, Ausbau der Quitzower Straße zwischen Linden- und Hopfenstraße sowie Unterhaltungsmaßnahmen im Bereich Hamburger Straße und Dergenthiner Straße wurden mittels Verbesserungen der Straßenoberfläche auch lärmmindernde Wirkungen erzielt“, heißt es im Bericht. Daneben soll z.B. durch das Radwegekonzept und entsprechender Handlungsoptionen die lärmarme Mobilität weiter gefördert werden. Erst nach Fertigstellung des großen übergeordneten Bauvorhabens A 14 wird eine Veränderung bei den Verkehrszahlen zu erwarten sein. 

 

Geplante kommunale Straßenbauvorhaben wie Ausbau eines Teilabschnitts der Hopfenstraße, Bau einer neuen Zufahrt zum Gewerbegebiet Ackerstraße und Unterhaltungsmaßnahmen an der Quitzower Straße können in den kommenden Jahren zur Lärmminderung beitragen. 

 

Durch das Landesamt für Umwelt wurden anlässlich der 4. Stufe der Lärmaktionsplanung wieder Karten- und Datenmaterial bzgl. des Lärms an Hauptverkehrsstraßen bereitgestellt. Die Unterlagen, inklusive des durch die Stadt Perleberg auszufüllenden Formblattes, sind auf den Internetseiten der Stadt veröffentlicht und können bis zum 30.4.2024 auch beim Bauamt der Stadt Perleberg, Karl-Liebknecht-Straße 33, Auslegungsraum Bauvorhaben Zimmer 2.10 eingesehen werden.

Foto zur Meldung: Rolandstadt Perleberg legt Bericht zur Lärmaktionsplanung vor
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Lärmmessungen gab es auch an der B 5 in Quitzow.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Christa Spreemann zum 100. Geburtstag

(28. 03. 2024)

Vor 100 Jahren, am 28. März 1924, erblickte Christa Spreemann im Pommerschen Stolp das Licht der Welt. Über mehrere Stationen ist sie 2023 in die Prignitz, nach Perleberg, gekommen, wo sie am Donnerstag ihren 100. Geburtstag feiert.

 

Bürgermeister Axel Schmidt gehörte bei der Familienfeier in Groß Buchholz zu den zahlreichen Gratulanten. Für das Stadtoberhaupt ist Christa Spreemann die erste 100-Jährige, der er zu diesem Jubiläum gratuliert. Für ihn dürfte sie somit die älteste Einwohnerin der Rolandstadt sein.

 

Die Jubilarin erzählt selbst ihre Lebensgeschichte. Und so erfahren die Gäste, dass sie mit sechs Jahren 1930 noch in Stolp eingeschult wurde. Doch bereits kurze Zeit später führte es die Familie nach Großbeeren bei Berlin. „Es war damals schwer Arbeit zu bekommen“, erzählt die 100-Jährige. „Es gab keine Arbeit in Pommern.“ Durch den Cousin ihrer Mutter, dieser war „Zwölfender“ und Kreisstraßenbaumeister, bekam ihr Vater Arbeit. 

 

Doch der Schulwechsel brachte für die kleine Christa ein Ansehen bei den Lehrern mit sich. „Denn ich kam aus Stolp, sprach Hochdeutsch. Während die Kinder hier der Auto oder der Taschentuch sagten“, erzählt sie. „Und so hatte ich bei Lehrer ein Stein im Brett.“

 

Nach der Schule ging sie zunächst in den Haushalt eines Ingenieurs und einer Lehrerin. Dann begann sie mit Stenografie und Schreibmaschine an der Handelsschule zu lernen. Doch weil diese einem Juden gehörte, wurde sie geschlossen. „Ich kam eines Tages her und die Schule war zu. Und ich bin so gerne dahingegangen“, erfährt der Bürgermeister von ihr.

 

Ihr Vater arbeitete inzwischen als Chauffeur bei einer Tochterfirma von Bosch in der Nähe von Kleinmachnow. Sie selbst begann hier im Büro als Fernschreibesekretärin.

 

Noch während des Krieges, im Jahr 1942, lernte sie ihren späteren Mann Hans kennen, der in Stahnsdorf in der Genesungskompanie war. Mit Fieber war er aus Afrika zurückgekehrt. Kennengelernt haben sie sich bei einer Dampferfahrt. Dabei verhehlt Christa Spreemann nicht, dass auch ihre Freundin ein Auge auf den jungen Mann geworfen hatte. „Aber nicht mit mir!“, sagt sie.

 

Hans und sie wurden ein Paar. Doch erst am 3. Januar 1948 wurde geheiratet, denn Hans Spreemann musste nach seiner Genesung an die Front zurück, geriet in russische Kriegsgefangenschaft.

 

Gelebt haben beide dann in West-Berlin. Sie habe immer im Büro gearbeitet. Vor 25 Jahren ist ihr Mann verstorben. Seither hat sie allein, zuletzt im betreuten Wohnen, in Berlin gelebt. Doch dann musste sie ins Krankenhaus. Letztlich kam sie direkt aus dem Krankenhaus in das Seniorenpflegzentrum des Kreiskrankenhauses Prignitz in der Ackerstraße. Denn im Perleberger Ortsteil lebt Cousin Reinhard Polzin und seine Familie. Der weiß, wie eng die Familienbande seiner Familie sind, denn er hat seit 1979 regelmäßig Pfingstreffen der Familie Polzin organisiert. Seit dieser Zeit hat Christa Spreemann enge Kontakte nach Groß Buchholz.

 

Inzwischen geht es ihr wieder besser, geht sie spazieren, und nimmt an Veranstaltungen in Groß Buchholz teil.

 

Ihr 100. Geburtstag begann im Seniorenzentrum mit einem Sektfrühstück, dass dort liebevoll vorbereitet worden sei, so Reinhard Polzin. Dann ging es zur Familie zum Feiern nach Groß Buchholz, wohin auch Bürgermeister Axel Schmidt gekommen ist. Auch der eine oder andere Groß Buchholzer lässt es sich nicht nehmen der „Tante Christa“ zu ihrem 100. Geburtstag zu gratulieren.

 

Mit den Mitbewohnern im Seniorenzentrum wird dann noch einmal am Freitag gefeiert.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt überbringt Christa Spreemann die Glückwünsche der Rolandstadt Perleberg.

Erneuerter Spielplatz für die Waldsiedlung zur Nutzung freigegeben

(28. 03. 2024)

Die Neueröffnung des Spielplatzes An der Vorderheide in der Waldsiedlung fand große Resonanz. Zahlreiche Kinder, begleitet von ihren Eltern oder Großeltern, sind am frühen Mittwochabend gekommen, um dem Ereignis beizuwohnen.

 

Bürgermeister Axel Schmidt freut sich über dieses große Interesse. Aber auch darüber, dass nach mehr als 20 Jahren die alten Spielgeräte gegen neue ausgetauscht werden konnten. „Jedes Jahr wollen wir einen Spielplatz erneuern“, so der Bürgermeister. Gemeinsam mit den Stadtverordneten würden dafür die notwendigen Mittel in den Haushalt eingestellt. Fast alle Spielplätze sind inzwischen saniert oder mit Geräten ergänzt worden.

 

Bevor die neuen Spielgeräte bestellt und aufgebaut wurden, hatte es eine Umfrage gegeben. Dabei ging es um die Frage, was für einen Spielplatz und welche Spielgeräte die Anwohner haben wollen?  Am 2. Mai 2023 wurden alle Anwohner der Waldsiedlung und An der Vorderheide zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen, um ihre Vorstellungen bei der Spielplatzgestaltung einzubringen.

 

„So sollte unbedingt das Volleyballfeld erhalten werden“, so Axel Schmidt. Auch die anderen Wünsche konnten weitestgehend erfüllt werden. Und so stehen nun hier eine Spielkombination, zwei Schaukeln, davon eine gewünschte Nestschaukel, ein kleines Karussell sowie die Wipp-Tiere „Fuchs“ und „Wildschwein“. Letztere wurden passend zur Lage am Waldrand von der Firma Spielart gewählt. Diese Firma schuf auch die Turmanlage „Perleberg“. Sie bietet viele Spiel- und Klettermöglichkeiten für alle Altersgruppen.

 

Immer wieder lobend erwähnt wird von den Eltern, dass der Turm der Spielkombination auch über eine Treppe erreicht werden kann. Somit haben auch kleine Kinder die Möglichkeit, den Aufstieg ohne Hilfe zu meistern.

 

55.000 Euro wurden in den Spielplatz investiert. Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei allen Beteiligten. „Mein herzlicher Dank geht an Frau Hartwig, die das Vorhaben fleißig betreut, eine Bürgerbeteiligung durchgeführt und sich engagiert um die Umsetzung gekümmert hat.“ Sein Dank geht ebenso an die Betriebshofmitarbeiter. Diese setzten die Leistungen Aushub des Fallschutzbereiches und Auffüllen mit Sand um. Abschließend richteten sie den Platz her, Mutterboden und Rasensaat wurden aufgebracht, sodass er nun von den Kindern der Waldsiedlung genutzt werden kann.

 

Abschließend bittet er die Anwohner „ein Auge auf den Spielplatz zu haben. Dass wir noch sehr lange etwas von diesem Spielplatz haben“.

 

Für die Kinder geht es dann noch auf Ostereiersuche, die der Osterhase auf dem neuen Spielplatz versteckt hatte. Ebenfalls gibt es Getränke und Süßigkeiten, die Bauamtsmitarbeiterin Antje Hartwig verteilt.

 

Außerhalb des Spielplatzbudgets konnte ein weiterer Wunsch der Anwohner erfüllt werden. Sie wünschten sich weitere Sitzbänke. Beim Betriebshof vorhandene Bänke wurden hier aufgestellt, um ausreichend Sitzgelegenheiten anzubieten.

 

Die Spielplatzeröffnung nutzen Bürgermeister Axel Schmidt, Bauamtsleiter Hagen Boddin, Antje Hartwig und die anwesenden Stadtverordneten, um mit den Einwohnern der Waldsiedlung ins Gespräch zu kommen.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Kinder aus der Waldsiedlung durchschneiden das symbolische Band zur Freigabe ihres neuen Spielplatzes.

Stepenitz zur Flusslandschaft der Jahre 2024/25 ausgerufen Naturnahe Flüsse sind wichtig für den Arten- und den Klimaschutz

(22. 03. 2024)

Am heutigen Welttag des Wassers ist die Stepenitz in Brandenburg zur Flusslandschaft der Jahre 2024/25 ausgerufen worden. Der Deutsche Angelfischerverband und die NaturFreunde Deutschlands zeichnen alle zwei Jahre eine neue Flusslandschaft aus, um die Bevölkerung für die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Bedeutung der Flüsse zu sensibilisieren. Bei der feierlichen Proklamation im brandenburgischen Perleberg mahnten die beiden Verbände einen besseren Schutz von ökologisch stabilen Fließgewässern an.

 

Die Stepenitz (Elbe) ist einer der ökologisch wertvollsten Flüsse Brandenburgs und auch ein überregional bedeutsames Vorranggewässer für Langdistanz-Wanderfischarten wie Lachs und Meerforelle. Der nur 84 Kilometer lange Fluss entspringt in einem Endmoränenzug der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs, mündet bei Wittenberge in die Elbe, hat ein Einzugsgebiet von 1.299 Quadratkilometern und eine auf langen Strecken naturnahe Gestalt.

Naturnahe Flüsse wie die Stepenitz und deren Auen sind Hotspots der Artenvielfalt in Mitteleuropa und leisten auch wichtige Beiträge zum natürlichen Klimaschutz und zur Hochwasservorsorge. Intakte Flusslandschaften haben zudem einen hohen Erholungswert. Insbesondere die naturnahe Gewässerstruktur der Stepenitz sowie die beachtenswerte Artenvielfalt gaben den Ausschlag zur Auszeichnung als „Flusslandschaft der Jahre 2024/25“.

 

Axel Schmidt, Bürgermeister der Rolandstadt Perleberg, begrüßte die Entscheidung, die Proklamationsveranstaltung in der Stadt Perleberg durchzuführen. „Lassen Sie uns diese zwei Jahre nutzen, um die Stepenitz mehr in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Machen wir uns vertraut mit dem Leben im und am Fluss, nutzen wir unsere Stepenitz mehr bei Veranstaltungen, denn schließlich ist Perleberg die Stadt im Fluss“, wandte er sich an die anwesenden Vertreter verschiedener Vereine und Verbände. „Keine andere Stadt am Verlauf der Stepenitz wurde und wird durch sie so in ihrer Entwicklung geprägt.“

 

Während der Proklamation mahnte Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands: „Der moderne Mensch leidet an Naturvergessenheit. Der Schutz des Wassers ist nicht nur ökologisch wichtig, sondern mitentscheidend für unser Überleben. Wir müssen alles tun, um die Bebauung von Flüssen und Bächen zu stoppen. Der Schutz von Flusslandschaften dient auch dem Schutz der Menschen.“

 

Klaus-Dieter Mau, Präsident des Deutschen Angelfischerverbandes betonte: „Angelverbände und -vereine setzen sich in Deutschland seit über 100 Jahren für den Schutz der Gewässer und die Wiederansiedlung bedrohter Fischarten ein. Anhand der Stepenitz als Flusslandschaft der Jahre wird der unschätzbare Wert dieses ehrenamtlichen Engagements für die Zukunft der Gewässer in Deutschland deutlich.”

 

Der Präsident des Landesanglerverbandes Brandenburg, Günter Baaske, verwies auf wichtige Wiederansiedlungsprojekte: „Die Stepenitz ist ein ganz besonderer Fluss, nicht zuletzt durch die Wiederansiedlungsprojekte für Lachs, Meerforelle sowie Bachmuschel. Sie steht für Artenvielfalt und das Ziel, Flüsse ohne Querverbauungen zu schaffen. Es geht nicht nur um ein Anglerparadies. Es geht darum, die Natur in ihrer Schönheit zu bewahren.“

 

Grit Gehrau, Vorsitzende der NaturFreunde Brandenburg, kündigte öffentliche naturtouristische Erkundungen in der neuen Flusslandschaft an: „Ufer von Seen und Flüssen sollen nicht weiter bebaut werden, sondern für alle zugänglich sein. Dafür setzen wir uns ein. Die Flusslandschaft Stepenitz mit ihren wunderbaren Natura-2000-Gebieten wollen wir in den nächsten zwei Jahren zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu erkunden und laden dazu herzlich ein.“ 

 

Martin Rahmel, Vorsitzender des Fliegenfischervereins Fario, entwarf die Vision eines verantwortungsvollen Lachsfischens in Brandenburg: „Wir engagieren uns ehrenamtlich für nachhaltige Flusssysteme, etwa mit der Wiederansiedlung des Lachses. Es waren wir Menschen, die unseren Flüssen große Schäden zugefügt haben, also können wir das auch wieder korrigieren. Eines Tages verantwortungsvoll auf den König der Fische in Brandenburg fischen, das wäre doch wundervoll.“

Im zweijährigen Kampagnenzeitraum haben NaturFreunde und Angelfischer an der Stepenitz viel vor. Sie wollen das Flusssystem weiter renaturieren und Wanderhindernisse für Fische abbauen, neue Besatzmaßnahmen von bedrohten Fischarten wie Lachs oder Meerforelle durchführen, zudem öffentliche Wanderungen, Kanu- und Radtouren organisieren, naturnahe Umweltbildung und gewässerökologische Seminare veranstalten und auch öffentlichkeitswirksame Naturschutz-Aktionen durchführen.

Einige Veranstaltungen:

Datum/OrtAktionVeranstalter

8.6.24

11:00–14:00 Uhr

Perleberg

Info- und Aktionsstände vor der Rolandschule am Ufer der Stepenitz,

Gesprächsforum für lokale Anglerinnen und Angler sowie Anwohnerinnen und Anwohner

Deutscher Angelfischerverband Landesanglerverband Brandenburg 

Fario e.V. 

Institut für Binnenfischerei

8.6.24

Perleberg 

Wanderung an der Stepenitz

 

NaturFreunde Brandenburg
2.–4.8.24Familien-Kanutour auf der Stepenitz NaturFreunde Brandenburg

Oktober 24

Wolfshagen

AuwaldwanderungNaturFreunde Brandenburg
Herbst 24Müllsammelaktion mit Spaziergang an der Stepenitz Fario e.V. 

Frühherbst/

Frühjahr

Aussetzen der im Bruthaus aufgezogenen Meerforellen und Lachse Fario e.V.

Oktober–
Dezember 24

Perleberg

Laichfischmonitoring

 

Fario e.V. 

Winter 2025

Silmersdorf 

Tag der offenen Tür im BruthausFario e.V. 

 

 

[Flusslandschaft.dafv.de]

[flusslandschaft.naturfreunde.de]

Foto zur Meldung: Stepenitz zur Flusslandschaft der Jahre 2024/25 ausgerufen Naturnahe Flüsse sind wichtig für den Arten- und den Klimaschutz
Foto: Foto: Olaf Lindner/dafv | Im Rahmen der Proklamationsveranstaltungen erfolgte der Besatz von Forellenbrütlingen in die Stepenitz.

Düpower Spielplatz mit Balancierstrecke erweitert

(22. 03. 2024)

Rechtzeitig vor Ostern sind die beiden Balanciergeräte aufgestellt, können die Kinder des Perleberger Ortsteiles Düpow endlich nutzen. Am Donnerstagnachmittag waren es Düpower Jungen und Mädchen, die das symbolische Band zur Freigabe durchschnitten.

 

Bauamtsleiter Hagen Boddin konnte aus diesem Anlass eine positive Bilanz ziehen: „In den vergangenen Jahren haben wir an den verschiedenen Stellen Spielplätze saniert.“ Dabei erinnerte er an die Neugestaltung des Spielplatzes in der Karl-Liebknecht-Straße sowie den Aufbau neuer Spielgeräte in Spiegelhagen und Düpow. Hier stehen jetzt Kletterkombinationen in Form eines Feuerwehrautos bzw. eines Mähdreschers als charakteristische Dorfmerkmale.

 

Das diese Vorhaben umgesetzt werden konnten, sei nicht zuletzt den Perleberger Stadtverordneten zu verdanken, die die entsprechenden Finanzmittel bereitstellten.

 

Aber auch Düpows Ortsvorsteher André Kenzler habe immer wieder darauf gedrängt, dass nach dem Abriss der alten Kletterkombination die entstandene Lücke geschlossen wird. „Ich wollte schon, dass wir nicht in Vergessenheit geraten“, begründete Kenzler sein ständiges Nachfragen. Er dankte der Stadt für die Realisierung und die Unterstützung. „Wenn mal etwas repariert oder ausgebessert werden muss, dann wird schnell reagiert.“

 

Dank übriggebliebener Haushaltsmittel des Jahres 2023 konnten am Ende zwei Balanciergeräte bei der Firma Spielbau in Auftrag gegeben werden. Investiert wurden circa 3.500 Euro. „Die Ausführung ist solide aus Robinienholz und mit Edelstahlpfosten“, so Antje Hartwig, die im Bauamt für die Spielplätze verantwortlich zeichnet.

 

Für die Düpower Kinder hatte der Osterhase schon einmal einen kleinen Vorabgruß geschickt und Ostereier auf dem Spielplatz versteckt. Und so begaben sich die Jungen und Mädchen auf die Suche. Dazu gab es von Hagen Boddin und Antje Hartwig noch Süßigkeiten.

[Download]

Foto zur Meldung: Düpower Spielplatz mit Balancierstrecke erweitert
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Kinder aus dem Perleberger Ortsteil Düpow durchschneiden das symbolische Band zur Freigabe ihrer neuen Spielgeräte.

Bürgersprechstunden im Monat April

(20. 03. 2024)

Welche Anliegen, Meinungen und Ideen haben Sie? Was wollten Sie schon immer einmal Bürgermeister Axel Schmidt, seiner 1. Stellvertreterin Ute Reinecke oder dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert mitteilen?

 

Die Möglichkeit dazu gibt es im Monat April wieder an jedem Mittwoch. Dann stellen sich Ute Reinecke (3. April), Rainer Pickert (10. und 24. April) sowie Axel Schmidt (17. April) den Fragen und Meinungen der Perlebergerinnen und Perleberger jeweils ab 17 Uhr im Stadtlabor Perleberg, Bäckerstraße 37.

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Foto: Foto Rolandstadt Perleberg | Neben Bürgermeister Axel Schmidt (links) und dem Vorsitzendern der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert wird die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Ute Reinecke eine Bürgersprechstunde durchführen.

Vortragsreihe des Stadt- und Regionalmuseums: Großes Interesse an der „Halle des Königs?“

(20. 03. 2024)

Das Königsgrab von Seddin und die Ausgrabungen im direkten Umfeld haben ihre Faszination bis heute nicht verloren. So kamen 156 Besucher am Montagabend zum Vortrag von Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM), und Dr. Immo Heske, Kustos der Lehrsammlung des Seminars für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen, in die Aula des Gottfried-Arnold-Gymnasiums.

 

Seit der Entdeckung des „Königsgrabes“ im Jahr 1899 war dieses immer wieder ein beliebter Gegenstand in der Forschung für Experten und Laien.  Prof. Dr. Franz Schopper und Dr. Immo Heske beschäftigen sich seit einigen Jahren sehr intensiv mit Grabungen im Umfeld des Königsgrabes. Seit Februar des vergangenen Jahres läuft das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt unter dem Namen „Siedlungsumfeld Seddin“ (SiSe).

 

Gleich im März 2023 entdeckten Dr. Heske und sein Team einen ganz besonderen Hausgrundriss. „Es war unser Glück“, erzählte er den Besuchern, „dass wir statt der vorgesehenen zehn Meter auf einer Breite von zwölf Metern graben konnten. Sonst hätte es diese Entdeckung nicht gegeben.“ Und so habe sich einmal mehr die Besiedlung am Königsgrab von Seddin bestätigt, die bisher nur durch Feuer- und Steingruben nachgewiesen werden konnte.

 

Heske beschrieb dem Publikum, wie sie, 250 Meter vom Königsgrab entfernt, auf die Halle des Königs gestoßen sind. Zunächst hätten sie Pfosten entdeckt, „Unmengen an Pfosten“, sagt er. Es folgten Steine, die ebenfalls zum Bau dieses Hauses, das auf einer Grundfläche von 30,5 x 9,8 Metern stand, diente. 

 

Für die Archäologen war klar, das war kein normales Haus. Knapp 300 Quadratmeter Fläche im Erdgeschoss wären ein Beleg dafür, dass hier ein mächtiger Herrscher gelebt haben könnte und dass das Seddiner „Tal der Könige“ ein bedeutender Treffpunkt gewesen war. 

 

Im Nachgang machten sich die Archäologen Gedanken, wie dieses Wandgräbchenhaus wohl ausgesehen haben könnte. Mit einem 3D-Drucker entstand ein entsprechendes Modell.  „Wir haben drei Häuser gedruckt. Es ist der Rekonstruktionsversuch dieser Halle aus der Bronzezeit“, sagte Dr. Immo Heske. Eins wird künftig im Seddin-Raum des Stadt- und Regionalmuseum zu sehen sein. Dies bekam Museumsleiterin Anja Pöpplau von den beiden Vortragenden überreicht. 

 

Das Königsgrab, vor allem die Siedlung in unmittelbarer Nähe des Grabes, wird auch weiterhin die Forscher beschäftigen. Ab 20. September wird hier für fünf Wochen wieder gegraben. Eine kleine Schau-Grabung wird es zur König-Hinz-Performance am 8. Juni geben.

 

Dr. Immo Heske nutzte den Vortragsabend abschließend dazu, um sich bei allen Unterstützern zu bedanken. „Wenn wir hier vor Ort nicht die Unterstützung und das Verständnis hätten, wäre das alles nicht möglich“, sagte er. So erfuhren die Zuhörer unter anderem, dass die Agrar GmbH Seddin gewisse Flächen nicht pflügt, um Grabungsflächen und mögliche Fundorte nicht zu zerstören.

 

Anja Pöpplau und das Gros der Besucher hoffen, dass es noch weitere interessante Vorträge gemeinsam mit den Zeitschätzen der Prignitz – Zentrale Archäologische Orte (ZAO) zu den Grabungen und weiteren archäologischen Themen geben wird. 

 

Der Vortrag am Montagabend wird als publikumsstärkster in die 119-jährige Museumsgeschichte eingehen. „Wir werden wohl beim nächsten Mal in die andere Aula wechseln müssen“, freute sich Bürgermeister Axel Schmidt über das große Interesse. Er und die Museumsleiterin bedankten sich bei den beiden Vortragenden mit jeweils einer gerahmten Bildcollage, welche die vielfältigen Aktivitäten und Kooperationen rund um das „Seddiner Königsgrab“ veranschaulicht.

Foto zur Meldung: Vortragsreihe des Stadt- und Regionalmuseums: Großes Interesse an der „Halle des Königs?“
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Museumsleiterin Anja Pöpplau bekommt von Prof. Dr. Franz Schopper (links) und Dr. Immo Heske ein 3D-Druck des Rekonstruktionsversuches der entdeckten Halle für das Stadt- und Regionalmuseum überreicht.

Verkehrsinformation: Vollsperrung des Bahnübergangs auf der B 5 zwischen Perleberg und Düpow

(19. 03. 2024)

Der Bahnübergang auf der B 5 zwischen Perleberg und Düpow wird in der Nacht vom 3. April, 22 Uhr, zum 4. April, 6 Uhr, saniert. Die Bundesstraße 5 wird in dieser Zeit in Höhe des Bahnübergangs voll gesperrt.

 

Für den Verkehr sind Umleitungen in Richtung Perleberg und Kyritz über die L 101 und K 7015 - über Spiegelhagen, Rosenhagen, Groß Gottschow und Kleinow sowie in die Gegenrichtung - ausgewiesen.

 

Umliegende Straßen sind in ihrer Nutzung gegebenenfalls beschränkt. Die Erreichbarkeit anliegender Grundstücke wird während der Arbeiten gewährleistet.

 

Bei Fragn zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer (03876) 713 467 oder der E-Mail an die Straßenverkehrsbehörde wenden.

 

Bei konkreten Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (039605) 276 96 an die Fischbach Bau-Schüttgut-Recycling GmbH Groß Nemerow.

 

Wir veisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen kann.

Foto zur Meldung: Verkehrsinformation: Vollsperrung des Bahnübergangs auf der B 5 zwischen Perleberg und Düpow
Foto: Vollsperrung des Bahnübergangs zwischen Perleberg und Düpow

Verkehrsinformation: Vollsperrung des Bahnübergangs auf der B 5 zwischen Spiegelhagen und Rosenhagen

(19. 03. 2024)

In der Nacht vom 4. April, 22 Uhr, zum 5. April, 6 Uhr, wird die Landesstraße 101 zwischen Spiegelhagen und Rosenhagen in Höhe des Bahnübergangs infolge von Sanierungsarbeiten vollständig gesperrt.

 

Für den Verkehr sind Umleitungen in Richtung Perleberg und Groß Gottschow über die B 5 und K 7015 - über Düpow und Kleinow sowie in die Gegenrichtung - ausgewiesen.

 

Umliegende Straßen sind in ihrer Nutzung gegebenenfalls beschränkt. Die Erreichbarkeit anliegender Grundstücke wird während der Arbeiten gewährleistet.

 

Bei Fragn zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer (03876) 713 467 oder der E-Mail an die Straßenverkehrsbehörde wenden.

 

Bei konkreten Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (039605) 276 96 an die Fischbach Bau-Schüttgut-Recycling GmbH Groß Nemerow.

 

Wir veisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen kann.

Foto zur Meldung: Verkehrsinformation: Vollsperrung des Bahnübergangs auf der B 5 zwischen Spiegelhagen und Rosenhagen
Foto: Vollsperrung des Bahnübergangs zwischen Rosenhagen und Spiegelhagen.

Rolandschüler tauschten Klassenzimmer gegen Zirkusmanege

(19. 03. 2024)

Eine besondere Projektwoche gab es in der Zeit vom 11. Bis 15. März an der Rolandschule. Nach sechs Jahren hat der Projetcircus Hein wieder in der Rolandstadt Station gemacht, sein Chapiteau an der Schulsporthalle aufgebaut. Für die Schüler bedeutete dies, dass sie für eine Woche ihre Klassenzimmer gegen die Manege eintauschen, denn sie sollten am Ende selbst die Stars in der Manege sein.

 

An zwei Tagen in dieser Projektwoche sind die Jungen und Mädchen der Rolandschule in vier Vorstellungen die Artisten, Dresseure, Fakire, Jongleure, Tänzerinnen, Zauberer, Clowns und Moderatoren. 

 

Auf den Zuschauerbänken saßen Eltern, Großeltern, Freunde und Geschwister sowie Lehrer und Lehrerinnen und die Schulleiterin Heike Rudolph.

 

Zu Beginn der Vorstellung übernimmt noch kurz Zirkusdirektor Jeffrey Hein das Mikrophon, bevor er es an die beiden Moderatoren Finn und Malte übergibt, die souverän durch die Vorstellung führen. Und dann geht die Vorstellung auch schon los. Ein Clown bringt Licht in die Manege, sorgt dafür, dass alle Scheinwerfer das Geschehen in der Manege beleuchten.

 

Der Traum vom eigenen Auftritt im Zirkus wird für die knapp 260 Rolandschüler wahr. Diese wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe A gestaltet die Vorstellungen am Donnerstag und Gruppe B die am Freitag.

 

Schulleiterin Heike Rudolph ist begeistert, von dem was ihre Schüler hier leisten. Nach nur zwei Tagen Training, pro Tag zwei Stunden, haben sie sich ihre Darbietungen erarbeitet, so Jeffrey Hein. Am Mittwoch gab es noch zwei Generalproben. 

 

„Das Zirkusprojekt unterstützt das Motto ,Miteinander‘ an unserer Schule“, freut sich die Schulleiterin. „Ja, das Miteinander ist uns bei der Arbeit ganz wichtig“, sagt der Zirkuschef. „Deshalb sind die Gruppen durchmischt und nicht nach Klassenstufen sortiert. Da treten der Erstklässler und der Sechstklässler miteinander auf.“ 

 

Und dieses Miteinander behalten die Schüler auch außerhalb der Manege bei, wie die Schulleiterin und der Zirkusdirektor immer wieder beobachten konnten. 

 

Die acht Trainer des Projektcircus‘ Hein haben mit den Jungen und Mädchen fleißig geübt. Jetzt stehen alle aufgeregt hinter dem Vorhang, der in die Manege führt. Wenn sich dieser öffnet, weicht die Anspannung, treibt der Beifall des Publikums zu Höchstleistungen. Und so präsentieren sie eine lustige Ziegendressur und eine mit Tauben, bringen als Clowns das Publikum zum Lachen oder sie erhalten den Beifall für ihre Darbietungen als Jongleure, Seiltänzerinnen, Fakire, orientalische Tänzerinnen, Trapezartisten, Zauberer und Akrobaten. Dazu haben sie vom Zirkus die passenden Kostüme erhalten.

 

Das Geld zur Finanzierung hatten sich die Schüler im vergangenen Schuljahr selbst beim Rolandschullauf „erlaufen“. Dabei hatten sich die Unterstützer sehr großzügig gezeigt.

 

So konnte der Termin mit dem Projektcircus Hein abgestimmt werden. „Wir haben vor sechs Jahren gute Erfahrungen gemacht, deshalb haben wir uns wieder für diesen Projektcircus entschieden.“

 

Jeffrey Hein und seine Truppe sind seit 18 Jahren unterwegs. „Meine Uroma hat 1933 den Circus Hein gegründet“, erzählt er. Erwähnt nicht ohne Stolz, dass sich der Privatzirkus auch in DDR-Zeiten gehalten hat. Doch nach der Maueröffnung habe es ein Überangebot an Zirkusunternehmen gegeben, so dass seine Zirkusfamilie nach Alternativen gesucht haben. „So kam die Idee für den Projektcircus. Und das wird sehr, sehr gut angenommen.“

 

Jeffrey Hein und Heike Rudolph loben nicht nur die Leistung der Rolandschüler. Sie bedanken sich auch bei den Eltern, die die Zirkusleute beim Auf- und Abbau des Chapiteau unterstützten, sowie bei der PVU, die das Flüssiggas für die Heizung in der Manege zur Verfügung stellte.

 

Perleberg behält die Truppe in guter Erinnerung. „Gern kommen wir in sechs Jahren wieder“, heißt es am Ende der Vorstellung in der Manege.

 

Für die Schüler gibt es eine bleibende Erinnerung, denn die Vorstellungen wurden aufgezeichnet, kommen bald per Post in die Prignitz. Darauf sind sie dann zu sehen: die kleinen Stars der Rolandschule in der Manege.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Rolandschüler präsentieren sich unter anderem als junge Artisten

Zuwendungsbescheid für den BRANDENBURG-TAG 2025 im Rathaus eingegangen

(19. 03. 2024)

Am 13. und 14. September 2025 richtet die Rolandstadt Perleberg den BRANDENBURG-TAG 2025 aus. Jetzt ist der Zuwendungsbescheid über die zugesagten finanziellen Mittel des Landes Brandenburg im Rathaus eingegangen.

 

Damit können die Vorbereitungen, die bereits begonnen haben, weiter forciert und intensiviert werden.

 

Die Perleberger sind bereits jetzt aufgerufen, ihre Anregungen für das Landesfest ebenso einzureichen wie Vorschläge und Wünsche zur Gestaltung der Innenstadt oder zu sonstigen Attraktionen. Dafür gibt es am Gebäude Großer Markt 12 einen Briefkasten für Ideen zum BRANDENBURG-TAG 2025.

 

Des Weiteren sucht die Rolandstadt Perleberg ihre Perlenprinzessin, die die Stadt künftig neben dem Roland repräsentiert, natürlich speziell beim BRANDENBURG-TAG 2025. Interessentinnen können sich bis zum 30. April im Kulturamt - E-Mail: , Telefon: (03876) 781 405 - melden.

Foto zur Meldung: Zuwendungsbescheid für den BRANDENBURG-TAG 2025 im Rathaus eingegangen
Foto: Postkarte Save the Date.

Perleberger Roland gratuliert Brandenburger Roland zum 550. Geburtstag

(18. 03. 2024)

Große Gratulationscour am Sonnabend in der Stadt Brandenburg an der Havel. Sieben lebende Rolande sind in die Havelstadt gekommen, um gemeinsam den 550. Geburtstag des Brandenburger Rolands zu feiern. Unter den Gratulanten war auch der Perleberger Roland (Martin Tetschke). 

 

Die angereisten Roland-Darsteller kamen aus Calbe an der Saale, Gardelegen, Stendal, Haldensleben, Buch (Tangermünde) und Burg bei Magdeburg. Sie alle sind auf Einladung des Vereins „Die Altstädter“ gekommen, um dieses besondere Jubiläum zu feiern. Die Rolande vollzogen bei ihrem Besuch noch einen besonderen Akt. Mit Max Scharsich hat Brandenburg an den Havel einen neuen Roland-Darsteller. Ihn nahmen seine „Amtskollegen“ in den Kreis der lebenden Rolande auf.

 

Bei ihrem Gang durch die Havelstadt waren die Roland-Darsteller am Sonnabend beliebtes Fotomotiv, immer wieder kamen sie mit den Brandenburgern und ihren Gästen ins Gespräch. 

 

Die Altstädter hatten für ihren Roland und seine Gäste ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zunächst haben sie mit Bürgermeister Michael Müller die Roland-Linde mit frischem Märzenregen getauft. Die Linde steht ungefähr an dem Ort, wo einst 1474 der Roland aufgestellt wurde. Dann ging es in die Hauptstraße. Hier haben die Rolande gemeinsam mit Rick Heisterhagen, Geschäftsführer des Havel-Space, an der Fassade des Unternehmens den übermalten Roland wieder zum Leuchten gebracht.

 

Und noch ein Perleberger ist zur Geburtstagsfeier an die Havel gekommen: Kulturamtsleiter Frank Riedel. Dieser stellte in der Abendveranstaltung, zu der der Historische Verein eingeladen hatte, die anwesenden Rolande vor und hielt anschließend einen Vortrag zur Rechtsgeschichte um den Roland.

 

Die Stadt Brandenburg an der Havel feiert ihren Roland und sein Jubiläum bereits seit Jahresbeginn. Die Perleberger müssen auf ihr Rolandjubiläum noch einige Jahre warten. Seine Ersterwähnung gab es 1498 in einem Ratsprotokoll.

 

2025 gibt es dann für die lebenden Rolande einen guten Grund zum Treffen in Perleberg, denn dann ist die Rolandstadt Gastgeber des BRANDENBURG-TAGES 2025.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Martin Tetschke (Mitte), Perlebergs Roland-Darsteller war am Sonnabend zum Rolandtreffen in Brandenburg an der Havel. Dort wird in diesem Jahr der 550. Geburtstag des dortigen Rolands gefeiert.

Das Bürgerbüro informiert: Kinder benötigen eigene Personaldokumente

(18. 03. 2024)

Seit dem 1. Januar 2024 werden Kinderreisepässe nicht mehr verlängert. Deshalb benötigen Kinder bei Reisen innerhalb der Europäischen Union (EU) künftig einen eigenen Personalausweis, bei Reisen außerhalb der EU einen Reisepass. Somit benötigt jetzt jedes Familienmitglied Personalausweis oder Reisepass, darauf verweist das Bürgerbüro der Rolandstadt Perleberg.

 

Das zuständige Bundesministerium des Innern und für Heimat teilt dazu auf seiner Homepage mit: „Gültige Kinderreisepässe behalten auch weiterhin ihre Gültigkeit. Sie können allerdings nicht mehr verlängert werden.“ 

 

Begründet wurde dieser Schritt damit, dass Kinderreisepässe, insbesondere die in der Gültigkeit verlängerten Kinderreisepässe, von den Staaten weltweit und teilweise auch innerhalb der EU nicht mehr überall als Ausweisdokument akzeptiert werden. Das schränke die Verwendbarkeit dieses Personaldokuments erheblich ein. Geregelt ist dies im Gesetz zur Modernisierung des Pass-, des Ausweis- und des ausländerrechtlichen Dokumentenwesens.

 

In diesem Zusammenhang rät das Bürgerbüro der Rolandstadt Perleberg den Bürgern, ihre Personaldokumente auf deren Gültigkeit zu überprüfen. Mit der Neubeantragung sollte nicht zu lange gewartet werden. Die Dokumente werden in der Bundesdruckerei zentral erstellt und haben dadurch gewisse Herstellungs- und Lieferfristen.

 

Termine für die Beantragung der Dokumente können online auf den Seiten der Stadt Perleberg, unter dem Reiter „Bürgerbüro“, Online-Terminportal, vereinbart werden.

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Foto: Plakat: BMI | Mit Plakaten weisen das Bundesministerium des Innern und für Heimat sowie die Rolandstadt Perleberg auf geänderte Gesetzlichkeiten hin.

„Wildwechsel – Tiere auf Achse“ - 19. Ökofilmtour zu Gast in der Stadtbibliothek BONA Perleberg

(18. 03. 2024)

Am 3. April 2024, um 18 Uhr findet in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg eine Veranstaltung im Rahmen der 19. Ökofilmtour statt. Die Ökofilmtour zeigt den Film „Wildwechsel – Tiere auf Achse“. Im Anschluss dazu wird Elisa Igersheim vom Biosphärenreservat, gemeinsam mit einem Ranger aus dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, mit dem Publikum ins Gespräch kommen und sich über die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Film austauschen.

 

Die Dokumentation „Wildwechsel – Tiere auf Achse“ wurde mit dem Jurypreis für herausragende Leistungen „Naturschutz“ beim Darßer Naturfilm-Festival ausgezeichnet.

 

„Die 19. Ausgabe der Ökofilmtour findet von Januar bis April 2024 in bis zu 70 Orten in Brandenburg statt. Rund 200 Mitveranstaltende legen fest, welche der nominierten Filme gezeigt und mit dem Publikum diskutiert werden sollen. Dazu bereiten sie die Publikumsgespräche mit Expertinnen und Experten aus dem Natur- und Umweltschutz vor“, heißt es zur diesjährigen Ökofilmtour in der Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz. „Die Preisverleihung findet am 2. Mai in der Reithalle des Hans-Otto-Theaters in Potsdam statt. Schirmherr des Festivals ist der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburgs Axel Vogel. Die Ökofilmtour wird vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz gefördert.“

 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Das Biosphärenreservat würde sich über Unterstützung in Form einer Spende freuen.

 

Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek bitten um eine Voranmeldung unter , telefonisch unter 03876/612 927 oder persönlich in der Stadtbibliothek.

 

Weitere Hinweise zu Veranstaltungen in der BONA finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de, mehr Informationen zum Termin unter www.oekofilmtour.de.

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Foto: Foto: © Längengrad Filmproduktion | Wildwechsel - Tiere auf Achse.

Stadtinformation startet mit angepassten Öffnungszeiten in den Frühling

(18. 03. 2024)

Strahlender Sonnenschein, Frühblüher, die überall zu entdecken sind und das Gezwitscher der Vögel verdeutlichen es immer mehr: der Frühling steht vor der Tür. 

 

Auch die Menschen werden aktiver, sind mit dem Fahrrad unterwegs, spazieren durch Wald und Flur oder sind beim Frühjahrsputz im Garten.

 

Und so passt auch die Stadtinformation der Rolandstadt Perleberg ihre Öffnungszeiten an. Ab dem 2. April sind die Mitarbeiterinnen zu folgenden Zeiten für die Perleberger und ihre Gäste da:

 

Montags:        9 bis 16 Uhr

Dienstags:      9 bis 18 Uhr

Mittwochs:     9 bis 16 Uhr

Donnerstags:  9 bis 18 Uhr

Freitag:           9 bis 16 Uhr

Samstag:        10 bis 14 Uhr

 

Wer in der Stadt unterwegs ist, beispielsweise bei einem Frühlingsspaziergang durch den Hagen und die schöne Perleberger Altstadt, kann gleich in der Stadtinformation einen Zwischenhalt einlegen. Von den Mitarbeiterinnen bekommen die Besucher viele Informationen zur Rolandstadt und ihrer Umgebung. Auch sind hier Souvenirs sowie interessanter Lesestoff zu finden. 

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Ein Vielfältiges Souvenirangebot erwartet die Besucher der Stadtinformation.

Nach dem Reshape: Saisonstart im Bikepark

(15. 03. 2024)

Von Montag bis Mittwoch waren die Mitglieder der Abteilung Radsport des SSV Einheit Perleberg aktiv im Bikepark im Einsatz, um alles für die Saison vorzubereiten. Nach dem Winter und dem vielen Regen, der der Bahn mächtig zugesetzt hatte, gab es hier viel zu tun. Und so stand das Reshape, das Um- und Neuformen der Bahnen, an.

 

Dazu ist auch wieder Robert Rieger von der Ride Time GmbH in die Rolandstadt gekommen. Er und sein Team hatten im vergangenen Jahr die Anlage errichtet und auch mehrere Workshops mit den Bikern durchgeführt.

 

„Alle, die im Verein aktiv sind, waren hier, haben geholfen“, freut sich Nino Bader, der sich um das Training und alle Dinge um den Bikepark kümmert. „Die Kinder haben oben das Holz gestrichen. Auch die Eltern haben uns unterstützt.“ 

 

Bei den Arbeiten zur Ausbesserung und teilweisen Erneuerung der Bahnen kam auch die neue Rüttelplatte zum Einsatz, die den Bikern im Januar vom Perleberger Unternehmen Hans Garkisch Elektroanlagenbau GmbH gesponsert wurde. „Diese war schon mehrfach im Einsatz“, erzählt Nino Bader. Denn bereits vor zwei Wochen habe es den ersten Arbeitseinsatz der Biker gegeben.

 

In den vergangenen Tagen wurde die Split-Bahn neu gemacht und auch der hintere Rundkurs erneuert. „Wir haben auch noch Lehmerde bekommen, um künftig Ausbesserungsarbeiten selbst durchzuführen bzw. damit neue Rampen zu bauen“, so Bader.

 

Bei den Arbeiten Anfang der Woche wurde auch das Wasserproblem beseitigt. So wurden Gräben und ein Sammelbecken geschaffen, dass das Wasser abfließen kann. 

 

Robert Rieger hat die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen jetzt immer wieder geschult, dass sie ihren Bikepark jetzt selbst ausbessern können. „Doch der Kontakt zu Robert bleibt bestehen“, sagt Nino Bader. „Er steht uns immer mit Rat und Tat zur Seite, gibt uns Tipps und Ratschläge. Und sollte doch mal etwas Großes sein, dann würde er auch wieder selbst kommen.“ 

 

Nach getaner Arbeit freuen sich die Radsportler jetzt wieder auf den Saisonstart. Bereits am Mittwochnachmittag sind die ersten Biker hier zu finden. „Wir freuen uns über jeden Neuzugang.“ Am Beispiel seines kleinen Sohnes, der mit seinem Mini-Bike auf der Bahn unterwegs ist, berichtet er, dass selbst die Drei-bis Sechsjährigen inzwischen hier ihr Hobby gefunden hätten.

 

Alles was hier passiert können Interessierte bei Instagram unter Bikepark-Perleberg verfolgen.

 

Zu denjenigen, die am Mittwoch den Saisonstart vollziehen, gehören auch die beiden Wittstocker Aaron (24 Jahre) und Kim (23). Sie sind von Beginn an dabei. „Wenn gutes Wetter ist und wir Zeit haben, kommen die Bikes ins Auto und wir fahren her“, erzählen sie. „Es ist definitiv cool, dass die Stadt Perleberg diesen Bikepark errichtet hat“, sagt Kim. „Sonst haben wir nirgendwo die Möglichkeit, müssten nach Berlin fahren.“ Nach dem kurzen Gespräch schwingen sie sich wieder auf ihre Räder um auf der erneuerten Bahn ihrem Sport nachzugehen.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Der Bikepark zieht inzwischen große und kleine Fans an. Zum Saisonstart kamen auch Kim (l.) und Aaron (2.v.l.) aus Wittstock (Dosse).

Stadtwappen wieder bepflanzt

(15. 03. 2024)

Der Frühling hält Einzug. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebshofes die Zeit, um mit der Erstbepflanzung zu beginnen. In den vergangenen Tagen erfolgte diese am Stadtwappen im Stadtpark, auf dem Beet am kleinen Stadtwappen an der Berliner Straße sowie auf dem Beet am B-5-Abzweig nach Spiegelhagen. 

 

Insgesamt 5.700 Stiefmütterchen in vier verschiedenen Farben wurden dabei gepflanzt – 2.500 im Stadtpark, 2.200 an der Berliner Straße und 1.000 am Abzweig Spiegelhagen.

Foto zur Meldung: Stadtwappen wieder bepflanzt
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Präsentiert sich wieder in den Stadtfarben der Rolandstadt: das Stadtwappen im Stadtpark.

Dank Bundesförderung kann das Schwimmbad in Perleberg umfassend saniert werden

(14. 03. 2024)

„Unser Schwimmbad wird saniert. Mit Unterstützung unserer Bundestagsabgeordneten Wiebke Papenbrock bekommen wir die notwendige Förderung vom Bund, um unser Freibad grundlegend zu sanieren“, so die erste Reaktion des Perleberger Bürgermeisters Axel Schmidt am Mittwochnachmittag. Kurz zuvor hatte er erfahren, dass die umfängliche Sanierung des Bades mit über 900.000 Euro unterstützt wird. Dies hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen.

 

Wiebke Papenbrock, die Mitglied des Haushaltsausschusses ist, hatte sich für diese Förderung eingesetzt. „Ich freue mich sehr, dass die Sanierung des Perleberger Schwimmbades nun beginnen kann“, so die Bundestagsabgeordnete am Mittwoch in einer Mitteilung. Darin lobt sie auch das eingereichte Konzept der Rolandstadt. „Die Stadt hat hierfür einen tollen Plan vorgelegt, der das Bad unter anderem für den Schwimmunterricht fit macht.“

 

Bereits 2022 hatte die Rolandstadt Perleberg ein Sanierungskonzept eingereicht. Dieses wurde mit der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt, die im Auftrag der Stadt das Bad betreibt, und dem Architekturbüro Wieck & Partner erarbeitet. Damals wurde es jedoch abgelehnt, so GWG-Geschäftsführer Ronald Otto.

 

Im Rahmen des Bundesprogrammes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wurde im September 2023 erneut ein Konzept eingereicht und nun damit die Bundespolitik überzeugt.

 

„Das Schwimmbad wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. Die Bundesmittel sind ein tolles Geburtstagsgeschenk“, freuen sich der Bürgermeister und der GWG-Geschäftsführer.

Insgesamt 2.098.640 Euro hat die Rolandstadt Perleberg für die Badsanierung in den Haushalt eingestellt. Die eingeplante Förderung kommt nun aus Berlin, sodass die nächsten Schritte unternommen werden können.

 

So werde jetzt die Leistungsbeschreibung erarbeitet und ein Architekt ausgewählt, so der GWG-Geschäftsführer über das weitere Vorgehen. Der Sommer des Jahres 2024 wird dann zur Vorbereitung der Sanierung im kommenden Jahr genutzt, um dann im Jahr 2025 mit der Sanierung beginnen zu können.

Im Rahmen der Sanierung entstehen barrierefreie Zugänge zu den Sanitäranlagen, den Schwimmbecken und dem Obergeschoss des Hauptgebäudes. Im Gebäude entstehen Umkleideräume und Duschen für den Schwimmunterricht und die Badegäste. Es entsteht eine Solaranlage zur Reduzierung des Energiebedarfes in der Badesaison. Außerhalb der Saison wird von hier aus Strom an den Sportpark „Friedrich Ludwig Jahn“ geliefert werden. Das Bad bekommt eine energieoptimierte Steuerung für die Umwälzpumpen. Damit können jährlich bis zu 40.000 kwh Strom eingespart werden. Außerdem erfolgen Umbaumaßnahmen am Beckenrand und an den Durchschreitebecken, durch die der Wasserverbrauch reduziert wird. Zusätzlich wird zur Warmwasserbereitstellung eine Solarthermieanlage gebaut.

 

Entstehen werden auch ein separater Wickelraum, eine behindertengerechte Toilette, ein Schulungsraum für den Schulsport und die Rettungsschwimmer sowie ein Raum für die Sanitäter und Ersthelfer. 

 

Natürlich kommen bei der ganzen Freude auch erste Nachfragen, ob die Perleberger dann im Sommer des kommenden Jahres auf ihr Freibad verzichten müssen? „Unser Wunsch ist es, den Badebetrieb durchgehend zu gewährleisten, auch wenn es die eine oder andere Einschränkung geben kann", so Ronald Otto.

Foto zur Meldung: Dank Bundesförderung kann das Schwimmbad in Perleberg umfassend saniert werden
Foto: Foto: GWG | Das 60 Jahre alte Schwimmbad kann Dank Bundesförderung nun saniert werden.

Start frei zum 32. Perleberger Rolandlauf

(14. 03. 2024)

Am 4. Mai ist es wieder soweit: Mit dem Startschuss zum Perleberger Rolandlauf beginnt das Prignitzer Laufjahr. Beim traditionellen Laufereignis können die Teilnehmer Pokale und Urkunden gewinnen und Punkte für den Prignitz-Cup 2024 sammeln.

 

Die beiden Wettkampfläufe, für die man auch Punkte im Prignitz-Cup sammeln kann, gehen über sieben und über 14 Kilometer, also eine oder zwei Runden auf der Rolandlauf-Route. Auch Wanderer und Walker nehmen die sieben Kilometer in Angriff. An der Streckenführung auf der Sieben-Kilometer-Runde durch Tierpark und Stadtforst wird sich gegenüber dem Vorjahr nichts ändern.

 

Für Kinder wird die 1,6 Kilometer lange Rolandmeile im Tierpark angeboten.

 

Es nehmen auch Schüler am Rolandlauf teil. Die drei am stärksten vertretenen Schulklassen werden mit 150, 100 und 50 Euro für die Klassenkasse belohnt.


Auch die Teamwertung wird aufgewertet: Für die drei besten Teams gibt es nun über die Siegertorte hinaus schöne Preise. Seit vergangenem Jahr geht auch die frühere Firmenwertung in die Mannschaftswertung ein.

 

Veranstalter des Rolandlaufs ist die Rolandstadt Perleberg. Unterstützer sind die Sparkasse Prignitz, der Tierpark Perleberg, die PVU, die Kanzlei Donald Balk, die Bäckerei Höfler, Voss Energy, Yoga for Athletes, Nordgetreide, die Tageszeitung Der Prignitzer sowie die Laufserie Prignitz-Cup.

 

Geschichte des Rolandlaufs

Der Rolandlauf pflegt auch bei seiner 32. Auflage die alte Perleberger Lauftradition weiter, die ihre Wurzeln in der 1954 gegründeten Laufgruppe Dr. Henneberg und im Perleberger Blütenlauf hatte. 

 

1991 gingen die Läufer erstmals beim Rolandlauf an den Start – damals wirklich an der Roland-Statue auf dem Großen Markt in der Altstadt. 

                                                                                                                                  

Schon im zweiten Jahr wechselte der Lauf in den Stadtforst und den Tierpark und knüpfte damit an die Tradition des in Perleberg wirkenden Mediziners Dr. Henneberg an, der das Laufen auf Waldboden als gesundheitsfördernd propagiert hatte. 

 

Seit einigen Jahren befinden sich Start und Ziel des Rolandlaufs mitten im Tierpark vor der Bühne. Bei der 31. Auflage im vergangenen Jahr erreichte die Teilnehmerzahl mit 232 Läufern ein Rekordniveau, insbesondere beim Kinderwettbewerb mit 51 Kindern.

 

Infos rund um den Lauf

Voranmeldungen bitte ausschließlich online über www.tollense-timing.de. 

 

Gebühren: 

1,6 Km Rolandmeile: unter 12 Jahren gratis, ab 12 Jahren 4 Euro

7-Km-Lauf: 9 Euro

14-km-Lauf: 12 Euro

7 km Walking/Wandern: 7 Euro 

 

Nach- und Ummeldungen sind dann nur noch am Veranstaltungstag zwischen 8 und 9 Uhr in der Tierparkscheune möglich gegen einen Aufschlag von 5 Euro. 

 

Alle weiteren Infos unter www.rolandlauf-perleberg.de. 

 

Wer die Strecke schon einmal testen will, kann dies am Mittwoch, 10. April, tun. Dann findet um 17.30 Uhr der traditionelle Streckencheck statt. Treffpunkt ist am Start und Ziel im Tierpark; danach wird eine Sieben-Kilometer-Runde in gemächlichem Tempo in Angriff genommen.

 

Prignitz-Cup 2024

Wie immer fällt beim Rolandlauf am 4. Mai auch der Startschuss für das Prignitzer Laufjahr, sprich: für den Prignitz-Cup 2024. Stand jetzt sind bei der Laufserie wieder alle anderen Veranstaltungen des Vorjahres dabei, also der Heidelauf in Wittstock (11. Mai), der Jahn-Gedenklauf in Lanz (29. Juni), der Temnitzer Heidelauf (7. September), der Podbielski-Lauf in Dallmin (21. September), der Einheitslauf in Glöwen (3. Oktober) und traditionell zum Abschluss die Prignitzer Moormeile in Bad Wilsnack (19. Oktober).

 

Den Prignitz-Cup gibt es seit 2007. Die Laufserie ist ein Verbund der Laufveranstaltungen im Nordwesten Brandenburgs. Dabei sammeln die Teilnehmer bei allen Läufen Punkte für eine Gesamtwertung in allen Altersklassen. Pro Veranstaltung werden für die Wertung jeweils zwei Läufe angeboten, ein kürzerer und ein längerer. 2022 wurden auch erstmals die Gesamtsieger aller Altersklassen ermittelt. Für die jeweils besten drei Männer und Frauen gab es Pokale. Seit 2023 gibt es auch den Kindercup, bei dem die Kinder ausgezeichnet werden, die die meisten Läufe absolvieren. Auch hier gibt es sechs Pokale.

 

Die weiteren Ausschreibungsdetails findet man auf der Webseite des Laufs. Einstellen müssen sich die Teilnehmer auf etwas erhöhte Startgebühren.

Foto zur Meldung: Start frei zum 32. Perleberger Rolandlauf
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Start zum 31. Perleberger Rolandlauf im vergangenen Jahr im Tierpark Perleberg.

Rolandstadt Perleberg plant Neubau einer Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Ackerstraße

(14. 03. 2024)

Der Verkehr, insbesondere der Lkw-Verkehr, ins Gewerbegebiet Ackerstraße hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Daher plant die Rolandstadt Perleberg jetzt den Neubau einer befestigten zweispurigen Hauptzufahrtsstraße von der Hamburger Straße zum Gewerbegebiet Ackerstraße als Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz (B 189, B 5 und A 14).

 

Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Ordnung und Sicherheit wurde der aktuelle Planungsstand von Planungsingenieur Rainer Fritze von der AFRY Deutschland GmbH vorgestellt. Fritze geht zum Beginn seiner Ausführungen noch einmal auf die gegenwärtige Verkehrssituation ein: „Durch den zunehmenden Verkehr ist es hier nicht mehr optimal, ein Begegnungsverkehr schlecht möglich.“ Die Ackerstraße wird nicht nur von den Lastkraftwagen genutzt, die zu den Gewerbebetrieben fahren, sondern auch von Anwohnern und den Besuchern und Mitarbeitern des Seniorenzentrums.

 

Gegenwärtig dient hier eine Schotterstraße als Baustellenzufahrt für das Unternehmen 50 Hertz. 

 

Wenn die Bauarbeiten hier abgeschlossen sind, dann könne mit dem Bau der Zufahrtsstraße von der Hamburger Straße aus begonnen werden. Entstehen sollen dann 380 Meter Straße. Rainer Fritze informiert die Ausschussmitglieder darüber, dass im Zusammenhang mit dem Neubau auch 170 Meter der Hamburger Straße in den Bauprozess einbezogen werden müsse. „Dieser Teil der Straße wird dann verbreitert und erweitert. Aus Richtung Quitzow kommend wird eine Linksabbiegespur geschaffen.“ Dadurch werde eine Straßenbreite von 10,25 Meter an dieser Stelle nötig.

 

Durch den Ausbau der Hamburger Straße müssen die dort stehenden Bäume gefällt werden. Auch das Buschwerk und die Bäume im Bereich der Zufahrtsstraße müssten entfernt werden, erklärt Fritze. Dazu habe es bereits eine Vorabstimmung mit der UNB des Landkreises Prignitz im vergangenen Jahr gegeben. Die Planer müssen nun einen landschaftspflegerischen Begleitplan erarbeiten und dort einreichen. Erst dann werde dort über das erforderliche Einvernehmen entschieden. 

 

Bei diesem Begleitplan geht es unter anderem um das Erfassen geschützter Pflanzenarten, die Biotoptypen und Brutvogelkartierung sowie die Erfassung der potenziellen und besetzten Fledermaus- und Höhlenbrüterquartiere und die Kartierung der Reptilien.

 

Für das Vorhaben sind 880.000 Euro Baukosten geplant. Nach ersten Gesprächen mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ist die Maßnahme förderfähig. Von der Mehrheit der Abgeordneten wurde der Billigung des Entwurfsplanung zugestimmt, nicht zuletzt auch mit Blick auf die Erweiterung des Gewerbegebietes in der Zukunft.

Foto zur Meldung: Rolandstadt Perleberg plant Neubau einer Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Ackerstraße
Foto: Von der Hamburger Straße aus, gleich hinter dem Umspannwerk, soll die neue Zufahrtsstraße ins Gewerbegebiet führen.

Pläne für den Ausbau der Hopfenstraße vorgestellt

(14. 03. 2024)

Die Rolandstadt Perleberg plant den Ausbau der Hopfenstraße von der Quitzower Straße bis einschließlich Knoten Karl-Liebknecht-Straße. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Ordnung und Sicherheit wurde der aktuelle Planungsstand des 1. Bauabschnitts vorgestellt.

 

Haiko Hinsch, Geschäftsführer des Ingenieur-Büros Stüvel aus Ludwigslust, begann seine Ausführungen mit einer positiven Nachricht: „Der Ausbau ist förderfähig. Eine 75-prozentige Förderung ist möglich.“ Die Gesamtkosten für den 290 Meter langen Abschnitt der Hopfenstraße betrage 745.000 Euro.

 

Mit dem Ausbau verschwindet das Granitkleinpflaster, das hier als Fahrbahnbefestigung dient. Stattdessen wird die Straße asphaltiert und verbreitert. Jetzt beträgt die Fahrbahnbreite circa sieben Meter mit dem Ausbau werden es 7,75 Meter. Allerdings gehen davon auf jeder Seite ein Schutzstreifen für Radfahrer von 1,50 Meter Breite ab. Damit ist die eigentliche Fahrbahnbreite 4,75 Meter, die für den normalen Begegnungsverkehr Pkw/Pkw ausreichend sind. Wenn Fahrzeuge dem Gegenverkehr ausweichen müssen, dürfen die Autofahrer die Leitlinie, die den Radschutzstreifen abtrennt, überfahren. Dabei müssen sie jedoch darauf achten, den Radverkehr nicht zu gefährden.

 

Hinzu kommen Parkflächen und ein Gehweg auf der linken Straßenseite. Aktuell werde zwischen den Bäumen geparkt, so Haiko Hinsch. Zum Beweis zeigt er Fotos zur Ist-Situation in der Hopfenstraße.

 

Das Niederschlagswasser soll überwiegend versickern. Dazu dienen in der Perspektive großzügige Mulden zur Flächenversickerung. Die Entwässerung des Knotens Hopfenstraße/Karl-Liebknecht-Straße erfolge über das städtische Regenwassernetz.

 

Zum Gesamtvorhaben gehören auch der Neubau der Straßenbeleuchtung sowie die Zufahrt zur neuen Feuerwache, die hier entsteht.

 

Haiko Hinsch teilt den Mitgliedern des Ausschusses mit, dass 27 Bäume gefällt und Neuanpflanzungen in gleicher Anzahl erfolgen werden. Bei den Neupflanzungen handelt es sich um Ahorn, ergänzt Antje Hartwig vom Sachbereich Natur- und Landschaftspflege.

 

„Frühestens 2025 ist Baubeginn“, sagt Haiko Hinsch auf Nachfrage. „Jetzt stellen wir die Entwurfsplanung fertig und durch die Stadt werden die Fördermittel beantragt.“ Ebenso teilt er mit, dass es dann zur Vollsperrung dieses Bereiches komme. „Nur so ist eine zügige Fertigstellung möglich.“

 

Am Ende des Tagesordnungspunktes erfolgte die einstimmige Zustimmung zur „Billigung der Entwurfsplanung“.

Foto zur Meldung: Pläne für den Ausbau der Hopfenstraße vorgestellt
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | vom Knotenpunkt Quitzower Straße bis zur Karl-Liebknecht-Straße soll der Ausbau der Hopfenstraße erfolgen.

Perleberg sucht seine Perlenprinzessin

(12. 03. 2024)

Du hast Lust die Rolandstadt Perleberg um ein Markenzeichen zu erweitern und fühlst Dich wohl in einer etwas extravaganten Garderobe wie einem perlenbestickten Kleid? 

 

Dann sucht die Rolandstadt Perleberg vermutlich genau nach Dir als Perlenprinzessin!

 

Wenn im kommenden Jahr am 13. und 14. September der BRANDENBURG-TAG 2025 in der Rolandstadt Perleberg stattfindet, dann soll neben dem Roland auch eine Perlenprinzessin die Kreis- und Rolandstadt repräsentieren. 

 

Deshalb begibt sich die Rolandstadt Perleberg ab sofort auf die Suche nach ihrer Perlenprinzessin. 

 

Welche Aufgaben kommen auf die Perlenprinzessin zu?

 

Sie tritt bei Perleberger Veranstaltungen auf, repräsentiert die Rolandstadt bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen und bewirbt diese wie beispielsweise den BRANDENBURG-TAG 2025, sorgt für den Ausbau der Bekanntheit der Rolandstadt und stellt unsere Perleberger Stadtgeschichte dar.

 

Was sollte das Wesen der künftigen Perlenprinzessin sein?

 

Grundvoraussetzung ist, dass sie ihren Hauptwohnsitz in Perleberg oder einem ihrer Ortsteile hat. Das Mindestalter ist 18 Jahre. Die künftige Perlenprinzessin sollte einen kommunikativen und aufgeschlossenen Charakter, einen herzlichen Umgang mit Menschen sowie Interesse an der Geschichte der Rolandstadt haben. Für den Einsatz ist zeitliche Flexibilität (Einsatz an Wochenenden) eine besondere Voraussetzung.

 

Wer dann als Perlenprinzessin die Rolandstadt Perleberg vertritt, kann sich auf eine ehrenamtliche Tätigkeit mit positiver Außenwahrnehmung freuen. Sie knüpft neue Kontakte, geht auf Reisen und sammelt viele neue Erfahrungen. Die Reisekosten bei den Einsätzen werden übernommen.

 

Wer sich den Herausforderungen der neuen Repräsentationsfigur stellen möchte, der sollte sich bis zum 30. April bei der Rolandstadt Perleberg mit einem Motivationsschreiben und einem kurzen Lebenslauf, vielleicht auch mit einem persönlichen Bewerbungsvideo, melden. Darin sollten die Bewerberinnen ihre Verbindung zu Perleberg sowie ihr Interesse zum Ausdruck bringen, die erste Perlenprinzessin der Rolandstadt Perleberg zu werden.

 

Die Unterlagen können Interessentinnen per E-Mail ()  einreichen. Nachfragen sind bei Tina Börner, Telefon (03876) 781 405, möglich.

Foto zur Meldung: Perleberg sucht seine Perlenprinzessin
Foto: Foto: pixabay | Prinzessin.

Seltener Regimentsteller der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 als Leihgabe in der Sonderausstellung des Museums

(12. 03. 2024)

Museumsleiterin Anja Pöpplau kann es noch gar nicht fassen, dass die aktuelle Sonderausstellung „Blauer Rock und Lanzenspitze. Perleberg als Garnisonsstadt von 1772 bis 1945“ um ein Ausstellungsstück reicher ist. Seit ein paar Tagen ist nun hier ein Regimentsteller aus der Meißner Porzellan-Manufaktur aus dem Jahr 1944 zu sehen. Ein Perleberger Privatsammler, der nicht namentlich genannt werden möchte, hat diesen dem Museum als Leihgabe für die Sonderausstellung zur Verfügung gestellt.

 

„Ich habe das Banner, das auf diese Ausstellung hinweist auf dem Schuhmarkt entdeckt“, erzählt er der Museumsleiterin bei der Übergabe des Tellers. „Zum Thema Garnisonsstadt, da habe ich doch was, dachte ich mir.“ Und er nahm Kontakt zum Stadt- und Regionalmuseum auf.

 

Der Perleberger Sammler hat den Teller von Horst Großmann, einem ehemaligen Perleberger, der zuletzt in Bochum lebte, 2012 geschenkt bekommen. Und Großmann hat dessen Geschichte erforscht, hat sich beim Archiv der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen GmbH sachkundig gemacht. „Der in Ihrem Besitz befindliche Wandteller rechnet zu den sogenannten ,Regimentsschalen‘  oder ,Regimentstellern‘, die nach Waffengattung gegliedert werden können. Der Teller bzw. die Schale für das Artillerie-Regiment 116 mit der bildlichen Darstellung des Rolands von Perleberg wurde im Juli 1944 gefertigt. [….] Die Menge der gefertigten Schalen mit diesem Dekor war 50 Stück, und es kostete ein Exemplar 17 Reichsmark“, wurde ihm 1996 von dort mitgeteilt.

 

Hort Großmann selbst hat diesen Regimentsteller auf einem Flohmarkt in Dortmund kurz vor Weihnachten 1995 entdeckt. Er selbst beschreibt die damalige Situation später so: „Als ich von Stand zu Stand ging, stockte plötzlich mein Schritt, und ich bat eine Verkäuferin, mir einen bestimmten Schmuckteller aus der Vitrine zu zeigen, mit einem Roland-Standbild auf der Vorderseite. Nein, man könne mir leider nicht sagen, aus welcher Stadt der Teller käme. - ,Nun, das ist der Perleberger Roland, von 1546‘, sagte ich. – Erstaunen! Woher ich das so genau wüsste. ,Ja, Perleberg ist meine Heimatstadt, da bin ich geboren.‘ Ich erkundigte mich nach dem Preis des Tellers, für mich entschieden zu hoch. Aha, auf der Rückseite entdeckte ich die gekreuzten Schwerter der Meißner Porzellan-Manufaktur, da ist alles etwas teurer. Da musste ich passen. Die Verkäuferin stellte den Teller wieder in die Vitrine, und ich ging weiter, von Stand zu Stand.“ Am Ende kam er nochmal zum Stand zurück, handelte mit der Verkäuferin. „Und das gute Stück landete gut verpackt in meiner Tasche.“ Und nachdem er zu Hause angekommen ist und den teuren Kauf seiner Frau beichtete, fasste er den Tag so zusammen: „Da fährt ein gebürtiger Perleberger, der in Bochum wohnt, nach Dortmund, wo er an einem Hamburger Stand einen in Meißen gefertigten Teller kauft, der ein Motiv aus der Heimatstadt Perleberg hat!“

 

Großmann, der 2017 verstarb, hat immer wieder um die Geschichte des Tellers geforscht, hatte damals auch im Perleberger Museum nachgefragt. „Ein Regimentsangehöriger soll gelieferte Teller in Putlitz gelagert haben.  Dort sollen sie 1945 durch sowjetische Soldaten fast ausnahmslos zerstört worden sein. Somit dürfte der von mir erworbene Teller einer von wenigen erhaltenen sein, wie man mir aus dem Heimatmuseum Perleberg mitteilte.“

 

Doch mindestens einen Teller gibt es noch heute. Dieser ist noch bis September, in der Sonderausstellung „Blauer Rock und Lanzenspitze. Perleberg als Garnisonsstadt von 1772 bis 1945“ zu sehen.

 

In seinen Aufzeichnungen hat Horst Großmann auch festgehalten, welche Verbindungen es zwischen der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 und der Stadt Perleberg gab. Hier ist zu lesen: Die III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 ging aus der II. Abteilung des Artillerie-Regiments 48 hervor, welche am 15. Oktober 1935 in Perleberg aufgestellt wurde und 1939 in Polen zum Einsatz kam. Die 48er kehrten danach kurzzeitig in die Garnison nach Perleberg zurück. Anfang 1940 wurde die II. Abteilung des Artillerie-Regimentes 48 als III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 der 5. Panzerdivision nach Oberschlesien verlegt, hat dann am Frankreich-Feldzug teilgenommen und war danach kurzzeitig wieder in Perleberg kaserniert. Ab September 1940 kam die III. Abteilung über Breslau und Rybnik zum Balkan-Feldzug. Das Regiment war im April 1941 in den griechischen Städten Tripolis und Kalamata. Danach wurde es nach Russland verlegt und war bis Mai 1945 an der Ostfront eingesetzt. Der Einsatz endete mit dem Zusammenbruch. 

Foto zur Meldung: Seltener Regimentsteller der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 als Leihgabe in der Sonderausstellung des Museums
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Regimentsteller der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116

Rolandstadt Perleberg sucht Wahlhelfer für das Superwahljahr 2024

(08. 03. 2024)

Das Jahr 2024 wird auch für die Perleberger ein Superwahljahr. Die Bürger der Rolandstadt und ihrer Ortsteile wählen nicht nur die neuen Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung neu, sondern auch den Kreistag, den Landtag und das Europaparlament. 

 

Bereits am 9. Juni finden die ersten drei Wahlen – Stadtverordnetenversammlung, Kreistag und Europaparlament – statt. Für die Besetzung der Wahllokale in der Stadt und den Ortsteilen werden Wahlhelfer gesucht. Wer bei der Wahl helfen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderes EU-Mitgliedsstaates besitzen.

 

„Die Tätigkeit eines Wahlhelfers ist interessant und abwechslungsreich“, so Wahlleiterin Simone Vinco. „Der Einsatz erfolgt in einem der 17 Wahllokale, die über das gesamte Stadtgebiet einschließlich der Ortsteile verteilt sind.“

 

Wer in einem bestimmten Wahllokal eingesetzt werden möchte, wird gebeten diesen Wunsch, bei der Anmeldung mit anzugeben. „Da der gewünschte Einsatzort nicht immer verfügbar ist, teilen Sie bitte ebenfalls mit, ob Sie mobil und flexibel einsetzbar sind“, bittet die Wahlleiterin.

 

Der Wahltag beginnt gegen 7.30 Uhr mit dem Treffen des Wahlvorstandes. Die Wahllokale sind am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Ab 18 Uhr beginnt dann die Auszählung. Während des Wahltages müssen nicht immer alle Mitglieder des Wahlvorstandes vor Ort sein. Es werden zwei Teams innerhalb eines Wahlvorstandes gebildet. Eine Schicht dauert in der Regel fünf Stunden. Ab 18 Uhr beginnt dann die Auszählung.

 

Zu den Aufgaben der Wahlvorstände gehören, die Überprüfung der Personalien, das Aushändigen der Stimmzettel, die Stimmabgabe während der Wahlhandlung zu überwachen und am Abend die Auszählung vorzunehmen. 

 

Für die Tätigkeit als Wahlhelfer wird am Einsatztag ein Erfrischungsgeld gezahlt sowie die anfallenden Fahrkosten erstattet.

 

Die Rolandstadt Perleberg ist auf die Mithilfe der Bürger bei den Wahlen angewiesen, bitten diese deshalb, sich als ehrenamtliche Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen und sich im Wahlbüro bei Simone Vinco, telefonisch unter (03876) 781 427 oder per E-Mail unter  zu melden.

Foto zur Meldung: Rolandstadt Perleberg sucht Wahlhelfer für das Superwahljahr 2024
Foto: Foto: pixabay | Zeichnung Wahlurne bei der Stimmabgabe.

Perleberger Surn-Hansen-Markt beendet Knieperkohl-Saison

(07. 03. 2024)

Mit dem Perleberger Surn-Hansen-Markt ist am Donnerstag die Prignitzer Knieperkohl-Saison 2023/24 zu Ende gegangen. Integriert in den Wochenmarkt der Rolandstadt hat der Saisonabschluss wieder zahlreiche Besucher auf den Großen Markt gelockt.

 

Gemeinsam mit seinem Pritzwalker Amtskollegen Dr. Ronald Thiel eröffnete Bürgermeister Axel Schmidt den Surn-Hansen-Markt. Ihm zur Seite standen der Perleberger Roland, der Pritzwalker Knieperfuchs sowie unsere Marktfrau Renate. 

 

Schmidt konnte zahlreiche Händler und Besucher auf dem Großen Markt begrüßen. Er empfahl ihnen nicht nur, den Knieperkohl zu essen, sondern auch das Original Knieperkohl-Brot der Bäckerei Eichler zu probieren, das Marktfrau Renate zum Kosten anbot. „Auf der Grünen Woche in Berlin ist es uns regelrecht aus den Händen gerissen worden“, so der Bürgermeister. Er freut sich, dass es in diesem Jahr gelungen ist, neben der Landfleischerei Hildebrandt aus Kletzke, die Neudorfer Fleischerei als Knieperkohl-Anbieter zu gewinnen.

 

Dr. Ronald Thiel erinnerte an die Eröffnung vor einem Jahr, als die beiden Stadtoberhäupter sich im Kohlschneiden maßen. „Das war eine lustige Sache. Deshalb werden wir uns für das nächste Jahr wieder etwas einfallen lassen“, so der Pritzwalker Bürgermeister. Und weil nach der Knieperkohl-Saison vor der Knieperkohl-Saison ist, lud er schon jetzt die Perleberger, den Bürgermeister und seine Crew am 16. November nach Pritzwalk ein, wenn dann die Saison 2024/25 eröffnet wird. 

 

Während die Band „Old Green Clover“ mit Irish Folk und Oldies als musikalisches Rahmenprogramm begannen, begaben sich die beiden Bürgermeister zu einem Rundgang über den Markt. Dabei kamen sie mit den Händlern ins Gespräch, bedankten sich bei ihnen und den Organisatoren für ihr Engagement.

 

Die Verkäufer an den beiden Knieperkohl-Ständen hatten immer gut zu tun, ab 10.30 Uhr waren sie damit beschäftigt das Prignitzer Nationalgericht an die Perleberger und ihre Gäste zu verkaufen. Viele Stammkunden des Surn-Hansen-Marktes hatten Behälter mitgebracht, nahmen den Knieperkohl für den heimischen Mittagstisch mit.

 

Zahlreiche Kita- und Schülergruppen waren ebenfalls auf den Markt gekommen. Ihr Ziel war neben einem kleinen Marktrundgang der Stand des Kreisbauernverbandes. Dieser hatte zu einer Mitmachaktion eingeladen. Aber auch so mancher Erwachsene blieb neugierig stehen und gewann hier neue Erkenntnisse.

Foto zur Meldung: Perleberger Surn-Hansen-Markt beendet Knieperkohl-Saison
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bei der Eröffnung. Bürgermeister Axel Schmidt (rechts) begrüßt die Gäste des Perleberger Surn-Hansen-Markt. Mit ihm auf der Bühne: Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der Perleberger Roland, Maik Laskewitz (Tourismusverband Prignitz), Marktfrau Renate und der Pritzwalker Knieperfuchs (v.r.n.l.).

Lotte Lehmann Akademie gestaltet Auftrittsveranstaltung „Saksa Kevad 2024“ musikalisch

(07. 03. 2024)

Auf herzlicher Einladung hat die Rolandstadt Perleberg das Land Brandenburg bei der Auftaktveranstaltung „Saksa Kevad 2024 / Deutscher Frühling in Estland 2024“ am Mittwochabend in der estnischen Botschaft begleitet und musikalisch vertreten.

 

Die Auftaktveranstaltung in der Botschaft bildete den Startpunkt der vielfältigen Aktivitäten des Landes Brandenburg als diesjährigem Partnerland des „Saksa Kevad 2024“. Gewidmet war die Veranstaltung dem 300. Geburtstag von Immanuel Kant (*22. April 1724 in Königsberg), dem preußisch-baltischen Philosophen.

 

Bürgermeister Axel Schmidt ging daher auch in seinem Grußwort auf Immanuel Kant ein, bezeichnete diesen als „einen, wenn nicht den Wegbereiter der europäischen Aufklärung“. Anschließend überreichte er der Botschafterin der Republik Estland, Marika Linntam, ein historisches Porträt des Philosophen.

 

Umrahmt wurde die Veranstaltung von musikalischen Botschaftern der Rolandstadt Perleberg. Milena Knauss (Sopran), Angelo Raciti (Tenor) und Scott Curry (Klavier) präsentierten die Lotte Lehmann Sommerakademie mit Werken von August Heinrich von Weyrauch, Heino Eller, Giacomo Puccini, Julius Otto Grimm, Eduard Tublin, Arvo Pärt und Kurt Weil.

 

Die Lotte Lehmann Akademie wird die Rolandstadt Perleberg und das Land Brandenburg mit zwei Konzerten in Tallinn und Tartu, der europäischen Kulturhauptstadt 2024, repräsentieren.

 

Marika Linntam und Jobst-Hinrich Ubbelohde, Europastaatssekretär im Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg, zeigten sich begeistert von der musikalischen Vorstellung. „Wir freuen uns, dass die jahrelange Arbeit der Dozenten und der gesamten Stadt Früchte tragen, die Lotte Lehmann Akademie und somit im weitesten Sinne auch die Rolandstadt Perleberg die musikalischen Botschafter des Landes Brandenburg in Estland sein werden“, so Bürgermeister Axel Schmidt nach dem Empfang in der estnischen Botschaft.

Foto zur Meldung: Lotte Lehmann Akademie gestaltet Auftrittsveranstaltung „Saksa Kevad 2024“ musikalisch
Foto: Foto Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt überreicht Botschafterin Marika Linntam ein historisches Porträts Immanuel Kants.

Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt Baltic Akustik in der Rolandstadt Perleberg

(05. 03. 2024)

Seit dem 1. März gehört Zeiger Hörakustik zum Warnemünder Unternehmen Baltic Akustik. Die Geschäftsübernahme ist verbunden mit einem Umzug von der Bäckerstraße 33 in die Bäckerstraße 30.

 

Am Montag öffnete sich die Tür für die Perleberger erstmals am neuen Standort. Zu den Besuchern an diesem Tag gehörte auch Bürgermeister Axel Schmidt. Er begrüßte Inhaber Johannes F. Meyer und Geschäftsführerin Linda Marx in der Rolandstadt Perleberg. 

 

Die Baltic Akustik GmbH, die ihren Sitz in Warnemünde hat, hat beide Geschäfte von Bert Zeiger übernommen: das in Perleberg und in Pritzwalk. 

 

Bert Zeiger und Johannes F. Meyer waren zusammen in der Ausbildung, daher entstand die Idee einer Übernahme. Bert Zeiger ist jetzt Mitarbeiter der Baltic Akustik. Übernommen wurde auch das Team. „Es ist toll, dass alle bleiben“, freut sich der Inhaber. Hinzu komme eine Auszubildende.

 

Bürgermeister Axel Schmidt überreicht Johannes F. Meyer und Linda Marx ein Buch über die Rolandstadt Perleberg. „Machen Sie Werbung für unsere Stadt“, sagt er. Für das Geschäft gibt es das Hufeisen der Rolandstadt Perleberg. Es soll den Inhabern und Beschäftigten Glück bringen. 

 

„Dafür findet sich bestimmt ein Platz“, sind sich die beiden Mitarbeiterinnen Marina Galenbeck und Anja Richter sicher. Das Hufeisen ist zum Teil auch für den Hauseigentümer Torsten Stürzebecher gedacht. Er hatte in den vergangenen Jahren das Haus saniert und für das Ladengeschäft jetzt einen Mieter gefunden.

 

Die Geschäftsleute aus Warnemünde sind erstaunt, dass es in der Rolandstadt eine Einkaufsstraße mit sehr niedrigem Leerstand gibt. Auch ihr Warnemünder Geschäft befindet sich in der dortigen Einkaufsstraße. Vom Bürgermeister erfahren sie, dass der Leerstand in der Innenstadt um 38 Prozent reduziert werden konnte. 

 

Das Unternehmen wird vorerst noch unter dem bekannten Namen Zieger Hörakustik zu finden sein, auch wenn am Fenster des Geschäftes schon der neue Name des Inhabers zu finden ist. 

 

Der Hörakustik Meisterbetrieb kümmert sich um die Hörprobleme Ihrer Kunden. Wie der Bürgermeister erfährt, machen sie dabei auch Hausbesuche. Die Tinnitus-Behandlung soll weiter ausgebaut werden. „Wir bieten einen vielseitigen Service an“, betont Johannes F. Meyer. Das sei es, was ein inhabergeführtes Unternehmen ausmache: die Vielfalt der Serviceangebote.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Vor dem neuen Ladengeschäft von Baltic Akustik in der Bäckerstraße 30: Johannes F. Meyer, Linda Marx, Bürgermeister Axel Schmidt, Marina Galenbeck, Anja Richter und Torsten Stürzebecher (v.l.n.r.).

Die Stepenitz wird Flusslandschaft der Jahre 2024/25

(04. 03. 2024)

Dies beschloss der gemeinsame Beirat für Gewässerökologie des Deutschen Angelfischverbandes (DAFV) und der Verband NaturFreunde Deutschlands. Die beiden Verbände rufen alle zwei Jahre eine gemeinsame Flusslandschaft aus, um die Bevölkerung für die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Bedeutung der Flüsse und der von ihnen durchflossenen Landschaften zu sensibilisieren.

 

Traditionell zum „Weltwassertag“, am 22. März, findet die Proklamation statt. 

 

Für die Proklamationsveranstaltung mit geladenen Gästen ist die Rolandstadt Perleberg offizieller Gastgeber. Sie findet im Rathaussaal sowie an der Stepenitz statt, wo es an diesem Tag zum Forellenbesatz kommt. Neben den beteiligten Vereinen und Verbänden wird zur Proklamationsveranstaltung in Vertretung des Brandenburgischen Umweltministers Axel Vogel die Staatssekretärin Anja Boudon erwartet.

 

Informationen zur „Flusslandschaft des Jahres 2024/25“ und der Proklamationsveranstaltung finden Sie auf den Internetseiten der NaturFreunde Deutschlands e.V.:

 

https://www.naturfreunde.de/die-stepenitz-elbe-wird-flusslandschaft-der-jahre-202425

https://www.naturfreunde.de/termin/proklamation-der-stepenitz-zur-flusslandschaft-der-jahre-202425

 

Im Laufe der Jahre 2024 und 2025 wird es verschiedene Veranstaltungen rund um den Fluss und das Thema Stepenitz geben. 

[Flusslandschaft 2024/25]

[Proklamationsveranstaltung]

Foto zur Meldung: Die Stepenitz wird Flusslandschaft der Jahre 2024/25
Foto: Foto: Rolanstadt Perleberg | Bootskorso auf der Stepenitz.

Perleberg startet im März mit dem digitalen Fundbüro

(01. 03. 2024)

Das Fundbüro der Rolandstadt Perleberg ist für alle Fund- und Verlustsachen zuständig. Bisher war dies die einzige Anlaufstelle, um vor Ort Fund- und Verlustmeldungen anzuzeigen. Das soll sich nun mit der Einrichtung eines digitalen Fundbüros ändern. 

 

Gemäß § 965 BGB ist der Finder verpflichtet, jeden Fund an den Eigentümer zurück zu geben. Kann der Finder den Eigentümer nicht selbst ermitteln, so kann er seinen Fund ab einem Wert von 10 € im Fundbüro anzeigen. Tiere gelten im Übrigen auch als Fundsachen. Verlustgegenstände können gegen Vorlage des Personalausweises im Bereich Vermittlung und Fundbüro der Rolandstadt Perleberg in der Karl-Liebknecht-Straße 33 abgeholt werden. 

 

Aktuell waren Fund- und Verlustmeldungen lediglich im Rahmen der Sprechzeiten der Rolandstadt Perleberg möglich. Mit dem Start des digitalen Fundbüros können die Fund- und Verlustmeldungen künftig nun auch rund um die Uhr – und damit unabhängig von den Sprechzeiten – angezeigt werden.

 

Und so funktioniert es:

Ab dem 01. März wird auf der städtischen Homepage www.stadt-perleberg.de unter 

online-Dienste ein Link zu finden sein, über den die Bürger auf die Internetseite www.verlustsache.de gelangen. 

Dort können sie ihren Fund oder Verlust melden. Die Rolandstadt Perleberg erhält dann automatisch eine Mitteilung dazu und kann den Vorgang anschließend weiterbearbeiten.

 

Häufig treten Fälle von Funden oder Verlusten am Abend oder am Wochenende auf, z. B. während einer Veranstaltung. Ein Vorteil der digitalen Fund- und Verlustmeldungen ist, dass diese direkt nach Feststellung eines Fundes oder Verlustes eingereicht werden können und so viel Zeit gespart wird. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fundsache wieder an seinen rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden kann bzw. dass verloren gegangene Gegenstände wieder gefunden werden können.

Foto zur Meldung: Perleberg startet im März mit dem digitalen Fundbüro
Foto: Foto: pixbay | Auch am Computer, Laptop oder Smartphone können jetzt Fundsachen gemeldet werden.

Bürgermeister Axel Schmidt besucht Jungunternehmer Jonas Grünberg

(01. 03. 2024)

Jonas Grünberg ist Schüler im Abiturjahrgang des Gottfried-Arnold-Gymnasiums und Unternehmer. Sein Unternehmen SMM Social Media Management Jonas Grünberg ist seit ein paar Wochen am Großen Markt 16 zu finden. Dorthin hatte er jetzt Bürgermeister Axel Schmidt eingeladen.

 

Bei diesem Besuch erfährt das Stadtoberhaupt, dass er das Unternehmen schon als 15-Jähriger gegründet hat. Anmelden musste er es damals aber noch über seinen Vater. Dieses Gewerbe wurde zum 31. Januar abgemeldet und zwei Tage später erfolgte die Neuanmeldung in der Stadtverwaltung. Mit SMM Social Media Management Jonas Grünberg lernt der Bürgermeister bereits das zweite Unternehmen kennen, dass junge Leute zwischen 18 und 20 Jahren leiten und als Schüler bereits gegründet haben.

 

Angefangen hatte Grünberg einst im eigenen Kinderzimmer in Baek, später arbeitete er im Betrieb, in dem sein Vater Geschäftsführer ist. „Dann habe ich mir irgendwann überlegt, dass ich ein eigenes Büro brauche“, erzählt er. Bei seiner Suche ist er auf das Büro einer ehemaligen Windenergiefirma am Großen Markt gestoßen, hat es renoviert und eingerichtet.

 

Was für den Jungunternehmer ganz wichtig ist: Hier hat er Internet. Vor allem in der Stärke, wie er es zum Arbeiten benötigt.

 

Jonas Grünberg berichtet dem Bürgermeister von den Anfängen mit einem Handy als Kamera. Ausgangspunkt war das Schülerpraktikum bei einem Landtechnik-Unternehmen. Er hat sich dort um den Bereich der sozialen Medien gekümmert. Auch nach dem Praktikum betreute er das Unternehmen weiter. Bis heute, wie er dem Bürgermeister nicht ganz ohne Stolz berichtet. 

 

Heute betreut er über 40 Kunden, hat zwei Mitarbeiter, die ihn unterstützen. Zu den Kunden, die nicht nur in der Prignitz, sondern in ganz Deutschland ansässig sind, bringt er mittlerweile deutschlandweite Kampagnen auf den Weg. „Es ist cool zu sehen, wie sich das alles entwickelt hat“, so Jonas Grünberg im Gespräch mit dem Bürgermeister. „Für mich ist die Welt in Ordnung, wenn die Kunden anrufen und sagen, dass sie glücklich sind.“ Sein Unternehmen befasst sich nicht nur mit den Sozialen Medien, er arbeitet an Recruiting-Kampagnen sowie an Website-Projekten.

 

Wenn er Mitte des Jahres seine Abiturprüfungen erfolgreich bestanden hat, dann beginnt er ein Onlinestudium. „Es ist schon alles sicher“, sagt er. Entschieden habe er sich für den Studiengang Wirtschaftsrecht an der IU Internationale Hochschule.

 

Bürgermeister Axel Schmidt lobt diese Entscheidung des Jungunternehmers: „Die Qualifikation ist wichtig mit dem Blick auf die spätere Zukunft.  Lehre und Studium dienen immer der eigenen Weiterbildung und Weiterentwicklung.“

 

Beim Abschied verspricht der Bürgermeister, dass dies nicht sein letzter Besuch in diesem jungen Unternehmen gewesen sei.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt besucht Jungunternehmer Jonas Grünberg
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (rechts) im Gespräch mit Jonas Grünberg.

Ralf Czubatynski begibt sich auf Spurensuche seines Großvaters Fritz Martins - Ein Perleberger Tischlermeister im Kontext seiner Zeit

(29. 02. 2024)

Elftklässler des Gottfried-Arnold-Gymnasiums sind ins Stadt- und Regionalmuseum gekommen. Im Mittelpunkt ihres Besuches steht dieses Mal nicht der Besuch einer Ausstellung. Sie sollen an diesem Tag bei einem Vortrag etwas aus der Perleberger Geschichte erfahren. Hauptfigur ist der Perleberger Tischlermeister Fritz Martins (1890-1956). Sein Enkel Ralf Czubatynski hat sich auf Spurensuche begeben und das Leben seines Großvaters in den vier durchlebten politischen Systemen beleuchtet.

 

Geboren im Kaiserreich zog Fritz Martins mit 25 Jahren mit einem „Hurra!“ auf den Lippen in den Ersten Weltkrieg. „Das ist heute unvorstellbar“, meint Czubatynski zu den Schülern. Wer zöge heute mit solch einem Enthusiasmus in den Krieg. Es folgten die Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus und die Zeit der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ), die dann 1949 zur Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurde. 

 

Dass sich Ralf Czubatynski auf Spurensuche seines Großvaters begab, ist letztlich einem Tagebuch zu verdanken. „Es lag unbeachtet im Schrank meiner Eltern“, erzählt er. Vor zehn, zwölf Jahren habe er es gefunden. Fritz Martins hat dieses Tagebuch von 1910 bis 1915 geführt, zu einer Zeit, als er als Tischlergeselle auf Wanderschaft war. „Das Tagebuch war für mich die Initialzündung“, so Czubatynski.

 

Der gebürtige Perleberger ist heute Lehrer für Deutsch, Geschichte und evangelische Religion am Landesgymnasium für Musik in Wernigerode. Und so will er die jungen Leute neugierig machen, sich vielleicht auch einmal mit der eigenen Familiengeschichte zu befassen. „Es ist ein Gewinn!“, lässt er die Schüler des Perleberger Gymnasiums wissen. 

 

Dabei sei es weniger das Stöbern in Archiven, sondern das Kennenlernen von Menschen. Ralf Czubatynski selbst hat durch seine Nachforschungen Verwandte in Rumänien und Süddeutschland ausfindig gemacht, von denen er bisher nichts wusste.

 

Am Beispiel seines Großvaters wurde ihm immer wieder deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, eine Biografie zu schreiben. „Das Schreiben einer Einzelbiografie ist nur über eine Verflechtung mit historischen Darlegungen sowie geschichtlichen Hintergründen und Denkmustern der jeweiligen Zeit sinnführend“, erklärt der Lehrer. Deshalb sieht er zwei wichtige Sätze über dem ganzen Projekt stehen: „Menschen machen Geschichte“ und „Die Geschichte macht den Menschen“. Deshalb sei in seinem Buch letztlich nur ein Drittel biografisches über seinen Großvater zu finden. „Alles andere ist der Kontext der jeweiligen Zeit.“

 

Wie gelingen persönliche Transformationsprozesse in den verschiedenen politischen Systemen.

„Wir sehen heute nur, dass mein Großvater in der NSDAP war“, so Czubatynski. „Doch wir müssen uns nach dem, Warum?‘ fragen.“ Da habe er viele Antworten in familiären Quellen gefunden.

 

Fritz Martins war schon frühzeitig, am 1. Mai 1933, Mitglied der NSDAP geworden. Damals ging es ihm darum, dass er alle seine Arbeiter wieder einstellen wollte. Er hatte als ehrenamtlicher Museumspfleger nicht nur die Verantwortung für das Museum sondern ab 1939 auch die Fürsorge für seine Frau und ab 1940 für seine Tochter.

 

So habe seine Transformation immer in einer Harmonisierung zwischen Kompromissbereitschaft, Verantwortung und Fürsorge stattgefunden, resümierte Ralf Czubatynski

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg durchlief er ein Entnazifizierungsverfahren, war in der DDR so manchen Repressalien als privater Handwerksmeister ausgesetzt.

 

Für die Schüler war es ein interessanter Vortrag, in dem sie eines für sich mitgenommen haben: Die Menschen sollten immer im Kontext mit ihrer Zeit betrachtet werden.

Foto zur Meldung: Ralf Czubatynski begibt sich auf Spurensuche seines Großvaters Fritz Martins - Ein Perleberger Tischlermeister im Kontext seiner Zeit
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Ralf Czubatynski mit der Fritz-Martins-Biografie vor Bildern seines Großvaters.

Mehr Dorfgemeinschaft in Dergenthin durch umgesetzte Projekte des Bürgerhaushaltes

(28. 02. 2024)

Gleich zwei umgesetzte Projekte aus dem Bürgerhaushalt werden am Dienstag im Beisein von Bürgermeister Axel Schmidt vorgestellt. „Mit Mitteln aus dem Bürgerhaushalt 2022 konnten wir den Dorfgemeinschaftsraum schaffen und mit Mitteln aus dem Bürgerhaushalt 2023 die Feuerstelle am Sportplatz“, freut sich Ortsvorsteher Dirk Rumpel.

 

Er berichtet, dass die Umsetzung des Dorfgemeinschaftsraumes nicht ganz einfach war. Das habe daran gelegen, dass die Kleinaufträge nicht so einfach bei den Firmen zu implementieren waren. Doch letztlich konnte das Projekt im September 2023 abgeschlossen werden. 

 

Dank der finanziellen Mittel aus dem Bürgerhaushalt konnte der Gemeinderaum „aus dem Dornröschenschlaf wieder zum Leben erweckt werden“, so Dirk Rumpel. Denn fast 20 Jahre war dieser verweist. Früher waren hier Schule, Turnraum, Jugendclub und Konsum untergebracht, erlebte der Raum eine abwechslungsreiche Nutzung.

 

Diese Umsetzung habe in Dergenthin einmal mehr gezeigt, dass die Dorfgemeinschaft und das Miteinander funktioniere. „Wir haben die Kirche als Partner ebenso gewinnen können wie Privatpersonen, die uns unterstützten“, berichtet der Ortsvorsteher. Letztlich seien circa 15.000 Euro umgesetzt worden. 5.000 Euro standen aus dem Bürgerhaushalt zur Verfügung. Davon wurden insgesamt 4.999,99 Euro ausgegeben für den Kauf einer gebrauchten Küchenzeile inklusive Geschirrspüler, Kühlschrank, Mikrowelle und Dunstabzugshaube (1.799,99 Euro), für Sanitärarbeiten im WC und den Anschluss der Küche (2.978,26 Euro) sowie für die Lieferung und Montage der Tische und Stühle (221,74 Euro).

 

Seitdem die letzte Dorfgaststätte aufgegeben wurde, verfügt das Dorf über keinen Gemeinschaftsraum mehr. „Natürlich konnten wir die Räumlichkeiten im Sportlerheim und bei der Feuerwehr nutzen“, so Rumpel. „Doch diejenigen, die nicht bei der Feuerwehr bzw. im Sportverein sind, fühlten sich nicht unbedingt zugehörig, wenn dort Veranstaltungen durchgeführt wurden.“

 

Jetzt sei der Dorfgemeinschaftsraum in der Mitte des Dorfes und werde gut angenommen. Mittwochs werde jetzt hier immer Karten gespielt, berichtet Ulrich Blüthmann. „Die Senioren spielen hier bei Kaffee und Kuchen Skat und Rommé.“ Das Mitglied der Kirchengemeinde hat sich bei der Gestaltung sehr engagiert. Jetzt freut er sich mit dem Ortsvorsteher, dass der Raum so gut angenommen wird. „Wir haben hier mit wenig Mitteln viel erreicht“, sagt der Ortsvorsteher.

 

Bürgermeister Axel Schmidt zeigt sich sehr zufrieden, dass mit der finanziellen Unterstützung aus dem Bürgerhaushalt dieses Projekt angeschoben wurde. „Den Rest hat das Dorf allein gemacht. Es ist schön, dass hier die Dorfgemeinschaft noch funktioniert.“ 

 

Auf dem Weg zum Sportplatz, wo ein weiteres Projekt im Ortsteil Dergenthin umgesetzt werden konnte, erzählt der Ortsvorsteher, dass er in den vergangenen Jahren immer ein Projekt eingereicht hat, dass letztlich auch realisiert werden konnte. „Alles konnten wir einbinden in unser gesellschaftliches Gesamtkonzept in Dergenthin.“ Nur den Rodelberg habe er noch nicht realisieren können. Aber dafür fände er bestimmt auch noch einen Weg, sagt er.

 

Die Feuerstelle ist das zweite Projekt, dass am Dienstag vorgestellt wurde. Dieses wurde mit Mitteln aus dem Bürgerhaushalt 2023 umgesetzt. Vom zur Verfügung stehenden Budget von 5.000 Euro wurden 4.998,48 Euro ausgegeben. Davon wurde eine gepflasterte Feuerstelle zur Durchführung der Oster- und Herbstfeuer geschaffen. Zum diesjährigen Osterfeuer am Gründonnerstag (28. März) soll der Platz eingeweiht werden.

 

Der Sportplatz sei inzwischen attraktiv für Schulklassen. Zum Beispiel verbringen Schüler der Grundschule „Geschwister Scholl“ aus Perleberg hier zwei bis drei Tage bei Spiel und Spaß. „Nun können sie auch ein kleines Lagerfeuer machen.

 

Die Firma Porep-Bau-GmbH aus Sükow hat die Feuerstelle geschaffen. 

 

An der Gestaltung des Dorfgemeinschaftsraumes waren M. Palm KG (Markus Palm), Sanitärfirma Riechert (Grabow), Prignitzer Möbelservice Hoffmann & Johns GbR – Lieferung und Montage der Küchenzeile sowie der Tische und Stühle, Firma Meinert - Elektro, Firma Vogler - Fenster und Türen, Mario Boose, Technik- und Instandsetzungsgesellschaft Sükow sowie Porep-Bau-GmbH (Marco Porep) aus Sükow beteiligt.

 


 

Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2025 bis 31. März einreichen

Auch im Jahr 2025 gibt es wieder einen Bürgerhaushalt. Dafür können noch bis zum 31. März 2024 Vorschläge eingereicht werden. Dabei darf der jeweilige Einzelvorschlag die Gesamtkosten von 5.000 Euro nicht überschreiten. Vorschlagsberechtigt sind alle Einwohner der Stadt Perleberg und ihrer Ortsteile, die mindestens 16 Jahre alt sind.

 

Das Formular zur Einreichung des Vorschlages ist auf der städtischen Homepage – in der Menüleiste links unter „Bürgerhaushalt“ zu finden. Auch die Satzung kann auf der Homepage unter Bürgerservice -> Service -> Satzung und Richtlinie -> Satzungen -> Bürgerhaushalt eingesehen werden.

 

Für Rückfragen steht im Rathaus Ulrike Ziebell (Telefon 03876/781-103, E-Mail: ) zur Verfügung.

 

Die Rolandstadt Perleberg freut sich auf die Projektideen ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Foto zur Meldung: Mehr Dorfgemeinschaft in Dergenthin durch umgesetzte Projekte des Bürgerhaushaltes
Foto: Foto Rolandstadt Perleberg | Ortsvorsteher Dirk Rumpel, Bürgermeister Axel Schmidt, Mario Boose und Ulrich Blüthmann (v.l.n.r.) vor der Küche im neuen Gemeinderaum.

Spendenaktion für Lotte-Lehmann-Briefe an ihrem 136. Geburtstag gestartet

(28. 02. 2024)

Fünf Briefe und eine Postkarte, die Lotte Lehmann in den Jahren 1964 bis 1975 geschrieben hat, befinden sich nun im Eigentum der Rolandstadt Perleberg. Wie Anja Pöpplau, Leiterin des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg, berichtet, hatte sie diese im vergangenen Monat in einem Auktionshaus entdeckt und zunächst reservieren können. 

 

„Danach habe ich mich mit Angelo Raciti und Prof. Dr. Bernhardt von Barsewisch in Verbindung gesetzt“, erzählt sie am Dienstag im Beisein von Bürgermeister Axel Schmidt. Beide sprachen sich für den Erwerb der Briefe aus. „Diese Briefe in Perleberg zu haben, wäre in der Tat fantastisch“, so Angelo Raciti, der künstlerische Leiter der Lotte Lehmann Akademie.

 

Schnell war die Idee einer Spendenaktion für den Erwerb der Briefe geboren, berichten die drei Akteure weiter. „Nach Rücksprache mit der Stadt habe ich die Briefe dann erworben“, so Anja Pöpplau. Doch für den Etat des Museums ist die Summe von 2.500 Euro zu hoch. Und so sollen das Geld durch verschiedene Spendenaktionen wieder eingeworben werden, so Pöpplau.

 

Den Auftakt macht Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch, der Anja Pöpplau die erste Spende in Höhe von 250 Euro überreicht. 

 

Von Barsewisch werde freundlicherweise noch einen weiteren Beitrag leisten, so die Museumsleiterin. Am 22. April um 19 Uhr wird er einen Vortrag über Lotte Lehmann halten. 

 

Seine Vorfahren, die Brüder Joachim und Konrad zu Putlitz förderten seit 1909 das Talent der damals jungen Lotte Lehmann. Ohne ihre Unterstützung hätte Lotte Lehmann nicht die Bühnen dieser Welt erobert. Der Enkel von Konrad zu Putlitz, Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch, hielt die Kontakte zur Sängerin aufrecht und besuchte sie 1972 letztmalig in Santa Barbara, wo sie ihren Lebensabend verbrachte. Bis heute empfängt der Nachfahre der Familie Gans Edlen Herren zu Putlitz jährlich die Teilnehmer der Lotte Lehmann Akademie in seinem Wohnsitz, dem früheren Gutshaus in Groß Pankow und berichtet von den Begegnungen mit der Künstlerin.

 

Die Briefe überliefern eine freundschaftliche Korrespondenz Lotte Lehmanns mit dem Wiener Rechtsanwalt Anton Odelga. Odelga publizierte zahlreiche Opernaufnahmen und Sängerartikel. Ein Brief enthält ein überaus bekanntes Zitat der berühmten Opernsängerin: „Ich habe noch immer sehr viele Verbindungen mit Wien - es war doch die schoenste Zeit meines Lebens, die ich dort verbracht habe - und es war und ist - meine richtige Heimat. Ich lebe hier in Kalifornien in Zufriedenheit aber was soll man mit 87 Jahren noch vom Leben erwarten? [...]" (1975). 

 

„Wenn dieses Zitat nun verwendet wird, dann steht dahinter, dass das Original, der Brief, im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg zu finden ist“, freut sich Anja Pöpplau.

 

Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt diese spontane Spendenaktion. Sie ist sehr gelungen. „Das Museum braucht Unterstützung, so viel wie es sammelt und sammeln muss, um die Geschichte der Stadt zu erhalten. Und hier gab es nicht nur Worte, es folgten auch Taten“, bedankt er sich bei Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch.

 

Für Museumsleiterin Anja Pöpplau sind die Briefe Grundlage für weitere Recherchen und Nachforschungen. Sie werde sich einmal mehr auf Spurensuche der gebürtigen Perlebergerin begeben. Die Briefe werden natürlich zunächst archiviert, sollen aber nicht im Depot verschwinden. „Ich kann mir vorstellen, dass wir zur Eröffnung des Hauses Großer Markt 10 eine Lotte-Lehmann-Ausstellung vorstellen“, sagt sie. Allgemeines Kopfnicken in der Runde.

 

Wer die Spendenaktion unterstützen möchte, der kann seine Spenden auf die beiden städtischen Konten DE85 1605 0101 1311 0044 63 (Sparkasse Prignitz) oder DE55 1606 0122 0002 0342 20 (VR-Bank) überweisen. Als Verwendungszweck sollte „Lotte Lehmann“ angegeben werden.

 

Die Spendenaktion ist nur eine Aktion aus Anlass des 136. Geburtstages von Lotte Lehmann. Traditionell gab es Blumengrüße für die berühmte Sängerin an ihrem Wohnhaus in der Berliner Straße, an der Gedenktafel am Museum sowie an der Büste vor dem Wallgebäude. Hier treffen sich am Mittag Bürgermeister Axel Schmidt, Museumsleiterin Anja Pöpplau, Kulturamtsmitarbeiterin Janine Roder und Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch zum Gedenken an die berühmteste Tochter. Lotte Lehmann erblickte in der Pritzwalker Straße 11 als Charlotte Lehmann am 27. Februar 1888 das Licht der Welt. Sie wuchs hier auf und besuchte die Schule für höhere Töchter, beschreibt der Bürgermeister kurz ihre Perleberger Jahre.

 

Die Lotte Lehmann Akademie hat am 27. Februar um 15 Uhr mit dem Kartenvorverkauf für die diesjährigen Sommerkonzerte begonnen. Karten können jetzt über https://lotte-lehmann-ticketshop.reservix.de/events bzw. bei der Stadtinformation Perleberg, Großer Markt 12, erworben werden.

 

Der 27. Februar 2024 war ein gelungener Geburtstag für Lotte Lehmann, da sind sich am Ende des Tages alle Beteiligten einig.

Foto zur Meldung: Spendenaktion für Lotte-Lehmann-Briefe an ihrem 136. Geburtstag gestartet
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch überreicht die ersten 250 Euro für die Finanzierung des Briefkaufs.

Bürgermeister Axel Schmidt bei Gesellenfreisprechung: „Die Prignitz braucht euch!“

(26. 02. 2024)

Die Kreishandwerkerschaft konnte am vergangenen Freitag 19 Auszubildende – neun Elektroniker und zehn Kraftfahrzeugmechatroniker – freisprechen. Kreishandwerksmeister Heiko Wegner begrüßte am Nachmittag im Gasthof Düpow die erfolgreichen Auszubildenden, deren Eltern, Partner, Vertreter der Ausbildungsbetriebe, die Obermeister, Prüfungsausschussvorsitzenden sowie Bürgermeister Axel Schmidt.

 

Heiko Wegner gratulierte den Junghandwerkern zu ihren bestandenen Prüfungen. „Mit dem Gesellenbrief haben sie eine wichtige Hürde nach dreieinhalbjähriger Lehrzeit genommen“, so der Kreishandwerksmeister. Mit Ausdauer und Engagement sei ihnen dies gelungen.

 

„Die Frage nach guten Handwerkern ist sehr gut“, blickt Wegner in die Zukunft. Vielleicht ist ja einer unter den heutigen Junggesellen, die sich den Herausforderungen stellen, in Zukunft einen Betrieb zu übernehmen. „Denn in den nächsten zehn Jahren werden im Kammerbezirk rund 7.500 Handwerksbetriebe verschwinden, weil es keinen Nachfolger und keine Übernahme gibt.“ Für die Verantwortlichen der Handwerkskammer ein Grund alles dafür zu tun, dass die Ausbildung weiterhin in den Betrieben gesichert ist. „Wir werden alles tun, um eine weitere Beschulung im nahen Umfeld zu sichern.“

 

In seinem Grußwort würdigt Bürgermeister Axel Schmidt die Quote von 100 Prozent: „Neun Elektroniker- und zehn Kraftfahrzeugmechatroniker-Freisprechungen können wir heute durchführen. 19 von 19 Lehrlingen können wir heute gratulieren.“ Schmidt lobt dieses Ergebnis. Denn die jungen Leute hätten mit dem Bestehen ihrer Prüfungen bewiesen, „dass ihr kluge und fleißige Menschen seid. Ihr habt aber noch etwas viel Wichtigeres unter Beweis gestellt, nämlich, dass ihr etwas zu Ende bringen könnt. Etwas, was heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist“. 

 

Der Bürgermeister betont, dass es das Handwerk war, dass den Wohlstand in die Rolandstadt Perleberg und die Region gebracht habe „und den Laden am Laufen halte“.  Deshalb hofft Axel Schmidt, dass die Junggesellen Perleberg und der Prignitz nicht den Rücken kehren werden, „sondern eure Zukunft bei unseren Betrieben seht und die Prignitz weiter voranbringen werdet: Denn die Prignitz braucht euch!“.

 

Danach folgte die feierliche Zeremonie mit den drei Schlägen auf die Innungslade und dem Überreichen der Zeugnisse.

 

Geehrt wurden auch die drei Jahrgangsbesten. Alle drei haben den Beruf des Kfz-Mechatronikers erlernt. Einer von ihnen ist Jonathan Hein. Er konnte seine Ausbildung in der Perleberger Autohaus R. Koch GmbH mit dem Gesamtergebnis „gut“ vorzeitig beenden. Glückwünsche dafür gibt es auch von Bürgermeister Axel Schmidt. Im Gespräch mit Jonathan Hein erfährt Schmidt, dass der Junggeselle bereits wieder im elterlichen Betrieb, dem Zweiradhaus & Autoservice Hein, in Karstädt arbeitet, somit nicht der Prignitz den Rücken kehrt. Parallel dazu habe er schon die Ausbildung zum Servicetechniker begonnen. „Das ist eine Vorstufe zur Meisterschule“, so Jonathan Hein. Diese stehe ebenso auf dem Programm seiner gegenwärtigen Lebensplanung wie die spätere Übernahme des Familienbetriebes.

 

Neben Jonathan Hein gehörten noch Eric Distelkam und Ludwig Böwe zu den Jahrgangsbesten.

 

Am Ende der Ehrungen stieß Handwerksmeister Heiko Wegner mit den Junggesellen und allen Gästen auf den erfolgreichen Lehrabschluss an.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt bei Gesellenfreisprechung: „Die Prignitz braucht euch!“
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (links) mit dem besten Auszubildenden des Perleberger Ausbildungsbetriebes Autohaus R. Koch GMBH, Jonathan Hein.

Kreisstraße 7038: Abschnitt zwischen den Abzweigen Wüsten Buchholz und Klockow gesperrt

(26. 02. 2024)

Bis voraussichtlich 12. Juli ist die Kreisstraße 7038 zwischen den Abzweigen Wüsten Buchholz und Klockow gesperrt. Hier haben jetzt die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt begonnen. 

 

Die K 7038 zwischen Schönfeld und Blüthen wird nach und nach auf sechs Meter Breite ausgebaut. Denn die Kreisstraße hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Verbindung entwickelt. Deshalb arbeitet nun der Landkreis Prignitz an der Verbesserung der Fahrbahn. „Im Zuge der Arbeiten werden auch Entwässerungsmulden und Bankette angelegt“, heißt es aus der Kreisverwaltung.

 

Die Ausfahrt nach Wüsten Buchholz wird über den gesamten Bauzeitraum hinweg komplett gesperrt sein. Der Ort ist in dieser Zeit über den Abzweig von der Verbindungsstraße Quitzow – Groß Buchholz gut zu erreichen. Die Ausfahrt nach Klockow bleibt frei, wird nur zum Abschluss der Arbeiten zur Asphaltierung gesperrt.

Foto zur Meldung: Kreisstraße 7038: Abschnitt zwischen den Abzweigen Wüsten Buchholz und Klockow gesperrt
Foto: Foto: pixabay | Baustellenschild.

Zusammensetzung des Wahlausschusses für die Kommunalwahlen

(23. 02. 2024)

Die Wahlleiterin der Rolandstadt Perleberg Simone Vinco hat die Zusammensetzung des Wahlausschusses für die Kommunalwahlen am 9. Juni bekanntgegeben.

 

Dem Gremium gehören an: 

Vorsitzende:     Simone Vinco (Groß Pankow)

Stellvertreter:   Andreas Bauer (Perleberg)

Schriftführerin: Kathrin Schmidt (Perleberg/Perleberger Stadtwächter)

Beisitzerin:       Erika Schumann (Perleberg/SPD)

Beisitzer:         Philipp Falkenhagen (Perleberg/CDU)

Beisitzer:         Robert Kaczmierzak (Karstädt)

Beisitzerin:      Rosemarie Wustrack (Perleberg)

 

Foto zur Meldung: Zusammensetzung des Wahlausschusses für die Kommunalwahlen
Foto: Foto: pixabay | Wahlurne.

Perleberger Boxclub Redtel zum Leistungsstützpunkt berufen

(19. 02. 2024)

Seit dem 11. Februar ist der Boxclub Redtel e.V. Leistungsstützpunkt des Amateur-Box-Verbandes des Landes Brandenburg. Beim 28. Verbandstag in Jüterbog wurde der Perleberger Boxclub dazu berufen. Für Bürgermeister Axel Schmidt war dies Anlass, sich bei einem Besuch über die Arbeit des Vereines zu informieren.

 

Spätestens mit den Einträgen von Vanessa Strecker am 9. Mai und Brayan Bryks am 27. Juni des vergangenen Jahres ins Ehrenbuch der Stadt hat der Boxclub Redtel in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht. Denn die beiden jungen Sportler wurden Deutsche Meister im Boxen bei bei den Juniorinnen (U 17) bzw. bei den Kadetten (U 15), machten somit auf die Rolandstadt aufmerksam.

 

„In Perleberg wurde schon immer geboxt“, erzählt Holger Redtel, der im Verein für die Kontakte zu den Schulen der jungen Sportler verantwortlich zeichnet. „Gleich nach dem Krieg ging es los.“ Es habe viele Wettkämpfe gegeben, besonders bei denen zwischen Wittenberge und Perleberg sei „immer groß was los gewesen“. Interessiert hören Bürgermeister und der Vorsitzende des Kreissportbundes, Christian Kube, zu.  Dieser ist ebenfalls gekommen, um sich ein Bild vom Verein zu machen.

 

Nach der Wende wuchsen der Leistungsdruck, auch gab es kaum noch Möglichkeiten in der Rolandstadt dem Boxsport nachzugehen.

 

2020 gab es durch die Familien Niemeyer und Redtel einen Neustart. Aus anfänglich 21 Mitgliedern sind heute 67 Mitglieder mit 13 Nationalitäten geworden, kann Holger Redtel berichten. „Von Beginn an haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt. Und so heißt unsere Zielstellung: Wir wollen gewinnen und wir wollen Meistertitel.“

 

Doch die Verantwortlichen sehen nicht nur das Training und die Meisterschaften. Sie sehen den Menschen, der hinter dem Sportler steckt. Und so findet hier eine immer tiefer werdende Verknüpfung zwischen Elternhaus, Schule und dem Sport statt. 

 

Das Konzept geht auf: Im vergangenen Jahr holten die Aktiven des Clubs bei den Landesmeisterschaften zehn Titel, vier Silber- und vier Bronzemedaillen. Bei den Deutschen Meisterschaften standen am Ende die genannten beiden Meistertitel sowie drei Bronzemedaillen zu Buche. 

 

Diese Erfolge haben letztlich dazu beigetragen, dass der Perleberger Boxclub Redtel nun zum Landesleistungsstützpunkt berufen wurde. „Diese Berufung ist für uns Verpflichtung. Es zeigt uns aber auch, dass wir hier gut, ja sehr gute Leistungen bringen“, so Redtel. 

 

Er macht auch deutlich, dass der Verein gesundheitliche Aufgaben übernimmt. So würden bei den Jahresuntersuchungen auch orthopädische Untersuchungen durchgeführt, um rechtzeitig notwendige Maßnahmen durchzuführen. Auch wird bei den Perlebergern mit speziellen Trainingshandschuhen geboxt. „Das sind Anti-Shock-Handschuhe“, erklärt Holger Redtel den Gästen. „Damit wird der Schlag abgedämmt.“ 

 

„Bringt das keine Nachteile dann im Wettkampf?“, will Bürgermeister Axel Schmidt wissen. „Im Gegenteil, die können schon was ab“, so die Antwort. Und Redtel verweist auf die Erfolge des vorangegangenen Wochenendes. „Mit sieben Kämpfern waren wir in Berlin und holten sieben Siegen.“

 

Erfolge, die nicht zuletzt den Trainern zu verdanken sind. Und so bedankt er sich bei Frank Niemeyer, der auch Vereinsvorsitzender ist, Martin Birkhof, dem stellvertretenden Vorsitzenden, Julien Niemeyer, Jürgen Kiencke und Wiebke Eichler.

 

Fünf Tage die Woche wird trainiert. Der Boxsport gewinnt immer mehr Aktive dazu, auch Mädchen. Und so erfahren Axel Schmidt und Christian Kube, dass im Sommer des vergangenen Jahres die 103 Schüler der 7. Klassen der Friedrich-Gedike-Oberschule gesichtet wurden. 13, davon zwei Mädchen, wurden Mitglied beim Boxclub Redtel, so die Verantwortlichen nicht ohne Freude.

 

Axel Schmidt und Christian Kube zeigen sich beeindruckt. Der Bürgermeister kann feststellen, dass der erfolgreichste Brandenburger Boxsportclub des vergangenen Jahres in Perleberg zu Hause ist. Die erfolgreichen Sportler sorgen für einen neuen Bekanntheitsgrad der Rolandstadt.

 

Und so wird beim Boxclub Redtel auch in Zukunft über Leistung gesprochen. Leistung, die im Zusammenspiel von Verein, Elternhaus und Schule erreicht wird. „Wenn einer ein Ziel hat, dann verfolgt er es das ganze Leben. Wenn er Leistung bringen will, richtet er sein ganzes Leben danach aus“, sagt Holger Redtel abschließend. Dabei kündigt er noch an, dass es in Perleberg in diesem Jahr öffentliche Boxwettkämpfe geben werde. Dann könnten sich auch die Perleberger ein Bild von der Arbeit des erfolgreichen Boxvereins machen.

Foto zur Meldung: Perleberger Boxclub Redtel zum Leistungsstützpunkt berufen
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Freuen sich über die Berufung zum Leistungsstützpunkt Bürgermeister Axel Schmidt, Trainerin und Kampfrichterin Wiebke Eichler, KSB-Vorsitzender Christian Kube und der Vereinsvorsitzende Frank Niemeyer (v.l.n.r.).

Naturwacht beim Arbeitseinsatz im Mendeluch

(19. 02. 2024)

An zwei Tagen ist die Naturwacht zu einem Arbeitseinsatz in den Stadtwald der Rolandstadt Perleberg gekommen. Der Einsatz führte die Helfer ins Mendeluch. Ein Einsatz, den Stadtförster Raphael Wentzel sehr begrüßt.

 

Das Mendeluch ist gleichzeitig ein Naturschutzgebiet und ein FFH-Gebiet (FFH = Flora-Fauna-Habitat). In FFH-Gebieten werden Pflanzen und Tiere, aber auch ihre Lebensräume unter Schutz gestellt, welche nach europäischem Recht besonderen Schutz bedürfen. In diesen Gebieten ist jede Handlung verboten, welche eine Verschlechterung der Lebensräume im Schutzgebiet oder eine Gefährdung der geschützten Pflanzen und Tiere zur Folge hat. Für jedes FFH-Gebiet wurde ein spezieller Managementplan erstellt, welcher Maßnahmen enthält, die den Zustand der Gebiete sichern und idealerweise sogar verbessern sollen.

 

Und so erklärt der Stadtförster, was hier in den vergangenen Jahren passiert ist und warum dieser Einsatz so wichtig ist: „Die Trockenheit der vergangenen Jahre hat dafür gesorgt, dass wir hier fast kein Wasser mehr haben. Für die Moorflächen und Kleingewässer ist dies ein großes Problem, denn die lange anhaltende Trockenheit hatte eine stetige Wiederbewaldung zur Folge.“ So habe unter anderem die Kiefer diese Standorte wieder erreicht.

 

Im Mendeluch angekommen, wird sichtbar, was Wentzel meint. Aus dem Wasser, dass durch die starken Regenfälle der vergangenen Wochen und Monate wieder auf der Fläche steht, ragen zahlreiche Kiefern. Viele kleine aber auch einige, die schon größer sind, als die hier tätigen Naturwacht-Mitarbeiter. Auch die moorigen Randbereiche, welche eigentlich weitestgehend baumfrei sein sollten, wurden zu großen Teilen komplett von Kiefern überwachsen.

 

Und so wurde damit begonnen, die Bäume zu entfernen. Das sei für die Amphibien und Insekten ebenso wichtig wie für das Moor. „Denn darunter befinden sich die Torfschichten“, so Raphael Wentzel. „Das Entfernen der Bäume soll aber auch dazu beitragen, dass Wasser hier wieder länger zu halten, denn die Wiederbewaldung hat auch einen großen Wasserverlust zur Folge.“

 

Von dem 1735 Hektar großen Stadtwald befinden sich 79 Prozent im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Diese Flächen gehören gleichzeitig zu einem SPA-Gebiet (SPA = Special Protection Area). Dies sind Vogelschutzgebiete, welche nach der europäischen Vogelschutzrichtlinie ausgewiesen werden. Der Perleberger Stadtforst beheimatet außerdem einen Teil des FFH-Gebietes Untere Stepenitzniederung-Jeetzebach sowie die FFH-Gebiete Möhrickeluch und Mendeluch, in welchen der Arbeitseinsatz stattfindet.

 

Zum Arbeitseinsatz gekommen sind auch drei Jungranger. Somit wird die praktische Arbeit gleichzeitig mit Umweltbildung verbunden. Rangerin Luise Przibilla erzählt, dass sie eine Gruppe von zwölf Personen sind. Neben den Jungrangern, Naturwacht-Mitarbeitern und Eltern der Jungranger sind auch Bundesfreiwilligendienstler mit dabei.  Am zweiten Tag unterstützen zudem Schüler der Montessori-Schule Wittenberge. 

 

Die Jungranger ziehen die kleinen Kiefern aus dem Boden, während zwei Naturwacht-Mitarbeiter die größeren Bäume mit der Motorsäge fällen. Gemeinsam werden Bäume und Äste am Rand der Freiflächen von allen auf einen großen Haufen geschichtet. „Damit schaffen wir Totholzhaufen, die Amphibien und Reptilien einen neuen Unterschlupf bieten. 

 

Perlebergs Stadtförster Raphael Wentzel bedankt sich bei den fleißigen Helfern. Derartige Einsätze könnten aus seiner Sicht hier öfter stattfinden. Natürlich unterstütze er Naturschutz und die damit verbundenen Maßnahmen. Er ist aber auch der Ansicht, dass für die Umsetzung der Ziele im Naturschutz zu wenig Personal auf der Fläche zum Einsatz kommt. Umso wichtiger ist daher das Engagement von Freiwilligen, was bei diesem Einsatz im Mendeluch deutlich wird. Und so kann sich das Ergebnis des Einsatzes durchaus sehen lassen.

Foto zur Meldung: Naturwacht beim Arbeitseinsatz im Mendeluch
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Maria-Luise Przibilla mit zwei Jungrangern beim Einsatz im Mendeluch.

Wissen für Waldbesitzer: Frühjahrsschulungen beginnen am 1. März

(15. 02. 2024)

Die Waldbauernschule Brandenburg führt auch in diesem Frühjahr Seminare und Exkursionen für Waldbesitzer durch. Neben Neuerungen auf Bundes- und Landesebene, Förderrichtlinien etc. stehen dieses Mal unter anderem folgende Themen auf dem Programm: "Waldumbau mit einfachen Mitteln", "Spätblühende Traubenkirsche - ein neuer Umgang mit einer alten Bekannten" sowie "Waldschutz Douglasie - Schäden erkennen und vorbeugen. 

 

Ein wichtiger Bestandteil der Schulungen ist wie immer die gemeinsame Waldexkursion mit praktischem Bezug.

 

Die zweitätigen Veranstaltungen finden jeweils freitags von 16 bis 19.30 Uhr und sonnabends von 8.30 bis 15.30 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 45 Euro.

 

Eine Übersicht über alle Termine und Orte finden interessierte Waldbesitzer unter www.waldbauernschule-brandenburg.de.

[PDF-Datei: Flyer mit der Terminübersicht]

Foto zur Meldung: Wissen für Waldbesitzer: Frühjahrsschulungen beginnen am 1. März
Foto: Foto: pixabay | Wald.

Glückwunsch zur 25-jährigen Unternehmerschaft: „Raffinarium“-Inhaber begann einst als Weinhändler

(13. 02. 2024)

Wenn Ralf Meierholz auf seine 25-jährige Unternehmensgeschichte zurückblickt, dann kann er einiges erzählen. Als Bürgermeister Axel Schmidt ihm zu seinem Jubiläum gratuliert bekommt er einen Einblick in diese Geschichte.

 

Angefangen hat alles am 5. Januar 1999 mit der Gewerbeanmeldung für einen Weinhandel im Nebenerwerb. Wer Meierholz kennt, der weiß, dass er ein Weinliebhaber ist.

 

Parallel hat er anfangs noch im Baumarkt gearbeitet. Das Ladengeschäft in der Wittenberger Straße 5 in der Rolandstadt Perleberg eröffnete er am 8. Oktober 2010. Zunächst noch als Franchise-Unternehmen.  2012 stieg er aus, machte alleine weiter. Und drei Jahre nach der Ladeneröffnung, im Oktober 2013 heißt das Geschäft nun „Raffinarium“.

 

Das „Raffinarium“ ist bis heute mehr als nur ein Geheimtipp. Zum Sortiment gehören längst nicht nur Weine. Auch Essig, Öle, Nudel, Liköre, Spirituosen, Pasta, Saucen, Peste, Süßes und Salziges sind im Ladengeschäft zu finden. Inzwischen ist das Geschäft in der Poststraße 1, direkt am Großen Markt, zu finden. Am 3. Januar 2020 wurde es hier eröffnet. Anfangs sei er skeptisch gewesen, denn die Räumlichkeiten sind kleiner als die in der Wittenberger Straße. Doch heute sieht er es als die richtige Entscheidung an. 

 

Ralf Meierholz und sein „Raffinarium“ sind nicht nur durch sein Angebot im Laden bekannt, sondern auch durch seine Kochabende. „Für dieses Jahr sind wir schon seit Juli komplett ausgebucht“, erzählt Meierholz dem Bürgermeister. „Viele Stammkunden kommen inzwischen immer wieder.“ So dauere es nur wenige Tage, bis die Jahrestermine ausgebucht sind. 

 

Im Durchschnitt wird dreimal wöchentlich gekocht. Auch während des Besuchs des Bürgermeisters laufen die Vorbereitungen für eine Veranstaltung am Abend. Damit ist Katharina Ullrich beschäftigt. Sie ist im achten Jahr im Geschäft tätig. Ralf Meierholz lässt den Bürgermeister wissen, dass mit ihr auch die Nachfolge gesichert sei. Ab 1. Januar 2026 übernimmt sie das „Raffinarium".

 

Eine Nachricht über die sich Axel Schmidt freut. Denn somit bleibt das „Raffinarium“ als Kundenmagnet in der Innenstadt erhalten, finden Kunden hier besondere Produkte und gibt es auch in Zukunft in der Weihnachtszeit, den beliebten Glühwein.

Foto zur Meldung: Glückwunsch zur 25-jährigen Unternehmerschaft: „Raffinarium“-Inhaber begann einst als Weinhändler
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | 25 Jahre erfolgreicher Selbstständigkeit liegen hinter Ralf Meierholz. Glückwünsche zum Jubiläum gabs auch von Bürgermeister Axel Schmidt.

Prignitzer Möbelservice ist seit 25 Jahren für seine Kunden unterwegs

(13. 02. 2024)

Am 4. Januar 1999 begann die Geschichte des Unternehmens Prignitzer Möbelservice Hoffmann & Johns GbR. Angefangen habe damals alles noch im Wohnhaus, auf dem Dachboden von Dirk Johns, berichtet dieser Bürgermeister Axel Schmidt und TGZ-Geschäftsführer Thomas Götz, als diese zum Gratulieren ins Unternehmen gekommen sind. Der Firmensitz befindet sich heute in der Wittenberger Straße 36, im Gebäude der ehemaligen Güterabfertigung der Deutschen Reichsbahn.

 

Angefangen hat das Unternehmen damals mit der Auslieferung für Hamburger Möbelhäuser. „In Spitzenzeiten, das war in den Jahren 2006/07 hatten wir 18 Mitarbeiter. Mit uns beiden Geschäftsführern, waren 20 Leute auf sieben Lkw unterwegs“, so Dirk Johns.

 

Nach und nach hätten sie sich aus dem Geschäft mit den Hamburger Möbelhäusern zurückgezogen, fahren Umzüge und sind für Privatkunden unterwegs. Außerdem hätten sie sich auf Küchen- und Möbelmontagen spezialisiert.

 

Inzwischen sind sie nur noch zu fünft, drei Mitarbeiter und die beiden Geschäftsführer. Auch Dirk Johns und René Hoffmann spüren den Fachkräftemangel. „Für die Mitarbeiter, die uns verlassen, kommt kein Ersatz“, sagt Johns. Schon lange seien sie auf der Suche nach einem Mitarbeiter für den Aufbau von Küchen. Doch bisher habe sich keiner gefunden.

 

René Hoffmann erzählt dann noch die lange Geschichte des Kaufs der einstigen Güterabfertigung: „Wir haben lange mit der Bahn verhandelt. Und als wir dachten, es ist alles klar, mussten wir uns doch einem Bieterverfahren stellen.“ Und so habe der ganze Prozess zwei Jahre gedauert. Beim Umbau kämen dann die Auflagen des Denkmalschutzes, denn das Gebäude steht unter Schutz. Doch auch das hätten sie gemeistert.

 

Aktuell merken auch die beiden Geschäftsführer die Auswirkungen von Inflation und Preissteigerungen. Während in der Corona-Zeit verstärkt Möbel und Küchen gekauft wurden, werde jetzt hier deutlich gespart.

 

Bürgermeister und TGZ-Geschäftsführer lassen im Laufe des Gesprächs Dirk Johns und René Hoffmann wissen, dass sie ihnen bei Problemen, bei denen sie helfen können, als Ansprechpartner zur Verfügung stünden. 

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (rechts) und TGZ-Geschäftsführer Thomas Götz (links) gratulieren René Hoffmann (2.v.l.) und Dirk Johns zum Jubiläum.

PVU ist für die Rolandstadt Perleberg ein guter Partner für E-Mobilität

(12. 02. 2024)

Seit Oktober des vergangenen Jahres können E-Autos im Stadtgebiet der Rolandstadt Perleberg an fünf Standorten an jeweils zwei Normalladepunkten aufgeladen werden. Darüber berichten an der Ladesäule Sophienparkplatz Bürgermeister Axel Schmidt, PVU-Geschäftsführer Holger Lossin sowie der Prokurist des Unternehmens Falko Schindler.

 

„Mit den fünf Standorten bieten wir gegenwärtig in allen Stadtteilen die Möglichkeit, E-Autos aufzuladen“, so Bürgermeister Axel Schmidt. Mit der PVU Prignitzer Energie- & Wasserversorgungsunternehmen GmbH habe die Stadt einen guten Partner für die E-Mobilität an seiner Seite.

 

Viele Touristen kommen inzwischen auch mit einem E-Auto in die Rolandstadt. Für die Stadt sei dies die Notwendigkeit entsprechend zu reagieren. „Und so stehen jetzt an den relevanten Orten Ladesäulen“, sagt Axel Schmidt. Er verrät dabei, dass die sechste Säule in Vorbereitung ist. Diese soll in der Grabenstraße aufgestellt werden. „Hier kommt das alte Trafohäuschen weg, ein neues entsteht. In diesem Prozess wird die Ladesäule aufgestellt und es entstehen zwei zusätzliche Parkplätze.“

 

Die PVU ist das Infrastrukturunternehmen in der Rolandstadt, betreibt unter anderem das Stromnetz. Und so habe sich das Unternehmen auch der Frage der E-Mobilität gestellt. Nachdem die PVU und das Kreiskrankenhaus in der Dobberziner Straße erste gute Erfahrungen mit einer öffentlichen Ladesäule gemacht haben, wurden weitere Stromladeplätze geschaffen.

 

Allerdings sind die Säulen in der Stadt keine Schnelladesäulen, so Holger Lossin. Diese seien extrem teuer. „Eine Ladestation kostet je nach Ausstattung bis zu 130.000 Euro.“ 

 

Für die vorhandenen fünf Stationen mit insgesamt zehn Ladepunkten á 22 KW AC-laden hat die PVU insgesamt circa 30.000 Euro investiert. Ein Ladevorgang daure circa vier Stunden.

 

Die Standorte liegen bewusst nicht an den Bundesstraßen, so Holger Lossin. „An den Bundesstraßen und Autobahnen ist das Netz gut ausgebaut, um E-Autos aufzuladen. Uns war es wichtig, ein Angebot für die Fahrzeuge in den Miethäusern zu machen.“ Denn aus seiner Sicht gewinne die E-Mobilität zunehmend an Bedeutung.

 

Nach Aussage des Landkreises Prignitz sind hier insgesamt 78.063 Kraftfahrzeuge und Anhänger zugelassen (Stand August 2023). Davon fahren 1.485 Fahrzeuge mit E- bzw. E-Hybrid.-Antrieb. Reine E-Autos sind 459 Fahrzeuge.

 

Wer elektrisch fährt, benötigt eine Karte für die ganze Republik, nicht nur für Perleberg. Das Aufladen an einer der Perleberger Ladesäulen erfolgt via App oder Ladekarte eines beliebigen Anbieters, z. B. EnBW mobility*, EWE Go, Elli Drive, ADAC. Nutzer können sich auch vor Ort die App auf ihr Handy laden. Dazu scannen sie den QR-Code an der Säule und bezahlen per Debit- oder Kreditkarte. Die aktuellen Konditionen werden im Display der Säule oder auf der App angezeigt.

 

Wie das funktioniert, wird von Holger Lossin noch vor Ort demonstriert.

Foto zur Meldung: PVU ist für die Rolandstadt Perleberg ein guter Partner für E-Mobilität
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Ladevorgang beim E-Auto.

Robert Zeranski: „Wir kaufen keine Produkte – wir verkaufen Lösungen!“ - Unternehmen Prignitz-Compi Computer GmbH besteht seit 20 Jahren

(12. 02. 2024)

Am 6. Dezember des vergangenen Jahres konnten die Brüder Robert und Raik Zeranski auf 20 Jahre „erfolgreiches unternehmerisches Handeln“, so steht es in der IHK-Urkunde, zurückblicken. Die Glückwünsche zu diesem Geschäftsjubiläum überbringen Bürgermeister Axel Schmidt und der Leiter des RegionalCenters der Industrie- und Handelskammer René Georgius nachträglich, kommen dabei mit Robert Zeranski ins Gespräch.


Damals seien sie aus Wittenberge in die Rolandstadt Perleberg gekommen, haben ihr Geschäft auf dem Schuhmarkt 5 eröffnet. Über den Schaufenstern ist ganz groß EP: Zeranski zu lesen. Doch wer genauer hinschaut, der entdeckt dort auch den Namen Prignitz-Compi Computer GmbH.


Robert Zeranski klärt auf: „Von Beginn an sind es zwei Firmen. In der einen werden Endgeräte verkauft, die andere ist im IT-Bereich tätig.“ Hier stellen sich die Mitarbeiter auf die Bedarfe der Unternehmen ein. Deshalb hat Robert Zeranski von Beginn an den Leitspruch: „Wir verkaufen keine Produkte – wir verkaufen Lösungen!“ Mit diesem Spruch verbindet er auch seinen Anspruch gegenüber den Kunden.


Im Gespräch mit dem Unternehmer erfahren Axel Schmidt und René Georgius, dass es Veränderungen geben wird. Noch in diesem Jahr zieht die Firma aus dem Gebäude Schuhmarkt 5 aus. Der IT-Bereich wird nach Weisen gehen. Dort laufen gerade die Bauarbeiten. „Mit Einzelhandel und Service bleiben wir aber in Perleberg, bleiben wir auf dem Schuhmarkt“, erzählt Zeranski.


Das Haus Nummer 2 wird entsprechend umgebaut. „Die Eröffnung ist für den 21. Mai geplant“, so Robert Zeranski.


Viele Kunden hätten das Unternehmen in den vergangenen Jahren begleitet. Und sie haben ihnen die Treue gehalten. „Wir sind hier der Platzhirsch“, meint der Perleberger Unternehmer stolz. Denn das eine oder andere Unternehmen habe sich in den vergangenen Jahren hier versucht, doch ohne Erfolg. Die Brüder Zeranski gibt es nach 20 Jahren immer noch.


Bürgermeister Axel Schmidt zeigt sich zufrieden, dass das Unternehmen weiterhin in der Innenstadt präsent sein wird. Ebenfalls freut es ihn, dass Robert und Raik Zeranski regional denken. Denn bei den jetzt anstehenden Arbeiten, haben Firmen der Region die Aufträge bekommen. „Es ist wichtig, dass wir regional Hand in Hand arbeiten“, so der Bürgermeister.

 

Den Termin zur Neueröffnung am neuen Standort hat er sich schon notiert. Spätestens dann sind Axel Schmidt und René Gregorius wieder dabei. Doch wenn sich vorher Gesprächsbedarf ergebe, sollen sich die Brüder melden. „Wo wir helfen und unterstützen können, machen wir dies auch“, so Bürgermeister und der Leiter des IHK-RegionaCenters Prignitz abschließend.

Foto zur Meldung: Robert Zeranski: „Wir kaufen keine Produkte – wir verkaufen Lösungen!“ - Unternehmen Prignitz-Compi Computer GmbH besteht seit 20 Jahren
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (links) und der Leiter des IHK-RegionalCenters Prignitz René Georgius (rechts) gratulieren Robert Zeranski zum 20-jährigen Betriesjubiläum.

Auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit: Spurensuche zum bewegten Leben des Perleberger Tischlermeisters Fritz Martins im Kontext seiner Zeit

(12. 02. 2024)

Am 26. Februar um 19 Uhr referiert Ralf Czubatynski unter dem Titel „Spurensuche zum bewegten Leben des Perleberger Tischlermeisters Fritz Martins im Kontext seiner Zeit“ im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg. Fritz Martins (1890-1956) engagierte sich in der Nachfolge Wilhelm Ratigs als ehrenamtlicher Museumspfleger. Sein besonderer Verdienst ist die Bewahrung des Perleberger Museumsbestandes in den Kriegsjahren und in den Wirren der Nachkriegszeit um 1945. 

 

Fritz Martins wird 1890 in Perleberg geboren. Er erlebt vier politische Systeme und wird dabei zwangsläufig in den Bann großer Ereignisse gezogen. Er kämpft als „Untertan Wilhelms“ im Ersten Weltkrieg und erlebt als sich etablierender Handwerksmeister die Diskontinuitäten Weimars und die Zerstörung der bunten Vielfalt jener Jahre. Sich passiv mit dem NS-System arrangierend, findet seine tief ausgeprägte Heimatliebe zur Prignitz Wiederklang in der ehrenamtlichen Leitung des Perleberger Museums. Bis zu seinem Tode 1956 bekommt er schließlich auch die Repressionen der DDR-Diktatur zu spüren. Das Buch vermittelt, gestützt auf reichhaltigen Quellenauszügen von und über Fritz Martins, wie sehr ein Leben mit den wichtigen Ereignissen des letzten Jahrhunderts verknüpft ist. Die vielen, teils auch längeren Zitate aus der Fachwissenschaft bieten darüber hinaus aktuelle historische Kontroversen und Bewertungen und regen zum Diskurs an. Der Vortrag vermittelt die Transformationsprozesse, die Fritz Martins zwischen den einzelnen Gesellschaftsformationen erlebte, fragt nach gelingendem Leben und geht auf Hintergründe des Arbeitsprozesses an der Herstellung der Biografie ein.     

 

Ralf Czubatynski, geboren am 1. Mai 1970, Studium für Lehramt an Gymnasien in Magdeburg und Halle für die Fächer Geschichte, Deutsch und Evangelische Religion, seit 2001 Lehrer und Fachschaftsleiter am Landesgymnasium für Musik Sachsen-Anhalt in Wernigerode, verheiratet, eine Tochter. 

 

Der Eintritt kostet für den Abend 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Bitte melden Sie sich für eine bessere Planung vorher unter der Telefonnummer (03876) 781 422 oder per E-Mail unter an.

Foto zur Meldung: Auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit:  Spurensuche zum bewegten Leben des Perleberger Tischlermeisters Fritz Martins im Kontext seiner Zeit
Foto: Foto: Archiv Familie Czubatynski, Perleberg | Fritz Martins als Meister in seiner Werkstatt St. Nikolaikirchplatz.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Antje Wegner zu ihrem Betriebsjubiläum

(09. 02. 2024)

So richtig scheint die Gratulation zum 25-jährigen Firmenjubiläum nicht zu passen, gründete doch Antje Wegners Urgroßvater Otto Wegner bereits am 1. September 1912 das erste Schuhhaus. Sie betreibt das Geschäft, das heute unter der Bezeichnung Orthopädie-Schuhtechnik Antje Wegner, firmiert in der vierten Generation.  Das Jubiläum zu dem Bürgermeister Axel Schmidt, Leerstandsmanager Jens Knauer sowie Beate Dahms, zuständige Mitarbeiterin für Gewerbeangelegenheiten der Rolandstadt Perleberg am Donnerstag gratulieren geht auf die Gründung der GbR (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) am 1. Januar 1999 zurück. Diese hatten Dieter Wegner und Tochter Antje damals gegründet. Seit 17 Jahren ist sie nun alleinige Inhaberin des Unternehmens.

 

Urgroßvater Otto Wegner war Schuhmachermeister, begann1912 mit der normalen Schuhmacherei. „Die Orthopädie kam erst durch den Ersten Weltkrieg hinzu“, erzählt Antje Wegner den Gästen. Bis heute sind die hier geschaffenen Schuhe alles Einzelanfertigungen.

 

Bis zur Wende in den Jahren 1989/90 bildete dann die Orthopädie-Schuhtechnik den Schwerpunkt der Tätigkeit bei den Wegners. Danach wurde das Angebot erweitert. Die Perleberger wissen es: Hier können sie auch ihre Schuhe, Taschen, Gürtel und andere Lederdinge zur Reparatur bringen. Für Perleberg sei sie damit die einzige Unternehmerin mit diesem Angebot, stellt der Bürgermeister fest.

 

Antje Wegner erzählt den Gästen, dass das heutige Ladengeschäft aus zwei Häusern bestehe. Der Ursprung ist auf der rechten Seite. „In diesem Teil war das erste Geschäft“, erklärt sie. Das Nachbargebäude habe sie dann im Jahr 2000 von der Stadt erworben, das darauf befindliche Gebäude im März 2001 abgerissen und im Oktober 2001 mit dem Bau des Neubaus begonnen. „Architekt war damals Matthias Wieck“, so Antje Wegner.

 

Bevor sie sich auf dieses Abenteuer mit den baulichen Veränderungen eingelassen habe, stand auch bei ihr die Meisterausbildung an. Von September 1999 bis Mai 2000 besuchte sie die Meisterschule in Hannover.

 

Heute ist sie die Chefin. Grit Fischer arbeitet mit ihr gemeinsam im Unternehmen. Inzwischen hat Antje Wegner das Angebot erneut erweitert. Sie ist Podologin, bietet medizinische Fußpflege an. 

 

Antje Wegner gestattet den Gästen noch einen Blick hinter die Kulissen, in die Werkstatträume. Beeindruckend die zahlreichen Leisten, die hier zu finden sind. Es mögen einige hundert sein. Die genaue Zahl vermag sie nicht zu benennen. Zumal im Keller noch weitere Leisten gelagert sind.

 

Ein besonderer Gratulant ist ebenfalls am Donnerstag gekommen. Der Perleberger Roland-Darsteller Martin Tetschke. Das hat einen besonderen Grund, denn hier wird das Kostüm repariert. „Hergestellt wurde es damals in den Werkstätten des Friedrichstadtpalastes“, berichtet Martin Tetschke. Doch Ingrid Wegner, die Mutter der heutigen Inhaberin, hat dann das Kostüm so verändert, dass es angenehm zu tragen war. Bei den ersten Auftritten mit seiner Rüstung hatte Tetschke einige Probleme, wie er erzählt. Dadurch sei eine besondere Verbundenheit zwischen Roland-Darsteller und der Familie Wegner entstanden.

 

Antje Wegner geht abschließend noch einmal auf die Geschichte ein. Sie berichtet, dass ihr Vater mehrere Anläufe benötigte, ehe er 1973 endlich die Gewerbegenehmigung erhalten hatte. Vorher hatte er nur befristete. „Die Verantwortlichen in der DDR hätten es lieber gesehen, wenn das private Unternehmen als PGH (Produktionsgenossenschaft des Handwerks) als staatlicher Betrieb weitergeführt worden wäre. Doch das wurde er nicht, und so ist er nunmehr seit rund 112 Jahren ein privates Unternehmen.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Antje Wegner zu ihrem Betriebsjubiläum
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Glückwünsche der Rolandstadt Perleberg zum Jubiläum erhält Antje Wegner von Bürgermeister Axel Schmidt und dem Perleberger Roland (Martin Tetschke).

Das Stadt- und Regionalmuseum der Rolandstadt Perleberg im Jahr 2024: Eine Geschichte der Prignitz in 100 Objekten

(08. 02. 2024)

Mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Blauer Rock und Lanzenspitze. Perleberg als Garnisonsstadt von 1772 bis 1945“ am 8. Januar gab es den ersten Höhepunkt für das Stadt- und Regionalmuseum der Rolandstadt Perleberg des Jahres 2024. Bereits in den ersten Wochen stößt der Blick in die Militärgeschichte der Stadt auf reges Interesse.

 

Ähnlich wie im Fußball heißt es auch bei den Museumsmitarbeitern: „Nach der Ausstellungseröffnung ist vor der Ausstellungseröffnung.“ Denn hinter den Kulissen wird bereits die zweite Sonderausstellung vorbereitet, so Museumsleiterin Anja Pöpplau. Diese steht unter dem Titel „Eine Geschichte der Prignitz in 100 Objekten“.

 

„Angelehnt haben wir uns dabei an das Buch von Neil MacGregor ,Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten‘“, erzählt Pöpplau. Und so werde es auch zu dieser Ausstellung ein Begleitbuch geben, das parallel erstellt werde. 

 

Die Ausstellungsstücke kommen dabei nicht nur aus den eigenen Sammlungen, sondern auch aus denen der Prignitzer Museen, aus Archiven und privaten Sammlungen. „Wir bereiten gerade den Aufruf vor“, so die Museumsleiterin. Sie ist schon jetzt sehr gespannt darauf, welche Geschichten der Prignitz erzählt werden. Die Zeitspanne dafür ist groß, reicht sie doch von der Ur- und Frühgeschichte über das Mittelalter bis in die Gegenwart.

 

Die Ausstellungseröffnung ist für den 16. September vorgesehen. „Das wird dann wieder eine große Veranstaltung“, verrät Anja Pöpplau.

 

Das Stadt- und Regionalmuseum ist inzwischen auch für die Organisation und Durchführung der Gedenktage verantwortlich. „In Kooperation mit dem Gottfried-Arnold-Gymnasium und der Kreismusikschule Prignitz werden diese gestaltet.“ Die Museumsleiterin erinnert dabei an die Gedenkveranstaltung zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Schülerinnen des Gymnasiums hatten mit Essays, die aus Eindrücken beim Besuch des Konzentrationslager Auschwitz entstanden sind, dieses Gedenken zu einem besonderen Höhepunkt werden lassen.

 

Es folgen noch die Veranstaltungen zum Tag der Befreiung (8. Mai), zur Reichspogromnacht (9. November) sowie zum Volkstrauertag (17. November).

 

Zum jährlichen Veranstaltungsprogramm des Stadt- und Regionalmuseums gehört die Vortragsreihe. „Diese setzten wir natürlich auch in diesem Jahr fort“, so Anja Pöpplau. „Einmal im Monat wird es einen Vortrag geben, gegebenenfalls auch mal zwei.“ So beispielsweise im Februar, wenn es zum Valentinstag einen spannenden Vortrag mit Doris Baumert gibt. Sie wird dann über den Blutigen Doppelmord am Valentinstag 1921 auf dem Schloss Kleppelsdorf berichten.

 

Den zweiten Vortrag am 26. Februar hält Ralf Czubatynski. Er spricht über das bewegte Leben eines Perleberger Tischlermeisters im Kontext seiner Zeit. Dabei handelt es sich um Fritz Martins, der nicht nur Tischlermeister, sondern auch ehrenamtlicher Museumspfleger in Perleberg war. Am 18. März geht es in der Vortragsreihe um die jüngsten Funde beim Seddiner Königsgrab.

 

Fündig werden wollen auch die jungen Teilnehmer des archäologischen Sommercamps, zu dem gerade die Vorbereitungen laufen.

 

Auf den Pfingstsonntag (19. Mai) fällt in diesem Jahr der Internationale Museumstag. „Wir wollen uns an diesem Tag wieder dem Ehrenamt widmen und den Besuchern einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Museumsarbeit ermöglichen“, sagt die Museumsleiterin. „Dazu haben wir unsere Türen geöffnet und unsere Ehrenamtler berichten aus ihren laufenden Projekten.“

 

Auf ein Wochenende fallen auch in diesem Jahr das Rolandfest und der Tag des offenen Denkmals. Das Museum bietet am Rolandfestsonnabend (7. September) neben seinen Ausstellungen wieder verschiedene Mitmachaktionen und Programmpunkte auf dem Museumshof an. Auch am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals wird sich das Museum mit einer Aktion beteiligen.

 

Erstmalig gibt es in diesem Jahr eine Kulturnacht in der Rolandstadt. Diese findet am 26. Oktober statt. „Wir laden dann zu einer TalaFü ein“, sagt Anja Pöpplau schmunzelnd. „Wir laden Groß und Klein zu einer Taschenlampenführung in Museum ein“, löst sie das Geheimnis auf. Sie freue sich schon sehr darauf. Denn wer war schon einmal nachts im Museum?

 

Abschließend verweist Anja Pöpplau noch auf die zahlreichen museumspädagogischen Angebote. Sie ermöglichen geschichtliche Zeitreisen, führen zurück in die Steinzeit, erzählen aber auch Geschichten der Gegenwart, verspricht sie. 

 

Ebenso gibt es Angebote für die Ferienzeit. „Große Nachfrage haben wir für unsere Ferienworkshops aus den Kitas und Horten“. Doch einen Termin gibt es immer für Familien. Der nächste Termin ist der 26. März in den Osterferien, wenn es mit Hase Hubert ins Museum geht. 

 

In den Sommerferien heißt es dann „Kinderspiele in der Kaiserzeit“, in den Herbstferien wird der Frage „Woher kommt der Apfel?“ nachgegangen und in den Weihnachtsferien gibt’s dann wieder Märchen mit Frau Holle.

 

Museumsleiterin Anja Pöpplau und ihr Team laden die Perleberger und ihre Gäste ein, das Stadt- und Regionalmuseum zu besuchen. „Sie müssen nicht bis zum nächsten Höhepunkt warten“, ermuntert sie. „Begeben sie sich auf die Spuren der Perleberger Stadtgeschichte. Es lohnt sich immer.“

 

Das Stadt- und Regionalmuseum der Rolandstadt Perleberg befindet sich im Zentrum der Stadt, im Mönchort 7 – 11. Geöffnet ist es dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr sowie sonntags von 11 bis 16 Uhr. Es besteht auch die Möglichkeit individuelle Termine zu vereinbaren

Foto zur Meldung: Das Stadt- und Regionalmuseum der Rolandstadt Perleberg im Jahr 2024: Eine Geschichte der Prignitz in 100 Objekten
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Museumsleiterin Anja Pöpplau in der Ausstellung des Stadt- und Regionalmuseums.

Prignitzer Eltern setzen bei der Namensvergabe auf Vielfalt

(06. 02. 2024)

Im vergangenen Jahr hat das Standesamt der Rolandstadt Perleberg 336 Geburten beurkundet. 181 der Neugeborenen waren Jungen und 155 Mädchen, so Rommy Elster, Sachgebietsleiterin Standesamt.

 

Gibt es bei den großen Statistiken immer Trends zur Häufigkeit bestimmter Vornamen, so kann das für das Standesamt der Rolandstadt nicht festgestellt werden. „Im Gegenteil. Die Vielfalt ist enorm, die meisten Vornamen wurden nur einmal vergeben“, sagt Rommy Elster. 

 

Ausnahmen sind bei den Jungen die Namen Ben (6x), Liam (5x) sowie Elias, Fiete, Henry, Karl, Moritz, Oskar, Noah und Michel (je 3x). Bei den Mädchen gab es jeweils dreimal die Namen Charlotte, Emilia, Lina, Luna, Malia und Sophie. Unter anderem jeweils zweimal bekamen Mädchen die Namen Amelie, Anastasia, Emma, Frida, Ida, Johanna, Lia und Mathilda.

 

Ein Trend zu mehr neutralen Namen, wie zum Beispiel Taylor, „kann ich für unseren Standesamtsbereich nicht bestätigen“, so Elster.

Foto zur Meldung: Prignitzer Eltern setzen bei der Namensvergabe auf Vielfalt
Foto: Foto: Pixabay | 336 Geburten beurkundete das Standesamt der Rolandstadt Perleberg im jahr 2023.

Verkehrsinformation: Vollsperrung der Kreisstraße 7038 zwischen den Abzweigen Wüsten-Buchholz und Klockow

(05. 02. 2024)

Ab dem 19. Februar kommt es auf der Kreisstraße 7038 auf Grund von Straßenbauarbeiten zu einer Vollsperrung. Betroffen ist davon der Abschnitt zwischen den Abzweigen Wüsten-Buchholz und Klockow. 

 

Eine Umleitung ist ausgewiesen. Die Erreichbarkeit anliegender Grundstücke ist gewährleistet. Die Straßenbauarbeiten dauern bis zum 12. Juli an.

 

Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer (03876) 713 467 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.

Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03874) 570 210 an die Firma MUT Kommunalbau GmbH Ludwigslust.

Foto zur Meldung: Verkehrsinformation: Vollsperrung der Kreisstraße 7038 zwischen den Abzweigen Wüsten-Buchholz und Klockow
Foto: Abbildung zeigt Verkehrszeichenplan | Vollsperrungen der K 7038 zwischen den Abzwegen Wüsten-Buchholz und Klockow.

Mit Baumfällarbeiten haben die Bauarbeiten für den 3. Bauabschnitt der Wittenberger Straße begonnen

(02. 02. 2024)

Die Bäume an der Wittenberger Straße zwischen Feldstraße und Lenzener Straße sind gefällt. Sie gehören zu den Bäumen, die im Zuge der Bauarbeiten für den 3, Bauabschnitt der Wittenberger Straße gefällt werden mussten. Das Bundesnaturschutzgesetz erlaube Baumfällungen nur bis zum 28. Februar, so Antje Hartwig, Sachbearbeiterin Natur- und Landschaftspflege der Rolandstadt Perleberg.  „Um im September die nötige Baufreiheit zu haben, mussten diese Fällungen jetzt erfolgen.“ 

 

Diese ist für die vorgesehenen Straßen- und Tiefbaumaßnahmen, die Verlegung des Regenkanals sowie anderer Leitungsverlegungen durch PVU und WTAZV. Aber auch bei der Sanierung und Verbreiterung der Gehwege mit der damit verbundenen Erneuerung der Seitenbereiche sei die Baufreiheit erforderlich.

 

Zum Abschluss des Vorhabens werden wieder 30 Bäume gepflanzt.

 

Aber auch an anderen Stellen im Bereich des Polloweges und des Goetheparkes haben Arbeiten zur Baustelleneinrichtung begonnen. Deutliche Zeichen sind die Sperrungen des Polloweges für die vorbereitenden Maßnahmen sowie Einzäunungen zur Schonung des Gartendenkmals Goethepark.

 

Demnächst erfolgen dann die Arbeiten für die Schaffung einer Baustellenzufahrt von der August-Bebel-Straße in den Goethepark.

 

In diesem Zusammenhang weist die Rolandstadt Perleberg darauf hin, dass die ergänzenden Beschilderungen zur Verkehrssicherung im Umfeld der Baustelle unbedingt zu beachten ist.

Foto zur Meldung: Mit Baumfällarbeiten haben die Bauarbeiten für den 3. Bauabschnitt der Wittenberger Straße begonnen
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Mitarbeiter des Unternehmens Forstbetrieb und Landschaftsbau André Kugler aus Wentdorf bei den Baumfällarbeiten am Polloweg.

Hurra, hurra, unsere Kita wird 30 Jahr…

(01. 02. 2024)

Eine Festwoche findet gegenwärtig in der städtischen Kita Knirpsenland der Rolandstadt Perleberg statt. Unter dem Motto „Hurra, hurra, unsere Kita wird 30 Jahr…“ gibt es an jedem Tag einen besonderen Höhepunkt für die Jungen und Mädchen.

 

„Am Montag haben wir gemeinsam die Räume geschmückt“, erzählt Kita-Leiterin Claudia Ziggel dem Bürgermeister. Axel Schmidt ist am Dienstag der Einladung zum Geburtstagsfrühstück gefolgt. An seiner Seite Hauptamtsleiterin Katrin Schmidt, Sachgebietsleiterin Soziales Birgit Moschinski und Personalratsvorsitzende Ulrike Ziebell. Sie überbringen die Glückwünsche der Rolandstadt.

 

Mit einem kleinen Programm eröffnen Claudia Ziggel und ihre Stellvertreterin Steffi Zädow das Geburtstagsfrühstück. Die Kita-Leiterin zieht in einem Wagen das schlafende Baby Steffi in die Halle, in der das Frühstück stattfindet. Das Baby ist ängstlich, denn es sind so viele Gäste da, die es nicht kennt. Kita-Leiterin und die Kinder klären auf: „Die Kita hat doch Geburtstag und da kommen natürlich auch Gäste.“ Mit dem Lied „Wer hat denn heut‘ Geburtstag“ weisen alle noch einmal auf den 30. Geburtstag hin.

 

Die Kinder sind da schlauer als Baby Steffi, denn sie wissen, dass unter den Gästen der Bürgermeister ist. Und einige wissen auch seinen Namen. „Axel Schmidt heißt er“, so ein Vorschulkind.

 

Claudia Ziggel begibt sich mit allen Teilnehmern des Geburtstagsfrühstücks auf eine kleine Zeitreise, berichtet von der Entstehungsgeschichte der heutigen Kita Knirpsenland: „Früher stand hier ein anderes Haus“, erzählt sie. „Bauarbeiter haben hier gewohnt. Dann wurde es eine Schule und danach ein Kindergarten.“ 

 

Staunend erfahren die Kinder, dass der damalige Kindergarten abgerissen wurde. „Gebaut wurde dann hier unsere tolle Kita.“

 

Den Gästen verrät sie später noch etwas mehr. Das vorherige Gebäude war eine Baracke. Nach der Bauarbeiterunterkunft und der Hilfsschule zog 1983 der Kindergarten hier ein. Doch die Baracke war marode, ein neuer Bau musste her. Und so fiel die Entscheidung für einen Neubau. „In zwei Bauabschnitten entstand die jetzige Kita Knirpsenland“, so Claudia Ziggel. „Die Kinder mussten nie ganz raus, haben den Bauprozess miterlebt.“ 

 

Am 20. September 1993 war mit dem ersten Spatenstich Baubeginn. Im Sommer 1994 wurde dann das neue Gebäude eingeweiht. „Dennoch feiern wir schon in dieser Woche unser 30-jähriges Bestehen.“ Denn an der Kita werde traditionell der Geburtstag immer in der letzten Januarwoche gefeiert, begründet die Leiterin.

 

Claudia Ziggel ist die dritte Leiterin, vor ihr haben Carmen Knüttel und Elisabeth Figas die Einrichtung geleitet. 

 

Gegenwärtig werden in der Kita Knirpsenland 99 Kinder – 27 im Krippenbereich und 72 im Kindergartenbereich – von 18 Erzieherinnen betreut.

 

Noch einmal wird gesungen: das Knirpsenland-Lied. Für die Gäste gibt es Textzettel, dass sie mitsingen können.

 

Dann wird endlich das Frühstücks-Büfett eröffnet, dass die Köchinnen Sabine Brandt, Annett Strietzbaum und Carmen Hönow zubereitet haben. Was beim Frühstück nicht aufgegessen wurde, gibt’s dann am Nachmittag zur Vesper.

 

Einen Tag später, am Mittwoch, findet der Laternenumzug statt. Rund 200 Kinder, Eltern und Großeltern finden sich an der Rolandhalle ein. „Gekommen sind nicht nur unsere Kita-Kinder“, freut sich Claudia Ziggel, über das große Interesse. Geschwisterkinder sind ebenso dabei wie ehemalige Knirpsenland-Kinder.

 

Von der Rolandhalle geht’s über die Dergenthiner Straße zur Kita. An der Spitze läuft der Stadtverordnete Fred Fischer. Der stellvertretende Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung ist im Kostüm gekommen.

 

„Als Stadtverordnete sind wir für die Zukunft unserer Stadt verantwortlich“, sagt er bei der Ankunft. Er wünscht der Kita immer ein volles Haus und viele Kinder. Daher gab’s symbolisch einen Plüschstorch als Geschenk. Und für die Kinder kleine Tüten mit Gummibärchen. 

 

Für ihn als zuständigen Ausschussvorsitzenden und als Stadtverordneten beginnt die Verantwortung bei den Kleinsten, unseren Kindern. „Geht es unseren Kindern gut, dann haben die Familien auch die Kraft, Sorgen und Probleme zu bewältigen“, so Fischer.

 

Auf dem Kitagelände gibt es Bratwurst, Pommes, Waffeln, heißen Apfelsaft oder Tee. Die Kinder schaukeln oder klettern. Dass dies möglich ist, dafür sorgen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Quitzow. Sie haben auf dem Spielplatz der Kita einen Lichtmast aufgestellt, sodass der Hof beleuchtet ist.

 

„Es ist so toll, dass uns die Feuerwehr unterstützt“, freut sich Claudia Ziggel. Neben den Quitzower Blauröcken sind auch die Spiegelhagener mit ihrem großen Löschfahrzeug dabei. Sie haben den Lampionumzug begleitet, haben für Musik gesorgt.

 

Mit einem Kinderfeuerwerk geht der Mittwoch zu Ende.

 

Sport steht dann am Mittwoch auf dem Festwochenprogramm und am Freitag kann jedes Kind sein Lieblingsspielzeug mit in die Kita bringen, denn dann ist Spielzeugtag. Mit ihm geht die Festwoche zu Ende.

Foto zur Meldung: Hurra, hurra, unsere Kita wird 30 Jahr…
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Gute Laune herrscht beim Geburtstagsfrühstück in der Kita Knirpsenland. Das zeigen die Jungen und Mädchen der Einrichtung sowie Kita-Leiterin Claudia Ziggel (links) und ihre Stellvertreterin Steffi Zädow.

Lichterfest und Lampionumzug zum 50. Geburtstag der Kita Piccolino

(01. 02. 2024)

Am 28. Januar 1974 kamen die ersten Kinder in die Kiko 2, die Kinderkombination 2 im Stadtteil Perleberg Ost. Die heutige Kita Piccolino kann auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken.

 

Da der Kita-Geburtstag in den Winter, und somit in die kalte Jahreszeit fällt, haben sich Kita-Leiterin Cornelia Schreiber und Hort-Leiterin Sandra Muhs für eine kleine Feier entschieden. „Groß gefeiert wird dann am 12, Juni bei unserem Sommerfest“, so Schreiber.

 

Am Mittwochabend gibt’s zum 50-jährigen Bestehen der Kita ein Lichterfest mit abschließendem Lampionumzug. Begleitet wird der Umzug durch den Stadtteil – von der Kita geht es durch die Dobberziner Straße, Heinrich-Heine-Straße, Berliner Weg, Thomas-Müntzer-Straße wieder zurück zur Kita – von der Perleberger Feuerwehr. Die Kameraden sorgen mit ihrem Fahrzeug nicht nur für Musik. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind mit Fackeln dabei.

 

Bevor es los geht, haben sich Eltern und Kinder auf dem Innenhof der Kita versammelt. Es gibt Bratwurst, Apfelpunsch und Glühwein. Die Eltern kommen miteinander ins Gespräch, während die Jungen und Mädchen übers Gelände toben. Dabei haben einige kleine Taschenlampen dabei. Immer wieder ist die Frage zu hören: „Wann geht der Lampionumzug los?“

 

Der Innenhof selbst wird von Lichtergläsern beleuchtet. „Diese haben wir in der vergangenen Woche gebastelt“, erzählt Hortleiterin Sandra Muhs. „Der Bastelabend war sehr gut besucht. Eltern von Hortkindern und Kita-Kindern waren dabei“, freut sie sich über das Miteinander.

 

Cornelia Schreiber blickt noch einmal in die Gründungszeit zurück. Kinderkrippe und Kindergarten waren damals strikt getrennt. In einem Teil des Hauses die Krippe, deren Leiterin Marry Schulz war und im anderen Teil der Kindergarten mit der Leiterin Helga Turban. „Die Küche war das verbindende Element. Diese wurde von beiden Einrichtungen der Kinderkombination genutzt.

 

Die heutige Leiterin arbeitet hier seit 1988, hat somit die Veränderungen in der Nachwendezeit miterlebt. Damals wurden Krippe und Kindergarten zur Kindertagesstätte. 1993 kam der Hort hinzu.

 

Heute betreuen 15 Erzieherinnen und Erzieher 85 Kinder von null Jahren bis zum Schuleintrittsalter in der Kita Piccolino. Den Hort Piccolino besuchen 164 Jungen und Mädchen, die von zehn Erzieherinnen und Erziehern betreut werden.

Foto zur Meldung: Lichterfest und Lampionumzug zum 50. Geburtstag der Kita Piccolino
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Beim Lampionumzug waren die Perleberger Jugendfeuerwehr mit Fackeln dabei.

Perleberger Unternehmen Hans Garkisch Elektroanlagenbau GmbH übergibt Rüttelplatte für Bikepark

(30. 01. 2024)

Große Freude herrscht am Dienstagmittag auf dem Gelände des Bikeparks der Rolandstadt Perleberg. Denn die Unterhaltung der Anlage geht jetzt einfacher und effizienter vonstatten. Steht den Bikern nunmehr eine moderne Rüttelplatte zur Verfügung.

 

Diese überreichen die beiden Geschäftsführer der Hans Garkisch Elektroanlagenbau GmbH Michael Grünberg und Thilo Garkisch der Abteilung Radsport des SSV Einheit Perleberg.

 

„Das wird uns die Arbeit enorm erleichtern“, sagt Nino Bader, der sich um das Training und alle Dinge um den Bikepark kümmert. „Wenn das Wetter so bleibt, dann können wir in den nächsten Tagen schon loslegen.“

 

Bürgermeister Axel Schmidt geht ebenfalls davon aus, dass schon in wenigen Tagen die Maschine zu ihrem ersten Einsatz kommen werde. Er freut sich, dass er Bikepark so gut angenommen wird. 

 

Er lobt das Engagement der Abteilung Radsport des SSV Einheit Perleberg. „Es ist schön, dass wir hier aktive Leute haben, die nicht nur den Bikepark nutzen, sondern sich hier kümmern“, so der Bürgermeister.

 

Die Stadt leiste auch immer wieder ihren Beitrag. So habe sie inzwischen zwei Leihfahrräder angeschafft, die die Vereinsmitglieder nutzen können. Am Dienstag wurde von der Stadt ein weiterer Wunsch der Radsportler erfüllt. Antje Hartwig, Sachbearbeiterin Natur- und Landschaftspflege, übergibt einen Erste-Hilfe-Koffer.

 

Der besondere Dank geht beim Treffen auf dem Gelände des Bikeparks an die beiden Geschäftsführer der Hans Garkisch Elektroanlagenbau GmbH, Michael Grünberg und Thilo Garkisch. „Es ist gut, dass wir in unserer Stadt und in unserer Region Unternehmen haben, die uns immer wieder unterstützen“, sagt der Bürgermeister in Richtung der beiden Unternehmensvertreter.

 

Antje Hartwig, die im Bauamt das Projekt von Beginn an begleitet hat und Bauamtsleiter Hagen Boddin hatten bei Michael Grünberg und Thilo Garkisch angefragt, ob sie sich ein Sponsoring vorstellen könnten.

 

Sie konnten. Am Dienstag kommen beide zum Bikepark, die neue Rüttelplatte im Kofferraum. „Sie ist sofort einsatzbereit“, teilen sie den Anwesenden mit. „Benzin und alle anderen notwendigen Stoffe sind eingefüllt.“

 

Im Namen des Vereins bedanken sich Vereinsvorsitzender Frank Plokarz und Gunnar Zoll. Der Stadtverordnete war auch Ideengeber für den Bikepark. Wie notwendig dieses Gerät sei, hätten sie von Robert Rieger von der Firma Ride Time GmbH erfahren, der den Park auch gebaut hat. 

 

Das Verdichten mit Schippen sei wesentlich aufwendiger und zehre immer wieder an den Kräften der Radsportler, ist zu erfahren. Nino Bader ist sich sicher, dass die Unterhaltung jetzt schneller gehen würde und auch nicht mehr so häufig erfolgen müsse.

 

Mit dem Bikepark hat die Rolandstadt Perleberg ein Alleinstellungsmerkmal. „Wir sind die einzige derartige Anlage in der Region“, sagt Axel Schmidt. Kein Wunder, dass die Anlage inzwischen nicht nur Biker aus der Prignitz anzieht. „Wir haben Nutzer aus Magdeburg, Berlin, Hannover und Stendal“, weiß Bader zu berichten.

 

Er nutzt die große Runde am Dienstagmittag auch dazu, um sich bei seinen Unterstützern zu bedanken. „Ohne die Hilfe der Kinder und Jugendlichen sowie einiger Eltern, würde ich das nicht schaffen.“ Nino Bader hebt dabei besonders den 15-jährigen Fridolin hervor, den alle nur Frido nennen. „Wenn ich ihn brauche ist er da. Außerdem betreibt er unseren Instergram-Auftritt“, lobt er dessen Engagement.

 

Circa zehn bis 15 Kinder und Jugendlichen sind inzwischen Mitglied der Abteilung Radsport des SSV Einheit Perleberg geworden, kommen hier regelmäßig zum Training. Die Anlage wird aber auch darüber hinaus von Nichtmitgliedern genutzt. 

 

„Wer mitmachen möchte, der kann gern bei uns reinschnuppern“, sagt Nino Bader. Wenn’s jetzt wieder losgeht, dann treffen wir uns freitags um 15 Uhr. Ab März/April werde dann wieder am Donnerstag um 17 Uhr trainiert. Perspektivisch seien zwei Trainingstage angedacht, verrät Bader.

 

Er berichtet den Anwesenden, dass der Bikepark in der Öffentlichkeit angekommen ist und angenommen wird. „So hat eine Schule in einem Projekt eine Holzrampe gebaut und uns geschenkt. Die kommt jetzt regelmäßig zum Einsatz.“

 

Antje Hartwig hat noch eine Überraschung für die Skater der Rolandstadt: „Die Ersatzteile für die Skaterbahn in Perleberg Ost sind bestellt.“ Die Betonteile sollen im Frühjahr geliefert und aufgebaut werden. Dann wird auch diese Freizeitsportanlage für die Nutzer attraktiver.

Foto zur Meldung: Perleberger Unternehmen Hans Garkisch Elektroanlagenbau GmbH übergibt Rüttelplatte für Bikepark
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bei der Übergabe der Rüttelplatte: Thilo Garkisch, Michael Grünberg, Frank Ponkraz, Nino Bader, Bürgermeister Axel Schmidt und Gunnar Zoll (v.l.n.r.).

Rolandstadt Perleberg gedenkt Opfer des Nationalsozialismus

(29. 01. 2024)

Mit einer beeindruckenden Veranstaltung gedachte die Rolandstadt Perleberg am Sonnabend, 27. Januar, der Opfer des Nationalsozialismus. 

 

In seinen einleitenden Worten hebt Bürgermeister Axel Schmidt die Bedeutung dieses Gedenktages hervor. Auch 79 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee, sei es nötig zu gedenken und zu mahnen. „Die große Gefahr geht vom Vergessen aus“, zitiert das Stadtoberhaupt den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

 

„Den forschenden Schülern des Gymnasiums, ist es zu verdanken, dass die Tatsache, dass es für kurze Zeit auch in Perleberg ein KZ gab, wieder in den Blickpunkt gerückt wurde“, so Axel Schmidt. 

Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasiums Perleberg sind es auch, die gemeinsam mit Instrumentalistinnen der Kreismusikschule Prignitz das Programm der Gedenkveranstaltung, das unter der Überschrift „Alles, alles wird verbrannt“ steht, gestalten. 

 

Im Beisein des Ersten Beigeordneten des Landkreises Prignitz, Dr. Daniel Krause-Pongratz, lesen Hanna Schulz und Kim Zoll Essays, die im Geschichtsleistungskurs der 12. Klasse entstanden sind. Entstanden nach einem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz im Oktober des vergangenen Jahres.

 

Stille herrscht im Saal, als sie die Texte vorlesen. „Warum tat man das? Warum befürwortet man das? Warum geschah so etwas? Do besonders beklemmend waren die Fragen über meine Gefühle. Wie soll ich mich fühlen? Darf ich heute noch lachen? Wie trete ich auf und zeige gleichzeitig, wie sehr ich den Opfern mein Mitgefühl erweise? Der Zwiespalt in mir wurde von Minute zu Minute größer…“, so Hanna Schulz in einem der ersten Texte. 

 

Die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung bekommen immer mehr das Gefühl, als wären sie jetzt in diesem Augenblick bei einem Besuch in diesem Konzentrationslager, in dem für mehr als eine Million Menschen das Leben in der Gaskammer endete. Sie erhalten in dem Essay „Beschreibung“ aber auch einen kleinen Eindruck, über das, wie ein Sowjetsoldat das Lager am Tag der Befreiung erlebte.

 

Schülerin Valerie Pey sorgt mit dem „Chanson de Hébraique“ von Maurice Ravel für einen weiteren Höhepunkt. Mit ihrer Interpretation sorgt sie für ein Nachdenken und eine Mahnung vor dem wieder erstarkenden Antisemitismus in Deutschland. 

 

Bevor Sandy Thürmann und Magdalena Telschow mit ihren Querflöten den musikalischen Abschluss der Gedenkveranstaltung gestalten, ist das Gedicht „Der Kamin“ von Ruth Klüger zu hören. Aus ihm stammt die Zeile „Alles, alles ist verbrannt“. Das Gedicht hat die spätere Literaturwissenschaftlerin als 13-Jährige im Konzentrationslager Auschwitz geschrieben.

 

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird in Deutschland seit 1996 begangen. Seit 2006 wird er weltweit als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust begangen. In der Rolandstadt Perleberg wird der Opfer in einer Gedenkstunde im Gottfried-Arnold-Gymnasium gedacht.

Foto zur Meldung: Rolandstadt Perleberg gedenkt Opfer des Nationalsozialismus
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Valerie Pey singt das „Chanson de Hébraique“ von Maurice Ravel.

Internationale Grüne Woche: Bürgermeister Axel Schmidt besucht Perleberger Aussteller Manfred Glaser

(29. 01. 2024)

Am vergangenen Freitag gehörte Bürgermeister Axel Schmidt zur Gruppe der Perleberger Vertreter, die auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin für den BRANDENBURG-TAG 2025, die Rolandstadt Perleberg sowie die Region warben. 

 

Das Stadtoberhaupt nutzte dabei die Gelegenheit seines Aufenthaltes bei der größten Landwirtschaftsmesse, um dem einzigen Perleberger Aussteller einen Besuch abzustatten: dem Rinderzuchtbetrieb Glaser. 

 

Seit 22 Jahren nimmt das Perleberger Zwei-Mann-Unternehmen – neben Manfred Glaser gehört noch sein Sohn Marco dazu - an der Grünen Woche teil. Und so lässt sich der Bürgermeister vom erfolgreichsten Rinderzüchter einiges erzählen. Axel Schmidt erfährt von ihm, dass einige der besten deutschen Zuchtbullen aus Perleberg stammen. „Die Rolandstadt Perleberg ist durch ihre Rinderzucht deutschlandweit bekannt geworden“, sagt Glaser. Immer wieder kämen Züchter aus dem ganzen Land nach Perleberg, um sich seine erfolgreichen Rinder anzuschauen. Rund 250 Tiere stehen auf seinen Weiden rund um Baek.

 

In der Tierhalle 25 zeigte Glaser in diesem Jahr drei Tiere: eine Galloway-Kuh und ihr Kalb sowie eine zweijährige Färse.

 

Mit Bedauern nimmt der Perleberger Bürgermeister zur Kenntnis, dass dies der letzte Messeauftritt des erfolgreichen Rinderzuchtbetriebes auf der Grünen Woche war. „Der Aufwand sei zu hoch“, sagt er. Aber privat komme er auch im kommenden Jahr wieder. Vielleicht ist Manfred Glaser dann dabei, wenn es um den Endspurt geht, für den BRANDENBURG-TAG 2025 zu werben.

Foto zur Meldung: Internationale Grüne Woche:  Bürgermeister Axel Schmidt besucht Perleberger Aussteller Manfred Glaser
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (rechts) besucht in der Halle 25 Rinderzüchter Manfred Glaser.

Dorfgemeinschaftshaus in Sükow offiziell übergeben

(24. 01. 2024)

Es war ein langjähriger Prozess. Doch jetzt ist es vollbracht. Der Ortsteil Sükow der Rolandstadt Perleberg hat ein Dorfgemeinschaftshaus. Petra Schulz, Vorsitzende des Vereins Sükower Landleben kann am Dienstagnachmittag aus den Händen von Bürgermeister Axel Schmidt und Michael Brentrup, Abteilungsleiter der Brandenburgischen Staatskanzlei, den symbolischen Schlüssel für das sanierte Gebäude entgegennehmen.

 

 „Es ist die offizielle Übergabe des ersten fertiggestellten Dorfgemeinschaftshauses der Stadt“, so Bürgermeister Axel Schmidt. Inoffiziell sei das Haus von den Sükowern bereits im Dezember übernommen worden. Architektin Annette Schulze-Mack vom IBS Ingenieurbüro Schulze aus Bad Wilsnack hatte beim Baubeginn im Dezember 2022 versprochen, dass ein Jahr später hier der Weihnachtsbaum aufgestellt werden könne. Und so war die Adventsfeier im vergangenen Jahr die erste Veranstaltung im neuen Dorfgemeinschaftshaus. 

 

Zahlreiche Gäste sind gekommen, um dem festlichen Akt der Übergabe beizuwohnen. Darunter die am Bau beteiligten Unternehmen, Fördermittelgeber, Vertreter der Kirche, Ortsvorsteher der Perleberger Ortsteile sowie einige Sükower.

 

Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei allen Beteiligten, aber auch bei den Stadtverordneten, die mit ihren Beschlüssen 2019 und 2022 den Weg für die Realisierung ebneten.

 

Innerhalb eines Jahres ist die Sanierung des Gebäudes in zwei Bauabschnitten erfolgt. Dafür erhielt die Stadt eine 75-prozentige Förderung aus dem LEADER-Programm für den 1. Bauabschnitt und eine 90-prozentige für den 2. Bauabschnitt aus dem Programm „Zusammenhalt in kleinen Gemeinden und Ortsteilen“. „Für uns ist das eine sehr beachtliche Förderung. 90 Prozent bekommen wir nur selten“, freut sich der Bürgermeister.

 

Insgesamt wurden circa 848.000 Euro investiert, davon circa 707.000 Euro im 1. Bauabschnitt und circa 141.000 Euro im zweiten Bauabschnitt. Axel Schmidt kann an diesem Nachmittag verkünden, dass es entsprechend der Kostenverfolgung lediglich Mehrkosten im 1. Bauabschnitt von 0,5 Prozent gab. Beim 2. Bauabschnitt blieben die Ausgaben sogar ein Prozent unter den geplanten Kosten. „Das war ein erfolgreiches Projekt. Es hat sich gelohnt.“ Mit diesen Worten endet das Stadtoberhaupt seine Ausführungen. Den Nutzern wünscht er in den neuen vier Wänden „Glück und Freude. Möge es das bringen, was das Förderprogramm aussagt: Glück und den Zusammenhalt“.

 

„Zehn Millionen Euro stehen uns für solche Projekte zur Verfügung“, so Michael Bentrup. „Das beschert uns viele schöne Termine, so wie diesen.“

 

Der Abteilungsleiter der Staatskanzlei zeigt sich begeistert von dem Engagement, den die Sükower und ihr Verein an den Tag legen. „Ihr Antrag hat uns überzeugt. Er war mit so viel Herzblut geschrieben, hat das Dorfleben und die Vereinsarbeit voller Leidenschaft dargestellt“, so Brentrup. Seiner Mitarbeiterin seien beim Lesen die Tränen gekommen, lässt er die Sükower wissen. Aus seiner Sicht werde genau das in Sükow umgesetzt, was mit dem Förderprogramm bewirkt werden soll: die Stärkung des ländlichen Raumes. Und um Sükow sei ihm dabei nicht bange. „Bei so viel Leidenschaft wird es hier gut weitergehen.“

 

Annette Schulze-Mack, die nicht nur für die Planung, sondern auch für die Ausführung verantwortlich zeichnete, bedankt sich nicht nur bei den Firmen, sondern auch bei den Sükowern. „Ihr habt euch dieses Haus verdient!“, ruft sie ihnen zu. „So ein Objekt steht und fällt auch mit den Akteuren vor Ort.“ Und immer wenn hier Not am Mann gewesen sei, „waren Ortsvorsteher Diethardt Schulz und die Dorfbewohner da, boten ihre Unterstützung an“. 

 

Auch das Zusammenspiel mit den tollen Handwerkern behalte sie gern in Erinnerung. Jedes der 15 Unternehmen, darunter acht aus der Prignitz, „haben dieses Haus mit Liebe und Freude gestaltet“.

 

Die Vorsitzende des Sükower Landleben e.V., Petra Schulz, berichtet über die Vielzahl der Veranstaltungen, die es in den vergangenen Jahren gab. „Doch immer nur draußen konnten diese stattfinden.“

 

Sie dankt allen Beteiligten. Ebenso ihr Mann und Ortsvorsteher Diethardt Schulz. „Das Haus hat eine Seele geschenkt bekommen. Ich habe das Licht am Ende des Tunnels nicht aus den Augen verloren“, freut er sich jetzt über das Ergebnis.

 

Das Gebäude, in dem sich nun das Sükower Dorfgemeinschaftshaus befindet, wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Fachwerkstil als Küsterhaus gebaut. 1826 wurde die Schulstube angebaut und 1865 entstand im Obergeschoss die Lehrerwohnung.

 

Bis 1963 wurden hier die Sükower Jungen und Mädchen beschult. Von 1964 bis zum 30. Juni 1992 war es der Kindergarten des Dorfes. 

 

Entstanden ist eine multifunktionale Begegnungsstätte. Im Erdgeschoss entstand der Veranstaltungsraum mit Tresen und Küche, der mit einer Trennwand in zwei kleine Räume abgeteilt werden kann. Außerdem sind hier die Toiletten zu finden. 

 

Im Dachgeschoss gibt es jetzt das Vereinszimmer sowie einen Raum zur Nutzung für die Dorfgemeinschaft für Sport und Spiel.

 

Mit der Erneuerung ist jetzt auch ein barrierefreier Zugang möglich.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (links) und Michael Brentrup übergeben den symbolischen Schlüssel an Petra Schulz.

Perlebergs Schulsozialarbeiter sind an den Grundschulen der Rolandstadt wichtige Ansprechpartner

(23. 01. 2024)

Die Schulleiter der beiden Perleberger Grundschulen waren bereits vor drei Jahren in die Stadtverordnetenversammlung gekommen, hatten die Notwendigkeit von Schulsozialarbeitern gefordert. Die Hilferufe kamen an, die damalige Bürgermeisterin und die Stadtverordneten erkannten die Notwendigkeit und stellten entsprechende Mittel in den Haushalt 2022 ein. Und so sind Sandra Piltz und Florian Diete seit dem Schuljahresbeginn 2022/23 an der Rolandschule bzw. an der Geschwister-Scholl-Grundschule tätig.

 

Beide sind am 16. Februar in den Ausschuss für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Tourismus gekommen, um über ihre Arbeit zu berichten. Florian Diete übernimmt dabei den Hauptpart. 

 

„Wir sind an den Schulen gut angekommen und werden auch angenommen.“ So beginnt der Schulsozialarbeiter der Geschwister-Scholl-Grundschule seine Ausführungen. Was sie hier leisten würden sei in erster Linie „Beziehungsarbeit“. „Das bedeutet, ansprechbar für die Kinder zu sein“, sagt Diete. „Ansprechbar in jeder Situation.“

 

Sandra Piltz und Florian Diete versuchen auf verschiedenen Ebenen des Schulalltages, Kontakt zu den Jungen und Mädchen aufzunehmen. So leiten beide Schulsozialarbeiter Arbeitsgemeinschaften an ihrer jeweiligen Schule. Florian Diete leitet an der Schollschule die Medien Arbeitsgemeinschaften in drei verschiedenen Altersstufen und Sandra Piltz an der Rolandschule die AG Kreative Entspannung.

 

Sandra Piltz ist es wichtig, dass die Kinder in ihrer AG einfach „vom Alltag abschalten können“. Und so bastelt sie mit den Schülern oder macht Entspannungsübungen mit ihnen. „So begeben wir uns beispielsweise auf Traumreisen oder machen autogenes Training.“

 

Kollege Florian Diete hat in seiner Arbeitsgemeinschaft zum Beispiel Roboter programmiert und zusammengebaut. Aus Alltagsgegenständen entstand so ein Controller für einen Laptop.

 

Für seine AG-Arbeit konnte der Schulsozialarbeiter der Geschwister-Scholl-Grundschule Fördermittel akquirieren. 1700 Euro von der Stiftung Bildung, die unter anderem für den Controller genutzt wurde, und 500 Euro von „meet and code“. „Dieses Geld haben wir für die Anschaffung der Roboter eingesetzt.“

 

In einem weiteren Projekt hat er mit den Schülern VR-Brillen gebaut. Die Linsen für dieses Projekt stellte der Optiker SEHwerk Stürzebecher (ehemals Willam-Optik) zur Verfügung.

 

„Es ist wichtig für uns, im Schullalltag präsent und erreichbar zu sein. Das sind wir in den Klassen ebenso wie in den Pausen und in den genannten Arbeitsgemeinschaften“, so Diete. 

 

Die beiden Schulsozialarbeiter erkennen in ihrer täglichen Arbeit, wie wichtig es ist, bei den Schülern soziale Kompetenzen zu fördern. Deshalb sind für Sandra Piltz und Florian Diete die Gespräche mit den Schülern, die Elterngespräche und die Teilnahme an Elternversammlungen sehr wichtig. 

 

Krisenintervention ist ein weiteres Aufgabenfeld, dass in der Sitzung des Ausschusses benannt wird. Hier gibt es individuelle Methoden und Herangehensweisen, so die beiden Schulsozialarbeiter. An der Rolandschule fängt es bei der einfachen Streitschlichtung an, bei denen den Jungen und Mädchen Techniken zur Konfliktlösung an die Hand gegeben wird. „Dabei geht es darum, kleinere Konflikte selbst zu lösen bzw. diesen künftig aus dem Weg zu gehen.

 

„Im zweiten Halbjahr wird es an der Rolandschule mit dem sozialen Kompetenztraining ein entsprechendes Angebot von der Diakonie geben“, so Sandra Piltz. „In diesem Fall sind es ausschließlich Jungen, die hierbei den Umgang mit ihren Gefühlen lernen und wie sie auf Streitigkeiten adäquat reagieren sollten.“

 

An der Geschwister-Scholl-Grundschule gibt es im Rahmen der Krisenintervention verschiedene Ansätze. Einer davon ist der Abschluss eines Verhaltensvertrags mit den Kindern. „Dort wird festgehalten, wie sie sich verhalten sollten“, erklärt Diete.

 

Ein Austausch zwischen Lehrern und Schulsozialarbeitern ist an beiden Grundschulen gegeben. Inzwischen schlägt sich diese Arbeit in Konzeptionen nieder, die an den Schulen entstehen. An der Rolandschule wird momentan in Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium ein Regel- und Maßnahmenkatalog zum einheitlichen Handeln erstellt. 

 

An der Geschwister-Scholl-Grundschule werde gerade die Kinderschutzkonzeption weiter erarbeitet, so Diete. Darin gehe es beispielsweise um den Umgang mit Kindeswohlgefährdung und sexualisierter Gewalt, die Leitprinzipien der Schule sowie um einen Verhaltenscodex.

 

Sandra Piltz und Florian Diete geben Schülern wie Eltern auch Hinweise zu außerschulischen Angeboten. Beispielsweise auf die Angebote für Eltern und Kinder der Diakonie, des SOS-Kinderdorfs, der Jugendhilfe Nordwestbrandenburg sowie die Möglichkeit zur Hausaufgabenerledigung im Jugend- und Freizeitzentrum „EFFI“.

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Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Die Schulsozialarbeiter der Rolandstadt Perleberg Florian Diete und Sandra Piltz.

Tourenplan des Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes März 2024 bis März 2025

(19. 01. 2024)

Der Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverband hat seinen Tourenplan für die Entleerung von Ammelgruben und Kleinkläranlagen im Gebiet der Rolandstadt Perleberg für den Zeitraum vom März 2024 bis zum März 2025 veröffentlicht.

Termine für die Entleerung, sind mindestens 14 Tage vorab anzumelden. Dies ist montags von 7 bis 16 Uhr, mittwochs von 7 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 7 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer (03876) 799 833 möglich.

[PDF-Dokument | Tourenplan 2024/2025]

Foto zur Meldung: Tourenplan des Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes März 2024 bis März 2025
Foto: Logo: Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverband.

Perlebergs Lotte Lehmann Akademie gewinnt an internationaler Anerkennung

(19. 01. 2024)

Angelo Raciti, der künstlerische Leiter der Lotte Lehmann Akademie, ist einmal mehr nach Perleberg gekommen. Im Kulturausschuss der Rolandstadt berichtet er über die Erfolgsgeschichte der Sommerakademie in ihrem Jubiläumsjahr 2023. Junge Talente aus zwölf Ländern sind im vergangenen August an die Stepenitz gekommen. Neben der gesanglichen Ausbildung, die sie hier erhalten, präsentierten sie sich in Wittstock, Glövzin, Havelberg, Groß Gottschow und Perleberg in Konzerten. 

 

Dabei gab es einen besonderen Höhepunkt. Erstmalig wurde die Abschlussgala auf dem Großen Markt aufgeführt. Gemeinsam mit den Brandenburger Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Svetoslav Borisov gestalteten die Teilnehmer der Lotte Lehmann Akademie die große Abschlussgala. Regisseur Søren Schuhmacher hat die einzelnen Arien, Duette und Ensembles in Szene gesetzt. 

 

Das Zusammenspiel habe hervorragend funktioniert, so Raciti im Kulturausschuss. Er bedankt sich an diesem Abend nicht nur für die tolle Organisation bei seiner Mitarbeiterin Eva-Maria Brück-Neufeld. Der künstlerische Leiter bedankt sich auch bei den Mitarbeitern der Stadtverwaltung der Rolandstadt, die ihren Beitrag zum großen Jubiläumserfolg leisteten. Die Konzertbesucher der Abschlussgala waren sich dabei einig: „Dieser Traum verdient eine Wiederholung!“ 

 

Und so wird hinter den Kulissen schon daran gearbeitet, einen weiteren musikalischen Höhepunkt der Lotte Lehmann Akademie in der Rolandstadt zu schaffen. Angelo Raciti verrät den Ausschussmitgliedern, dass zum BRANDENBURG-TAG 2025 das Spätwerk Kurt Weills „Street Szene“ aufgeführt werden soll. „Mitwirken sollen daran dann nicht nur Teilnehmer der Lotte Lehmann Akademie und der Lotte-Lehmann-Woche, sondern auch musikalisch interessierte Prignitzer. Schulen, Vereine und Künstler der gesamten Region sollen hier eingebunden werden, berichtet der künstlerische Leiter.

 

Die Lotte Lehmann Akademie hat einen Namen, der inzwischen über Perleberg hinausgeht, so Angelo Raciti. Teilnehmer der Sommerakademie sind an großen Bühnen des In- und Auslandes engagiert. Absolventen, die hier an den Meisterkursen teilnahmen, sind gefragt bei Konzerten. Bei den Elblandfestspielen in Wittenberge gestalten sie seit einigen Jahren das Programm mit. Im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte 2023 waren Milena Knauss, Kento Uchiyama (Lotte Lehmann Akademie 2020), Weronika Lesniewska (2019) und Oleksandr Vozniuk (2022) die Solisten bei Beethovens 9. Sinfonie mit dem Landespolizeiorchester Brandenburg.

 

Raciti erinnert bei seinem Bericht auch an den Auftritt aus Anlass des rumänischen Nationalfeiertages 2021 in Alba Iulia. Ein Jahr später gab es dafür die Europa-Urkunde des Ministeriums für Finanzen und Europa des Landes Brandenburg.

 

In diesem Jahr wird es wieder Gastspiele geben, die den Ruf der Sommerakademie und der Rolandstadt Perleberg in die Welt tragen. Geplant sind Konzerte in der Estnischen Botschaft Berlin und beim Deutschen Frühling in Tallinn und in Tartu, der Kulturhauptstadt 2024.

 

Ansonsten laufen bereits die Vorbereitungen der diesjährigen Lotte Lehmann Akademie, die vom 19. Juli bis zum 18. August stattfindet. Ab 3. August werden sich die Teilnehmer dann wieder in sechs Sommerkonzerten präsentieren. Der Vorverkauf soll zu Lotte Lehmanns 136. Geburtstag am 27. Februar beginnen. Karten gibt es dann über den Online-Ticketshop der Sommerakademie und über alle Reservix-Vorverkaufsstellen. In der Stadtinformation der Rolandstadt Perleberg wird es sie dann ebenfalls geben.

 

Zum Abschluss wendet sich Angelo Raciti noch einmal an die Ausschussmitglieder direkt: „Ich bedanke mich bei ihnen für das Vertrauen und die tolle Unterstützung.“

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Foto: Foto: Anja Möller - prignitzliebe | Szene aus der Abschlussgala auf dem Großen Markt.

Sanierte Wehrbrücke an der Neuen Mühle offiziell übergeben

(17. 01. 2024)

Für den Verkehr konnte die Wehrbrücke an der Neuen Mühle bereits im Dezember wieder freigegeben werden. In einem feierlichen Rahmen wurde die Brücke am Mittwoch nun offiziell übergeben. 

 

Dieser Termin sei absichtlich in den Januar verschoben worden, so Bürgermeister Axel Schmidt. „Bei dieser feierlichen Übergabe wollen wir uns noch einmal bei den beteiligten Firmen bedanken, die in den vergangenen drei Monaten die Brücke saniert haben.“  Es sei auch ein Termin, an dem einmal mehr zu sehen sei, was in der Stadt vor sich gehe.

 

Nach der Errichtung der Brücke im Jahr 1900 ist das inzwischen die dritte Sanierung nach 1983 und 1993. 

 

Nach der kurzen Rede des Bürgermeisters erfolgt der symbolische Akt der Brückenfreigabe. Im Beisein von Bauamtsleiter Hagen Boddin, der Stadtverordneten, Bürgern und Vertretern der Baufirmen durchneiden Axel Schmidt sowie Jürgen Oltersdorf vom Planungsbüro, Sebastian Rose (Bauzimmerei Rose, Perleberg), Ralf Niehe (Rittergerüst GmbH, Perleberg) und Guido Britz, der für die Rolandstadt Perleberg das Projekt begleitet hat, das Band zur Brückenfreigabe.

 

In den vergangenen drei Monaten erfolgte eine grundhafte Sanierung der Brücke. Die 14 Profilträger wurden ausgebaut und zur Bearbeitung nach Malliß (Landkreis Ludwigslust-Parchim) gebracht. Hier erhielten sie eine statische Ertüchtigung mittels zusätzlicher Stahllaschen zur Aufnahme der Anpralllasten aus dem Geländer. Alle Träger erhielten vor dem Wiedereinbau einen kompletten Korrosionsschutz. Das Winkeleisengeländer wurde durch ein Aluminium-Geländer mit integriertem Sicherungsseil nach den neusten Anforderungen erneuert. 

 

Außerdem wurden der Bohlenbelag und die Schrammborde erneuert. Und so führen nun 74 Laufbohlen über die 13,20 Meter lange und 4,45 Meter breite Brücke.

 

Die besonders bei Wanderern, Reitern und Radfahrern beliebte Wehrbrücke kann nun wieder genutzt werden. Doch für den Fahrzeugverkehr gibt es eine Lastenbeschränkung von 12 Tonnen.

Foto zur Meldung: Sanierte Wehrbrücke an der Neuen Mühle offiziell übergeben
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Jürgen Oltersdorf, Guido Britz, Sebastian Rose, Bürgermeister Axel Schmidt und Ralf Niehe (v.l.n.r.) durchschneiden das symbolische Band zur Freigabe.

Lucie Menzel unterzeichnet Ausbildungsvertrag mit der Rolandstadt Perleberg

(17. 01. 2024)

Noch leistet Lucie Menzel aus Nebelin ihren Bundesfreiwilligendienst in der Kita Karstädt. Doch ab 1. August beginnt sie ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten – Fachrichtung Kommunalverwaltung bei der Rolandstadt Perleberg. 

 

Am Dienstag ist die 19-Jährige zur Unterzeichnung ihres Ausbildungsvertrages ins Rathaus gekommen. Im Großen Sitzungssaal wird sie von Bürgermeister Axel Schmidt und Ausbildungsleiterin Cornelia Winterfeld empfangen. 

 

Lucie Menzel war im Bewerbungsverfahren die Beste. Das bestätigen ihr Bürgermeister und Ausbildungsleiterin beim Treffen im Rathaus. Die Tests habe sie mit Bravour gemeistert. Auch im Vorstellungsgespräch habe sie überzeugt. Und so kann die 19-Jährige gemeinsam mit Axel Schmidt ihren Ausbildungsvertrag unterzeichnen.

 

Ihr Abitur hat die Nebelinerin bereits im vergangenen Jahr am Wittenberger Marie-Curie-Gymnasium abgelegt. „Den Berufswunsch in die Verwaltung zu gehen habe ich seit der 9. Klasse“, erzählt sie. Ausschlaggebend dafür war ein Praktikum in der Karstädter Verwaltung. „Die Arbeit hier hat mir Spaß gemacht und ich habe festgestellt, dass mir das Verwaltungstechnische liegt.“

 

Lucie Menzel freut sich sehr, dass sie den Ausbildungsplatz in der Stadtverwaltung Perleberg bekommen hat. Wenn sie im Sommer 2027 ausgelernt hat, würde die 19-Jährige gern im Bauamt der Rolandstadt arbeiten. Für ihre Ausbildung wünschen ihr Axel Schmidt und Cornelia Winterfeld alles Gute und viel Erfolg.

 

Seit 1997 bildet die Stadtverwaltung der Rolandstadt aus. Lucie Menzel ist die 31. Auszubildende. Mit ihr erhalten bzw. erhielten 26 Jugendliche eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Außerdem hat die Rolandstadt in dieser Zeit fünf Forstwirte ausgebildet. 

 

Für den Ausbildungsplatz gingen 16 Bewerbungen fristgerecht ein. Zum Eignungstest am 14. Dezember wurden zehn Bewerberinnen eingeladen, danach vier Bewerberinnen zum Vorstellungsgespräch am 18. Dezember. Hier überzeugte Lucie Menzel alle Beteiligten und kann nun am 1. August ihre Ausbildung beginnen.

 

Der praktische Teil der Ausbildung erhält die 19-Jährige innerhalb der Stadtverwaltung der Rolandstadt Perleberg. Die theoretische Ausbildung erfolgt am OSZ Ostprignitz-Ruppin in Neuruppin. Die notwendige Verzahnung zwischen der theoretischen und der praktischen Ausbildung wird im Rahmen der dienstbegleitenden Unterweisung vorgenommen. Die dienstbegleitende Unterweisung erfolgt durch die Brandenburgische Kommunalakademie Potsdam in Neuruppin.

Foto zur Meldung: Lucie Menzel unterzeichnet Ausbildungsvertrag mit der Rolandstadt Perleberg
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt und Lucie Menzel bei der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages.

Verkehrsinformation: Vollsperrung des Polloweges

(17. 01. 2024)

Voraussichtlich ab Montag, 22. Januar, beginnt der erste Sperrabschnitt für die Baumaßnahme des 3. Bauabschnittes der Wittenberger Straße. Der genaue Beginn der Vollsperrung ist witterungsabhängig.

 

Hierfür wird der Polloweg für den Verkehr vollgesperrt. Fußgänger und Radfahrer müssen über die August-Bebel-Straße ausweichen. Die Vollsperrung soll voraussichtlich bis Ende Juni dauern.

 

Weitere Einschränkungen gibt es im Bereich des Goethe-Parks. Hier ist die Parkanlage nur teilweise fußläufig erreichbar.

 

Bei Fragen zur Verkehrsführung wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03876) 781 344 oder der E-Mail-Adresse  an das Sachgebiet Bürgerbüro und Ordnungsangelegenheiten

 

Bei Fragen zur Baumaßnahme  wenden Sie sich an das Sachgebiet Hoch- und Tiefbau unter der Telefonnummer (03876) 781 640, E-Mail-Adresse .

 

Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Beginn nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Baubeginn grundsätzlich möglich sind. 

 

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Verkehrseinschränkungen.

Foto zur Meldung: Verkehrsinformation: Vollsperrung des Polloweges
Foto: Vollsperrung des Polloweges.

Winterdienst der Rolandstadt Perleberg im Großeinsatz

(16. 01. 2024)

Der Wetterbericht hatte den Schneefall angekündigt. Somit waren Betriebshofsleiter Holger Schelle und seine Mitarbeiter auf den Dienstagmorgen vorbereitet. Seit 4 Uhr sind die Räumfahrzeuge in der Rolandstadt im Großeinsatz. 

 

Circa fünf Zentimeter Neuschnee sind in der Nacht gefallen. Im Laufe des Vormittags setzt immer wieder Schneefall ein. Die Räum- und Streufahrzeuge des Betriebshofes sind daher stets präsent, sind auf allen kommunalen Straßen und Gehwegen der Rolandstadt Perleberg im Einsatz.

 

Dafür gibt es im Laufe des Vormittags vielfach Lob von den Einwohnern Perlebergs aber auch von den Berufspendlern, die in der Stadt arbeiten. Für Perlebergs Bürgermeister Axel Schmidt sei dies die Bestätigung dafür, dass die Mitarbeiter des Betriebshofes der Rolandstadt gut auf die aktuellen Eventualitäten des Winters vorbereitet sind.

 

In diesem Zusammenhang bittet die Stadt Perleberg alle Verkehrsteilnehmer, sich den Straßenverhältnissen anzupassen. „Fahren Sie vorsichtig sowie langsam und achten Sie auf Ihre Mitmenschen“, so die Bitte aus dem Rathaus.

Foto zur Meldung: Winterdienst der Rolandstadt Perleberg im Großeinsatz
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Ein Räumfahrzeug des Perleberger Betriebshofes im Einsatz auf dem Großen Markt.

Aufruf des Stadt- und Regionalmuseums - Bauernproteste: Bitte nicht wegschmeißen!

(15. 01. 2024)

Das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg ruft alle Prignitzer auf, Gegenstände, die mit den derzeitigen Protestaktionen in Verbindung stehen, nicht wegzuschmeißen, sondern ins Museum zu bringen. „Die aktuellen Demonstrationen sind jetzt ein Teil unserer Gegenwart und bald ein wichtiges, historisches Ereignis für die Prignitz. Als Museum denken wir schon an die Zukunft und daran, was die Menschen in 50 Jahren interessieren wird“, so Museumsleiterin Anja Pöpplau. „Deshalb bitten wir darum, Objekte, wie Demonstrationsplakate nicht wegzuwerfen, sondern zu uns zu bringen.“ Auch Plakate, die auf die aktuellen Probleme im Gesundheitswesen aufmerksam machen, können ins Museum gebracht werden. „Manche Objekte erzählen von interessanten Ereignissen, Begegnungen oder anderen Geschichten, die sich lohnen, bewahrt zu werden.“


Neben der Ur- und Frühgeschichte und der Perleberger Stadtgeschichte, spielt das ländliche Leben in der Sammlung des Museums eine große Rolle. Wer mehr über die Geschichte zur Entwicklung der Landwirtschaft in der Prignitz erfahren möchte, kann die Dauerausstellung „Ländliches Leben in der Prignitz 1810-1960“ besuchen, in der es neben einem historischen Bauernwebstuhl auch eine Bauernküche und eine Bauernstube zu entdecken gibt.

Foto zur Meldung: Aufruf des Stadt- und Regionalmuseums - Bauernproteste: Bitte nicht wegschmeißen!
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Traktoren mit Protestplakaten am Rande des Wochenmarktes.

Sternsinger segnen das Perleberger Rathaus

(10. 01. 2024)

Gegenwärtig sind die Sternsinger deutschlandweit im Einsatz, bringen an den Türen von Häusern und Wohnungen den Sternsingersegen an. Am Montag waren sie in der Rolandstadt Perleberg unterwegs. Traditionell besuchten sie dabei auch das Rathaus und Bürgermeister Axel Schmidt.

 

In diesem Jahr war Catherine Brödder von der katholischen Gemeinde Perleberg mit Aaron (12 Jahre) und Tuuli Voelkel (10) unterwegs. Im Foyer des Rathauses begrüßte sie der Bürgermeister.

 

Traditionell sangen sie das Lied „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ und erklärten in einem Gebet, dass sie mit der Aktion Frieden hinaus in die Welt tragen.

 

Bevor Catherine Brödder den Segens-Aufkleber 20*C+M+B*24 an der Rathaustür anbringt, bekommen die Perleberger Sternsinger vom Bürgermeister eine Spende in ihre Sammelbüchse.

 

Mit dem Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ soll das Rathaus vor Unheil im Jahr bewahrt werden.

 

„In diesem Jahr sammeln wir für ein kolumbianisches Hilfsprojekt in Amazonien“, erklären die Sternsinger dem Bürgermeister. „Hier geht es darum, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam und voneinander lernen, die Schöpfung zu erhalten.“

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Foto: Rolandstadt Perleberg | Aaron und Tuulis Voelkel sind als Sternsinger in Perleberger Rathaus gekommen.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert zur Eröffnung des Spätimats

(09. 01. 2024)

Seit Montagnachmittag hat die Rolandstadt Perleberg einen neuen Nahversorger. Mit ihm gibt es jetzt einen ganz besonderen Nahversorger. Denn der Spätimat in der Puschkinstraße 10 hat an sieben Tagen in der Woche für 24 Stunden geöffnet.

 

Bürgermeister Axel Schmidt, der zur Eröffnung gekommen ist, begrüßt diese innovative Idee des jungen Teams der German Brands Group. „Es ist gut, dass es immer wieder Leute gibt, die etwas ausprobieren.“ Mit diesen Worten bedankt er sich bei dem Team um Geschäftsführer Till Rüdiger-Gottschalk, dem außerdem Jonas Wieck, Jannis Hoffmann und Max Penkuhn angehören.

 

Axel Schmidt erinnert auch an die heftige Debatte, die diese Idee zur Einrichtung eines Spätimats bei Facebook ausgelöst hatte. „Ich weiß nicht, ob es bei uns jemals so viele Kommentare zu einem Thema gegeben hat, wie im Vorfeld dieser Eröffnung“, sagt er. Bessere Reklame könne es für dieses Geschäft gar nicht geben.

 

Bereits bevor die zweite Geschäftseröffnung in diesem Jahr erfolgt, gehört eine Gruppe von Grundschülern zu den ersten Kunden, die sich mit Snacks und Süßigkeiten versorgen.

 

„Die Idee Automaten in der Stadt aufzustellen, hatten wir schon lange“, erzählt Jonas Wieck den Gästen. Die positive Resonanz ihres ersten Automaten, den sie in Wittenberge aufgestellt haben, habe sie bestärkt. Doch in der engen und an vielen Ecken vom Denkmalschutz geprägten Innenstadt wurden geplante Standorte immer wieder abgelehnt. Leerstandsmanager Jens Knauer brachte dann die Idee, das ganze in einem Laden zu versuchen, ins Spiel. Diese wurde aufgegriffen und schließlich realisiert.

 

Es sei eine gute Zusammenarbeit gewesen, bestätigen die vier Jungunternehmer und der Leerstandsmanager.

 

Neben den drei Automaten – ein vierter soll noch hinzukommen - mit regionalen Produkten, E-Zigarretten, Snacks, Getränken und Hygieneartikeln gibt es auch einen Automaten für Heißgetränke. „Und wenn etwas fehlt, dann gibt es im Ladengeschäft einen QR-Code, über den Hinweise möglich sind“, erklärt Max Penkuhn. „Wir werden dann überprüfen, ob es realisierbar ist.“ Denn die Größe der Spiralen setze einige Grenzen, was die Größe der Produkte angeht.

Fred Fischer, stellvertretender Vorsitzender der Perleberger Stadtverordnetenversammlung, weiß, dass im Vorfeld die Eröffnung des Spätimaten auch unter den Stadtverordneten heftig diskutiert wurde. Er selbst zeigt sich am Montagnachmittag optimistisch: „Junge Leute mit einer jungen Idee. Das wird funktionieren.“ Angeregt von Perleberger Bürgern bringt Fischer noch die Idee ein, hier einen Fahrkartenautomaten aufzustellen.

 

Weitere Glückwünsche überbringen Janine Roder, Vorsitzende der City Initiative Perleberg, sowie David Dreker vom Stadtlabor.

 

Alle wünschen den vier Jungunternehmern viel Erfolg, dass diese Innovative Idee des Automatenverkaufs von den Perlebergern angenommen werde. Einen gewissen Kundenstamm dürften sie sicher haben, ist an diesem Nachmittag mehrfach zu hören. Denn mit der Standortwahl in der Nähe des Gymnasiums werden diese bestimmt öfter sich hier ihre Pausenversorgung sichern.

 

Und wer nicht genügend Geld dabeihat, der kann auch mit EC-Karte, Kreditkarte oder über das Smartphone mit Google- und Apple-Pay bezahlen.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert zur Eröffnung des Spätimats
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg |Jannis Hoffmann, Max Penkuhn und Jonas Wieck (v.l.n.r.) von der Unternehmergesellschaft German Brands Group mit Bürgermeister Axel Schmidt (Mitte) und Janine Roder bei der Eröffnung.

Bürgermeister Axel Schmidt bei Geschäftseröffnung der Goa Lounge

(04. 01. 2024)

Drei Stunden bevor am Mittwochabend die neue Goa Lounge eröffnet, die ersten Gäste willkommen heißt, ist Bürgermeister Axel Schmidt gekommen. Gemeinsam mit Leerstandsmanager Jens Knauer und Beate Dahms, zuständige Mitarbeiterin für Gewerbeangelegenheiten der Stadt Perleberg, macht er sich ein Bild über die neue gastronomische Einrichtung Am Hohen Ende 1.


Der Bürgermeister gratuliert Inhaber Jagtar Singh und seinem Geschäftsführer Saif Ahmad zur Eröffnung. Symbolisch überreicht er dem Geschäftsführer das Hufeisen als Willkommensgeschenk. „Es wird einen würdigen Platz bekommen“, so Saif Ahmad. Er werde es sichtbar in der Goa Lounge anbringen.
Axel Schmidt freut sich über die Geschäftseröffnung. „Es ist schön, dass sich Leute trauen, etwas zu eröffnen.“ Doch dieser Mut wurde in der Vergangenheit immer wieder belohnt, stellt der Bürgermeister fest. Eines dieser Beispiele der Vergangenheit sei der Knödelklub in der Bäckerstraße.


Hier hatte Saif Ahmad zuvor gearbeitet. Der Geschäftsführer ist der Liebe wegen aus Bielefeld in die Prignitz gezogen. Nach der Zwischenstation Knödelklub habe ihn nun Jagtar Singh in die Goa Lounge geholt.


„Vier Monate haben wir für den Umbau und die Renovierungsarbeiten benötigt“, erzählt Sing den Gästen. Zwei Jahre hatte er diese Räumlichkeiten nicht genutzt. Mit seiner Pizzeria, die zuvor hier war, ist er in die Bäckerstraße gezogen. Mit der Goa Lounge soll hier nun wieder Gastronomie einziehen. Geöffnet ist diese dienstags bis donnerstags von 17 bis 23 Uhr.


„Es ist eine Cocktailbar“, sagt Saif Ahmad. „Als solche starten wir. Die Idee der Shisha-Bar ist vom Tisch.“ Nicht nur die vielen Auflagen, die damit verbunden seien, haben den Geschäftsführer zum Umdenken bewegt. „Ich glaube, dass eine Shisha-Bar hier nicht funktionieren würde“, nennt er einen weiteren Grund. Doch er hat schon neue Ideen, um Gäste für die neue Bar zu interessieren. So soll es hier demnächst Spieleabende mit Spieltischen und einer Spielkonsole geben.


Bürgermeister Axel Schmidt wünscht Geschäftsführer und Inhaber viel Erfolg in der Rolandstadt Perleberg.

Foto zur Meldung: Bürgermeister Axel Schmidt bei Geschäftseröffnung der Goa Lounge
Foto: Foto: Rolandstadt Perleberg | Bürgermeister Axel Schmidt (rechts) überreicht Geschäftsführer Saif Ahmad ein Hufeisen zur Eröffnung.

Gramzow hat einen Ortsvorsteher

(07. 12. 2023)

In der Stadtverordnetenversammlung am 30.11.2023 wurde Max Zachow einstimmig zum Ortsvorsteher für den Ortsteil Gramzow gewählt. Der 30-Jährige kommt ursprünglich aus Niedersachsen und betreibt in Gramzow seit 1993 einen landwirtschaftlichen Betrieb.

 

Bereits bei der Ortsbegehung des Bürgermeisters am 04.10.2023 zeigte Max Zachow Interesse, das Amt des Ortsvorstehers zu übernehmen. In dem Ortsteil gab es noch nie einen Ortsvorsteher. Der Ortsvorsteher von Groß Linde und Stadtverordneter Malte Hübner-Berger hatte in der Vergangenheit die Belange des Ortsteils aufgenommen. Nun steht Herr Zachow als Ansprechpartner bereit. 

 

Damit sind zum ersten Mal alle 12 Ortsteile mit 12 Ortsvorsteher besetzt.

Foto zur Meldung: Gramzow hat einen Ortsvorsteher
Foto: Rolandstadt Perleberg | Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, Herr Rainer Pickert, und Bürgermeister, Herr Axel Schmidt, übergeben Herrn Zachow die Berufungsurkunde und einen Blumenstrauß

Herbstfeuer und Fackelumzug in Düpow

(24. 10. 2023)

Die Freiwillige Feuerwehr Düpow lädt alle herzlich zum diesjährigen Herbstfeuer an der Feuerwache Düpow ein.  Am Montag den 30.10.2022 findet ab 17:00 Uhr ein Fackelumzug statt. Der Fackelumzug wird von der Feuerwehr begleitet. Treffpunkt ist an der Kirche. 

 

Danach wollen wir den Abend gemütlich an der Feuerwehr mit Glühwein und Stockbrot am Feuer ausklingen lassen.

 

Wir freuen uns auf euch und auf viele bunte leuchtende Laternen.

Foto zur Meldung: Herbstfeuer und Fackelumzug in Düpow
Foto: Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Düpow e. V. | Plakat zum Herbstfeuer

Jens Bockelmann neuer Betreiber EDEKA (Berliner Weg)

(07. 09. 2023)

Jens Bockelmann hat den EDEKA-Markt im Berliner Weg in Perleberg als neuen Betreiber übernommen. Die Nahversorgung ist damit in Perleberg Ost gesichert. Längere Zeit war es ungewiss, wie es mit der Nahversorgung in Perleberg Ost weitergehen soll. Erst die Schließung von Penny und dann die Entscheidung von Frau Misigaiski sich auf den neuen Edeka Markt in der August-Bebel-Straße zu konzentrieren, ließen nichts Gutes für die Nahversorgung in diesem Bereich erahnen.

 

Dann kam die überraschende Nachricht, Jens Bockelmann übernimmt den Edeka Markt in Perleberg. Bockelmann ist kein Unbekannter in der Region, mit Putlitz und Wittenberge führt er zwei erfolgreiche Vollsortimenter. Bockelmann setzte schon in der Vergangenheit auf neue Angebote und hat vor allem im Bereich der regionalen Produkte neue Maßstäbe in der Region gesetzt. Nun ein weiterer Markt und auch hier hat Bockelmann schon ersten Ideen. „Der Markt bietet die Chance unser Selbstbedienungsangebot weiter auszubauen“ erklärt Bockelmann. Tatkräftige Unterstützung erhält er von seiner Frau Ivon und auch sein neues Team freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

 

Die Übergabe erfolgte ohne Schließphase, aber trotzdem wurden schon erste Veränderungen vorgenommen. Der Eingangsbereich mit der Gemüseabteilung wurde neugestaltet. Bürgermeister Axel Schmidt begrüßte Jens Bockelmann als neuen Händler und freute sich über diese erfolgreiche Übernahme. „Vor allem für die vielen Perleberger in der unmittelbaren Nähe ist der Markt ein wichtiger Versorger“, erklärt Schmidt.

Der Edeka Markt ist montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr wie gewohnt geöffnet und „über eine Erweiterung denken wir nach“, sagt Bockelmann.

Foto zur Meldung: Jens Bockelmann neuer Betreiber EDEKA (Berliner Weg)
Foto: TGZ Prignitz | Bürgermeister Axel Schmidt besucht Jens Bockelmann und sein Team im Berliner Weg.

Eröffnung Crazy Nails Studio Am Wandrahmen

(06. 09. 2023)

Am 1. September eröffnete Franziska Holzwarth ihr Crazy Nails Studio Am Waldrand 3 in Perleberg.

Neben vielen Freunden und Kunden gehörte an diesem Tag auch Bürgermeister Axel Schmidt zu den Gratulanten. Frau Holzwarth hat sich nach vielen Jahren entschieden, ihr Hobby zum Beruf zu machen. In ihrem geschmackvoll eingerichteten Studio können jetzt ihre Kunden neben der klassischen Maniküre auch kreatives Fingernagel-Styling erhalten.

Termine nimmt Frau Holzwarth gerne telefonisch unter 01522 6386843 entgegen.


Text und Auskunft: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz

Foto zur Meldung: Eröffnung Crazy Nails Studio Am Wandrahmen
Foto: TGZ Prignitz | Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Franziska Holzwarth zur Eröffnung ihres Studios.

alt | stadt | grün | Foto-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche in Brandenburg

(24. 08. 2023)

Einer der Vorzüge der historischen Stadtkerne Brandenburgs ist die Nähe zur Natur. Meist ist es nur ein Katzensprung in Felder, Wiesen, Wälder, einen Fluss oder einen See. Viele pflanzliche Darstellungen an Türen, Toren und Fassaden der historischen Gebäude zeigen die Verbindung der Bewohner:innen zur Natur in früheren Zeiten und sind heute Teil der Baukultur der Altstadtkerne. Doch wie steht es aktuell um die Natur inmitten der Altstädte?

Straßenbäume, Grünstreifen, Parks oder begrünte Fassaden bekommen durch ihre schützende, verschattende und kühlende Wirkung eine noch größere Bedeutung, sind jedoch durch die zunehmende Trockenheit auch bedroht. Bewohner:innen gießen Stadtbäume vor ihrer Tür, bepflanzen Baumscheiben, legen Blühstreifen an oder gründen Gemeinschaftsgärten auf freien Flächen inmitten der Stadt. Grünflächenämter mähen Grünstreifen nicht mehr radikal kurz und erhalten so die Selbstverschattung der Pflanzen.

Welche neuen Wege gehen wir im Angesicht dieser Herausforderungen rund um das Stadtgrün? Wo verbinden sich Architektur und Natur auf besonders spannende Weise? Zum einen ganz lebendig und in der Gegenwart, zum Beispiel als begrünte Fassade. Dann aber auch in der Geschichte als pflanzliche Darstellungen an Gebäuden? Wo wird evtl. gerade eine Lücke von der Natur zurückerobert? Wo seht Ihr Probleme, die durch den Klimawandel entstehen? Wo seht Ihr spannende Ansätze, diesen neuen Problemen mit der Stadtnatur zu begegnen?

Unter dem Motto „alt | stadt | grün“ laden wir Euch dazu ein, bis zum 31.08.2023 Probleme und Lösungen rund um das Stadtgrün in den 31 Städten unserer Arbeitsgemeinschaft zu fotografieren. Wie Ihr mitmachen könnt, was es zu gewinnen gibt und was Ihr beachten müsst, findet Ihr hier auf www.altstadt-gruen.de.


Text und Auskunft: Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg

[Flyer zum Fotowettbewerb]

[Webseite zum Fotowettbewerb]

Foto zur Meldung: alt | stadt | grün | Foto-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche in Brandenburg
Foto: Aufruf zum Fotowettbewerb | Abbildung des Plakates

Verkehrsinformation: Verkehrseinschränkungen Feldstraße

(21. 07. 2023)

Seit Montag, 3. Juli, kam es in Perleberg in der Feldstraße vor dem Kreuzungsbereich Franz-Grunick-Straße (aus Richtung Wittenberger Straße kommend) infolge von Tiefbauarbeiten (Verlegung eines Stromkabels) zu Verkehrseinschränkungen.

 

Die Arbeiten werden nun unter Vollsperrung der Feldstraße verlängert durchgeführt und sollen bis zum 28. Juli abgeschlossen sein. Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Der angrenzende Gehweg bleibt frei. Die fußläufige Passierbarkeit der Arbeitsstelle ist weiterhin durchgängig gewährleistet. Die Franz-Grunick-Straße ist von den Arbeiten nicht weiter betroffen und bleibt uneingeschränkt befahrbar

 

Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer (03876) 713 467 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.

Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03876) 7820 an die PVU Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH oder an das Bauunternehmen Horsthemke & Fischer GmbH (Telefon: 03876 787 020).


Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Baubeginn grundsätzlich möglich sind. Sollten die Arbeiten nicht fristgemäß abgeschlossen werden, wird die Straßenverkehrsbehörde hierüber so früh wie möglich über die Homepage des Landkreises Prignitz informieren

 

Für diese Einschränkungen bitten wir um Verständnis und informieren Sie gegebenenfalls Ihre Lieferanten.

[Verkehrsinformation zur Vollsprerrung Feldstraße]

[Aktuelle Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen | Sie werden auf eine externe Webseite weitergeführt.]

Foto zur Meldung: Verkehrsinformation: Verkehrseinschränkungen Feldstraße
Foto: Abbildung vom Verkehrszeichenplan

Eröffnung des Bikeparks der Rolandstadt Perleberg

(22. 04. 2023)

Der Bikepark der Rolandstadt Perleberg in der Quitzower Straße wurde am 22. April 2023 um 14 Uhr durch Bürgermeister Axel Schmidt eröffnet. Begrüßt wurden neben Vertretern der Stadtverordnetenversammlung und der beteiligten Firmen vor allem Radsportfans aus Perleberg und der Umgebung.


Begleitet wurde die Eröffnung von einem kleinen Programm. Der Jugendolympiasieger Evan Brandes tratt mit einer Fahrshow auf und bot ein Fahrttraining für Mountainbiker an.

 

Der Entwurf und der Bau der Anlage erfolgte durch die Firma RideTimeConcepts GmbH aus Treuchtlingen unter Leitung von Robert Rieger und Partnern. Er hat die Radsportanlage und deren Benutzung am Eröffnungstag vorgestellt und erläutete, worum es sich bei „Drops“, „Skills“ und „Tables“ handelte und welche Fahrkünste und Sprünge man auf der Anlage verrichten kann. Die Erklärungen wurden durch live-Vorführungen mit Evan Brandes und Felix Daumenlang unterstützt.


Ebenfalls live an diesem Tag erhielten die Schutzhütte und der Lagerraum für Schaufeln und Werkzeug eine neue Gestaltung mit einem wunderbaren Graffiti. Moderiert hatte die Eröffnungsveranstaltung Andreas Fester.


Bereits am Vortag, dem 21. April 2023 um 15:00 Uhr,  fand ein Workshop zur Anlageninstandhaltung statt, wo die Perleberger Mountainbiker lernen, wie sie die Anlage selbst präparieren.


Backgrounder:

Vor zwei Jahren hatte der Abgeordnete Gunnar Zoll die Idee zur Errichtung eines Bikeparks an die Stadtverwaltung und die Stadtverordnetenversammlung herangetragen. Viele konnten sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorstellen, ob und wie sich eine solche Anlage in Perleberg realisieren lässt. Die Stadt stellte umfangreiche Recherchen bei Kommunen und bei Anbietern an und stellte das Ergebnis den Abgeordneten zur Diskussion vor. Die Einstellung von 120.000 € Finanzmitteln in den städtischen Haushalt zur Errichtung des Bikeparks war letztlich das Signal, diesen Trendsport nach Perleberg zu holen und den Jugendlichen und Radsportfans ein besonderes, im Umkreis einzigartiges Freizeitangebot bereitzustellen.

 

Mit den konkreten Bedingungen in Perleberg setzte sich Robert Rieger erstmals im Rahmen einer Umfrage und eines Workshops mit Jugendlichen Anfang 2022 auseinander. Mit den örtlichen Verhältnissen und den Wünschen der Radsportler vertraut sowie der Standortbestimmung am Rodelberg auf dem Festplatz ging es für RideTime an die Erstellung der Bauantragsunterlagen. Mit Erteilung der Baugenehmigung war Baustart im Dezember 2022.


An der Realisierung des Projektes wirkten unter anderem mit die GWG GmbH Perleberg/Karstädt, die Firmen PS Kieswerke GmbH, Kfz Service Stahlbau GmbH, Siloco GmbH & Co.KG und JKS Metallverarbeitung GmbH.


Es wird allen Beteiligten gedankt, dass in der Rolandstadt Perleberg innerhalb kurzer Bauzeit dieser neue Begegnungsort für Sport und Aktivität bereitsteht. Der Bikepark ist eine Bereicherung für die Perleberger Jugend und besitzt überörtliche Ausstrahlung für Radsportbegeisterte.

Foto zur Meldung: Eröffnung des Bikeparks der Rolandstadt Perleberg
Foto: Robert Pöhls, privat | Auch bereits vor der Eröffnung können Kinder und Jugendliche die Anlage besichtigen.

Gemeinsames erinnern zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust

(30. 01. 2023)

Am 27.01.2023 jährte sich zum 78. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee. Seit 1996 wird in Deutschland der 27.01. als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und Holocaust begangen.

 

So kamen am vergangenen Freitag (27.01.) Schüler, Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeiter, Abgeordnete sowie Bürgermeister Axel Schmidt im Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasium (GAG) zusammen, um mit Worten und Musik der Opfer des Nationalsozialismus und Holocaust zu gedenken.

 

Nach der Begrüßung von Bürgermeister Schmidt, führte Museumsleiterin Anja Pöpplau durch die Veranstaltung. Der erste Beitrag kam vom Schüler Leo Bobsin der ausdrucksstark seine eigenen Erfahrungen dieser Thematik schilderte und vor allem erläuterte, warum es so wichtig ist, sich „interessiert mit der eigenen Erkenntnis zu beschäftigen und den Willen zu haben, sich bewusst mit der Thematik auseinander zu setzen.“ Er berichtete von besuchten Gedenkstätten und großen jüdischen Friedhöfen – alles das, weil die Erkenntnis bei Leo Bobsin da ist – bleibt in Erinnerung, in Gedanken, bleibt im Kopf… „Sowas darf nie wieder geschehen“, beendete Leo seinen Beitrag.

 

Von Amelie Brosig und Paul Schulz kam der zweite Beitrag. Sie entschieden sich für das bewegte Gedicht von Johannes R. Becher „Kinderschuhe aus Lublin“:

[…] Wir blickten auf die Kleinen nieder,

ein Zug zog paarweis durch den Saal.

Es war, als tönten Kinderlieder,

ganz leise, fern, wie ein Choral. […]

 

Nach dem bewegen Vortrag gab Jamie Jahnke zum Abschluss einen kurzen Einblick, was die Schule mit dem Gedicht verbindet. Zuvor hatte Marion Krieg, stellvertretende Schulleiterin und Lehrerin am GAG, die ehemalige Schülerin Bianca Emmermann ausfindig gemacht und ihre Erinnerung notiert. Jamie Jahnke berichtet, wie die heutige Mutter von drei Kindern 1995 – mit 16 Jahren – auf die Idee kam, ein Bild zum Gedicht von J. R. Becher zu entwerfen und schlussendlich mit diesem geschaffenen Werk einen israelischen Sonderpreis zu erhalten. Ihr Kunstwerk wird bis heute im Gymnasium gezeigt.

 

Die Musiker des Blechbläserensembles des Gottfried-Arnold-Gymnasiums sowie Charlotte Zado und Axel Gliesche haben die Veranstaltung in einen würdigen Rahmen begleitet.

Foto zur Meldung: Gemeinsames erinnern zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust
Foto: Stadt Perleberg | Anja Pöpplau führte durch das Programm in der Aula des Gymnasiums. Blick von Oben

Bauabgangsstatistik 2021 im Land Brandenburg

(30. 11. 2022)

Sehr geehrte Damen und Herren,


das Gesetz über die Statistik der Bautätigkeit im Hochbau und die Fortschreibung des Wohnungsbestandes (Hochbaustatistikgesetz - HBauStatG) regelt, dass für den Abbruch von Wohngebäuden auch die Eigentümerinnen und Eigentümer zur Auskunft verpflichtet sind.


Mit Ihren Angaben sichern Sie die Aktualität der jährlichen Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes für Ihre Gemeinde und damit u. a. die Grundlage für bau- und wohnungspolitische Entscheidungen.


Melden Sie bitte deshalb als Eigentümerin/Eigentümer

  • den Abbruch von Wohngebäuden bis 1.000 m3 umbauten Raum,
  • den Abgang von Gebäudeteilen mit Wohnraum (Wohnräume, Wohnungen)
  • die Nutzungsänderung von Wohnraum

an das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Standort Berlin (E-Mail, Fax oder Post).


Der Erhebungsbogen ist unter: https://www.statistik-bw.de/baut/servlet/LaenderServlet

online abrufbar.


Beachten Sie bitte, dass der Abbruch von Wohngebäuden mit mehr als 1.000 m3 umbauten Raum bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde anzuzeigen ist. In diesen Fällen reichen Sie bitte den ausgefüllten Erhebungsbogen zur Bauabgangsstatistik nur bei der Bauaufsichtsbehörde ein.


Mit freundlichen Grüßen
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg


Text: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Verzögerung der baulichen Fertigstellung beim Erweiterungsanbau Grundschule „Geschwister-Scholl“

(17. 08. 2022)

Leider kann der Erweiterungsanbau nicht zum Schuljahresbeginn fertiggestellt werden. Es fehlen die Innentüren für die Klassenräume und die Brandschutztüren. Ohne diese Türen kann der Schulbetrieb nicht aufgenommen werden und es erfolgt keine Brandschutzabnahme. Das Gebäude kann also genehmigungsrechtlich nicht abgenommen und zur Nutzung freigegeben werden. Die brandschutztechnische Abnahme bzw. Freigabe erfolgt nur mängelfrei.

 

Im Baugewerbe herrscht eine starke Auftragslage und somit überdurchschnittliche Auftragseingänge. Das betrifft sowohl die ausführenden Firmen als auch die Hersteller. In Anbetracht der derzeitigen Situation auf dem deutschen Wirtschaftsmarkt sind die Lieferketten nach wie vor nicht planbar, es ist mit erheblichen Lieferverzögerungen bei den Herstellern zur rechnen.

Die genannten Türen wurden rechtzeitig durch die Auftragnehmer bestellt und sollten Anfang Juli ausgeliefert werden. Die Hersteller teilten zu den Lieferterminen mit, dass die Lieferung nicht möglich ist, ohne verbindliche neue Liefertermine zu benennen. Inzwischen gibt es neue Liefertermine, aber die Gesamtfertigstellung kann erst bis Ende Oktober erfolgen.

 

Folgender terminlicher Ablauf ist jetzt vorgesehen:

  • Die Innentüren aus Holz werden nach derzeitigem Stand bis Ende August eingebaut. Danach können die notwendigen Leistungen der Folgegewerke ausgeführt werden.
  • Die fehlenden Brandschutztüren mit der -verglasung werden voraussichtlich bis Mitte September geliefert, so dass Ende September die nötigen Brandabschlüsse innerhalb des Neubaus und zum Bestandsgebäude hergestellt werden können.
  • Durch diesen Verzug ergeben sich ebenfalls Verschiebungen in den Gewerken Malerarbeiten, Trockenbauarbeiten sowie Bodenbelagsarbeiten, die erst nach Montage der Türen ihre Leistungen abschließen können.
  • Das Schulmobiliar ist gefertigt und auf Abruf, so dass hier keine Verzögerungen zu erwarten sind. Die Möblierung erfolgt wegen der Sicherung nach Einbau der Türen.

 

Neben den Türen bestehen auch Lieferschwierigkeiten für Elektrobauteile und den Plattenbelag für das Foyer im Erdgeschoss. Die Lieferung der Platten war analog der Türen durch den Hersteller gecancelt worden, inzwischen stehen die Platten zur Verfügung. Die Elektrobauteile stehen erst ab Mitte Oktober zur Verfügung und werden dann sofort eingebaut.

Die Planer sowie die ausführenden Firmen sind bemüht, die schwierigen Liefersituationen abzufedern und wenn möglich gleichwertige andere Produkte zu verwenden. Für einige Bauteile sind die festgelegten Produkte aber alternativlos.

 

Auch die Herstellung der Außenanlage am Erweiterungsbau wird sich aufgrund der Lieferschwierigkeiten für die Betonbauteile Stufen und Pflaster verzögern. Mit der Fertigstellung ist auch hier Ende Oktober 2022 zu rechnen.

 

Als neuer Übergabetermin an die Schule als Nutzer gehen wir daher nicht vor November aus, also nach den Herbstferien. Im Fazit begründet sich die Verzögerung der Fertigstellung aus den allgemein bekannten Lieferengpässen der Industrie. Die Architektin Frau Müller-Röske vom beauftragten Architekturbüro Elz aus Potsdam, ist mittlerweile im permanenten Kontakt mit den Herstellern bzw. der Industrie. 

Foto zur Meldung: Verzögerung der baulichen Fertigstellung beim Erweiterungsanbau Grundschule „Geschwister-Scholl“
Foto: Stadt Perleberg | Außenansicht des Erweiterungsanbaus Grundschule „Geschwister-Scholl“

Inbetriebnahme von Sirenen in der Rolandstadt

(10. 08. 2022)

Im Rahmen des Sonderförderprogramm Sirenen des Bundes wurden in der Kernstadt Perleberg drei Sirenen an den Standorten in der Hagenstr. 12, Heinrich-Heine-Str. 43 E und auf dem Schlauchturm in der Feldstr. 95 für den Zivilschutz errichtet. Die Errichtung einer weiteren Sirene im Ortsteil Quitzow ist derzeit in Bearbeitung.


Zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall ertönt die Sirene eine Minute lang mit einem Ton auf und ab. Dieses Zeichen bedeutet, dass man Fernseher oder Radio einschalten soll. Sofern Internet verfügbar ist, kann man sich dort informieren, was zu tun ist. Sirenen sind nur ein Teil des Warnsystems. Empfehlenswert ist es auch die Warn-Apps herunterzuladen. Die wichtigsten sind KatWarn, NINA oder die Unwetterapp des Deutschen Wetterdienstes.


Zusätzlich werden die Sirenen in der Kernstadt Perleberg ab der 34. Kalenderwoche auch bei bestimmten Einsätzen der Feuerwehr angesteuert, wenn eine Information der Bevölkerung über den Einsatz der Feuerwehr sinnvoll ist oder eine Gefahr für die Bevölkerung entstehen könnte. Dabei ertönt die Sirene drei Mal mit dem Ton auf und ab. Zur Überprüfung der Funktionsbereitschaft der Sirenen gibt es einen Probealarm, welcher am dritten Mittwoch eines jeden Monats um 12 Uhr ausgelöst wird. Dabei ertönen die Sirenen für 15 Sekunden. Der nächste Probealarm wird am Mittwoch, 17.08.2022, stattfinden.


Der nächste bundesweite Warntag findet laut Bundesministerium des Innern und für Heimat im Dezember 2022 statt.

Foto zur Meldung: Inbetriebnahme von Sirenen in der Rolandstadt
Foto: Grafik | Bedeutung der Sirenensignale

Wahlausschuss tagt zu den Wahlvorschlägen

(07. 07. 2022)

Die Sitzung des Wahlausschusses findet am 19.07.2022 um 17.00 Uhr im    

Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung Perleberg

Karl-Liebknecht-Str. 33 | 19348 Perleberg

Versammlungsraum, III. Obergeschoss statt.

 

Die Sitzung ist öffentlich, es hat jedermann Zutritt. Die Wahlleiterin ist befugt, Personen die die Ruhe und Ordnung stören, aus dem Sitzungsraum zu verweisen.

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Eröffnung
  2. Bericht der Vorsitzenden des Wahlausschusses über das Ergebnis der Vorprüfung
  3. Prüfung der Wahlvorschläge
  4. Beschlussfassung zu den Ergebnissen der Prüfung der Wahlvorschläge
  5. Beschlussfassung über die Zulassung der Wahlvorschläge
  6. Verkündung der Entscheidung des Wahlausschusses

Wahlhelfer

Um einen reibungslosen Ablauf der Wahl gewährleisten zu können, benötigen wir in den Wahllokalen der Stadt Perleberg noch ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Das Wahlbüro der Stadt Perleberg ruft seine wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf, sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu melden. Für die Mitarbeit wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ein sogenanntes Erfrischungsgeld gezahlt.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Wahlbüro in der Karl-Liebknecht-Straße 33 (3. OG) unter der Telefonnummer (03876) 781 660 bei Ilona Raatz bzw. unter (03876) 781 231 bei Frau Wehland anmelden. Gern können Sie auch persönlich vorbeikommen und uns ansprechen. Das Wahlbüro freut sich über jeden Helfer!

[https://www.stadt-perleberg.de/seite/571914/b%C3%BCrgermeisterwahl-2022.html]

Foto zur Meldung: Wahlausschuss tagt zu den Wahlvorschlägen
Foto: Abbildung Wahlen 2022

Bürgermeisterwahl am 18. September 2022 - Landrat bestätigt Termin

(13. 06. 2022)

Seit wenigen Tagen ist es amtlich: Am Sonntag, den 18. September 2022, ist Wahltag in der Rolandstadt Perleberg. Gewählt wird eine neue Bürgermeisterin/ein neuer Bürgermeister.  Notwendig wird diese Wahl durch den Wechsel von Annett Jura ins Bundesministerium. Falls eine Stichwahl notwendig sein wird, ist dafür der 9. Oktober 2022 vorgesehen.

 

Wahlvorschläge von Parteien, politischen Vereinigungen, Wählergruppen oder Einzelbewerbern sind bis zum 14.07.2022, 12.00 Uhr schriftlich bei der Wahlleiterin einzureichen. Wer als Einzelbewerber antritt, hat mindestens 44 Unterstützerunterschriften beizubringen. Die Wahlbenachrichtigungskarten werden den ca. 10.130 Wahlberechtigten bis zum 28.08.2022 zugeschickt.

 

Wer sich als Kandidat aufstellen lässt bzw. als Einzelbewerber antritt, muss am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und sein ständiger Wohnsitz muss in Deutschland sein, auch EU-Bürger, die ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben, können sich theoretisch bewerben.


Wahlhelfer

Um einen reibungslosen Ablauf der Wahl gewährleisten zu können, benötigen wir in den Wahllokalen der Stadt Perleberg noch ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Das Wahlbüro der Stadt Perleberg ruft seine wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf, sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu melden. Für die Mitarbeit wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ein sogenanntes Erfrischungsgeld gezahlt.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Wahlbüro in der Karl-Liebknecht-Straße 33 (3. OG) unter der Telefonnummer (03876) 781 660 bei Ilona Raatz bzw. unter (03876) 781 231 bei Frau Wehland anmelden. Gern können Sie auch persönlich vorbeikommen und uns ansprechen. Das Wahlbüro freut sich über jeden Helfer!

[https://www.stadt-perleberg.de/seite/571914/b%C3%BCrgermeisterwahl-2022.html]

Foto zur Meldung: Bürgermeisterwahl am 18. September 2022 - Landrat bestätigt Termin
Foto: Abbildung Wahlen 2022

Landkreis Prignitz: Interviewer/-innen für Zensus 2022 gesucht

(21. 02. 2022)

Wie viele Menschen hier leben, wie sie wohnen und arbeiten

2022 findet in Deutschland der Zensus – auch bekannt als Volkszählung – statt. Hierbei wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten.

 

Der Zensus liefert verlässliche Bevölkerungszahlen für die Gemeinden, die Bundesländer und für Deutschland insgesamt. Neben ergänzenden Daten zur Demografie, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder Staatsbürgerschaft, werden auch allgemeine Angaben zur Wohn- und Wohnraumsituation in Deutschland erfasst. Solche Informationen sind ausgesprochen wichtig, da sie helfen, Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu treffen. Die Europäische Union verpflichtet ihre Mitgliedstaaten, alle zehn Jahre einen Zensus durchzuführen. In Deutschland bildet das Zensusgesetz den rechtlichen Rahmen für die Durchführung des Zensus 2022. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der für 2021 vorgesehene Zensus in Deutschland um ein Jahr verschoben.

 

Beim Zensus erfolgt eine Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis, eine Vollerhebung aller Anschriften mit Sonderbereichen, wie Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte,  sowie eine Befragung zu Gebäude- und Wohnungsdaten. In einem kurzen persönlichen Interview werden zufällig ausgewählte Haushalte (ca. 10% der Bevölkerung) und alle Bewohnerinnen und Bewohner von Wohnheimen zu allgemeinen Themenbereichen ihrer Lebenssituation befragt. Hierunter fallen beispielsweise Angaben zur Haushaltsgröße, zum Namen, Geschlecht und Familienstand sowie zur Staatsangehörigkeit. Darüber hinaus gibt ein Teil der Befragten über einen Online-Fragebogen zusätzlich Auskunft zur Wohnsituation, Schul- und Ausbildung oder Erwerbstätigkeit.

 

Für alle Personen mit Haus- und Wohnungseigentum erfolgt eine Gebäude- und Wohnungszählung. Dabei beantworten alle Personen mit Haus- und Wohnungseigentum oder deren Verwaltungen in einem Online-Fragebogen Fragen zu ihren Immobilien, zum Beispiel zu Baujahr, Größe, Ausstattung und Miete.

 

Beim Zensus 2022 kommt – wie schon beim Zensus 2011 – ein von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder entwickeltes Verfahren zum Einsatz, das als registergestützter Zensus bezeichnet wird.

In erster Linie liefern die Melderegister der Kommunen die Ausgangsdaten. Um die Qualität der Datenbasis zu verbessern, wird in einer Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis ein Teil der Bevölkerung zusätzlich direkt befragt.

 

Für die Durchführung des Zensus 2022 wurde beim Landkreis Prignitz eine Erhebungsstelle eingerichtet, welche für die Vor-Ort-Befragung insbesondere der Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis und der Befragung an Anschriften mit Sonderbereichen zuständig ist.


Interviewer/-in gesucht

Für den Zensus 2022 werden Interviewerinnen und Interviewer, sogenannte Erhebungsbeauftragte, gesucht. Diese besuchen die in der Stichprobe ausgewählten Anschriften, erfassen erste Daten vor Ort und übergeben in einigen Fällen Online-Zugangsdaten für die Beantwortung weiterer Fragen. Sie müssen gewisse Anforderungen erfüllen um als Interviewer oder Interviewerin tätig zu werden, wie beispielsweise volljährig und mobil sein. Das Engagement als Interviewerin oder Interviewer ist ehrenamtlich. Sie erhalten daher eine attraktive Aufwandsentschädigung von ca. 1000,- €, abhängig vom Erhebungsumfang.

 

Wer als Interviewerin oder Interviewer den Zensus 2022 unterstützen möchten, melde sich bitte bei der Erhebungsstelle des Landkreises Prignitz:

 

Weitere Informationen zum Zensus finden Sie auf www.zensus2022.de, www.statistik-berlin-brandenburg.de/ zensus22.

Foto zur Meldung: Landkreis Prignitz: Interviewer/-innen für Zensus 2022 gesucht
Foto: pixabay | Sprechblasen

Erfolgreiche Sprengung an der B189 | Sperrung wieder aufgehoben

(10. 02. 2022)

Am heutigen Donnerstag wurde zwischen Perleberg und Weisen eine im Rahmen der Kampfmittelsondierung entdeckte 250 kg schwere amerikanische Fliegerbombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg gesprengt.

Hierfür waren zuvor umfangreiche Straßensperrungen der B 189 neu, alt, der Auffahrt Eichhölzer Weg und mehrerer Waldwege sowie die Sperrung der Bahnstrecke Perleberg-Weisen erforderlich. Die Sperrungen traten um 9:20 Uhr in Kraft und konnten nach erfolgreicher Sprengung und Nachkontrolle um 10:20 Uhr wieder aufgehoben werden.

Quelle: Polizei Brandenburg, 10.02.2022

 

An der Umsetzung der Sperrung beteiligt waren die Polizei, Bundes- und Landesforstbehörden, die Landes- und Kreisstraßenmeisterei, die Freiwillige Feuerwehr Perleberg sowie Mitarbeiter des Betriebshofes und des Sachbereiches Sicherheit und Ordnung der Stadt Perleberg. Der Sachbereich Brand- u. Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz stellte die erforderliche Funktechnik bereit und unterstützte personell durch einen Funkbeauftragten.

Es gab keine besonderen Vorkommnisse. Allen Beteiligten sowie Behörden wird seitens der Stadt Perleberg für die unkomplizierte Unterstützung bei der Absicherung des Sperrkreises gedankt.

Foto zur Meldung: Erfolgreiche Sprengung an der B189 | Sperrung wieder aufgehoben
Foto: Stadt Perleberg | Gerd Fleischhauer, Sprengmeister KMBD, mit einem Splitter vor der gesprengten Fundstelle

Wir wollen wieder LEADER-Region werden. Dafür brauchen wir Sie!

(29. 11. 2021)

Die LAG Storchenland Prignitz bereitet in den nächsten Monaten in einem Beteiligungsprozess die erneute Bewerbung als LEADER-Region für die kommende EU-Förderperiode 2023-2027 vor. Grundlage dafür ist die Regionale Entwicklungsstrategie (RES), die gleichzeitig Förderschwerpunkte für die kommenden Jahre innerhalb der Prignitz festlegt. 

Die Inhalte der RES möchten wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten. Dabei unterstützt uns die CIMA Beratung + Management GmbH (cima).

 

Hiermit laden wir herzlich ein zum:

Regionalforum I

08. Dezember 2021 von 16 bis 19 Uhr

Aufgrund der aktuellen Lage findet das Regionalforum digital statt.

Hier kann man sich ab sofort bis zum 30. November 2021 anmelden: https://www.leaderprignitz2023.de/prignitz/regionalforum-i/

Die Einwahldaten erhalten Sie nach Anmeldung.

 

Seien Sie dabei und beteiligen Sie sich! Sie sind die Expertinnen und Experten der Region - Sie wissen am besten, was die Prignitz braucht und welche Themen besonders dringlich sind. Vielleicht haben Sie ja auch schon eigene, ganz konkrete Projektideen, die mit LEADER-Mitteln gefördert werden könnten? Nutzen Sie Ihre Chance, die neue Förderperiode mitzugestalten.

 

Folgende Agenda ist geplant:

Zunächst wird die cima in einem kurzen Vortrag Informationen zur RES-Erstellung geben. Anschließend möchten wir in Gruppenarbeit die aktuellen Handlungsbedarfe, mögliche Schwerpunkte und potenziellen Projektideen für die nächste Förderperiode 2023 – 2027 erarbeiten.

 

Dabei ist die Arbeit in vier Fachgruppen vorgesehen:

  • Landwirtschaft, Natur und Umwelt
  • Wirtschaft
  • Kultur, Freizeit und Tourismus
  • Lebensqualität (inkl. Mobilität, Versorgung, Soziales/Miteinander, Betreuung)

 

Auf der Website www.leaderprignitz2023.de finden Sie alle Informationen und Ansprechpartner*innen zur RES-Erstellung. Nutzen Sie bitte auch die Möglichkeit, in unsere digitale Karte, die WikiMap, Stärken und Schwäche der Region einzutragen sowie Projektideen für die nächste Förderperiode. Auch eine kurze Befragung haben wir vorbereitet (Teilnahme jeweils bis zum 31. Dezember 2021 möglich).

[Plakat zur Veranstaltung]

Foto zur Meldung: Wir wollen wieder LEADER-Region werden. Dafür brauchen wir Sie!
Foto: Abbildung Plakat

Perleberger Einkaufsgutschein als praktische Chipkarte erhältlich

(26. 11. 2021)

Anfang des Jahres wurde die Idee eines Perleberger Einkaufsgutscheins präsentiert, der die von der Pandemie betroffenen Unternehmen, Dienstleisterinnen und Dienstleister und Gastronomen unterstützen sollte. Dieser Vorschlag kam bei den Stadtverordneten so gut an, dass er prompt umgesetzt wurde. „In Perleberg wird nicht lang geredet, wir packen es an und legen los“ so Bürgermeisterin Annett Jura.

 

Im März dieses Jahres ging der Perleberger Einkaufsgutschein, der von der City Initiative Perleberg e. V. initiiert wurde, sogleich in Papierform in Umlauf und wurde den Ausgabestellen der Sparkasse förmlich aus den Händen gerissen. Insgesamt 600 Gutscheine im Wert von 30.000 € wurden bisher verkauft. Das Besondere an den Gutscheinen ist, dass alle mit einem Rabatt in Höhe von 20 Prozent belegt sind. Das heißt, dass man diese für beispielsweise 40 € erwerben kann, aber einen Einkaufswert von 50 € erhält. Das Unternehmen, bei dem man den Gutschein ausgibt, kann sich die restlichen 10 € wiederholen, da die Aktion durch die GWG Wohnungsgesellschaft, das Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen PVU, die Sparkasse Prignitz und die Stadt Perleberg gesponsort wird.

 

Der Gutschein wird nun erweitert und ist ab 1. Dezember 2021 als praktische Chipkarte erhältlich. Die Plastikkarte ist wiederaufladbar und kommt im modernen Geschenkumschlag, sodass sie das perfekte Weihnachtsgeschenk für die Familie ist aber auch für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden eine Weihnachtsfreude machen möchten. Sie kann online oder vor Ort in den Ausgabestellen aufgeladen werden. Über einen Barcode kann man zudem jederzeit online den Restbetrag des Gutscheins einsehen. Erhältlich sind die Gutscheine ab Mittwoch, 1. Dezember, in den Filialen der Sparkasse Großer Markt 22 und Karlstraße 14 sowie im Café Deko Perle am Schuhmarkt 4 und im Haarstudio Cornelia Tietz in der Wittenberger Straße 85.

 

Die Papiergutscheine bleiben weiterhin gültig, sind aber auch auf die Kartenvariante übertragbar.

Die Rabattaktion gilt ebenfalls weiterhin, auch bei den neuen Chipkarten. Aber das Angebot ist begrenzt, es gilt nur, bis die Sponsorengelder aufgebraucht sind. Also seien Sie schnell und holen sich gleich am 1. Dezember den heißbegehrten Gutschein!

Foto zur Meldung: Perleberger Einkaufsgutschein als praktische Chipkarte erhältlich
Foto: Stadt Perleberg | Pressetermin zur Präsentation des Perleberger Einkaufsgutscheins als Chipkarte

Stinshoff Schuhe mit neuem Standort in Perleberg

(25. 11. 2021)

Das traditionelle Perleberger Schuhgeschäft Stinshoff hat nach über 17 Jahren seinen Standort gewechselt und ist nun in der Berliner Straße 1 zu Hause.

 

Als eine der ersten Kundeninnen besuchte die Bürgermeisterin Annett Jura die neue Filiale und gratulierte dem Team rund um die Filialleiterin Frau Ines Lange zu ihrem neuen Standort.

Lange, die sich über den Besuch und über die zahlreichen Kunden an diesem Morgen in der Filiale freute, zeigte gerne den neuen Standort. „Die Fläche ist größer und besser geschnitten, so dass wir unsere Schuhe noch besser präsentieren können“ sagte stolz Lange.

Mit dem Umzug – genau zwischen Bäckerstraße und den Ämtern in der Berliner Straße freuen sich Lange und ihr Team nun auf den einen oder anderen neuen Kunden.

Foto zur Meldung: Stinshoff Schuhe mit neuem Standort in Perleberg
Foto: TGZ | Bürgermisterin Jura beim Unternehmensbesuch Stinshoff Schuhe, bei Frau Lange.

Minister Guido Beermann übergibt Fördermittel für die Stadtentwicklung

(11. 11. 2021)

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat der Stadt Perleberg Fördermittel in Höhe von knapp 4,7 Millionen Euro für weitere Stadtentwicklungsprojekte ausgereicht. Bund und Land stellen aus den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ unter anderem Geld für die Sanierung stadtbildprägender Gebäude und Bildungseinrichtungen sowie für Grün- und Freiflächen bereit.

 

Bauminister Guido Beermann: „Ich freue mich, der Stadt Perleberg weitere Fördermittel für die Fortsetzung der erfolgreichen Stadtsanierung zu übergeben. Auch dank der Städtebaufördermittel konnten in der Innenstadt zahlreiche Denkmäler saniert sowie Straßen und Wege erneuert werden und damit der Stadtkern revitalisiert werden. Perleberg gehört zu den Städten mit historischen Stadtkernen in Brandenburg und hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt. Die Menschen fühlen sich wohl in ihrer Stadt und auch zahlreiche Touristen werden angelockt. Die denkmalgerechte Sanierung, modernes Wohnen, Kultur- und Freizeitangebote in der Innenstadt ergeben ein sehr gutes Konzept. Wir wollen diese positive Entwicklung weiter unterstützen.“

 

Zuwendungsbescheid Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“

Mit dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ werden die Anpassung, Stärkung und Revitalisierung und der Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten, Stadtteil- und Ortszentren, die Profilierung und Standortaufwertung sowie der Erhalt und die Förderung von Nutzungsvielfalt unterstützt. Ziel ist die Entwicklung der Zentren zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur.

 

Die Stadt Perleberg erhält 4,442 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel unter anderem für die Sanierung des denkmalgeschützten und stadtbildprägenden Gebäudes „Am Hohen Ende 27“, es soll zukünftig als Archiv genutzt werden sowie für die Sanierung des denkmalgeschützten und stadtbildprägenden Gebäudes „Großer Markt 10“, das künftig als Bibliothek genutzt werden soll. Außerdem werden Fördermittel für die Fertigstellung des St.-Nicolai-Kirchplatzes bewilligt.

 

Bisher wurden unter anderem folgende Projekte fertiggestellt:

  • Stadt- und Regionalmuseum Mönchort 7-11
  • Kirchplatz 4
  • Parchimer Str. 17
  • Mühlenstr. 18 (Einzeldenkmal) und 18a
  • Hagen – Freianlagen, B.5

 

Hierfür wurden insgesamt 35 Millionen Euro bewilligt.

Zuwendungsbescheid Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt (SZH)

 

Das Ziel des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ ist die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Damit soll u.a. ein Beitrag zur Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität und Nutzungsvielfalt, der Integration aller Bevölkerungsgruppen und zur Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft geleistet werden. Das Programm bündelt die Aktivitäten einer sozialen Stadtentwicklung und zeichnet sich vor allem durch seinen interdisziplinären Ansatz aus. Quartiersmanagement und die Mobilisierung von Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement werden stärker betont.

 

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung bewilligt für das Programmjahr 2021 250.000 Euro Bundes- und Landesmittel für den Ersatzneubau der Turnhalle der Geschwister-Scholl-Grundschule einschließlich Außenanlagen sowie die Qualifizierung von Grünräumen.

 

Insgesamt hat Perleberg seit 1991 Fördermittel in Höhe von rund 52,2 Millionen Euro für die Stadtentwicklung/Stadterneuerung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden 28,2 Millionen Euro für rund 610 Wohnungen bewilligt.

 

Zuwendungsbescheide Planungsförderung (bereits Mitte Oktober ausgereicht)

Die Stadt Perleberg plant die Entwicklung des Areals der Kaiserlichen Stadtkaserne in Perleberg.

Hierfür wurden bereits folgende Einzelvorhaben bewilligt:

  • Planung zur städtebaulichen Entwicklung des Areals der Kaiserlichen Stadtkaserne in Perleberg            148.000 Euro
  • Koordinierung und Steuerung des Planungsvorhabens „Entwicklung des Areals der Kaiserlichen Stadtkaserne“  148.000 Euro

 

Hintergrundinformation zur Planungsförderung:

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt die brandenburgischen Kommunen bei Planungen für neue Wohnungen, wirtschaftliche Ansiedlungen, Verkehrs-und Klimaschutzprojekte. Bis Ende 2022 werden 7,5 Millionen Euro aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsfonds bereitgestellt.

 

Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von gemeinsamer Flächennutzungsplanung, Bebauungsplänen und planerischer Maßnahmen der Landesentwicklung sowie der Projektkoordination/des Projektmanagements von Planungsprozessen im Land Brandenburg (Planungsförderungsrichtlinie 2020-PFR 2020) ist am 27.01.2021 in Kraft getreten.

 

In Brandenburg werden die Träger der kommunalen Planungshoheit, wie Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände gefördert. Es werden gemeinsame Flächennutzungspläne, Bebauungspläne, planerische Maßnahmen der Landesentwicklung sowie die Projektkoordination und das Projektmanagement von Planungsprozessen gefördert. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. In diesem Jahr stehen 2,5 und im nächsten Jahr 5 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Text: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung

Foto zur Meldung: Minister Guido Beermann übergibt Fördermittel für die Stadtentwicklung
Foto: Stadt Perleberg | Minister Guido Beermann übergibt Fördermittel an die Städte Perleberg und Wittenberge

Volkstrauertag 2021 | Zeichen setzen! Gemeinsam gegen das Vergessen!

(05. 11. 2021)

Bürgerinnen und Bürger der Rolandstadt Perleberg, der Prignitz sowie Vereine, Verbände, Schulen und sonstige Organisationen sind aufgerufen, sich zusammenzufinden und gemeinsam innezuhalten während der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2021 am Sonntag, 14. November 2021, um 10:30 Uhr. Auf dem Evangelischen Waldfriedhof Perleberg (Treffpunkt linker Nebeneingang Wilsnacker Straße, um 10:15 Uhr), wo allein mehr als 300 Tote beider Weltkriege bestattet wurden, findet an der Kriegsgräberstätte III die Kranzniederlegung statt.

 

Am 1. September 1939 begann der von Hitlerdeutschland entfesselte Zweite Weltkrieg. Er stellt bis heute den größten militärischen Konflikt in der Geschichte der Menschheit dar. Direkt bzw. indirekt waren über 60 Staaten am Krieg beteiligt. Zwischen 60 und 70 Millionen Tote sind zu beklagen. Flächenbombardements rissen tiefe Wunden. Dem Holocaust fielen 6 Millionen europäische Juden zum Opfer. Atomwaffen wurden gezündet.

 

Vor 76 Jahren, im Frühjahr 1945, kam dieser Krieg in die Prignitz. Er endete in Perleberg am 2. Mai 1945 mit der Einnahme durch die sowjetische 5. Garde-Kavallerie-Division, Zivilisten und Soldaten, Einheimische und Flüchtlinge, Namenlose, Menschen anderer Nationalitäten und sowjetische Kriegsgefangene, Erwachsene und Kinder verloren gewaltsam ihr Leben.

 

Von Helene Schutzius (10.02.1945 bis 12.03.1945) gibt es kein Bild, nur die Erinnerung. Sie wurde nur 31 Tage alt, starb auf der Flucht am 12. März 1945 auf dem Wagen kurz vor Perleberg. Ihr kurzes Leben ist aber den Menschen, die zu ihr gehörten, ein Leben lang unauslöschlich im Herzen geblieben. Das Perleberger Erinnerungsblättchen Nr. 24 ist ihrem Andenken gewidmet. Helene Schutzius' Tod erinnert stellvertretend und ganz individuell an das vielfache Leid, das jeder Krieg verursacht, und unsere Verantwortung in der Gegenwart, den Frieden zu bewahren.

Foto zur Meldung: Volkstrauertag 2021 | Zeichen setzen! Gemeinsam gegen das Vergessen!
Foto: Stadt Perleberg | Abbildung Grabstein auf dem ev. Waldfriedhof in Gedenken an die Opfer des Krieges

Schluss mit Zettelwirtschaft - Pionierarbeit: Perleberg erprobt den digitalen Gewerbesteuerbescheid

(26. 10. 2021)

Vier Mal im Jahr müssen Unternehmen die Gewerbesteuer als Vorauszahlung entrichten. Um diesen Prozess zukünftig zu vereinfachen, nimmt Perleberg als erste Brandenburger Kommune an einem Pilotprojekt für den digitalen Gewerbesteuerbescheid teil.

 

Die Einkommenssteuererklärung, welche bei Gewerbetreibenden auch die Gewerbe-steuererklärung enthält, bleibt Fleißarbeit. Auch wenn die wenigsten Freude daran haben, kann die elektronische Einreichung das Ausfüllen der Formulare und die Kommunikation mit dem Finanzamt zumindest erleichtern. „Wir sind in der elektronischen Steuerbearbeitung schon ziemlich gut aufgestellt, da bereits die Besteuerungsgrundlagen (Gewerbesteuermessbescheide) elektronisch vom Finanzamt abgerufen werden können“, macht David Dolacinski vom Sachbereich Steuern in Perleberg deutlich.

 

Was die Gewerbesteuer angeht, die von Unternehmen entrichtet wird, ist das Verfahren derzeit noch etwas umständlicher. Denn während die Einkommenssteuer digital erklärt werden kann, kommt der Gewerbesteuerbescheid noch mit der Post. Um dies zu ändern, ist Perleberg nun die erste Brandenburger Kommune die am Projekt „digitaler Gewerbesteuerbescheid“ teilnimmt, um zukünftig den Gewerbesteuerbescheid an die Gewerbesteuerpflichtigen elektronisch verschicken zu können. Mit der Einführung des digitalen Gewerbesteuerbescheides erhofft sich die Stadt eine weitere Kostenersparnis: „Die Ausgaben für Papier, Druck und Porto fallen dann weg“, so David Dolacinski.

 

Katja Evertz ist die Projektkoordinatorin für regionale Digitalisierung beim TGZ Prignitz und kennt weitere Vorteile der digitalen Gewerbesteuer: „Es geht deutlich schneller als per Post, als Unternehmen kann ich den Bescheid direkt am Computer weiterverarbeiten und auch die Abläufe bei den Kommunen können dadurch verbessert werden.“

 

Wie aus dem privaten Bereich für die Einkommenssteuer bekannt, können nun auch die digitalen Unterlagen für die Gewerbesteuer über das ELSTER-Portal eingereicht werden. Das zuständige Finanzamt verschickt dann einen Gewerbesteuermessbescheid an die Kommune, die die Gewerbesteuer erhebt und den Bescheid bisher per Post verschickt. Im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojekts hatte sich Perleberg bereiterklärt, die Vorreiterrolle zu übernehmen und das digitale Verfahren auszuprobieren.

 

„Bereits seit einem guten Jahr nutzt die Rolandstadt Perleberg die sogenannte E-Post. Hiermit haben wir gute Erfahrungen gemacht. Das Pilotprojekt zum digitalen Gewerbesteuerbescheid ist nun ein weiterer Baustein der Stadt auf dem Weg zur Digitalisierung der kommunalen Verwaltung“, erklärt Bürgermeisterin Annett Jura.

 

In ganz Deutschland beteiligen sich 28 Pilotkommunen in 10 Bundesländern an dem Testlauf. Ziel ist es, künftig die Gewerbesteuerbescheide in den rund 11.000 deutschen Kommunen automatisiert, einheitlich und sicher zu übermitteln und ein standardisiertes Dokument einzuführen, das für Menschen und Maschinen gleichermaßen gut lesbar ist.

Foto zur Meldung: Schluss mit Zettelwirtschaft - Pionierarbeit: Perleberg erprobt den digitalen Gewerbesteuerbescheid
Foto: Stadt Perleberg | Das Pilotprojekt "Digitale Gewerbesteuer" geht an den Start

Einheit, Freiheit, Hoffnung.

(01. 10. 2021)

Einheit, Freiheit, Hoffnung. Unter diesem Motto findet auch am diesjährigen Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober, eine musikalische Danke-Demo statt. Die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“ lädt alle Generationen und Kulturen zum offenen Singen und Feiern ein. Hintergrund der Aktion ist, durch das gemeinsame Singen ein Zeichen der Dankbarkeit und der Einheit zu setzen. Zusätzlich dazu werden Kerzen angezündet zur Erinnerung an die Friedensgebete und Friedliche Revolution als Symbol für Frieden und Hoffnung im wiedervereinten Land und in der Welt.

 

Perleberg möchte sich an der Aktion beteiligen und ruft daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu auf, am Sonntag, 3. Oktober 2021, um 19 Uhr auf den Großen Markt zu kommen und gemeinsam mit dem Singekreis K. Rabbach folgende zehn Lieder anzustimmen:

 

  1. Kein schöner Land in dieser Zeit
  2. Dona nobis pacem
  3. Bunt sind schon die Wälder
  4. Hoch auf dem gelben Wagen
  5. Die Gedanken sind frei
  6. Freude schöner Götterfunken
  7. Wenn alle Brünnlein fließen
  8. Märkische Heide
  9. Brandenburg Lied
  10. Wahre Freundschaft

 

Die Liedtexte und Kerzen werden vor Ort ausgehändigt. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der derzeitig geltenden Umgangsverordnung die Personendaten der Mitsingenden erfasst werden und ein Mindestabstand von 2 Metern gilt.

Foto zur Meldung: Einheit, Freiheit, Hoffnung.
Foto: Inititative 3. Oktober - Deutschland singt | Endlich wieder singen

3. Oktober - Deutschland singt!

(29. 09. 2021)

Am 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit. Was dieser nationale Feiertag wirklich bedeutet, ist gerade für jüngere Generationen zum Teil nicht wirklich greifbar, da sie es nicht selbst erlebt haben. Um darauf aufmerksam zu machen, lädt die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“ alle Generationen und Kulturen zum offenen Singen auf die Marktplätze aller Städte und Dörfer ein.

 

Die Rolandstadt Perleberg möchte sich an der Initiative beteiligen und lädt hiermit alle Bürgerinnen und Bürger, egal ob Chormitglied oder Laie, am Sonntag den 3. Oktober zum gemeinschaftlichen Singen um 19 Uhr auf den Großen Markt ein. Gemeinsam werden zehn allseits bekannte Lieder gesungen. Ziel der Initiative ist es, die friedliche Revolution des Mauerfalls generations-übergreifend zu feiern und ein Zeichen der Hoffnung und Dankbarkeit zu setzen.

 

Der Singekreis „K. Rabbach“ und seine Chorleiterin Frau Sonntag stimmen folgende Lieder an:

 

  1. Kein schöner Land in dieser Zeit
  2. Dona nobis pacem
  3. Bunt sind schon die Wälder
  4. Hoch auf dem gelben Wagen
  5. Die Gedanken sind frei
  6. Freude schöner Götterfunken
  7. Wenn alle Brünnlein fließen
  8. Märkische Heide
  9. Brandenburg Lied
  10. Wahre Freundschaft

 

Die Liedtexte werden vor Ort ausliegen, sodass alle mit einstimmen können.

 

Nehmen Sie teil und setzen Sie ein musikalisches Zeichen der Einheit!

Foto zur Meldung: 3. Oktober - Deutschland singt!
Foto: Initiative "3. Oktober - Deutschland singt"

Eintragung ins Ehrenbuch der Stadt Perleberg

(22. 09. 2021)

Am Dienstag, 21.09.2021, war es wieder soweit: Die besten Absolventinnen der Schule für Gesundheitsberufe durften sich in das Ehrenbuch der Stadt Perleberg für erfolgreiche Schülerinnen und Schüler und Sportlerinnen und Sportler eintragen. Traditionell findet dieser Termin im Trausaal des Rathauses statt. Dieses Jahr durften sich Sarah Sophie Gabel, Lara Haufe und Jennifer Roder im Großen Sitzungsaal auf dem Sitz von Herrn Pickert, dem Leiter der Stadtverordnetenversammlung, im Goldenen Buch verewigen.

 

Alle drei Schülerinnen schlossen ihre Ausbildung mit dem beeindruckenden Notendurchschnitt 1,3 ab. „So gute Noten bekommt man nicht ohne Fleiß und Engagement“ lobte Bürgermeisterin Annett Jura die Leistung der drei. Auch Daniel Neubecker, Schulleiter der Schule für Gesundheitsberufe, Kursleiter Max Jannasch und Pflegedienstleiter Niels Schnürle freuten sich für ihre Schützlinge.

 

Sarah Sophie Gabel und Jennifer Roder bleiben dem Kreiskrankenhaus nach ihrem Abschluss erhalten und können hier weitere Erfahrungen sammeln und das Gelernte anwenden. Lara Haufe hingegen sucht nach einem Tapetenwechsel - für sie geht es im Universitätsklinikum Lübeck weiter. Die drei freuen sich über die Ehre, sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen zu dürfen.

Foto zur Meldung: Eintragung ins Ehrenbuch der Stadt Perleberg
Foto: Stadt Perleberg | Gemeinsames Abschlussfoto nach Ehrung der drei besten Schülerinnen

Rendezvous mit Nachbarn

(17. 09. 2021)

RENDEZVOUS MIT NACHBARN – Ein Sommerfest der Städte Wittenberge & Perleberg mit Künstler*innen aus der Region

 

Die Städte Perleberg und Wittenberge laden zum "Rendezvous mit Nachbarn“. Die Prignitzer Kunst- und Kulturszene bringt ein vielfältiges Programm auf fünf Bühnen. Theater, Musik, Kleinkunst, und Tanzvergnügen für die ganze Familie. Mit einer Kunstausstellung auf dem ganzen Gelände. Auch die Museen beider Städte tragen zum Programm bei. Gastronomen aus der Region sorgen für das leibliche Wohl. Vom Kaffeemobil, über spanische Tapas bis zu Spezialitäten der Prignitzer Küche ist alles dabei. 

 

Das spätsommerliche Fest zwischen den Städten findet auf der Vorderwiese beim alten Flugplatzgelände am Eichhölzer Weg statt. 

 

Alle sind eingeladen. Auf zum Rendezvous! 

 

Mit einer Kunstausstellung kuratiert von Jost Löber. Moderation Sven Wendelmuth. Es gelten die gültigen Hygienebestimmungen. (Geimpft, Getestet, Genesen) 

 

Gefördert von Neustart Kultur. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Veranstaltet von den Städten Perleberg und Wittenberge. Organisiert vom Kulturkombinat Perleberg e.V. und dem Stadtsalon Safari e.V.

 

 

MEHR INFOS auf Facebook & Instagram: rendezvous.mit.nachbarn 

 

FREITAG AB 17 UHR 

SAMSTAG AB 10 UHR 

 

PROGRAMM

 

FREITAG: 

 

Konzertbühne: 

17.00 Oldtime Marching Band 

18.00 Begrüßung 

19.30 KOKAS 

21.30 Prignitzfabrik 

 

Tanz-Zelt: 

18.15 Die 4 von der Tanzsstelle 

21.00 Eröffnung Ausstellung 

 

Klingendes Zelt: 

20.30 Ada-Lu & Gunther-Maria Nagel 

 

Kleinkunstbühne Ah & Oh: 

19.30-20.00 Fire Fingers 

 

Kunst im Grünen: 

21.00-00.00 Vernissage 

 

SAMSTAG: 

 

Konzertbühne: 

11.30 Absoulut 

14.00 Satolstelamanderfanz 

18.30 Several Gents 

20.30 Nige Bray 

 

Tanz-Zelt: 

12.30 Kammerorchester Unter den Linden e.V. 

14.30 Tanzcafé: Die 4 von der Tanzstelle 

16.00 Tanzschule: Quer durch die Gasse 

22.00 BalkanBeats - Robert Soko 

 

Theaterwiese Moby Dick: 

16.00 Freie Bühne Wendland: "Moby Dick“ 

 

Mitmach-Museum: 

10.00-18.00 Schau-Imkerei & Kalligraphie 

 

Kleinkunstbühne Ah & Oh : 

10.00 Holiday on Delay 

14.00 Tacki & Noisly 

16.45 DJuggeldy 

19.00 Magna Mata Flamenco 

 

Klingendes Zelt: 

10.00 Jazz Frühschoppen: Mihai Filip Quartett 

13.30 Rainer Trunk & Band 

20.30 Duo Katharina Kwaschik & Nico Selbach 

Magisches Zelt: 

11.00 & 15.00 Lindenberger Marion-Etten-Theater

18.00 & 20.00 The Sideshow Charlatans 

 

EINTRITT FREI! 

Foto zur Meldung: Rendezvous mit Nachbarn
Foto: Plakat zur Veranstaltung "Rendezvous mit Nachbarn"

Übergabe des Staffelstabs nach Perleberg

(17. 08. 2021)

Beim gestrigen Treffen der Kommunen des Regionalen Wachstumskerns Prignitz (RWK) im Perleberger Rathaus übernahm Bürgermeisterin Annett Jura den Staffelstab von Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Herrmann. Diese symbolische Übergabe bedeutet, dass Perleberg für das kommende Jahr die Lenkung des RWK innehat. Im nächsten Jahr wird der Stab dann wieder an Karstädt weitergereicht.

 

„Trotz der Pandemie konnten die Sitzungen des RWK regelmäßig stattfinden und einige besondere Anlässe konnten sogar teils in Präsenz abhalten werden“ gab Dr. Oliver Hermann einen Rückblick. So musste der alljährliche Neujahrsempfang im Januar digital stattfinden, die Eröffnung der Senfmanufaktur in Perleberg und der Baustellenbesuch der A14 an der Elbbrücke im Mai konnten jedoch persönlich abgehalten werden.

 

Die Themenschwerpunkte des vergangenen Jahres lagen u. a. beim Breitbandausbau, dem Regionalmanagement, der Erstellung eines Digitalisierungskonzeptes, der Struktur des RWK und Wittenberge als Studienstandort. Es wurden zudem zahlreihe Investitionen getätigt wie z. B. der Hochwasserschutz in Wittenberge, die Neue Mitte im Perleberger Tierpark und die Sanierung der Löcknitzhalle in Karstädt.

 

Für das kommende Jahr gibt Bürgermeisterin Annett Jura einen Ausblick. So sind weiterhin die Digitalisierung der Region sowie der Breitbandausbau wichtige Themen. Aber auch die Infrastruktur wird bei den Kommunen großgeschrieben, sodass man sich auf den Weiterbau der A14 fokussiert. Weitere Schlüsselmaßnahmen sind die Entwicklung des Bahnhofsgebäudes und -umfelds in Wittenberge, die Erweiterung des Gewerbegebietes Quitzow und die Fachkräftesicherung wie z. B. über die Ausbildungsmesse GO!, die am 3. November voraussichtlich als Präsenzveranstaltung stattfinden soll. Udo Staeck, Bürgermeister der Gemeinde Karstädt, steht dem letzten Thema positiv gegenüber: „Handwerk, Landwirtschaft und Mittelstand stellen das Rückgrat der Region dar. Die Lehrlinge werden kommen, die Schülerzahlen erhöhen sich“.

Foto zur Meldung: Übergabe des Staffelstabs nach Perleberg
Foto: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz | Übergabe des RWK-Staffelstabes nach Perleberg

Feuerwehrfahrübung in der Innenstadt

(11. 06. 2021)

Die Stadt Perleberg informiert, dass die Ortsfeuerwehr aus der Gemeinde Karstadt am späten Abend des 10.06.21 eine Fahrübung mit Blaulicht und Sirene in der Perleberger Innenstadt durchgeführt haben.

 

Es häuften sich besorgte Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern beim Stadtwehrführer Maik Müller. "Die Übung war weder der Stadt Perleberg noch der Feuerwehr bekannt. Vor allem Besorgnis und Unverständnis machte sich bei den Anrufenden breit", so Maik Müller.

In einem angedachten Gespräch zwischen Bürgermeisterin Annett Jura und Bürgermeister Udo Staeck, Gemeinde Karstädt, wird die Feuerwehrfahrübung ausgewertet. Ziel des Gespräches ist es, dass Fahrübungen in dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt werden.

Foto zur Meldung: Feuerwehrfahrübung in der Innenstadt
Foto: pixabay | Abbildung eines Feuerwehrautos

Die Region braucht den Lückenschluss

(20. 05. 2021)

Bürgermeister des RWK Prignitz und aus Sachsen-Anhalt für schnellen Weiterbau der A14

Im Rahmen einer Besichtigung der A14-Baustelle bei Wittenberge haben sich die Bürgermeister des Regionalen Wachstumskerns Prignitz Dr. Oliver Hermann und Annett Jura sowie Karstädts stellvertretender Bürgermeister Sven Steinbeck am 19. Mai für den schnellen Ausbau der Autobahntrasse ausgesprochen. Unterstützung erhielt die Prignitz aus Sachsen-Anhalt. Auch Rüdiger Kloth, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen und Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz forderten den zügigen Weiterbau der A14.

 

Vor wenigen Wochen hatte die Gruppe „Natur Freunde Sachsen-Anhalt“ eine Klage gegen den Bau des A14-Abschnitts Osterburg – Seehausen eingereicht. Gegner der Trasse haben in der Region zudem weitere Protestveranstaltungen angekündigt. Bei Seehausen haben Aktivisten derzeit ein Protestcamp im Wald errichtet.

 

Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann zeigte hierfür beim Vor-Ort-Termin wenig Verständnis. Die Region kämpfe seit langem für die Autobahnanbindung, die auch eine klare Forderung der Prignitzer Wirtschaft sei. Mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz seien in beiden Bundesländern Kompromisse geschlossen worden. Zudem drohe beim Blick auf die bereits fertig gestellten Abschnitte in Sachsen-Anhalt und der Prignitz, bei einer Verhinderung oder Verzögerung des Weiterbaus, ein Verkehrschaos. Auch Rüdiger Kloth, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen pflichtete bei. Die Abstimmungen mit dem BUND hätten viel Zeit gekostet, doch es sei ein Kompromiss gefunden worden. Weitere Klagen und Protestaktionen würden jetzt nur dazu führen, dass der Autobahnbau sich weiter verzögere und noch teurer werde.

 

Bereits im Oktober vergangenen Jahres begannen in Wittenberge die Arbeiten für das 10,8 Kilometer lange Teilstück, dass künftig Brandenburg und Sachsen-Anhalt verbinden soll. Kernstück ist die 1,1 Kilometer lange Elbbrücke. Für Letztere, sollen die Arbeiten im kommenden Jahr beginnen. Laut Holger Behrmann vom zuständigen Planungsbüro DEGES, sollen die Arbeiten am gesamten Bauabschnitt voraussichtlich 2025 abgeschlossen sein. Der Abschnitt der A14 zwischen Wittenberge und Karstädt befindet sich in der Planfeststellung. Seitens der DEGES hoffe man laut Behrmann auf einen Beschluss im Frühjahr 2022. Dann könne auch hier gebaut werden


Text: Martin Ferch im Auftrag des RWK Prignitz

Foto zur Meldung: Die Region braucht den Lückenschluss
Foto: Martin Ferch, Stadt Wittenberge | v. l.: Nico Schulz, Rüdiger Kloth, Annett Jura, Sven Steinbeck und Dr. Oliver Herman

Landkreis Prignitz: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners gut vorbereitet

(04. 05. 2021)

Pressemitteilung des Landkreises Prignitz:

 

Einsatz beginn vermutlich nicht vor der 19./20. Kalenderwoche

Der Landkreis Prignitz ist startklar für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Alle Vorbereitungen dazu sind im Wesentlichen abgeschlossen. Wann genau der Einsatz zur Bekämpfung vom Boden aus und aus der Luft beginnen kann, hängt von der Wetterlage, den Temperaturen und den Niederschlagsmengen sowie der Entwicklung der Raupen ab. Die Raupen sind in diesem Jahr wesentlich später als sonst geschlüpft. Die Oberförsterei Gadow registrierte den 19. April als Termin, etwa zwei Wochen später als in den Jahren zuvor.

Die Bekämpfung wird deshalb vermutlich nicht vor der 19./20. Kalenderwoche einsetzen.

 

In diesem Jahr wurden ca. 80 Hektar für die Luftbekämpfung und ca. 6 200 Bäume für die Bodenbekämpfung erfasst. Im vergangenen Jahr nahm der Helikopter etwa 130 Hektar unter seine Rotorblätter, etwa 9000 Bäume wurden vom Boden aus behandelt. Verwendet wird auch 2021 das Mittel Foray 76 B (ehemals Dipel ES), welches eine Zulassung bis 2028 hat.

 

Der Landkreis Prignitz koordiniert die Einsätze aus der Luft und vom Boden aus im Auftrag der Kommunen.

Welche Flächen zur Behandlung vorgesehen sind, weisen die jeweiligen Allgemeinverfügungen der Kommunen aus. Sowohl bei der Luft- als auch bei der Bodenbekämpfung gilt grundsätzlich ein Betretungs- und Befahrungsverbot während der Ausbringung und in der Zeit bis zur Abtrocknung des Biozids, das einzuhalten ist.

Konkrete Auskünfte zu den Bekämpfungsmaßnahmen und den betroffenen Flächen geben die Ordnungsämter der Städte, Ämter und Gemeinden.

 

Die Flächen sind ebenfalls auf der Internetseite des Landkreises Prignitz www.landkreis-prignitz.de unter dem Button Aktuelles/Eichenprozessionsspinner bzw. unter „Geoportal“ einsehbar.


Text: Landkreis Prignitz

[Pressemitteilung des Landkreises]

[Aktuelle Pressemitteilungen und Informationen zum Eichenprozessionsspinner]

Foto zur Meldung: Landkreis Prignitz: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners gut vorbereitet
Foto: pixabay | Abbildung von Eichenprozessionsspinnern

Keine Osterfeuer im Gebiet der Stadt Perleberg

(01. 04. 2021)

Die Stadt Perleberg weist darauf hin, dass das Abbrennen von Osterfeuern im öffentlichen wie privaten Bereich in diesem Jahr aufgrund der bestehenden Corona-Lage und der hohen Inzidenzzahlen nicht gestattet ist. Es wurden keine Genehmigungen erteilt.

 

Nach wie vor ist die Vermeidung aller nicht notwendigen Kontakte im öffentlichen und privaten Leben die wichtigste Maßgabe zur Eindämmung der Corona-Pandemie (aktualisierte siebte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung im Land Brandenburg vom 30. März 2021).

 

Wir bitten Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese Entscheidung. In dem Zusammenhang wird auch auf die Vorschriften der Ordnungsbehördlichen Verordnung zum Abbrennen von Feuern im Gebiet der Stadt Perleberg hingewiesen, wonach auch sogenannte Gartenfeuer in den Abendstunden nicht gestattet sind.

Foto zur Meldung: Keine Osterfeuer im Gebiet der Stadt Perleberg
Foto: Beate Mundt | Abbildung eines Osterfeuers

Nur telefonisch erreichbar!

(09. 03. 2021)

Aus technischen Gründen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gesamten Stadtverwaltung Perleberg bis auf Weiteres nicht per E-Mail erreichbar.

 

Die Stadtverwaltung nutzt die Software Microsoft Exchange. Diese E-Mail-Software wurde bundesweit gehackt. Schlimmeres konnte in der Verwaltung durch ein Antivirus-Programm verhindert werden. Betroffen sind alle E-Mail-Adressen - nicht nur innere Verwaltung, sondern ebenfalls alle öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten.

 

An der Wiederherstellung wird intensiv gearbeitet, sodass Sie uns alsbald wieder auf diesem Wege kontaktieren können. Wir sind weiterhin telefonisch oder per Faxnummer  (Zentrale: 781 180) für Sie erreichbar.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis

Ihre Stadtverwaltung Perleberg

Foto zur Meldung: Nur telefonisch erreichbar!
Foto: Pixabay | technische Probleme

Absage Bürgersprechstunde

(15. 02. 2021)

Die Stadt Perleberg informiert, dass die wöchentliche Bürgersprechstunde aufgrund der aktuell geltenden Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg bis auf Weiteres ausfällt. Wenn die Sprechstunde wieder durchgeführt werden kann, werden wir umgehend darüber informieren.

 

Anliegen können jedoch weiterhin gern unter der E-Mail-Adresse an die Stadt herangetragen werden, oder Sie vereinbaren unter der Nummer (03876) 781 0 einen Telefontermin.

 

Wir bitten um ihr Verständnis!

Foto zur Meldung: Absage Bürgersprechstunde
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, Rainer Picker, und Annett Jura, Bürgermeisterin, vor dem Perleberger Rathaus

Weihnachtsgruß der Tanzschule "Quer durch die Gasse"

(23. 12. 2020)

Die Perleberger Tanzschule „Quer durch die Gasse“ hat sich dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen!

Normalerweise treten sie mit einem tollen Programm auf dem Perleberger Weihnachtsmarkt auf. Dies ist dieses Jahr jedoch leider nicht möglich, da der Weihnachtsmarkt aufgrund der aktuell geltenden Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg leider nicht stattfinden kann. Um ihren treuen Fans und allen Tanzbegeisterten aber trotzdem eine Freude zu machen, hat die Tanzschule „Quer durch die Gasse“ unter der Leitung von Daniela Querengässer ein digitales Weihnachtsprogramm zusammengestellt. Diesen weihnachtlichen Gruß können Sie hier aufrufen. Der Code zum Video lautet KH4X3P.

 

Schauen Sie einfach rein und genießen das Programm der zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer!

Gesamtsperrung des Verkehrs in der Ritterstraße ab 07.12.2020

(04. 12. 2020)

In der Ritterstraße, zwischen der Karlstraße und Berliner Straße, ist in Höhe der Berliner Straße die Fahrbahn abgesackt. Um die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können, muss die Reparatur schnellstmöglich erfolgen. Dafür wird die Ritterstraße in diesem Bereich voll gesperrt. Die Vollsperrung wird ab Montag, den 07.12.2020 eingerichtet.

 

Weil die Ursache noch nicht bekannt ist, weisen wir vorsorglich darauf hin, dass das Ende der Vollsperrung noch nicht feststeht. Die Ritterstraße ist dann als Sackgasse bis zum Baufeld eingerichtet. Der Fußgängerverkehr kann die Baustelle passieren.

 

Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens oder zur Verkehrsführung wenden Sie sich bitte an den Stadtbetriebshof unter der Telefonnummer (03876) 300390 oder beim Sachbereich Verkehrswesen der Rolandstadt Perleberg unter (03876) 781 344.

Foto zur Meldung: Gesamtsperrung des Verkehrs in der Ritterstraße ab 07.12.2020
Foto: Verkehrsrechtliche Anordnung mit Bildausschnitt der Baufeldsperrung

Schaufensterdekoration in der Innenstadt

(26. 11. 2020)

Am gestrigen Mittwoch, den 25.11.2020, gab es etwas ganz Besonderes in der Bäckerstraße!

Dort stellten die Kinder aus dem Hort Piccolino ihre märchenhaften Basteleien vor, an denen sie in den vergangenen Wochen fleißig gearbeitet haben. Das Projekt entstand im Rahmen des Bürgerhaushaltes. Dort wurde von Simone Sniegon der Vorschlag eingereicht, die Schaufenster in Perleberg zu gestalten. Dieser erhielt dann auch genug Stimmen und wurde prompt umgesetzt, sodass die drei Schaufenster des leerstehenden Ladengeschäftes in der Bäckerstraße 29 nun mit einer bunten Bastellandschaft geschmückt sind.

 

Jedes Schaufenster ist individuell gestaltet. Man findet z.B. den Turm von Mumbai, der komplett aus Milchpackungen besteht. Passend zur Jahreszeit haben die Kinder aber auch Weihnachtsengel, Schneeflocken und kleine Schneemänner gebastelt. Wir wollen jedoch nicht zu viel verraten, denn die Dekoration verbirgt eine Überraschung. Im mittleren Schaufenster befindet sich ein großes ebenfalls selbstgemachtes Buch, welches ein Rätsel enthält. Alle Perlebergerinnen und Perleberger sind dazu eingeladen, der Anleitung im Buch zu folgen und dieses Rätsel zu lösen. Wer dies schafft, kann seine Lösung bis zum 2. Februar 2021 an den Hort Piccolino schicken. Drei der Kinder die das Rätsel lösen, bekommen dann einen tollen Preis.

 

Also statten Sie dem Geschäft einen Besuch ab und raten Sie fleißig mit!

 

Ein kleiner Tipp: Die Dekorationen werden täglich ab 16 Uhr beleuchtet. Diesen stimmungsvollen Anblick sollten Sie nicht verpassen!

Foto zur Meldung: Schaufensterdekoration in der Innenstadt
Foto: Stadt Perleberg | die Hortkinder stellen ihre Basteleien vor

Corona: Pressemitteilung des Landkreises Prignitz

(23. 10. 2020)

23.10.2020 | Prignitz bleibt über der Inzidenz-Marke von 50 Neuinfektionen

Corona-Hotline weiterhin am Wochenende erreichbar

Der Landkreis Prignitz bleibt über der Inzidenz-Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen. Aktuell sind im Landkreis 75  Personen an Covid-19 erkrankt. Das sind zur gestrigen Meldung 10 Neuerkrankungen mehr. Seit Ausbruch der Corona-Krise registriert das Gesundheitsamt 131 Erkrankte. Davon gelten 56 als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis aktuell bei 64,34/100 000 Einwohner.

 

Die Hotline des Landkreises Prignitz unter 03876 713 313 ist am Samstag von  9.00 bis  14.00 Uhr und am Sonntag von  10.00 bis 14.00 Uhr erreichbar.


22.10.2020 | Dynamische Corona-Entwicklung

Ab heute greifen verschärfte Maßnahmen der Corona-Umgangsverordnung mit Inzidenzmarke 50

Das Infektionsgeschehen entwickelt sich auch in der Prignitz dynamisch. Aktuell sind im Landkreis 68 Personen an Covid-19 erkrankt. Das sind zur gestrigen Meldung 12 Neuerkrankungen mehr. Seit Ausbruch der Corona-Krise registriert das Gesundheitsamt 122 Erkrankte. Davon gelten 54 als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis aktuell bei 60,40.

 

Mit über 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen gelten ab heute zusätzlich Maßnahmen der Stufe 2 der vom Landeskabinett am Dienstag beschlossenen Umgangsverordnung.

 

Demnach sind bei Veranstaltungen maximal 150 zeitgleich anwesende Gäste draußen bzw. 100 drinnen zugelassen. Private Feiern sind im privaten Wohnraum mit mehr als zehn zeitgleich Anwesenden aus mehr als zwei Haushalten bzw. in öffentlichen und angemieteten Räumen mit mehr als zehn zeitgleich Anwesenden untersagt. Es gilt eine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum für maximal 10 Personen oder ein Haushalt.

 

Landrat Torsten Uhe appellierte am Donnerstag nochmals an die Bürgerinnen und Bürger der Prignitz, die jetzt für die nächsten 10 Tage festgelegten Maßnahmen strikt einzuhalten. „Es liegt in unser aller Interesse, dass das Infektionsgeschehen wieder unter die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuerkrankungen je 100 000 Einwohner kommt, sonst müssten weitere verschärfte Regelungen erlassen werden“, sagte er.


Das Gesundheitsamt reagiert zeitnah auf die dynamische Corona-Entwicklung logistisch und personell.

Aus der Verwaltung werden oder wurden bereits zusätzlich 10  Mitarbeiter eingearbeitet und über das Jobcenter 6 neue Mitarbeiter für die Kontaktverfolgung bzw. Hotlinebetreuung gewonnen.

Die Bundeswehr wurde ebenfalls angefordert und kann ab nächste Woche mit 5 Soldaten die Arbeit unterstützen. Die technischen und räumlichen Anforderungen sind dafür vorbereitet.

Die am 13.10.2020 errichtete stationäre Teststrecke an der Rolandhalle in Perleberg wird ab kommender Woche in Wittenberge in der Wahrenberger Straße 43 etabliert. Sie wird zunächst Dienstag und Donnerstag von 9 bis 14 Uhr arbeiten. Das DRK stellt erneut ehrenamtliche Kräfte für die Betreuung der Station zur Verfügung. Hier werden nur Bürger getestet, die vom Gesundheitsamt überwiesen worden sind.

[Pressemitteilung 332 des Landkreies Prignitz]

[Pressemitteilung 333 des Landkreies Prignitz]

Foto zur Meldung: Corona: Pressemitteilung des Landkreises Prignitz
Foto: pixabay

Start der Bauvorhaben im Tierpark Perleberg

(15. 10. 2020)

Neugestaltung der Freianlagen und Bau einer Kinderscheune mit Zooschule

Ende September 2020 startete das erste Teilprojekt zur Aufwertung der zentralen Freifläche im Tierpark Perleberg. Vorgesehen ist die Gestaltung attraktiver Aufenthaltsbereiche sowie die Anlage von Spiel- und Aktivitätsmöglichkeiten, die den Tierparkbesuch für Kinder und Erwachsene noch erlebnisreicher machen.

 

Neben einem Spielplatz in Form einer Burganlage, einer Schafherde aus Wipptieren, Hängematten und einer Rollerbahn werden unter anderem Sitzgruppen aufgestellt, ein Fotopunkt angelegt sowie Wege und Flächen hergestellt.

 

Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen von LEADER-gefördert. Weiterhin werden die Bauarbeiten zur Errichtung der Kinderscheune, in der die Zooschule künftig ihren Platz finden wird, unverzüglich beginnen. Dieses Projekt wird ebenfalls über LEADER gefördert.

 

Neben den beiden Fördervorhaben investiert die Stadt mit eigenen Mitteln in den Kiosk und dessen Einrichtung, um die Voraussetzungen für eine ansprechende Versorgung der Besucher bereit zu halten. Dazu gehört auch die Modernisierung der Leitungen und Medien.

 

In der Freiluftsaison 2021 sollen die neuen Anlagen nutzbar sein.

[Förderhinweis]

Foto zur Meldung: Start der Bauvorhaben im Tierpark Perleberg
Foto: Abbildung Logos: Land Brandenburg, EU, LEADER

Wichtiger Hinweis der BONA Stadtbibliothek

(09. 10. 2020)

Am 21.10.2020 findet von ca. 9:30 Uhr – 12:00 Uhr, im Rahmen einer Ferienveranstaltung der Stadtbibliothek, eine Übung der RHOT Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge statt.

 

Da die Hunde auch praktische Übungen im Hagen absolvieren sollen und die Einsatzkräfte den Ferienkindern Einblicke in ihre Arbeit mit den Rettungshunden geben möchten, bitten wir alle Spaziergänger im Hagen in diesem Zeitraum ihre Hunde unbedingt an der kurzen Leine zu halten und mit Abstand zur Veranstaltung vorbeizuführen, um Ablenkungen der Tiere zu vermeiden. Da die Ferienveranstaltung ausgebucht ist, können leider keine weiteren Anmeldungen angenommen werden.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

 

Weitere Veranstaltungen der BONA Stadtbibliothek finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de

Foto zur Meldung: Wichtiger Hinweis der BONA Stadtbibliothek
Foto: RHOT Rettungshundestaffel | Rettungshund beim Training

Perleberger Wollstube jetzt in der Bäckerstraße

(07. 10. 2020)

Alles fing vor Jahren mit einem Stand bei Hoffesten oder beim Perleberger Weihnachtsmarkt an. Monika Wirth präsentierte Wolle und zeigte, was daraus an Kleidsamen und Dekorativen möglich ist. Der Zuspruch und die Nachfrage nach Kursen war der Grundstein für ihre Geschäftsidee in Perleberg am Kirchplatz. Das Wollstübchen wurde Ende 2017 eröffnet. Die gebürtige Hamburgerin, die auch 20 Jahre ein kleines Dorf in Dänemark ihr zu Hause nannte, wagte mit ihrem Mann den Sprung in die Selbstständigkeit in der Prignitz. Bis heute haben die beiden diesen Schritt nicht bereut und fühlen sich wohl in der Perleberger Innenstadt.

 

Ihr Konzept, nicht nur Wolle anzubieten, sondern auch zu zeigen, was alles daraus entstehen kann, fand in den letzten Jahren permanenten Zuspruch. Der Hamburger Dänin ist es wichtig, auch ihre Erfahrung weiterzugeben und zu helfen, bis der Kunde zufrieden ist. Viele ihrer Kunden nutzen diese Chance und machen Stopp, um sich auf dem Sofa im Ladengeschäft an einem neuen Muster oder an einer neuen Technik auszuprobieren. „Wir sind selbst überrascht über das Interesse und haben mit der Zeit festgestellt, dass unser Konzept dankbar angenommen wurde. Vor allem in der kalten Jahreszeit reichte der Platz in dem Wollstübchen nicht mehr aus, um alle Wünsche zu erfüllen und gleichzeitig die Wolle und das Zusatzsortiment übersichtlich darzustellen“. Der Wunsch nach einer größeren Ladenfläche war geboren. Die Wahl des neuen Ladengeschäfts fiel auf einen Leerstand in der Bäckerstraße. Seit Anfang September präsentiert Monika Wirth hier nun ihre Wolle und natürlich darf die Sofaecke nicht fehlen. „Da ich am Kirchplatz etwas abseits lag, kamen die Kunden in der Regel gezielt zu mir. Jetzt stelle ich fest, dass die Kunden auch spontan in den Laden kommen. Hier in der Bäckerstraße ist mehr Laufkundschaft und durch die beiden großen Schaufensterfronten kann ich mein Angebot besser präsentieren“. Ihre Schwester, die ebenfalls in der Prignitz wohnt, hat hier kreativ unterstützt.

 

 „Nach der ganzen Umzugsarbeit freue ich mich auf die weitere Gestaltung meines Ladens und auf die zukünftigen Veranstaltungen in der Innenstadt, wie zum Beispiel das Shopping im Lichterglanz in der Vorweihnachtszeit am 28. November. An diesem Tag schlüpfen wir in unsere traditionellen dänischen Nissekostüme und bieten unseren Kunden dänische Weihnachtsleckereien an. Natürlich hat dann auch meine Schwester die Wollstube weihnachtlich dekoriert“ erzählt Monika Wirth mit einem Lächeln im Gesicht.

Foto zur Meldung: Perleberger Wollstube jetzt in der Bäckerstraße
Foto: Stadt Perleberg | die Stadt gratuliert Frau Wirth zum neuen Standort ihres Geschäftes

25 Jahre Augenoptik-Hörgeräte Geue in Perleberg

(07. 10. 2020)

Bürgermeisterin Annett Jura, Beate Dahms vom städtischen Ordnungsamt und Jens Knauer, zuständig für Gewerbeansiedlungen in der Innenstadt, gratulierten am 2. Oktober den Mitarbeiterinnen der Filiale Augenoptik-Hörgeräte Geue in der Bäckerstraße zum 25-jährigem Bestehen.

 

Das von Erhard Schulz geführte Familienunternehmen wurde 1932 in Salzwedel gegründet und umfasst mittlerweile sechs Standorte. „Eigentlich müssten wir Augenoptik-Hörgeräte Schulz heißen, aber in den 30iger Jahren gab es schon ein Augenoptiker Schulz in Salzwedel, so dass der Mädchenname der Ehefrau als Firmenname gewählt wurde“ weiß Doreen Köster zu berichten, die seit Start der Filiale in Perleberg als Augenoptikerin dabei ist. „Schon frühzeitig hat Eckert Schulz in seinen Filialen sowohl Augenoptik und als auch Hörgeräte angeboten. Ein Trend, der von vielen Anbietern in den letzten Jahren übernommen wurde“ berichtet Birgit Bergmaier, die als Akustikmeisterin die Fachfrau für das Thema Hören in der Filiale ist. Das Fachgeschäft in der Bäckerstraße verfügt über eine große Auswahl von Marken-Fassungen und setzt auf die Beratung, damit der Kunde seine perfekte Brille findet und auch beim nächsten Mal wieder eine Brille von Geue kauft.

 

Besonders stolz ist die Filiale auf die Sehschule für Kinder von 6 Monaten bis 14 Jahren. Die gelernte Orthoptistin und Augenoptikermeisterin Anja Bäcker bietet für die Kleinen diesen Service an. „Häufig verstreicht wertvolle Zeit für eine ungestörte kindliche Sehentwicklung, die später nicht mehr nachgeholt werden kann. Dazu bieten wir den Eltern eine kompetente Untersuchung und Beratung ihrer Jüngsten an“ unterstreicht Bäcker.

Foto zur Meldung: 25 Jahre Augenoptik-Hörgeräte Geue in Perleberg
Foto: Stadt Perleberg | Bürgermeisterin Jura gratuliert den Mitarbeiterinnen zum 25-jährigen Jubiläum

Meldung zum Tod von Hans-Peter Freimark

(07. 10. 2020)

„Die Wahrheit hat Zeugen nötig“. Dieser Satz Hans-Peter Freimarks am 30. Jahrestag der Deutschen Einheit ins Goldene Buch der Rolandstadt Perleberg eingeschrieben, ist seine letzte Botschaft an uns. 

 

Tief bestürzt vernehmen wir heute die traurige Nachricht von seinem Tod. Wir trauern mit seiner lieben Frau Gisela, den Kindern, Enkeln und Anverwandten. Möge die Familie Kraft und Trost in diesen schweren Stunden finden.

 

Hans-Peter Freimark hinterlässt in seiner geliebten Heimatstadt eine tiefe und schmerzhafte Lücke. Sein politisches, kulturelles und vor allem ehrenamtliches Engagement zur Dokumentation und Auseinandersetzung mit unserer jüngeren Geschichte bleibt unvergessen. „Unseren jungen Menschen sollten wir erzählen, was Diktatur bedeutet. Wir leben seit 30 Jahren in der Demokratie. Die Bürger sollten sich weiter für Freiheit, Menschlichkeit und Menschenwürde einsetzen“.  Diesem Freimarkschen Appell fühlt sich auch die Rolandstadt Perleberg verbunden.

 

 

Annett Jura
Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg             

 

Rainer Pickert

Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung

Street Arts Kunstwerk an der Rolandschule

(10. 09. 2020)

Der ehemalige Schulelternsprecher, Jens Freitag, hat gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins der Rolandschule, Torsten Stürzebecher, ein „Graffiti“-Projekt für die Kinder der Klasse 5b der Rolandschule initiiert. Gemeinsam mit dem Förderprogramm „Demokratie Leben“ wurde das Projekt vom 07.09. bis zum 09.09.2020 durchgeführt. Dabei konnten die Kinder, unter der Leitung von Klassenlehrerin Melanie Palloks, einen Street Art Workshop mit der Agentur „Colorful“ durchführen. Sie bekamen zunächst eine Einführung in das Thema „Was ist Graffiti“ und „Wie wird Graffiti angewandt“. Dann hieß es kreativ werden. Zuhause sollten die 22 Kinder schon einmal Skizzen zeichnen. Aus diesen wurden im Unterricht Schablonen gebastelt.

 

Dann war es auch schon so weit, die Kinder durften selber die Sprühdosen in die Hand nehmen und lossprühen. Verschönert wurden die Beton-Palisaden auf dem Hof der Rolandschule. Diese hatten schon die perfekte Form, um farbenfrohe Buntstifte aus ihnen zu machen. Dabei wurde sogar mit unterschiedlichen Hell- und Dunkeltönen gearbeitet, sodass die Stifte wie bei einem 3D-Effekt wirklich plastisch aussehen. Zum Schluss konnten die Schülerinnen und Schüler dann ihre Schablonen rausholen und ihr ganz persönliches Zeichen auf den Stiften hinterlassen. Den einen ziert jetzt ein Totenkopf, der andere ist mit Sternen geschmückt und sogar unser Perleberger Roland ist dabei.

 

Wenn Sie also mal am Hof der Rolandschule vorbeischlendern, dann halten Sie nach den farbenfrohen Kunstwerken der Kinder Ausschau!

Foto zur Meldung: Street Arts Kunstwerk an der Rolandschule
Foto: Stadt Perleberg | Kinder der Klasse 5b präsentieren ihre Kunstwerke

Wir sind jetzt bei Instagram!

(08. 09. 2020)

Instagram ist ähnlich wie Facebook eine soziale Plattform, auf der man individuelle Fotos und Videos posten kann. Man kann seine ganz persönlichen Eindrücke und Erlebnisse mit Menschen auf der ganzen Welt teilen. Immer mehr Nutzer registrieren sich, laden Bilder und Videos hoch, folgen anderen Profilen und „liken, was das Zeug hält“.

 

Die Stadt Perleberg schließt sich dem Trend an und hat daher seit dem 21. August 2020 einen offiziellen Instagram-Account. Diesen wollen wir dazu nutzen, um unsere Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Geschehnisse auf dem Laufenden zu halten. Darüber hinaus dient diese Plattform dazu, uns touristisch zu vermarkten und viele Besucherinnen und Besucher für unsere liebreizende Altstadt zu begeistern.

 

Welche Inhalte werden also über unsere Seite veröffentlicht? Neben tollen Imagebildern aus dem idyllischen Hagen, unserem historischen Altstadtkern oder einem unserer schönen Ortsteile,  möchten wir die Plattform nutzen, um über wichtige aktuelle Themen zu berichten und Neuigkeiten aus unseren städtischen Einrichtungen wie z. B. unserer Stadtinformation, dem Stadt- und Regionalmuseum oder auch unserer BONA Stadtbibliothek zu streuen. Wenn Ihr mehr über die neusten Produkte aus der Stadtinformation, interessante Workshops aus dem Museum oder auf dem Laufenden bleiben wollt was die Bibliothekskatze Findus eigentlich gerade so treibt, dann besucht unser Profil rolandstadt_perleberg und folgt uns!

Foto zur Meldung: Wir sind jetzt bei Instagram!
Foto: Stadt Perleberg | Bereich Stadtmarketing setzt neuen Post zum Rolandtag

Bürgermeisterin gratuliert zum 25. Firmenjubiläum

(11. 06. 2020)

Mit einer riesigen Flasche „Jubiläumssekt der Rolandstadt Perleberg“ unter dem Arm gratulierte am 9. Juni 2020 Bürgermeisterin Annett Jura gemeinsam mit Claudia Dalchow aus dem Bereich Gewerbe den Unternehmen Famila  und Rudolf Schierz OHG im Gewerbegebiet Schwarzer Weg.

 

Seit diesem Jahr blicken beide Unternehmen nun auf 25 erfolgreiche Jahre in der Kreisstadt zurück. Warenhausleiter Sven Haitsch arbeitet seit gut eineinhalb Jahren in der Filiale und bedauert, dass die Jubiläumsfeier aufgrund der Corona-Pandemie leider ausfallen musste. Insgesamt sind am Standort Perleberg 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig und 22 von ihnen konnte er in diesem Jahr ebenfalls zu 25 Jahren Mitarbeit beglückwünschen. „Diese lange Zeit zeigt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifiziert haben und eine starke Verbundenheit aufgebaut haben“, so Haitsch. Bürgermeisterin Jura wünschte für die nächsten Jahre alles Gute und weiterhin betrieblichen Erfolg.

 

Diese Worte richtete Annett Jura im gleichen Atemzug ebenfalls an das Unternehmen Schierz Blumen aus Salzwedel. Der Standort in Perleberg besteht, so wie der Supermarkt, ebenso seit 25 Jahren. Mitarbeiterin Birgit Schmidt ist eine von drei Frauen die im Eingangsbereich des Marktes Schnitt- und Pflanzblumen anbietet. Sie selbst ist seit dem Einzug vor 25 Jahren ein Teil des Teams. „So wie der Markt geöffnet hat, sind wir auch für unsere Kunden da“, so Schmidt.

Foto zur Meldung: Bürgermeisterin gratuliert zum 25. Firmenjubiläum
Foto: Stadt Perleberg | Zum 25. Firmenjubiläum bekommen Sven Haitsch und Birgit Schmidt eine Jubiläumssektflasche.

rbb dreht Videobeitrag über die Schaufensterdekoration in der Innenstadt!

(07. 05. 2020)

Um die Stadt ein bisschen bunter zu gestalten haben in den letzten Wochen die Kinder aus dem Hort Piccolino und dem Hort der Rolandschule gebastelt, gemalt und geschnitten und tolle Kunstwerke hergestellt. Diese wurden dann von Mitarbeitern der Stadt und des TGZ Prignitz in leerstehenden Geschäften in der Perleberger Innenstadt aufgehangen. Um auf diese Aktion aufmerksam zu machen, hat uns am Mittwoch, den 5. Mai 2020, der rbb besucht und einen kleinen Beitrag über die Kinder und die Schaufensterdekorationen gedreht.

 

Es wurde zunächst gefilmt, wie ein weiteres Schaufenster, dieses Mal auf dem Schuhmarkt, mit den Werken der Kinder dekoriert wurde. Nach einem kurzen Interview mit dem Leerstandsmanager der Stadt, Jens Knauer, ging es zu den wichtigsten Akteuren: den Kindern! Diese wurden dabei gefilmt, wie sie weitere tolle Regenbögen für die leeren Schaufenster basteln – in entsprechendem Abstand natürlich. Zum Schluss gab es für die Kinder auch noch ein kleines Dankeschön in Form eines riesigen Korbes voll mit Süßigkeiten, aus dem sich jedes Kind ein paar stibitzen durfte.

Foto zur Meldung: rbb dreht Videobeitrag über die Schaufensterdekoration in der Innenstadt!
Foto: Stadt Perleberg | Der rbb interviewt Jens Knauer zu den Schaufensterdekorationen

Der Maibaum ist aufgestellt!

(29. 04. 2020)

Der Stadtbetriebshof hat am Mittwoch, den 29.04.2020, den traditionellen Maibaum aus dem Perleberger Stadtforst aufgestellt. Dieses Jahr kann sich die 10 Meter hohe Birke aufgrund der aktuellen Situation leider nicht mit bunt geschmückten Basteleien präsentieren.

 

Nichtsdestotrotz halten wir an dieser schönen Tradition fest und haben ihm seinen festen Platz vor dem Rathaus auf dem Großen Markt reserviert, sodass man sich trotzdem an ihm erfreuen kann!

Foto zur Meldung: Der Maibaum ist aufgestellt!
Foto: Stadt Perleberg | Der Maibaum vor dem Perleberg Rathaus

rbb bringt Fernsehbeitrag über Fotoaktion

(24. 04. 2020)

Am heutigen Freitag besuchte uns ein Fernsehteam vom rbb!

Im Zuge der Sendung zibb - zuhause in Berlin & Brandenburg - drehten sie einen Beitrag über die Fotoaktion #perlebergfrommywindow, an der die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in den letzten beiden Wochen teilgenommen haben. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von großen Städten wie Paris und Wien und wir haben uns gedacht, da machen wir doch mit! Die Aktion sollte aber vor allem in den Zeiten der Covid-19 Pandemie zeigen, dass wir uns alle an die derzeitigen Einschränkungen halten und unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren und am wichtigsten, dass wir nicht alleine damit sind!

 

Um auf diese Aktion aufmerksam zu machen, hat uns das Team vom rbb einen Besuch abgestattet, um mehr über die Hintergründe der Aktion zu erfahren und um sich zwei der zahlreich eingegangenen Blicke auf Perleberg einmal persönlich anzuschauen. Den ersten Stopp machten wir in unserer BONA Stadtbibliothek. Von dort aus wurde ein zauberhaftes Foto von der Bibliothekskatze Findus geschossen, hinter der sich der idyllische Hagen erstreckt. Danach ging es zu Eva-Maria Menard aus Perleberg, die dem Team berichtete, wieso sie an der Aktion teilgenommen hat. Außerdem durften sie danach selbst den Blick aus ihrem Fenster bestaunen, den uns Menard als Foto zukommen lassen hat.

 

Wann der Beitrag ausgestrahlt wird, ist derzeit noch unbekannt. Interessierte können Mitte kommender Woche die Mediathek von zibb aufsuchen, um sich den Beitrag anzusehen.

Foto zur Meldung: rbb bringt Fernsehbeitrag über Fotoaktion
Foto: Stadt Perleberg | der rbb dreht mit S. Kern zwischen Kirche und Rathaus den Videobeitrag

So seht Ihr Euer Perleberg und Eure Umgebung

(21. 04. 2020)

Seit dem 9. April haben Perlebergerinnen und Perleberger an der Fotoaktion #perlebergfrommywindow teilgenommen und wir sind begeistert von Euren zahlreichen Beiträgen! Bei Facebook haben uns gut ein Dutzend wunderschöne Aussichten erreicht und an unsere E-Mail-Adresse sind sogar noch deutlich mehr geschickt worden. Bunt geschmückte Gärten, der morgendliche Blick auf die Stepenitz oder auch das ein oder andere Haustier, ob aus Perleberg oder unseren Ortsteilen - alles ist dabei. Vielen Dank dafür!

 

Gern könnt Ihr, Eure Nachbarn, Freunde, Familie und Bekannte weitere Bilder einsenden. Wir werden die Galerie stets aktualisieren.


Hinweis:

Alle Bilder die unter eingehen, werden sowohl für eine öffentliche Bildergalerie aber auch für sonstige zukünftige Projekte weiterverwendet. In diesem Sinne bitten wir nur Bilder zu schicken, die Ihr selber geschossen habt und die eine gute Auflösung haben. Bitte teilt uns für den Fotonachweis Euren Namen mit oder vermerkt, dass Ihr anonym bleiben wollt.

Foto zur Meldung: So seht Ihr Euer Perleberg und Eure Umgebung
Foto: Stadt Perleberg | Blick auf den Perleberger Wochenmarkt von oben

Bürgersprechstunde findet am 6. Mai wieder satt

(20. 04. 2020)

Bürgermeisterin Annett Jura und Stadtverordnetenvorsitzender Rainer Pickert informieren, dass  die  Bürgersprechstunde in der Lotte Lehmann Akademie, Großer Markt 12, ab dem 6. Mai 2020 ab 17 Uhr wieder stattfindet. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

[Gesamtübersicht der Termine]

Foto zur Meldung: Bürgersprechstunde findet am 6. Mai wieder satt
Foto: Bürgersprechstunde findet am 6. Mai wieder satt

Plakate weisen auf Lieferplattform www.pr-liefert.de hin

(17. 04. 2020)

Finden Sie die besten Restaurants, Einzelhändler und Dienstleister, die während der Corona Krise in unserer Region für Sie da sind!

Am 2. April ging die gemeinsame digitale Lieferplattform www.pr-liefert.de an den Start. Auf diesem Portal können Prignitzerinnen und Prignitzer regionale Geschäfte und Unternehmen unterstützen, die kurzfristig auf Lieferung umgestiegen sind, indem sie liefernde Geschäfte auf der Plattform eintragen und selbst dort kaufen.

Das Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt der Technologiezentrum Prignitz GmbH (TGZ) und der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG). "Unser Ziel war es, den Unternehmen eine unkomplizierte Möglichkeit zu geben, ihr Lieferangebot für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen", so Christian Fenske, Geschäftsführer TGZ Prignitz. 

 

Die Stadt Perleberg unterstützt die Initiative und wirbt unter anderem mit Plakaten in der Stadtinformation und in der BONA Stadtbibliothek.

Foto zur Meldung: Plakate weisen auf Lieferplattform www.pr-liefert.de hin
Foto: Stadt Perleberg | Plakatwerbung für die Online-Plattform "www.pr-liefert.de" im Schaufenster der Stadtinformation (Großer Markt 10)

Fotoaktion #perlebergfrommywindow

(09. 04. 2020)

In den Zeiten der Corona-Pandemie, in denen wir angehalten sind unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, kann ein Fenster mehr bieten als nur eine freie Sicht nach draußen. Man sieht musizierende Leute, Menschen die klatschend auf ihren Balkonen stehen, um alle die zu bejubeln, die in diesen Zeiten die Stellung für uns halten. Aber auch ein schöner Sonnenuntergang oder der Blick auf den heimischen Garten kann einem, gerade in der jetzigen Situation, das Herz erwärmen.

 

Die Stadt Perleberg schließt sich deshalb der Fotoaktion an, an der bereits andere Städte wie Wien, Stuttgart oder Paris teilnehmen. Wir möchten Euch auffordern, einfach ein Foto aus Eurem Fenster zu machen und Euren Blick mit uns zu teilen. Ab heute habt Ihr die Möglichkeit unter dem Hashtag #perlebergfrommywindow Eure Bilder bei Facebook zu posten. Alle Bilder, die zusätzlich an unsere E-Mail-Adresse presse@stadt-perleberg.de geschickt werden, werden ab dem 21. April in Form einer Bildergalerie auf unserer Homepage veröffentlicht. Damit setzen wir ein Zeichen, dass wir uns an die derzeitigen Einschränkungen halten und vor allem, dass wir nicht alleine sind!

 

Also los, schnappt Euch Eure Telefone und teilt mit uns Eure Sicht auf Perleberg! 


Hinweis:

Alle Bilder die unter presse@stadt-perleberg.de eingehen, werden sowohl für eine öffentliche Bildergalerie aber auch für sonstige zukünftige Projekte weiterverwendet. In diesem Sinne bitten wir nur Bilder zu schicken, die Ihr selber geschossen habt und die eine gute Auflösung haben. Bitte teilt uns für den Fotonachweis Euren Namen mit oder vermerkt, dass Ihr anonym bleiben wollt.

Foto zur Meldung: Fotoaktion #perlebergfrommywindow
Foto: Stadt Perleberg | Blick aus dem 3. Stock auf die Puschkinstraße

IHK-Cityoffensive: Wittenberge und Perleberg belegen zweiten Platz

(03. 04. 2020)

Gute Nachrichten in schwierigen Zeiten. Die Städte Wittenberge und Perleberg können sich über jeweils einen zweiten Platz beim diesjährigen Wettbewerb „City-Offensive Westbrandenburg 2020“ der IHK Potsdam freuen.

 

Wittenberge überzeugte in diesem Jahr mit dem Konzept für den geplanten „Langer-Frische-Freitag“ in der Kategorie Events. Am 31.07.2020  plant der WIR e.V. den Wittenberger Wochenmarkt zeitlich auf den Nachmittag und Abend zu verlegen. Mit der Verschiebung der Öffnungszeiten von 14-22 Uhr erhalten vor allem auch Bürger die Gelegenheit, auf dem Markt einzukaufen, die in der Regel selbst arbeiten, wenn der Wittenberger Wochenmarkt geöffnet hat. Neben der Verschiebung der Öffnungszeiten erfolgt auch eine räumliche Verlagerung des Wochenmarktes in die Haupteinkaufsstraße von Wittenberge. Parallel zu den Marktständen öffnen auch die Einzelhändler ihre Geschäfte bis 22 Uhr, so dass die Besucher des Marktes zusätzlich zum Wochenendeinkauf auch einen Stadtbummel kombinieren können.

 

Die Cityinitiative Perleberg e.V. belegt den 2. Platz im IHK-Wettbewerb mit einer Kampagne zur Reduzierung des Leerstands in der Perleberger Innenstadt. Hierfür startet die Händlergemeinschaft gemeinsam mit Stadtverwaltung und der TGZ Prignitz GmbH einen Aufruf und lädt alle Interessierten dazu ein, in einem Ladengeschäft in der Perleberger Einkaufsstraße zu testen, ob sich die eigenen Produkte gut platzieren und verkaufen lassen. Hierfür stattet die City Initiative gemeinsam mit der TGZ Prignitz GmbH ein leerstehendes Ladengeschäft aus und stellt es kostenfrei zur Verfügung. Interessierte Unternehmen, Einzelhändler oder Existenzgründer werden über ein Bewerbungsverfahren für das Projekt ausgewählt. Zusätzlich bietet der Cityinitiative Perleberg aus dem eigenen Netzwerk Beratungs- und Unterstützungsleistungen an.

 

Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Die Bewerbungen für den Wettbewerb wurden vom Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz begleitet und unterstützt. „Die Auszeichnungen sind eine tolle Nachricht und zeigen das Initiativen zur Stärkung der Innenstädte in Wittenberge und Perleberg auch im Land Beachtung finden“, sagte Christian Fenske, Wirtschaftsförderer beider Städte.

Foto zur Meldung: IHK-Cityoffensive: Wittenberge und Perleberg belegen zweiten Platz
Foto: Stadt Perleberg | Ein Blick in die Einkaufsstraße von Perleberg

Anradeln findet 2020 nicht statt

(26. 03. 2020)

Im Zuge der Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus wird die Traditionsveranstaltung Anradeln abgesagt. Schweren Herzens haben sich die Veranstalter des Events in Absprache mit den Partnern dazu entschieden, von der Durchführung abzusehen. Die Organisatoren der Veranstaltung bedauern dies sehr, sind sich aber einig, dass die allgemeine Gesundheit vorgeht.

Nun wächst dafür die Vorfreude auf den Saisonstart 2021, der wieder gemeinsam beim Anradeln gefeiert werden soll.

[Tourismusverband Prignitz sagt Anradeln 2020 ab.]

Foto zur Meldung: Anradeln findet 2020 nicht statt
Foto: Stadt Perleberg | Anradeln nach Bad Wilsnack 2019

Rolandstadt schließt Spielplätze und -flächen sowie Sportanlagen

(19. 03. 2020)

Aufgrund der derzeitig aktuellen Situation um das Coronavirus informiert die Stadtverwaltung Perleberg über vorsorgliche Maßnahmen, die aus der Rechtsverordnung des Landes Brandenburg über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus vom 17.03.2020 hervorgehen.

Der Besuch und die Nutzung von öffentlich zugänglichen Spielplätzen, Spielflächen und Sportanlagen sind laut § 4 untersagt. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben Schilder aufgestellt und Absperrmaßnahmen vorgenommen. Wir bitten eindringlich darum die Anordnung einzuhalten.


Hinweis:

Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Foto zur Meldung: Rolandstadt schließt Spielplätze und -flächen sowie Sportanlagen
Foto: Stadt Perleberg | Gesperrter Spielplatz im Hagen

Die Stadtverwaltung wird ab 19. März 2020 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen

(18. 03. 2020)

Der Städte- und Gemeindebund des Landes Brandenburg hat mit Rundschreiben vom 16. März 2020 eine Empfehlung an die Hauptverwaltungsbeamten zur vorübergehenden Konzentration der Kommunikation mit den Bürgern herausgegeben. Dies dient der Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit in der Verwaltung. Als Maßnahme zur Reduzierung der Sozialkontakte wird empfohlen, die Kommunikation auf E-Mail, Brief, Telefon oder Fax umzustellen und die persönlichen Sprechzeiten nur im äußersten Notfall wahrzunehmen.

 

Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden nach wie vor ihrer Arbeit nachgehen, Dienstleistungen werden weiterhin angeboten und auch Termine für persönliche Gespräche werden weiterhin wahrgenommen und im Einzelfall vergeben. Um jedoch eine mögliche Ausbreitung zu mindern, sehen Sie bitte derzeitig von einem persönlichen Gang in die Verwaltungsstandorte

  • Rathaus, Großer Markt
  • Lotte Lehmann Akademie, Großer Markt 12 sowie
  • Verwaltungsgebäude, Karl-Liebknecht-Straße 33 ab.

Wir bitten, dass aufschiebbare Anliegen zurückzustellen sind.


Darüber hinaus teilt Bürgermeisterin Jura mit, dass die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Perleberg weiterhin in vollem Umfang einsatzbereit sind. Es werden lediglich Aus- und Weiterbildungen sowie Lehrgänge abgesagt bzw. verschoben.
 
Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Foto zur Meldung: Die Stadtverwaltung wird ab 19. März 2020 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen
Foto: Stadt Perleberg | Marktplatz mit Roland und Rathaus

Informationen für Perleberger Vereine zum Coronavirus gemäß Eindämmungsverordnung

(18. 03. 2020)

Gestern hat die Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg eine Eindämmungsverordnung erlassen (ausführliche Bezeichnung: „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg“).

 

Diese hat auch Auswirkungen auf die Aktivitäten in den Perleberger Vereinen.

 

Gemäß § 4, Absatz 1 ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliches untersagt. Zudem werden gemäß § 5 Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten.

 

Zu Ihrem Schutz und zum Schutz Ihrer Vereinsmitglieder bitten wir Sie eindringlich darum, diese Hinweise zu beachten und sie umzusetzen. Nur so gibt es eine Chance, die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Bleiben Sie innerhalb der Vereine miteinander per E-Mail, per Telefon oder über die sozialen Medien in Kontakt, damit Sie organisatorische Dinge in Ihrem Verein auch weiterhin miteinander abstimmen können. 


Hinweis:

Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Bürgertelefon und E-Mail-Adresse ab sofort eingerichtet

(17. 03. 2020)

Die Stadt Perleberg hat ab sofort ein Bürgertelefon und eine E-Mail-Adresse zum Thema Coronavirus eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können auf diesem Weg ihre Anfragen an die Stadtverwaltung richten. Das Telefon ist unter der Rufnummer (03876) 781-444 zunächst in dieser Woche von 8 bis 18 Uhr ab heute bis Freitag besetzt. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass nicht jede Anfrage direkt beantwortet kann, ggfs. werden Sie an einen zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Die E-Mails-Adresse lautet coronainformation@stadt-perleberg.de. Sollten Sie telefonisch niemanden erreichen, richten Sie bitte Ihre Anfrage per E-Mail an die Verwaltung. Jede eingehende E-Mail wird gelesen und zeitnah beantwortet.

 

Weitere Informationen werden stets auf der Perleberger Internetseite unter dem rechten Reiter „Corona Informationen“ aktualisiert. Fragen die häufig auftreten, werden dort ebenfalls zeitnah mit den entsprechenden Antworten dokumentiert.

Foto zur Meldung: Bürgertelefon und E-Mail-Adresse ab sofort eingerichtet
Foto: Stadt Perleberg | Besetzung des Bürgertelefons

Bauvorhaben: Schulerweiterungsbau Grundschule Geschwister Scholl in Perleberg für das „Gemeinsame Lernen“

(08. 01. 2020)

Für die Stadt Perleberg ist der Erhalt und die Erhöhung des Bildungsniveaus der sich in städtischer Trägerschaft befindlichen Grundschulen eine zentrale Aufgabe. Durch die Investitionen in die Grundschule Geschwister Scholl sollen die Kompetenzen sowie die allgemeine Bildung der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Für die Grundschule Geschwister Scholl (GSGS) ist Heterogenität bereits heute gelebte Praxis.

 

Mit dem Schulanbau wird die Bildungsinfrastruktur für alle Perlebergerinnen und Perleberger, aber auch für die Menschen in der gesamten Region ausgebaut und verbessert. Die Stadt Perleberg gibt mit dem Anbau einen wichtigen Impuls zur weiteren Stärkung der Familienfreundlichkeit sowohl in der Kommune als auch im Umland. Eine vielfältige Schullandschaft erleichtert Rückkehrern, Zugezogenen und potenziellen neuen Einwohnerinnen und Einwohnern die Entscheidung für die Region und wirkt somit den negativen Effekten des demografischen Wandels entgegen.

 

Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines zweigeschossigen Schulerweiterungsbaus bzw. Anbaus an das Bestandsgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 1.485 qm. Im Bestand werden insgesamt 218 qm umgebaut, um die Anbindung mit Fluren zu gewährleisten. Das umgesetzte Raumkonzept entspricht den Vorgaben der Grundschule Geschwister Scholl.

 

Gefördert werden über die Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umland (NESUR), modellhafte inklusive Bildungseinrichtungen, unter Einbeziehung spezifischer sonderpädagogischer Bedarfe, mit dem Ziel der Mehrfach- und Mehrzwecknutzung.

 

Das Vorhaben wird mit einer Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt. Die Finanzierung setzt sich aus 80 % EFRE- Mitteln und einem kommunalen Mitleistungsanteil zusammen, wobei dieser durch nationale Städtebaufördermittel mit 50% gefördert wird. Die zweckgebundene Zuwendung beträgt ca. 3,4 Millionen Euro. Zur Durchführung der Maßnahme sind die Gesamtausgaben in Höhe von ca. 4,3 Millionen Euro vorgesehen.

 

Ziel ist es, laut Richtlinie NESUR, die Schaffung zusätzlicher Fachräume und multifunktionaler Räume in Bildungseinrichtungen, inklusive ihrer Erstausstattung; die Verbesserung der räumlichen Voraussetzungen der Außenanlagen und die Verbesserung inklusiver Bewegungs-, Spiel- und Freizeitangebote.

 

Mit der Umsetzung wird im Mai 2020 begonnen. Geplant ist eine Fertigstellung zum Frühjahr 2022.

[PDF: Bauvorhaben Schulerweiterungsbau]

Foto zur Meldung: Bauvorhaben: Schulerweiterungsbau Grundschule Geschwister Scholl in Perleberg für das „Gemeinsame Lernen“
Foto: Logo: Europäische Union

Gemeinsames Konzept der Stadt Perleberg und der Polizeiinspektion Prignitz

(14. 11. 2019)

Die Stadt Perleberg hat zusammen mit der Polizeiinspektion Prignitz ein Konzept entwickelt, in dem es darum geht, die Kriminalität im Wohngebiet Thomas-Müntzer-Straße/Heinrich-Heine-Straße weiter zu senken und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen.

 

Dazu im Folgenden einige Fakten:

In der Thomas-Müntzer-Straße wohnen mit dem Stand vom 01.06.2019 insgesamt 672 Personen, darunter befinden 348 Ausländer (51,2%), in der Heinrich-Heine-Straße sind es insgesamt 953 Personen, bei 156 (16,4%) Ausländern.

 

2017 gab es in der Stadt Perleberg (mit Ortsteilen) insgesamt 934 angezeigte Straftaten. Davon entfielen 17,7% auf das oben genannte Gebiet. Es wurden 108 Straftaten in der Thomas-Müntzer-Straße und 57 Strafanzeigen in der Heinrich-Heine-Straße registriert.

 

2018 waren es dann 11,3%, wobei 53 Straftaten auf die Thomas-Müntzer-Straße und 50 Straftaten auf die Heinrich-Heine-Straße entfielen. Insgesamt wurden 911 angezeigten Straftaten in der PKS für die Stadt

Perleberg erfasst.

 

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2019 wurden in der Stadt Perleberg 766 Straftaten bekannt, wobei 42 Straftaten in der Thomas-Müntzer-Straße und 28 in der Heinrich-Heine-Straße einen Anteil von 9,1 % darstellen.

 

Die Schwerpunkte bildeten dabei jeweils Eigentums- und Gewaltdelikte, sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Entwicklung der Kriminalitätszahlen in den Jahren 2017, 2018 und 2019 zeigen, dass durch die verstärkte Bestreifung und Aufklärungsmaßnahmen eine Senkung der Kriminalität erreicht werden konnte.

 

Die Stadt Perleberg und die Polizeiinspektion Prignitz haben folgende gemeinsame Maßnahmen geplant:

  • Regelmäßiger Einsatz des Ordnungsamtes vor Ort
  • Gemeinsame Streifen der Polizei mit dem Ordnungsamt der Stadt Perleberg
  • Einbeziehung der Polizei bei der Neugestaltung des Neubaugebietes
  • Einbau absenkbarer Poller zur Befahrbarkeit des Gebietes durch Einsatzkräfte
  • Verstärkter Informationsaustausch zwischen der Stadt Perleberg, der Polizei und anderen Behörden und Partnern
  • Verstärkte Information der Polizei durch die Schule und die KITA bei Vorkommnissen

 

Es werden außerdem regelmäßige gemeinsame Beratungen zum Thema Quartier Perleberg Ost auch mit verschiedenen anderen Behörden und Partnern stattfinden.

Sprechzeit Schiedsstelle

(05. 08. 2019)

Die offizielle Sprechzeit der Schiedsstelle der Stadt Perleberg vom 06.08.2019 wird auf den 13.08.2019 von 16:00-18:00 Uhr verlegt.

Neugestaltung der Lotte-Lehmann-Promenade im Hagen ab 08.07.19

(04. 07. 2019)

Die Neugestaltung der Lotte-Lehmann-Promenade im Hagen geht ab dem 08.07.2019 in den nächsten Bauabschnitt.

Hierfür muss die Lotte-Lehmann-Promenade vom Gummisteig, einschließlich der Brücke am Wallgebäude, bis zur Hagenpromenade gesperrt werden. Der Hagen ist dann nur über die Brücke an der Pferdeschwemme, Hagenstraße, Jahnstraße und der Hagenpromenade erreichbar.

Der Radweg-Knotenpunkt 20 ist für ca. 1 Monat nicht erreichbar. Radfahrer nutzen bitte die Bäckerstraße, um wieder auf die Radtour zu kommen.

 

Für diese Einschränkungen bitten wir um Ihr Verständnis. Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Kazmierczak unter der Telefonnummer (03876) 781 344 zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Neugestaltung der Lotte-Lehmann-Promenade im Hagen ab 08.07.19
Foto: Neugestaltung der Lotte-Lehmann-Promenade im Hagen ab 08.07.19

Waldbrandgefahrenstufe 4

(17. 04. 2019)

In der Prignitz gilt ab 17. April 2019 die Waldbrandgefahrenstufe 4.

Laut Auflagen des Genehmigungsbescheides ist das Abbrennen von Osterfeuern bei Waldbrandgefahrenstufe 4 und 5 untersagt. Gleiches gilt für die sogenannten kleinen Holzfeuer von 1m x 1m. Da die Auflagen zur Durchführung eines Feuers nicht erfüllt sind, verlieren die erteilten Genehmigungen ihre Gültigkeit.

Die Auflage gilt für alle Feuer, da von der Trockenheit nicht nur Wälder betroffen sind, sondern auch Böschungen, Ödland, Feldraine und andere Grundstücke.

Der Antragsteller trägt die Verantwortung für die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen und der Auflagen.

Foto zur Meldung: Waldbrandgefahrenstufe 4
Foto: Stadt Perleberg

Sperrung in Perleberg

(08. 05. 2018)

Halbseitige Sperrung wegen Tiefbauarbeiten in der Friedrichstraße 55 - 79 vom 14.05.2018 bis 08.06.2018


Verkehrsplan: http://www.landkreis-prignitz.de/globalcontent/documents/aktuelles/2018/2018_05_08_3VG.pdf

 

Quelle: Landkreis Prignitz

 


Deckenerneuerung B5 OU Perleberg - Quitzow vom 14.05.2018 bis 25.05.2018 (siehe Vorschaubild)

 

Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Matthias-Hasse-Straße in Richtung Hamburger Chaussee und umgekehrt umgeleitet.

Foto zur Meldung: Sperrung in Perleberg
Foto: Sperrung in Perleberg

Bauvorhaben: Umgestaltung Freifläche Beguinenwiese/An der Buhne

(29. 03. 2018)

Die Umgestaltung der Freifläche Beguinenwiese/ An der Buhne ist das 1. Teilprojekt der Gesamtmaßnahme „Grüner Saum“. Die ca. 5.800 m² große Fläche liegt direkt an der südwestlichen Grenze der Altstadt und grenzt damit unmittelbar an das Sanierungsgebiet.

 

Ziel des geplanten Vorhabens ist es, die gegenwärtig vorhandene Brachfläche aufzuwerten sowie die funktionalen und gestalterischen Defizite im Umfeld der Schulen zu beseitigen. Durch die Neuordnung von Verkehrs-, Grün- und Spielflächen soll die Attraktivität und Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert werden.

 

Aufgrund der Innenstadtnähe und der anliegenden Schulen handelt es sich um einen von Kindern und Jugendlichen stark frequentierten Platz. So wird eine Sport- und Spielanlage entstehen, die zukünftig über moderne und vielseitige Möglichkeiten zum Spielen, Verweilen und Bewegen sowie einen Bolzplatz verfügt.

Durch die Neuordnung der Flächen, die Trennung von Verkehrs- und Spielflächen, wird die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert und das Gefahrenpotential für Kinder reduziert. Der Uferbereich an der Stepenitz wird durch eine den Flusslauf begleitende Wegeführung mit Sitzmöglichkeiten und Holzplattformen sowie Pflanzungen aufgewertet. Es werden geordnete Verkehrsflächen mit einigen Stellplätzen entstehen.

 

In diesem Teil der Stadt sind keine weiteren Freizeit- und Naherholungsräume vorhanden. Die Umgestaltung der Freifläche Beguinenwiese/ An der Buhne ist daher für die Innenentwicklung, die Lebensqualität in der Altstadt und die Revitalisierung des Stadtkerns von Perleberg von großer Bedeutung.

 

Mit der Umsetzung wird im April 2018 begonnen. Geplant ist eine Fertigstellung zum Jahresende.

 

Das Vorhaben wird mit einer Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt. Die Finanzierung setzt sich aus 80 % EFRE- Mitteln und einem kommunalen Mitleistungsanteil zusammen, wobei dieser durch nationale Städtebaufördermittel mit 50% gefördert wird.

Foto zur Meldung: Bauvorhaben: Umgestaltung Freifläche Beguinenwiese/An der Buhne
Foto: Bauvorhaben: Umgestaltung Freifläche Beguinenwiese/An der Buhne


Veranstaltungen

30.05.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
30.05.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
03.06.​2024 bis
23.06.​2024
Emblem der Kampange
STADTRADELN
Informationen folgen ... [mehr]
 
05.06.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
05.06.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
06.06.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
06.06.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
07.06.​2024
17:00 Uhr
Plakatausschnitt
Vernissage der Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
17 UhrAtelier Rolf Sellmann, Schuhmarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von Bärbel ... [mehr]
 
07.06.​2024
19:00 Uhr
Foto: Blickfang | Ute Apitz.
Perleberger Lesesalon im Knödelclub: "Irjendwat is imma"
19 UhrKnödelclub, Bäckerstraße 11Im Knödelclub startet am 7. Juni eine neue ... [mehr]
 
08.06.​2024
14:00 Uhr
Foto: Förderverein der FFw Düpow | Dorffest in Düpow
Düpower Dorffest
Beginn 14 UhrFestplatz an der Feuerwehr, Mergelkuhlenweg 4Der Förderverein der Freiwilligen ... [mehr]
 
08.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
08.06.​2024
18:00 Uhr
Foto: Pixabay
Chorvesper des Evabgelischen Kirchenkreises Prignitz zum Mitsingen
18 UhrSankt-Jacobi-Kirche Der Eintritt ist frei.Die Chöre des Evangelischen Kirchenkreises ... [mehr]
 
11.06.​2024
10:00 Uhr
Veranstaltungslogo
Informationsveranstaltung: Gewürz- und Heilkräuter
10 UhrStadtlabor, Bäckerstraße 37Im Frühsommer, etwa um den Johannistag, haben die Heil und ... [mehr]
 
12.06.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
12.06.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
12.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
12.06.​2024
18:15 Uhr bis Uhr
Foto: Sabrina Jaap.
Yoga im Park
18.15 bis 19.30 UhrTreffpunkt: HagenSchlechtwetter-Alternative: Kulturkombinat Kosten: 14 ... [mehr]
 
13.06.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
13.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
13.06.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
15.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
19.06.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
19.06.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
19.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
19.06.​2024
18:15 Uhr bis Uhr
Foto: Sabrina Jaap.
Yoga im Park
18.15 bis 19.30 UhrTreffpunkt: HagenSchlechtwetter-Alternative: Kulturkombinat Kosten: 14 ... [mehr]
 
20.06.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
20.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
20.06.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
22.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
23.06.​2024
16:00 Uhr
Foto: pixabay
Familienkonzert: "Eine Welt", Musical
16 UhrSankt-Jacobi-Kirche Anschließend süßes und herzhaftes Mitbriingbuffet im Pfarrgarten, ... [mehr]
 
26.06.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
26.06.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
26.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
26.06.​2024
18:15 Uhr bis Uhr
Foto: Sabrina Jaap.
Yoga im Park
18.15 bis 19.30 UhrTreffpunkt: HagenSchlechtwetter-Alternative: Kulturkombinat Kosten: 14 ... [mehr]
 
27.06.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
27.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
27.06.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
29.06.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
03.07.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
03.07.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
03.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
04.07.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
04.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
04.07.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
06.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
07.07.​2024
10:00 Uhr
Foto: GWG | Das Schwimmbad in Perleberg.
Schwimmbadfest zum 60. Geburtstag
10 UhrSchwimmbad in der KarlstraßeIm Jahr 1964 war es soweit: Nach mehrjähriger Bauzeit wurde das ... [mehr]
 
10.07.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
10.07.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
10.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
11.07.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
11.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
11.07.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
12.07.​2024 bis
13.07.​2024
06:16 Uhr
Oldtimertreffen Perleberg
Die Oldtimerfreunde laden zum großen Oldtimertreffen ein, Rundflüge mit Antonow AN-2 sind ... [mehr]
 
13.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
17.07.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
17.07.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
17.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
18.07.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
18.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
18.07.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
20.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
24.07.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
24.07.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
24.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
25.07.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
25.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
25.07.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
27.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
31.07.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
31.07.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
31.07.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
01.08.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
01.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
01.08.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
03.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
07.08.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
07.08.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
07.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
08.08.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
08.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
08.08.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
10.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
14.08.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
14.08.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
14.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
15.08.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
15.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
15.08.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
17.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
21.08.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
21.08.​2024
09:30 Uhr bis Uhr
Abbildung vom Plakat
Seniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg und das Familienzentrum CJD Berlin Brandenburg laden jeden Mittwoch ... [mehr]
 
21.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
22.08.​2024
13:15 Uhr
Foto: pixaday | Tischtennis.
Tischtennis für Senioren
Jeden Donnerstag Tischtennis im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
22.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
22.08.​2024
14:15 Uhr
Foto: pixaday | Symbolfoto.
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff. [mehr]
 
24.08.​2024
14:00 Uhr bis Uhr
Fotos aus dem Veranstaltungsplakat
Ausstellung: Deutschland 20. Jahrhundert - zwei Diktaturen zwei Familiengeschichten
14 bis 17 UhrAtelier von Rolf Sellmann, Schumarkt 7In der Ausstellung werden die Geschichten von ... [mehr]
 
28.08.​2024
09:00 Uhr bis Uhr
Foto: CJD Berlin-Brandenburg | Gesine Porep.
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Mittwoch9 bis 11 UhrMehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]
 
28.08.​2024
09:30 Uhr bis Uhr