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Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH

 www.tgz-prignitz.de | Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH
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Christian Fenske

Laborstr. 1
19322 Wittenberge

Telefon (03877) 984110
Telefax (03877) 984113

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.tgz-prignitz.de

Die Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH wurde 1992 als eines der ersten Technologie- und Gründerzentren  im Land Brandenburg in Wittenberge gegründet. Seit 2017 ist die Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH (TGZ) zu gleichen Teilen eine Tochter der Städte Perleberg und Wittenberge und als solche zuständig für die Wirtschaftsförderung der beiden Städte.

 

Zusätzlich ist die TGZ Prignitz GmbH mit der Koordination des Regionalen Wachstumskerns Prignitz (RWK) beauftragt.

 

Wir sind Ihnen gern ein kompetenter Partner – ob bei allgemeinen Anfragen zum Standort oder konkreten Ansiedlungswünschen – wir geben Ihnen einen Überblick über Ihre Möglichkeiten in unserer Region. Mit den richtigen Kontakten und dem richtigen Netzwerk steht Ihrem Investment bzw. einer Geschäftseröffnung somit nichts mehr im Wege.

 

Neben unserem umfassenden Betreuungs- und Beratungsangebot sind der Technologietransfer sowie die Initiierung von Projekten und Netzwerken unsere wesentlichen Aufgabenfelder.

 

Die Außenstelle der TH Brandenburg, Präsenzstelle Prignitz in unserem Hause gewährleistet Ihnen den direkten Kontakt zu allen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes Brandenburg.

 

Die Zusammenarbeit mit Institutionen und Verbänden wie der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), ILB Potsdam, IHK Potsdam, HWK Potsdam und der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz mbH bildet die Basis für unsere qualitativen und flexiblen Beratungsangebote.

 

Wir engagieren uns in den Verbänden BVIZ - Bundesverband deutscher Innovationszentren e.V. und TGW Brandenburg e. V. und sind Mitglied im Brandenburger Technologietransfernetzwerk iq-brandenburg. Wir pflegen den Kontakt zu lokalen Aktionsbündnissen, Verbänden und Bildungseinrichtungen.

 

Hier finden Sie weitere Informationen: www.tgz-prignitz.de (Link)


Aktuelle Meldungen

Kostenlos auf dem Esel durch Perleberg

(21. 07. 2022)

Donkey Republic – Esel Republik. Irgendwann möchte die Firma in der ganzen deutschen Republik mit ihren orangenen Leihfahrrädern vertreten sein. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Momentan sind es acht deutsche Städte, darunter auch Perleberg, Wittenberge und Bad Wilsnack als Vertreter des ländlichen Raumes. Kann das funktionieren?

 

Ja, kann es! Ganze 664 Fahrten wurden allein in der Prignitz im Juni dieses Jahres auf den auffälligen Rädern unternommen. Im Mai waren es genauso viele. Seit Juli 2021 läuft das Projekt bereits und über 1.800 Leute haben die Donkeys seitdem schon genutzt. Vor einem Jahr holte das TGZ Prignitz erst jeweils 15 Fahrräder nach Perleberg und Wittenberge und dieses Jahr weitere zehn nach Bad Wilsnack, um das Mobilitätsangebot in der Region zu erweitern. Ein Modell-Projekt ist entstanden, um zu untersuchen, ob ein solches System auch im ländlichen Raum wirtschaftlich betrieben werden kann. Bisher kennen wir das Ausleihen von Rädern hauptsächlich aus Großstädten.

 

Bereits vor einem Monat hat die Stadt Wittenberge eine Patenschaft für eines der Fahrräder übernommen und nun hat auch die Rolandstadt ein passendes Angebot für alle Radelfreunde. Um das Projekt zu unterstützen, hat die Stadt Perleberg mit dem TGZ eine Marketing-Vereinbarung geschlossen und übernimmt ein Jahr lang die Kosten für ein Fahrrad. Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist das erste Ausprobieren die größte Hürde. Um einen Anreiz zu schaffen, sich die Donkey-App herunterzuladen und die Fahrräder selber einmal zu testen, gibt es die gesamten Sommerferien über, bis zum 22.08., die Möglichkeit, das Ganze für zwei Stunden kostenlos mit dem Code PERLEBERG zu nutzen.

 

Wie genau es funktioniert? Kostenlose App herunterladen, anmelden, nächsten Standort suchen, Code PERLEBERG eingeben, Fahrrad öffnen und losfahren. Abgestellt werden kann es an einem der festen Standorte. In Perleberg gibt es zum Beispiel Standorte am Bahnhof, dem Großen Markt, dem Kreiskrankenhaus und der Kreisverwaltung.

 

Ziel ist es, die Leihräder auch nach Ablauf des Modell-Projekts hier in der Region zu halten und somit das Konzept zu verstetigen und vielleicht noch weitere Räder pro Stadt dazu zu holen.

Foto zur Meldung: Kostenlos  auf dem Esel durch Perleberg
Foto: Stadt Perleberg | Über einen QR-Code kann man sich über die Perleberg-Radtour und auch über die angebotenen Stadtführungen in der Rolandstadt informieren.

Janine Roder ist die neue Vorsitzende der City Initiative Perleberg

(12. 05. 2022)

Jenny Porep nach vier Jahren abgelöst/Neue Veranstaltungen in der Innenstadt angekündigt

Staffelstabübergabe bei der City Initiative Perleberg. Jenny Porep gibt nach vier Jahren den Vereinsvorsitz an Janine Roder ab. Roder, die am 5. Mai einstimmig gewählt wurde, betreibt seit März 2021 das Café Deko Perle am Perleberger Schuhmarkt und freute sich über die eindeutige Zustimmung der Mitglieder.

 

Jenny Porep kann auf eine erfolgreiche Vereinszeit zurückblicken. Gleich mehrmals gewann die City Initiative Perleberg Preise im Rahmen der Innenstadtwettbewerbe Brandenburg. In Poreps Amtszeit führte der Verein außerdem in Zusammenarbeit mit der Stadt Perleberg und der Sparkasse Prignitz den Einkaufsgutschein im EC-Kartenformat ein. Wann immer es in Zeiten der Pandemie möglich war, unterstützte die City Initiative auch Events in der Perleberger Innenstadt. Entenrennen auf der Stepenitz zum Rolandtag, Shopping im Lichterglanz und der Perleberger Adventskalender mussten in diesen unsicheren Zeiten teilweise von heute auf morgen umgesetzt werden.

 

Marktfest der Lebenskunst am 22. Mai und PerleBÄM! am 19.Juni

 

2018 hatte Jenny Porep den Verein selbst gegründet und war im Frühjahr 2021 im Amt bestätigt worden. Auch wenn sie den Vereinsvorsitz in gute Hände übergeben hat, wird sie dem Verein erhalten bleiben und sich weiterhin als aktives Mitglied einbringen. „Diese ehrenamtliche Arbeit hat mir viel Freunde und Zustimmung gebracht, es ist wichtig, dass es weiterhin engagierte Händler und Gastronomen in der Innenstadt gibt. Sie schaffen die Atmosphäre, die notwendig ist, damit die Innenstadt weiterhin lebendig ist. Ich danke allen, die uns als Verein unterstützt haben und bitte auch die neue Vorsitzende, den Verein weiter tatkräftig zu unterstützen“, gab Porep den Vereinsmitgliedern mit auf den Weg.

 

Janine Roder will als neue Vereinsvorsitzende nach der Pandemie nun mit den Mitgliedern durchstarten. „Es ist wichtig, nach dieser Zeit wieder mit Events und Veranstaltungen auf die Innenstadt aufmerksam zu machen“, gab sie die Richtung vor und nannte gleich Termine, an denen das geschehen soll. „So wird die Händlergemeinschaft das Marktfest der Lebenskunst’ am Sonntag, den 22. Mai, und das vom Kulturkombinat geplante Straßenshow-Fest ,PerleBÄM!’ am Sonntag, den 19. Juni, mit verkaufsoffenen Sonntagen begleiten und mit eigenen Aktivitäten einen Beitrag zum Erfolg liefern.“ Große Chancen sieht Roder dabei in der Zusammenarbeit mit den Innenstadtakteuren. Gemeinsam wolle man in der City-Initiative den Perlebergen und den Gästen der Stadt attraktive Angebote schaffen. Claudia Frentzel vom Buchladen Kapitel 15 wurde als Stellvertretende Vorsitzende im Amt bestätigt.


Text: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz

Foto zur Meldung: Janine Roder ist die neue Vorsitzende der City Initiative Perleberg
Foto: TGZ Prignitz | Janine Roder und Jenny Porep nach der Vorstandswahl 2022

Ergebnisse der Abstimmung „Wir machen Prignitz“ liegen vor

(11. 05. 2022)

Das Projekt „Wir machen Prignitz“ beteiligt die Bürger von Perleberg und Wittenberge an der Findung und Umsetzung von Ideen, die beide Städte lebenswerter und nachhaltiger machen sollen. Umgesetzt wird das Projekt am TGZ Prignitz.


Als Auftakt konnten die Bürgerinnen und Bürger in Wittenberge und Perleberg vom 21. März bis 11. April 2022 über Ideen abstimmen, die als Pilotprojekte bald verwirklicht werden könnten. Es standen Vorschläge zu nachhaltiger Mobilität und zur Innenstadtbelebung zur Auswahl. Nun liegen die Ergebnisse der Umfrage vor.


Wittenberger und Perleberger lieben ihr Fahrrad
Beim Thema Mobilität erhielt in beiden Städten alles „rund ums Fahrrad“ die größte Zustimmung. 166 Personen in Wittenberge und 97 in Perleberg klickten hier auf „Gefällt mir“. Damit lag das Fahrrad in der Beliebtheit deutlich vor einem Carsharing- Angebot und Fahrgemeinschaften.

Umfrageabbildung: Mobilität


Freifläche gestalten ist Favorit
Bei den Ideen für eine Innenstadtbelebung konnte eine konkrete Idee ausgewählt werden. Auch hier zeigt sich für beide Städte die gleiche Tendenz: Sowohl in Wittenberge als auch in Perleberg erhielt die Idee einer „gemeinschaftlichen Gestaltung und Nutzung von Freiflächen“ als „Begegnungsort“ die meisten Stimmen. An zweiter Stelle stand in beiden Städten der Wunsch nach einer „Begrünung von Straßen“. Ideen wie eine „Graffiti-Wand“ oder ein „Barfuß-Pfad“ fanden hingegen vergleichsweise wenig Zuspruch.


Erfreulich war, dass auch Projekte für Jugendliche große Zustimmung erhielten. Hier hält sich der Wunsch nach einem Treffpunkt im Freien mit dem Interesse an einem selbstorganisierten Gemeinschaftsraum die Waage.

Umfrageabbildung: Innenstadt Perleberg


Auch neue Ideen wurden eingebracht
In die Abstimmung konnten auch neue Ideen eingebracht werden. Diese Möglichkeit haben 29 Wittenberger und 11 Perleberger genutzt. Wenn sich diese Ideen durch die Bürgerinnen und Bürger in den nächsten zwei Jahren umsetzten lassen, werden sie bei der finalen Auswahl berücksichtigt.


Die große Resonanz bestärkt das Projektteam um Siw Foge und Katja Lais vom TGZ Prignitz, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. „Wir bedanken uns ganz herzlich für die rege Teilnahme an der Abstimmung. Damit haben die Einwohner in Perleberg und Wittenberge ein Zeichen gesetzt, dass sie sich in der Gestaltung ihrer Innenstädte einbringen möchten“, schätzt Siw Foge die Beteiligung ein.


So geht‘s weiter: Bürgerteams werden gebildet
In Perleberg und Wittenberge werden nun insgesamt vier Bürgerteams gebildet, die auf Grundlage der Abstimmungsergebnisse pro Stadt eine Idee zur nachhaltigen Mobilität und eine Idee zur Innenstadtbelegung für die Umsetzung auswählen.

 

Sobald die vier Pilotprojekte feststehen, werden noch weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht, die sich für eine nachhaltige Mobilität und eine attraktive Innenstadt einbringen möchten. „Wir freuen uns sehr, dass sich im Rahmen der Abstimmung bereits 22 Personen in Wittenberge und 22 in Perleberg namentlich gemeldet haben, die bei der Umsetzung einer oder mehrerer Ideen mitmachen wollen“, so Katja Lais.


Hintergrund zur Durchführung der Abstimmung
Neben der Online-Abstimmung auf der Projektwebsite „www.wir-machen-prignitz.de" wurden Abstimmungs-Postkarten in beiden Städten verteilt und die Abstimmung mit einer Teilnahmemöglichkeit in der Zeitung veröffentlicht. Mehr als 95 Prozent nutzten aber die interaktive Teilnahme über die Website.


Es haben sich insgesamt 913 Personen beteiligt, 529 für Wittenberge und 384 für Perleberg. In Relation zur Einwohnerzahl war die Beteiligung in beiden Städten gleich groß und lag bei 3 Prozent.


Zur Abstimmung standen Ideen, die in anderen Bürgerbeteiligungen wie „Stadtkomplizen“, „Zukunftsstadt 2030“ oder „RaumPioniereZukunft“ geäußert wurden.


Die Ergebnisse der Abstimmung sind online unter „www.wir-machenprignitz. de/ergebnisse“ veröffentlicht.

 

Pressekontakt beim TGZ Prignitz
Siw Foge
Telefon: 03877/ 984 120
E-Mail: siw.foge@tgz-prignitz.de


Katja Lais
Telefon: 03877/ 984 125
E-Mail: katja.lais@tgz-prignitz.de


Mehr zur neuen Bürgerbeteiligung „Wir machen Prignitz“ unter: www.wir-machen-prignitz.de Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung – BMBF gefördert. Projektpartner für die wissenschaftliche Begleitung ist das Öko-Institut (https://www.oeko.de)

Foto zur Meldung: Ergebnisse der Abstimmung „Wir machen Prignitz“ liegen vor
Foto: Ergebnisse der Abstimmung „Wir machen Prignitz“ liegen vor

Für die letzte Meile auf den Sattel

(06. 05. 2022)

Die Prignitz versteht sich als Fahrradregion und Radlerparadies für Touristen. Aber warum nicht auch das Fahrrad stärker in den Alltag einbinden und noch interessanter für die Prignitzer selbst machen? Mit seinem Leihradsystem erprobt das TGZ Prignitz seit letztem Sommer, wie sich Bike Sharing im ländlichen Raum umsetzen lässt. So sind mittlerweile Wittenberge, Perleberg und Bad Wilsnack mit Leihrädern ausgestattet. Aber beim TGZ hat man noch mehr vor. Die Vision: Die Fahrräder sollen noch enger in das regionale Mobilitätskonzept eingebunden und ein natürlicher Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs werden.

 

Der stellvertretende Landrat Christian Müller zeigte sich am Donnerstag, 5. Mai, als Liebhaber der orangenen Stadträder. Bei einem Besuch im TGZ Prignitz machte er deutlich, dass er sich durchaus vorstellen könne, ÖPNV und Rad stärker miteinander zu verzahnen. „Wenn man die letzte Meile zum Ziel, die von Bahn und Bus nicht angefahren wird, zukünftig mit dem Fahrrad zurücklegen kann, wäre das eine Entlastung – für den öffentlichen Nahverkehr, aber auch für die Nutzer“. Eltern würden beispielsweise davon profitieren, wenn sie ihre Kinder nachmittags nicht mehr mit dem Auto zum Sport fahren bräuchten, sondern der Nachwuchs auf dem Rad selbst den letzten Kilometer zwischen Bushaltestelle und Turnhalle zurücklegt. Es gehe dabei nicht um eine Konkurrenz zum öffentlichen Nahverkehr, sondern um ein ergänzendes Angebot und darum, Lücken zu schließen, deren Abdeckung für Verkehrsunternehmen nicht wirtschaftlich sind, hob der stellvertretende Landrat hervor.

 

Das vorrangige Ziel bleibt die bessere Erschließung des ländlichen Raums. Dabei kann dem Fahrrad über das Leihradsystem eine neue Bedeutung zukommen. Es sei dafür nicht immer erforderlich, dass wie zuletzt in Bad Wilsnack eigene Stationen für das Bike-Sharing eingerichtet werden, erklärte Christian Rose vom TGZ Prignitz. Würde das Fahrrad im Anhänger des Busses transportiert, habe man das emissionsfreie Verkehrsmittel für die letzten Meter gleich bei sich. Der Wirtschaftsförderer machte zugleich deutlich, dass aber auch in den Städten selbst noch viel Potenzial für die Mobilität der Bürger stecke. Gerade auch vor dem Hintergrund der gestiegenen Spritpreise ließen sich die oft kurzen Wege in der Stadt kostengünstig mit dem Rad zurücklegen.


Text: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz

Foto zur Meldung: Für die letzte Meile auf den Sattel
Foto: TGZ Prignitz |v.l.: Christian Müller, stellvertretender Landrat und Christian Rose vom TGZ beim Ausprobieren der Fahrräder

10.000 Euro Preisgeld gehen nach Perleberg und Wittenberge

(04. 05. 2022)

Initiativen aus beiden Städten hatten sich am Innenstadtwettbewerb Brandenburg beteiligt und sind dafür am Montag prämiert worden.

Frohe Kunde aus Frankfurt/Oder: Gleich zweimal konnte die Prignitz beim dortigen Innenstadtwettbewerb Brandenburg 2021/2022 abräumen. Wittenberge erhielt den 1. Platz für seine Idee des Cirque de la Musique. In Perleberg wurde das Kulturkombinat mit einem 2. Platz ausgezeichnet. Beide Gewinner wurden mit Preisgeldern von jeweils 10.000 Euro prämiert. Thema des diesjährigen Innenstadtwettbewerbs, für den 31 Kommunen insgesamt 38 Beiträge eingereicht hatten, war der „Erlebnisraum Innenstadt“.

 

Innenstädte sind unverwechselbare Identifikationsorte, aber sie geraten zunehmend unter Druck. Denn die coronabedingten Lockdowns, das Online-Shopping, der demographische Wandel und die sich verändernden Lebensstile stellen sie vor große Aufgaben. Um die Innenstädte als Erlebnisräume und Orte gesellschaftlicher Begegnung zu stärken und sie auch in Zukunft lebendig zu halten, brauche es deshalb innovative Ansätze, so das Bündnis für lebendige Innenstädte im Land Brandenburg als Ausrichter des Wettbewerbs. Zwei Themenbereiche waren dabei im Wettbewerb vorgegeben.

 

Im Themenbereich „Lebendige Innenstadt – Aktionen, Kampagnen, Events“ konnte sich der Wittenberger Interessenring WIR gegen die Mitbewerber mit seiner Idee eines Cirque de la Musique durchsetzen. So sollen die Elblandfestspiele in diesem Jahr am 8. und 9. Juli Mittelpunkt eines neuen Veranstaltungsformats werden und die besondere Atmosphäre der Festspiele in die Innenstadt tragen. Die Bahnstraße soll sich dann in eine bunte Zirkuswelt verwandeln und dadurch die angereisten Festivalgäste animieren, ihren Aufenthalt in Wittenberge zu verlängern. „Das diesjährige Motto der Elblandfestspiele wird aufgriffen und bildet den inhaltlichen Schwerpunkt für in der Innenstadt geplante Aktionen und Überraschungen. Darunter Clowns, Kindertanzgruppen, ein Schulzirkusprojekt und eine Künstlergruppe aus dem Partner-Landkreis ALBA“, heißt es dazu von der Stadt Wittenberge.

 

Im Themenbereich „Räume weiterdenken – kreative Nutzungsideen“ wurde das Perleberger Kulturkombinat als neuer Begegnungsort der Stadt ausgezeichnet. Damit wurde das ehrenamtliche Engagement gewürdigt, den Hinterhof des ehemaligen Hoffmanns Hotel in einen Ort der Kultur mit ganz unterschiedlichen Veranstaltungsformaten zu verwandeln. Der Themenbereich richtete sich speziell an Initiativen, die Gebäude über ihre alte Nutzung hinaus weiterdenken und innovative Strategien zum Umgang mit Leerstand erarbeiten. Maria Kwaschik, die Vorstandsvorsitzende des Kulturkombinat Perleberg, reagierte mit großer Freude auf die Würdigung der Arbeit des Vereins. Mit dem Geld soll das Remisengebäude auf dem Hof, das derzeit als Indoor-Veranstaltungsort ausgebaut wird, weiter renoviert werden. Da sei das Geld sehr willkommen. „Wir bekommen sonst nie Geld für Materialkosten. Das ist eine super Hilfe, so Kwaschik.

 

Beide Ideen wurden von der Jury rund um die Vorsitzende Prof. Dr. Silke Weidner von der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg mit jeweils 10.000 prämiert. Mit der Prämierung soll die weitere Umsetzung und Entwicklung der Projekte unterstützt werden.


Zum Hintergrund

Der Innenstadtwettbewerb Brandenburg wird alle zwei Jahre vom Bündnis für lebendige Innenstädte im Land Brandenburg ausgelobt, dem unter anderem die IHK Potsdam, der Städte- und Gemeindebund Brandenburg e. V. und das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg angehören. Daran beteiligen können sich unter anderem Einzelhändler und Gastronomen, aber auch Vereine oder Kommunen. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Wissenstransfer und den Fachdiskurs zur Zukunft der Brandenburgischen Innenstädte zu fördern und auf gelungene Beispiele aufmerksam zu machen.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter: https://lebendige-innenstaedte.de/wettbewerb


Text: Technologie- und Gwerbezentrum Prignitz

Foto zur Meldung: 10.000 Euro Preisgeld gehen nach Perleberg und Wittenberge
Foto: TGZ Prignitz | Vertreter des Wittenberger Interessenrings und des Kulturkombinats Perleberg nehmen in Frankfurt an der Oder die Siegerurkunden entgegen

Perleberg und Wittenberge gewinnen je 10.000 Euro beim Innenstadtwettbewerb

(04. 05. 2022)

Perleberg und Wittenberge sind Preisträger beim Innenstadtwettbewerb 2021/2022. Innerhalb des Wettbewerbs, der vom Bündnis für lebendige Innenstädte ausgerufen wurde, belegte Wittenberge den ersten Platz in der Kategorie „Lebendige Innenstadt - Kampagnen, Aktionen, Events“. Die Elbestadt hatte sich mit dem Beitrag „Cirque de la Musique in der Wittenberger Innenstadt“ beworben. Geplant ist die besondere Atmosphäre der Elblandfestspiele, die in diesem Jahr am 8. und 9. Juli stattfinden, vom Festspielort bis in die Innenstadt zu tragen. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger Wittenberges und die Gäste der Elblandfestspiele die Stadt als heiteren und lebendigen Festspielort erleben. Das diesjährige Motto der Elblandfestspiele wird aufgriffen und bildet den inhaltlichen Schwerpunkt für in der Innenstadt geplante Aktionen und Überraschungen. Darunter Clowns, Kindertanzgruppen, ein Schulzirkusprojekt und eine Künstlergruppe aus dem Partner-Landkreis ALBA. Partner des Vorhabens sind der Wittenberger Interessenring, der Verein Gesellschaft Elblandfestspiele e.V., das Technologie- und Gewerbezentrum und die Stadt Wittenberge.

 

Auch Perleberg hat erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen. Das Kulturkombinat erhält einen ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis in der Kategorie „Räume weiterdenken - kreative Nutzungsideen“. Der Verein hatte sich mit dem Ausbau des Garagengebäudes zu einer Bar und Veranstaltungsort auf dem Vereinsgelände beworben. Einen ersten Eindruck bekamen die Gäste der Perleberger Kneipennacht am 30. April, an der auch das Kulturkombinat teilnahm. Maria Kwaschik, Vorsitzende des Vereins, freut sich, dass mit dem Ausbau des Gebäudes jetzt auch eine Regenvariante für das weitere Veranstaltungsjahr zur Verfügung steht.  

Foto zur Meldung: Perleberg und Wittenberge gewinnen je 10.000 Euro beim Innenstadtwettbewerb
Foto: Stadt Wittenberge | von links: Marcus Speckin (Verein Gesellschaft Elblandfestspiele e.V.) Maria Peglow, Maria Kwaschik und Martina Tandetski (Kulturkombinat Perleberg e.V.), Anke Hahn (Wittenberger Interessenring) und Jens Knauer (Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz)

Netzwerktreffen digitaler Mittelstand | TGZ Prignitz

(24. 03. 2022)

Digitalisierung als Chance für kleine und mittelständische Unternehmen

Digitalisierung betrifft längst nicht mehr nur große Konzerne oder Unternehmen der Medienbranche. Auch für Handwerksbetriebe ergeben sich neue Möglichkeiten. Etwa dann, wenn sich Dachdecker mithilfe von Drohnen einen Überblick über ein Dach verschaffen, bevor der Kran zum Einsatz kommt oder Elektriker im Eigenheim Smart-Home-Technologie verbauen. Wie kleine und mittelständische Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen und ihre Herausforderungen meistern können, erfahren Sie beim Netzwerktreffen „Digitaler Mittelstand“ am 7. April 2022.


Eingeladen sind alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Prignitz – egal ob Handwerker, mittelständisches Unternehmen oder Dienstleister.

 

Netzwerktreffen digitaler Mittelstand

 

Gemeinsam mit den beiden Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren in Cottbus und Magdeburg wird das TGZ Prignitz einen Nachmittag lang über den Stand der Digitalisierung in der Prignitz informieren und den Austausch zum Thema ermöglichen. Höhepunkte des Nachmittags sind:

  • Die Vorstellung eines Unternehmens aus der Region, das sich bereits erfolgreich auf den digitalen Weg begeben hat
  • Ein Digital-Check-up, mithilfe dessen Unternehmen herausfinden können, wie weit sie in Sachen Digitalisierung bereits vorangeschritten sind
  • Eine Roadshow des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Cottbus, die künstliche Intelligenz, Robotik und Assistenzsysteme zum Anfassen vorstellt
  • Ein gemeinsamer Ausklang des Tages mit Musik, Snacks und Getränken

 

Ablauf
14.00 Uhr come together Besichtigung der Roadshow & Demonstratoren

15.00 Uhr Begrüßung und Start der Veranstaltung mit Best Practice Digitalisierung
15.00 Uhr Best Practice: Memotec Medizintechnik mit Firmensitz in Pritzwalk
15.30 Uhr Vorstellung des Digitalisierungs-CheckUps
15.30 Uhr und Auswertung der Bestandsaufnahme am Beispiel eines Unternehmens
16.15 Uhr offene Veranstaltung
16.15 Uhr Besichtigung Roadshow, Digitalisierungs-CheckUp mit Experten ausfüllen, Beispiele aus der Praxis kennenlernen
17.00 Uhr get together mit Netzwerken, Austausch, Bewegung bei Imbiss & Getränken
19.00 Uhr Ende der Veranstaltung (offiziell)


Hintergrund:
Die Zusammenarbeit des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz (TGZ) und den beiden Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Cottbus und Magdeburg ist ein länderübergreifender Ansatz, der das Ziel verfolgt, kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse zu unterstützen. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus ist Bestandteil der bundesweiten Förderinitiative „Mittelstand-Digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

 

(Text: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz)

Foto zur Meldung: Netzwerktreffen digitaler Mittelstand | TGZ Prignitz
Foto: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum | Abbildung stellt Container dar in denen sich die Demonstratoren befinden.

Abstimmung zur Bürgerbeteiligung „Wir machen Prignitz“

(19. 03. 2022)

Ab 21. März können Bürger in Perleberg über Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität abstimmen

Wie kann Perleberg mobiler, lebenswerter und grüner werden? Dazu kamen von den Bürgerinnen und Bürgern in den letzten Jahren viele gute Ideen (Stadtkomplizen, Zukunftsstadt 2030 und andere Bürgerbeteiligungen).

 

Das neue Projekt Wir machen Prignitz geht nun einen Schritt weiter. Es geht nicht mehr nur um das Vorschlagen von Ideen, sondern auch um deren Umsetzung. Denn zwei Ideen können die Bürger von Perleberg in Pilotprojekten ausprobieren. Ziel der Pilotprojekte ist es, die Innenstadt zu beleben und die Mobilität nachhaltiger zu machen.

 

Welche Ideen für eine Umsetzung bei den Bürgern von Perleberg am besten ankommen, darüber kann vom 21. März bis 11. April abgestimmt werden: www.wir-machen-prignitz.de

 

Neben Perleberg erhält auch Wittenberge die Möglichkeit für zwei Pilotprojekte. Das Projekt Wir machen Prignitz führt das TGZ Prignitz im Auftrag der beiden Städte durch. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Projektpartner für die wissenschaftliche Begleitung ist das Öko-Institut.

[Pfressemitteilung TGZ Prignitz]

Foto zur Meldung: Abstimmung zur Bürgerbeteiligung „Wir machen Prignitz“
Foto: Abstimmung zur Bürgerbeteiligung „Wir machen Prignitz“

Internationaler Frauentag ist diesmal Tag der Gründung

(01. 03. 2022)

TGZ Prignitz veranstaltet erstes Gründerseminar speziell für Frauen

Sich selbstständig zu machen, ist mit viel Arbeit und einem gewissen Risiko verbunden. In Deutschland gibt es immer noch wesentlich weniger Gründerinnen als Gründer. Um mehr Frauen bei der Gründung zu unterstützen, wird das TGZ Prignitz anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März das erste Seminar speziell für Gründerinnen anbieten. Alle Frauen, die sich selbstständig machen wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

 

Leiten wird das Seminar vom 7. bis 10. März die Coachin und Mentorin Isa Hiemann gemeinsam mit ihrer Kollegin Nadja Schwark. „Frauen gründen und führen anders, aber definitiv nicht schlechter“, so Hiemann. Das moderne Unternehmer[innen]tum ist geprägt von Vielfalt. „Die Selbstständigkeit ist eine große Chance das Unternehmen zu gründen, dass gerade zu den eigenen Wünschen, Werten und der Lebenssituation passt“, betont die Coachin.

 

Diese Chance entdecken immer mehr Prignitzer Frauen. In den zehn Gründerseminaren beim TGZ Prignitz im Jahr 2021 haben insgesamt 69 Gründungswillige das Angebot genutzt. Dabei übertrafen 39 teilnehmende Frauen deutlich die Anzahl von 30 Männern. Damit noch mehr Frauen diesen Weg bestreiten, soll nun das erste Gründerseminar für Frauen diesen Trend weiter stärken.

 

Gründerseminar des TGZ Prignitz für Frauen vom 7. bis 10. März 2022

Das Gründerseminar ist für die Teilnehmerinnen kostenfrei. Mitmachen können alle Frauen, die gründen wollen, unabhängig davon, wie weit ihre Gründungsidee bereits ausgearbeitet ist.

 

Im Anschluss an das Gründerseminar, kann jede Teilnehmende eine weitere Betreuung durch den Regionalen Lotsendienstes in Anspruch nehmen. Auch diese Begleitung ist kostenfrei und beinhaltet Einzelcoachings und fachliche Beratungen, um die individuelle Gründungsidee konkret zu begleiten und zu unterstützen.

Anmeldungen nimmt Amanda Francke telefonisch unter: 03877/984123 und per E-Mail: entgegen.

 

Das Seminar wird als Online-Veranstaltung durchgeführt.


Text: TGZ Prignitz

[Pressemitteilung vom TGZ Prignitz]

Foto zur Meldung: Internationaler Frauentag ist diesmal Tag der Gründung
Foto: pixabay | Eine Gruppe von Frauen beraten/skizzieren gemeinsam an einem Tisch

Perlebergs neuer Kinderarzt - Dr. Rüdiger Wiebelitz hat die Praxis von Petra Rehfeld übernommen

(08. 11. 2021)

Eine geht, ein anderer kommt. Am Mittwoch, den 3. November, verabschiedete Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura die Kinderärztin Petra Rehfeldt in den Ruhestand. Es war zugleich die offizielle Begrüßung des neuen Kinderarztes, der nun in die Räume der Praxis in der Bergstraße 5 gezogen ist.

 

Dr. Rüdiger Wiebelitz heißt der neue, der den Perlebergern aber bereits gut bekannt ist. Denn zwischen 2012 und 2019 war er Leiter der Perleberger Kinderklinik. Für Petra Rehfeldt ist es ein „großes Glück, dass die Praxis weitergeführt wird, wie sie sagt. So wisse sie ihre Patienten in guten Händen. Für die Patienten ergab sich durch die reibungslose Übergabe ein nahtloser Übergang. Für Annett Jura ist das ein Zeichen, „dass es funktionieren kann mit den Ärzten im ländlichen Raum“, wie sie beim Überreichen der Blumen sagte.

 

Zukünftig Arztausbildung in der Praxis

Vor Ort beglückwünschte auch Jens Knauer vom TGZ Prignitz den neuen Kinderarzt. Denn Rüdiger Wiebelietz, der zuvor als Chefarzt Kliniken geleitet hatte, eröffnete nun zum ersten Mal eine eigene Praxis. Um dabei nicht ganz ins kalte Wasser geworfen zu werden, hatte er zuvor am Gründerseminar des TGZ Prignitz teilgenommen.

 

Übernehmen konnte Dr. Wiebelietz auch die Mitarbeiterin seiner Vorgängerin, Cindy Scherf. Gemeinsam mit einer weiteren Mitarbeiterin, wird sie die Patienten auch zukünftig in Empfang nehmen. Wie der Kinderarzt sagte, wolle er in seiner Praxis zukünftig auch die ärztliche Ausbildung unterstützen.

 

Setzt auch auf Naturheilverfahren

Auch wenn sich Petra Rehfeldt anmerken lässt, dass es ihr noch nicht ganz leichtfällt, sich von 31 Jahren in der Praxis zu lösen, freut sie sich doch auf die kommende Zweisamkeit mit ihrem Mann. „Wir wollen noch etwas sehen von der Welt, sagt sie mit Blick auf die kommenden Jahre. Die geborene Perlebergerin hatte in Rostock studiert, 1989 ihren Facharzt gemacht. Mit der Wende hatte sie sich dann 1991 „in die Niederlassung gestürzt“, wie sie über diese turbulente Zeit sagt. 

 

Von nun an wird also Dr. Rüdiger Wiebelitz seine jungen Patienten von der Geburt bis zum 18. Geburtstag behandeln. Ganz allein auf die Schulmedizin will er sich dabei nicht verlassen, sondern auch auf Naturheilverfahren setzen. Darin hat der langjährige Chefarzt Erfahrung. Bevor er die Leitung der Kinderklinik in Perleberg übernahm, arbeitete er in einer Modellklinik für Naturheilverfahren als Oberarzt und behandelte chronisch kranke Patienten. Zuletzt hatte Rüdiger Wiebelitz ein Sozialpädriatisches Zentrum in Berlin geleitet.

 

Text: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH

Foto zur Meldung: Perlebergs neuer Kinderarzt - Dr. Rüdiger Wiebelitz hat die Praxis von Petra Rehfeld übernommen
Foto: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH | Bürgermeisterin Jura verabscheidet Petra Rehfeld in den Ruhestand und begrüßt ihren Nachfolger Dr. Rüdiger Wiebelitz

Ein Mann für viele Fälle - Marketingagentur sowie Teich- und Poolbau vereint Oliver Hardt in Perleberg

(08. 11. 2021)

Dass er sich einmal selbstständig machen würde, war Oliver Hardt lange schon klar. Als dann ein Auftrag die Gelegenheit dazu bot, zögerte der 30-Jährige nicht und meldete ein Gewerbe an. Nur blieb es bei dem einen nicht. Der Wittenberger hat sich nun gleich mit zwei eigenen Unternehmen selbstständig gemacht.

 

Mit „Werbefisch“ beim Online-Marketing gut beraten

Vieles hat Oliver Hardt beruflich bereits ausprobiert. Nach der Ausbildung zum Mediengestalter arbeitete er in verschiedenen Städten, darunter als Produktionsplaner in der Kosmetikbranche oder als IT-Experte. Schließlich fand er zurück zur Werbebranche und machte dort Erfahrungen, die ihn in dem Wunsch, ein eigenes Marketingunternehmen in der Prignitz zu gründen, bestärkten.

 

Mit der Agentur „Werbefisch“ in der Perleberger Bäckerstraße 20 hat sich Oliver Hardt vor allem dem digitalen Marketing verschrieben und bietet seinen Kunden ein breites Portfolio an. Logo-Gestaltung gehört selbstverständlich dazu, aber auch das Texten und selbst das Erstellen digitaler Formulare, damit das leidige Ausdrucken und Einscannen zukünftig ein Ende hat.

 

Teiche und Pools gestaltet „Pond and Aqua“

Das zweite Standbein des Jungunternehmers ist ein Saisongeschäft und trägt den Namen „Pond and Aqua“. Hier plant und entwirft Hardt Teiche und Pools für den Garten. Die Nähe zum Wasser, die sich in beiden Firmennamen wiederfindet, ist schnell erklärt. „Seit ich zehn bin, bin ich leidenschaftlicher Aquarianer“, sagt Oliver Hardt. Da sei der Weg zum Teich und schließlich zum Pool nicht weit. Deshalb hatte er auch bei einer Stendaler Teichbaufirma gearbeitet und sich mit dem Anlegen der Mini-Privatgewässer vertraut gemacht.

 

Oliver Hardt ist ein Mensch mit Tatendrang. Eine gute Voraussetzung, findet Jens Knauer vom TGZ Prignitz, der den Marketingexperten gemeinsam mit Bürgermeisterin Annett Jura zur Eröffnung seines Büros am 2. November begrüßte. „Gründen sollte man nicht, wenn man den Mut hat, sondern wenn man jung ist und die Energie hat“, so Knauer. 

 

Text: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH

Foto zur Meldung: Ein Mann für viele Fälle - Marketingagentur sowie Teich- und Poolbau vereint Oliver Hardt in Perleberg
Foto: Technologie- und Gewerbezentrum Pringitz | Oliver Hardt vor seinem neuen Firmenlogo

Gratulation zum 25-jährigen Jubiläum

(16. 06. 2021)

Auf sein 25-jähriges Firmenbestehen kann Detlef Franke vom Prignitzer Kartoffelhandel und Fruchtvertrieb zurückblicken.

 

Aus diesem Grund waren Bürgermeisterin Annett Jura, Claudia Dalchow vom Gewerbeamt und Jens Knauer vom Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz am 15. Juni in die Berliner Straße gekommen, um Franke zu diesem besonderen Ereignis zu gratulieren.

 

Am 01.01.1996 hatte Franke das Geschäft von seinem Vater Adolf Franke erst als Kartoffelhandel übernommen und später um das Sortiment Obst und Gemüse erweitert. Neben der Frischware können Kunden auch regionale Produkte wie Säfte erwerben.

 

Zehn Mitarbeiter hat das Unternehmen und ist heute auf allen regionalen Märkten der Prignitz zu Hause. “Bis heute haben wir keinen Markttermin verpasst und dies seit 25 Jahren“ berichtet Franke. Er ist stolz auf sein Team, da seine Firma auch Gaststätten beliefert. Hier ist neben der frischen Ware auch eine termingerechte Belieferung wichtig.

Foto zur Meldung: Gratulation zum 25-jährigen Jubiläum
Foto: TGZ Prignitz | Bürgermeisterin Jura überreicht zum Jubiläum 3 Liter vom Perleberger Sekt an den Unternehmer Franke

Neue Chance für die Innenstädte

(13. 05. 2019)

Leerstandsmanager für Städte Perleberg und Wittenberge stellt sich dem WIR e.V. vor 

Leerstände in den Innenstädten bieten kein ansprechendes Erscheinungsbild für die Anwohner wie Besucher von Perleberg und Wittenberge. Seit dem 01.04.2019 bekleidet Jens Knauer die neue Stelle des Leerstandsmanagers am Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz. Der gebürtige Wittenberger ist ein Rückkehrer in die Prignitz und unterstützt zukünftig unter dem Dach der Wirtschaftsförderung die beiden Städte Wittenberge und Perleberg bei ihren Bemühungen um die erfolgreiche Weiterentwicklung ihrer Innstädte. Als Eckpfeiler hierfür nennt Jens Knauer deren dringend notwendige Belebung und Aufwertung. Hierbei helfen ein gutes Standortimage und -profil sowie die Stärkung und Bündelung von gemeinsamen Interessen wie Aktivitäten. „Gelingen kann dies nur mit kreativen Ideen und durch die Zusammenarbeit aller Akteure“, stellt Knauer bei seiner Vorstellung auf der Mitgliederversammlung des Wittenberger Interessenring e.V. (WIR) am 7. Mai im Wittenberger „Germania“ klar.

 

Seine eigene Rolle interpretiert der Leerstandsmanager dabei als Schnittstelle und Mittler für WIR e.V., City-Initiative Perleberg, Grund- und Immobilienbesitzer, die verschiedenen Gewerbe der beiden Städte Perleberg wie Wittenberge, Vereine, Verwaltung, Politik und Bürger. „Hier habe ich mir in den vergangenen Tagen bereits ein erstes Bild über die Angebots- und Nachfrageseite verschafft.“, so Knauer. Daneben hat der 54jährige bereits begonnen mit den Perleberger wie Wittenberger Einzelhändlern in den Dialog zu treten und sich als neuen Ansprechpartner vorzustellen. „Dies halte ich ganz hemdsärmelig und klopfe einfach an jede Tür“, beschreibt der neue Leerstandsmanager seine unkomplizierte Arbeitsweise. Erklärtes Ziel ist es, über die direkte Kommunikation mit Kommunen, Einzelhändlern und Immobilienbesitzern Probleme und Wünsche umgehend transparent zu machen und eine gemeinsame Lösungsstrategie im Sinne aller zu erarbeiten. „Individuelle Lösungen für Miethöhen bzw. -laufzeiten oder eventuell notwendige bauliche Anforderungen lassen sich am besten über den persönlichen Kontakt lösen. Hierbei konnten in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Lotsendienst des TGZ schon die ersten vielversprechenden Anfragen von Existenzgründern begleitet werden“, erklärt Knauer.

 

Gleichberechtigtes Leerstandsmanagement für zwei Städte bedeutet auch, in beiden Städten entsprechend präsent zu sein. Daher wird der neue Ansprechpartner neben seinem Büro im Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz in Wittenberge ebenfalls ein Perleberger Büro mit wöchentlichen Präsenzzeiten beziehen. Ganz individuell können Termine per E-Mail jens.knauer@tgz-prignitz.de bzw. Telefon 0171-3197625 abgestimmt werden.


Text: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz