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(03877) 984110
 

Informationen zum Coronavirus

Stadt Perleberg

Großer Markt
19348 Perleberg

 

#BleibGesund

 

Auf dieser Seite informiert die Stadt Perleberg über alle aktuellen Entwicklungen zum Thema Coronavirus. Weiterhin finden sich hier Telefonnummern und Links zu verschiedenen Themen. Informationen für Arbeitnehmer, Unternehmen, Eltern, zu Unterstützungsangeboten und Online-Plattformen finden Sie unter dem Reiter Coronavirus Informationen.

 

Telefon Wichtige Telefonnummern

 

Bürgertelefon und E-Mail-Adresse der Stadt Perleberg:

  • Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 16.00 Uhr | Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr unter (03876) 781 444
  • E-Mail:

 

Informationsangebot des Landes im Internet und am Telefon: 

 

Corona Hotline des Landkreises Prignitz:

  • Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.00 Uhr | Samstag von 09.00 bis 14.00 Uhr | Sonntag von 10.00 bis 14.00 Uhr unter (03876) 713 313
  • Gesundheitsamt: (03876) 713 501
  • Bereitschaftsarzt: 116 117 (ohne Vorwahl)

 

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: 

  • per Fax: (030) 340 60 66 - 07 
  • E-Mail:
  • Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

 

Neue Beratungshotline des MDK BB zum Coronavirus für Pflegeeinrichtungen in Berlin und Brandenburg

  • Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr unter (030) 20 20 23 6000
  • E-Mail:  
  • Webseite: www.mdk-bb.de

 

Hotline des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz ist Montag bis Freitag ab 8.00 Uhr erreichbar. Beratung für Unternehmen des Regionalen Wachstumskerns Prignitz:

 

Hotline der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz für wirtschaftliche Fragen:

  • (03876) 307 570

KlinkLinks zu anderen Internetseiten

 

 Landesrechtsportal: Rechtsverordnungen

 

Landkreis Prignitz:

 

Bundesregierung:

 
Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

Bundesministerium für Gesundheit:

 

Robert Koch Institut:


InformationAktuelle Informationen

 

23.10.2020

Industrie- und Handelskammer:

Seit dem 21. Oktober kann nun die Überbrückungshilfe II beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beantragt werden. Alle Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

 

Die Überbrückungshilfe II unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

 

Die Überbrückungshilfe II kann für die Monate September bis Dezember 2020 beantragt werden. Im Vergleich zur Überbrückungshilfe I sind die Zugangsvoraussetzungen flexibler. Die Hilfen können grundsätzlich von Unternehmen aller Branchen, Soloselbstständigen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe im Haupterwerb beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Monate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten des Vorjahres: 

  • 90% der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70%
  • 60% der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50% und ≤ 70%
  • 40% der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30% und < 50%

 
Ein weitere wichtige Neuerung gegenüber der Überbrückungshilfe I ist, dass die Förderhöhe nicht länger an die Anzahl der Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens geknüpft ist. Somit kann jeder Antragsberechtigte die maximale Förderung in Höhe von insgesamt 200.000 Euro erhalten, sofern die vorgenannten Voraussetzungen gegeben sind. Die Beantragung erfolgt über einen Steuerberater inklusive Steuerbevollmächtigten, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwalt.

 

21.10.2020

Landkreis Prignitz: Link zur Webseite | Coronavirus - Informationen für die Bevölkerung

 
Das gilt bei einer 7-Tages-Inzidenz über 35 zusätzlich:

Hinweis:
Ab dem Tag der Bekanntgabe der Überschreitung des jeweiligen Inzidenzwertes gelten die schärferen Regeln für mindestens zehn Tage, unabhängig davon, ob die jeweilige Inzidenzmarke (35 bzw. 50) in dieser Zeit durchgängig überschritten wird.

 

Veranstaltungen:

  • maximal 250 zeitgleich anwesende Gäste draußen bzw. 150 drinnen.

Wichtig: In diesem Fall gilt die Umgangsverordnung (Link), nicht die Großveranstaltungsverordnung!

Private Feiern:

  • maximal 15 Personen im privaten Wohnraum bzw.
  • maximal 25 Personen in öffentlichen oder angemieteten Räumen

Wichtig: Veranstalter/-innen müssen private Feiern mit mehr als 6 zeitgleich anwesenden Gästen außerhalb des eigenen Haushaltes mindestens drei Werktage vorher dem zuständigen Gesundheitsamt unter Angabe des Veranstaltungsortes und der geplanten Anzahl der Teilnehmenden anzeigen (Link: Formular). Das gilt sowohl für private Feiern im privaten Wohnraum als auch in angemieteten Räumen.

Alkohol-Ausschankverbot:

  • Gaststätten, Kneipen und Bars dürfen in der Zeit von 23 bis 6 Uhr keinen Alkohol ausschenken.

Mund-Nasen-Bedeckung gilt:

  • in Gaststätten für die Beschäftigten mit Gästekontakt sowie Gäste, die sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten; dies gilt auch bei geschlossenen Gesellschaften in Gaststätten oder sonstigen für Feierlichkeiten angemieteten Räumlichkeiten,
  • in Büro- und Verwaltungsgebäuden für die Beschäftigten sowie Besucherinnen und Besucher, sofern sie sich nicht auf einem festen Platz aufhalten und der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann,
  • für Nutzerinnen und Nutzer von Personenaufzügen.
 
Das gilt bei einer 7-Tages-Inzidenz über 50 zusätzlich:

Veranstaltungen:

  • maximal 150 zeitgleich anwesende Gäste draußen bzw. 100 drinnen

Private Feiern

  • Maximal 10 Personen aus bis zu zwei Haushalten im privaten Wohnraum und im dazugehörigen befriedeten Besitztum
  • Maximal 10 Personen in öffentlichen und angemieteten Räumen

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum:

  • maximal 10 Personen oder ein Haushalt

 

20.10.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

Übersicht der Regeln

 

19.10.2020

Landkreis Prignitz:

 

15./16.10.2020

Landkreis Prignitz:

 

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

14.10.2020

Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder

 

09.10.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

08.10.2020

Städte- und Gemeindebund Brandenburg:

 

06.10.2020

Staatskanzlei Brandenburg:

 

21.09.2020

Industrie- und Handelskammer:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen haben sich darauf verständigt, wie das Überbrückungshilfe-Programm in den nächsten Monaten fortgeführt werden soll:

  • Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
  • Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.
  • Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet
    • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten)
    • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und
    • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).
  • Die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten wird auf 20% erhöht.
  • Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

 

Damit werden zentrale Empfehlungen von DIHK, IHKs und Unternehmen erfüllt. Das Finanzministerium informiert hier und hier (Link).

 

01.09.2020

Staatskanzlei Brandenburg | Auszug aus der Pressemitteilung:

Das Brandenburger Kabinett hat heute weitere Anpassungen der Corona-Verordnungen verabredet. Zu den wesentlichen Punkten gehören: Indoor-Kontaktsport ist unter Auflagen auch für über 27-Jährige wieder möglich, und in Restaurants können bis zu sechs Gäste aus unterschiedlichen Haushalten an einem Tisch ohne Abstand sitzen. Erotische Massagen sind wieder erlaubt. Private und familiäre Feierlichkeiten im privaten Wohnraum oder Garten mit mehr als 75 zeitgleich Anwesenden sind untersagt, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen bleiben bis Neujahr 2021 verboten. Wer vorsätzlich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verweigert, muss künftig ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro zahlen.

 

28.08.2020

Bundesregierung:

 

Folgende Maßnahmen haben Bund und Länder in der gestrigen Videoschaltkonferenz (27.08.2020) vereinbart:

  • Für Verstöße gegen die Maskenpflicht werden die Länder (mit Ausnahme Sachsen-Anhalts) ein Mindestregelbußgeld in Höhe von 50 Euro festlegen. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern werden gebeten zu prüfen, wie darüber hinaus für alle Verkehrsträger im Regional- und Fernverkehr die Voraussetzungen dafür geschaffen werden können, dass ein - wie ein Bußgeld wirkendes - erhöhtes Beförderungsentgelt eingeführt werden kann.
  • Die Möglichkeit freiwilliger kostenloser Tests für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten endet zum Ende der Sommerferien aller Bundesländer mit dem 15. September 2020.
  • Für Reisende aus Risikogebieten wird die Testpflicht vorerst aufrechterhalten, bis eine effektive Umsetzung der Quarantänepflicht gewährleistet ist. Möglichst am 1. Oktober soll eine neue Regelung zur Selbstisolation eingeführt werden. Danach ist eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne frühestens durch einen Test ab dem 5. Tag nach Rückkehr möglich.
  • Großveranstaltungen bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich ist, bleiben weiterhin untersagt, mindestens bis zum 31.12.2020. Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen wird eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien eingesetzt, die bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen soll.
  • Der Bund sagt weitere 500 Millionen Euro für verlässliche digitale HomeschoolingAngebote zu, sollte kein Präsenzschulbetrieb stattfinden können. 
  • Gesetzlich Versicherte erhalten in diesem Jahr fünf Tage zusätzlich Kinderkrankentagegeld pro Elternteil, Alleinerziehende zehn.

(Textauszug Pressemitteilung Bundesregierung)

18.08.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

14.08.2020

Staatskanzlei Brandenburg:

 

11.08.2020

Staatskanzlei Brandenburg:

 

07.07.2020

Industrie- und Handelskammer:

Bundeshilfen zur Bewältigung der Coronafolgen ist die Überbrückungshilfe

Nach bisherigen Informationen wird das Portal zur Beantragung der Überbrückungshilfen über eine Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 8. Juli 2020 freigeschaltet werden.

Die Beantragung kann nur von einem vom berechtigten Unternehmen beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgen. Zur Vorbereitung der Anträge und zur Abklärung von Fragen sollten sich potentielle Antragssteller/innen daher alsbald möglich mit ihren Steuerberatern in Verbindung setzen und ein Beratungsgespräch vereinbaren (oder, sofern noch nicht vorhanden, sich einen Steuerberater suchen). 

Die beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer registrieren sich auf dem Portal des BMWi und erhalten per Post eine PIN, die zur Antragstellung erforderlich ist. Das 2-stufige Authentifizierungsverfahren ist aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich. Ab 10. Juli soll dann die Antragstellung möglich sein. Die Anträge werden aus dem BMWi-Portal an die zuständige Institution in den Bundesländern (in Brandenburg ist die ILB zuständig) weitergeleitet. 

Mit Bereitstellung des Portals sollen auch die FAQ und die Vollzugshinweise veröffentlicht werden.

 

29.06.2020

Landkreis Prignitz:

 

22.06.2020

Landkreis Prignitz:

 

17.06.2020

Landkreis Prignitz:

 

16.06.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

12.06.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

10.06.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

09.06.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

28.05.2020

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz:

 

26.05.2020

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK):

 

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS):

 

Staatskanzlei Brandenburg:

 

22.05.2020

Staatskanzlei Brandenburg:

 

20.05.2020

Richtlinie des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV):

 

19.05.2020

Landkreis Prignitz:

Hinweise des Gesundheitsamtes auf häufig gestellte Fragen zum Feiertag „Himmelfahrt“

 

12.05.20250

Staatskanzlei Brandenburg:

 

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK):

 

Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gastgewerbe sowie DEHOGA informieren zur Wiedereröffnung von Gaststätten im Sinne des Brandenburgischen Gaststättengesetzen. Die nachfolgenden Dokumente und Hinweise sind Empfehlungen.

 

11.05.20220

Landkreis Prignitz:

 

06.05.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

 

05.05.2020

Bundesregierung:

 

30.04.2020

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und das Ministerium der Finanzen (MdF) haben sich mit einer Richtlinie auf einen Rettungsschirm für gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports zur Überwindung von existenz-gefährdenden Notlagen, die durch die Coronakrise entstanden sind, verständigt. Dafür stellt die Landesregierung insgesamt 10 Mio. Euro für drei Monate zur Verfügung.

 

29.04.2020

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK):

Ministerin Schüle präsentiert gemeinsam mit betroffenen Kultureinrichtungen Corona-Hilfsprogramm/Landesprogramm für Einrichtungen startet heute, Programm für Kulturschaffende in der kommenden Woche.

 

27.04.2020

Staatskanzlei Brandenburg:

Brandenburger Landesregierung hat am 24.04.2020 in ihrer Pressekonferenz weitere Lockerungsmaßnahmen bekanntgegeben.

 

21.04.2020

Landkreis Prignitz:

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) hat ein mehrsprachiges Informationsblatt für die Entsorgung von Abfällen aus Haushalten mit Personen in häuslicher Quarantäne herausgegeben.

 

17.04.2020

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg:

Das Land Brandenburg hat heute eine entsprechende Änderung der Eindämmungsverordnung beschlossen.

Die Eindämmungsverordnung wird ergänzt und bis zum 3. Mai verlängert. Die Schulen werden stufenweise wieder geöffnet. In den Kindertagestätten erfolgt ab dem 27.04. eine Ausweitung der Notfallbetreuung. Einzelhandelsgeschäfte mit einer Ladenfläche bis zu 800 qmdürfen ab dem 22.04. unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen.

 

16.04.2020

Bundesregierung:

Bund und Länder haben am 15.04.2020 die seit März geltenden Kontaktbeschränkungen bis zum 3. Mai verlängert. Die Rechtsverordnung zur Eindämmung des Coronavirus wird in der Kabinettssitzung des Landes am Freitag (17.04.2020) verabschiedet.

 

09.04.2020

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV):

Kabinett beschließt Quarantäneverordnung – Regelungen ab Freitag in Kraft – Zahlreiche Ausnahmen u.a. für Pendler – Brandenburgs Grenze bleibt für polnische Berufspendler weiterhin offen [weiterlesen].

 

Landkreis Prignitz: 

Gemeinnützige Vereine und Stiftungen aus dem Bereich Sport, Kinder- und Jugendarbeit und Weiterbildung können Soforthilfe bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) beantragen, wenn sie unternehmerisch tätig sind.

 

08.04.2020

Landkreis Prignitz: 

 

Deutscher Kulturrat:

 

06.04.2020

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV):

 

03.04.2020

Landkreis Prignitz: 

Die Corona-Hotline des Landkreises Prignitz ist weiterhin unter (03876) 713 313 am Freitag von 8 bis 18 Uhr, am Samstag von 8 bis 14 Uhr.

 

02.04.2020

Das Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz (TGZ) und die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG) bündeln ihre Kräfte und stellen allen Einzelhändlern eine gemeinsame digitale Vermarktungsplattform zur Verfügung. 

 

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV):

Der Brandenburger Bußgeldkatalog im Kampf gegen das Coronavirus ist am Donnerstag (02.04.) in Kraft getreten. Darauf haben Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher und Innenminister Michael Stübgen in Potsdam hingewiesen. Mit ihm können Verstöße gegen Maßnahmen der Eindämmungsverordnung geahndet werden. Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz.

 

01.04.2020

Staatskanzlei Brandenburg: Kontaktbeschränkungen bis 19. April verlängert

Die Eindämmungsverordnung (EindV) vom 22. März 2020 ist durch die Änderungsverordnung vom 31. März 2020 geändert worden. Im Land Brandenburg werden die am 23. März in Kraft getretenen umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum Ablauf des 19. April verlängert.

 

Hände waschenBundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

 

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV):

 

Landkreis Prignitz: 

 

27.03.2020

Prignitzbus:

Vom 30.03.2020 bis 03.04.2020 wird nach Schulfahrplan gefahren. An Sams- & Sonntagen wie üblich zum Wochenendverkehr. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Fahrscheinverkauf in den Bussen eingestellt. Fahrscheine sind nur noch am Bahnhofsautomaten oder per App zu kaufen.

 

24.03.2020

Information Landkreis Prignitz: 

 

23.03.2020

Agentur für Arbeit:

 

22.03.2020

Heute haben Bund und Länder weitere Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten in ganz Deutschland beschlossen. Sie tritt am morgigen Montag, den 23. März 2020, um 00:00 Uhr in Kraft. Die neue Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 19. April (mit Ausnahme der Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum; hier ist eine Geltungsdauer bis einschließlich 5. April festgelegt).

 

19.03.2020

Die Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Sprachen.

 

18.03.2020

Die Bundesregierung und Brandenburgische Landesregierung hat die Leitlinie zur Eindämmung der Corona-Pandemie als Rechtsverordnung am 17.03.2020 verabschiedet. Mitarbeiter der Stadtverwaltung informieren heute im Laufe des Tages den Einzelhandel persönlich über die neue Rechtsverordnung und geben entsprechende Hinweise.

 

17.03.2020

Land Brandenburg:

 

16.03.2020

Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den Bundesländer (tritt ab 18. März in Kraft, Rechtsverordnung des Landes siehe Information am 18. März):

 

13.03.2020

Allgemeinverfügungen Landkreis Prignitz:


Icons/Piktogramme/Illustrationen: www.icons8.de


Aktuelle Meldungen

Corona-Informationen | Digitale Debatte statt Podiumsdiskussion

(23. 10. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

das hat wohl keiner von uns erwartet. Nachdem wir gut durch das Frühjahr und den Sommer gekommen sind, ist die Prignitz seit gestern Risikogebiet. Es gilt die 3. Stufe der Umgangsverordnung. Wir müssen Einschränkungen im privaten und öffentlichen Raum hinnehmen, aber alles ist besser als ein Lock Down.

 

Wir haben es in der Hand! Wir können gemeinsam dafür sorgen, dass die Infektionszahlen nur moderat ansteigen. Die Situation muss für unser Gesundheitssystem beherrschbar bleiben. Wenn wir zu unseren Nachbarländern schauen, sehen wir, wohin Sorglosigkeit und großzügige Regeln führen können. In der letzten Woche haben wir noch darüber diskutiert, wie wir einen Weihnachtsmarkt in Perleberg organisieren. Heute frage ich mich ernsthaft, ob wir die Planungen aufrechterhalten können. Deshalb auch heute wieder mein eindringlicher Appell an Sie:

 

Denken Sie an AHA CL!

Abstandhalten + Hygiene + Alltagsmaske + Corona App + Lüften

Informieren Sie sich regelmäßig!

 

Welche Auswirkungen die neuen Infektionszahlen haben, spüren wir auch als Stadtverwaltung unmittelbar. Nicht nur, dass wir Maskenpflicht in unseren Gebäuden haben, auch unsere Veranstaltungsformate müssen wir wieder überdenken. So müssen die für den Montag, den 26.10. um 19 Uhr geplante Podiumsdiskussion "Vergangenheit und Zukunft einer kaum erforschten Denkmalgruppe" in der St. Jacobi Kirche und die vorangehende Führung um 17 Uhr im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr leider ausfallen. Stattdessen wird die Debatte digital geführt. Die Redebeiträge werden regelmäßig als Interviewpakete zum Ende der der Woche auf der Homepage des Museums veröffentlicht. Ich lade Sie herzlich ein, sich an der Online-Diskussion zu beteiligen!

 

Genießen Sie das Wochenende und vergessen Sie nicht: Am Sonntag werden die Uhren wieder zurückgestellt!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Corona-Informationen | Digitale Debatte statt Podiumsdiskussion
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Corona-Informationen | Ehrung beste Schüler von der Schule für Gesundheitsberufe

(16. 10. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

manche sind aufgrund der steigenden Infektionszahlen in der Prignitz vielleicht verunsichert oder verängstigt. Das müssen Sie nicht sein!

 

Heute hat der Landkreis mitgeteilt, dass aufgrund von Fehlinformationen eines Labors der Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz nicht überschritten wurde. Somit werden die gestern getroffenen Maßnahmen nach der aktuellen Umgangsverordnung wieder aufgehoben. Jedoch müssen wir weiterhin beachten, dass das Gesundheitsamt des Landkreises die Lage jeden Tag neu bewertet und es am nächsten Tag schon wieder anders sein kann.

 

Auch wenn in dieser Woche ein Mitarbeiter des Betriebshofes positiv getestet wurde, so bleibt die Stadtverwaltung weiterhin arbeitsfähig. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen ist in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt erfolgt und der Betriebshof ist geöffnet. Wir gehen die Sache ruhig und besonnen an.

 

Das Wichtigste bleibt, dass wir uns an die bekannte Abstand-Hygiene-Alltagsmaske+Lüften-Regel(AHA+L-Regel!!!) halten. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf der Homepage des Gesundheitsamtes! Dort ist auch der Link zum Dashboard des Robert-Koch-Institutes veröffentlicht, der Ihnen ebenfalls einen Überblick über die Einstufung unseres Landkreises sowie alle Bundesländer verschafft.

 

Einen besonders schönen Termin gab es in dieser Woche im Perleberger Rathaus. Am Mittwochnachmittag trugen sich die drei besten Absolventinnen des Jahrgangs 2020 der „Schule für Gesundheitsberufe“ in das Goldene Buch der Stadt ein – Nachwuchskräfte, die wir in der Region dringend brauchen. Und so verwundert es nicht, dass natürlich alle drei direkt einen Arbeitsplatz bekommen haben. Zwei Absolventinnen sind jetzt im Kreiskrankenhaus beschäftigt und eine Absolventin arbeitet beim DRK.

 

Zum neuen Schuljahr, mit dem erstmals der Beruf „Pflegefachfrau/-fachmann“ ausgebildet wird, sind hier in Perleberg 57 Schülerinnen und Schüler in die Ausbildung gestartet. Schön, dass die Ausbildung in dem so wichtigen Bereich „Pflege“ wohnortnah stattfinden kann. Ich hoffe, dass sich auch in den nächsten Jahren viele junge Menschen für eine Beschäftigung in der Pflege, hier in der Prignitz entscheiden. 

 

Für das kommende Wochenende wünsche ich Ihnen entspannte und erholsame Stunden!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

 

PS: Unsere Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Freizeitzentrum, in der BONA Stadtbibliothek und im Stadt- und Regionalmuseum wurden in dieser Woche sehr gut angenommen. Allen Ferienkindern wünsche ich eine spannende und erholsame zweite Ferienwoche!

Foto zur Meldung: Corona-Informationen | Ehrung beste Schüler von der Schule für Gesundheitsberufe
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Meldestelle: Termin vorab telefonisch vereinbaren!

(16. 10. 2020)

Die Stadt Perleberg teilt mit, dass in der Meldestelle der Stadt Perleberg (Karl-Liebknecht-Straße 33) aufgrund der aktuellen Situation ab sofort die Bearbeitung von Bürgeranliegen nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache erfolgt.

 

Die Bürger werden deshalb gebeten, in Meldeangelegenheiten unter der Telefonnummer (03876) 781 300 vorab einen Termin zu vereinbaren.

Eine Bearbeitung von Anliegen ohne vorherige Terminabsprache ist nicht möglich.

Foto zur Meldung: Meldestelle: Termin vorab telefonisch vereinbaren!
Foto: pixabay | Telefon

Stadtbetriebshofmitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet

(15. 10. 2020)

Die Stadt Perleberg informiert, dass ein Mitarbeiter des Stadtbetriebshofes positiv auf Covid-19 getestet wurde.

 

Bereits in der 41. KW wurde die Ehefrau des Mitarbeiters positiv getestet, worauf sich das Gesundheitsamt (GSA) beim Ehemann meldete und ihn in Quarantäne schickte. Die Stadtverwaltung hat am selben Tag davon Kenntnis erhalten und informierte sich beim GSA, wie lange die Quarantäne andauern würde und wann der Mitarbeiter getestet wird. Darauf erfolgte eine Mitteilung zum Sachstand an alle Mitarbeiter des Stadtbetriebshofes.

 

Gestern Nachmittag wurde bestätigt, dass der Mitarbeiter positiv getestet wurde – er selbst hatte sich anschließend an die Verwaltung gewandt und die Information mitgeteilt. Die Stadt reagierte angesichts des Infektionsgeschehens sofort und leitete die Liste von möglichen Kontaktpersonen an den Landkreis weiter, informierte erneut die Mitarbeiter des Stadtbetriebshofes und entschied vorsorglich, die Mitarbeiter für den heutigen Tag vom Dienst freizustellen. „Wir haben ein gutes Krisenmanagement und eine sehr gute interne Informationspolitik sowie hohe Transparenz gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so Bürgermeisterin Jura.

 

Stadtverwaltung und Gesundheitsamt kooperieren zielführend und besprechen gewissenhaft die Verfahrensweise - schnelles Handeln ist in einer solchen Lange durchaus wichtig. Heute fand im Gesundheitsamt ein weiteres Gespräch zum Vorgehen statt und die Kontaktliste wurde hinsichtlich der direkten Kontakte nochmal gefiltert. Der Mitarbeiter befindet sich weiterhin in Quarantäne.

Foto zur Meldung: Stadtbetriebshofmitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet
Foto: pixabay | Coronavirus

steigende Infektionszahlen | spannende Ferienangebote | keine verkürzten Ferien

(09. 10. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

Deutschland und auch Brandenburg verzeichnen steigende Infektionszahlen mit dem Covid-19-Virus. Im Landkreis Prignitz gibt es momentan 10 positiv Getestete. So manche Reiseplanung für die am Montag beginnenden Herbstferien musste wieder über Bord geworfen werden, da viele Reiseziele inzwischen zu Risikogebieten erklärt wurden. Das ist besonders schade für all jene, deren Sommerurlaub schon ins Wasser gefallen ist.

 

Vielleicht sind unsere Ferienangebote im Museum und im Freizeitzentrum ein kleiner Trost. Wir bieten spannende Aktionen zu verschiedensten Themen. Im Museum dreht sich alles um das Thema „Woher kommt der Apfel?“. Neben dem informativen Workshop kann man sich auf eine Märchenstunde, das Basteln einer Laterne und natürlich auch auf eine fruchtig-süße Verkostung freuen. Das Jugend- und Freizeitzentrum lädt ab dem 12. Oktober zu einer Videonacht, einem Tierparkbesuch, einem Beauty-Tag, einem Wii-Spielenachmittag und vielen weiteren spaßigen Aktionen ein. Und wer mag, geht vielleicht ins Kino. Hier stehen aktuell auch schöne Kinderfilme auf dem Programm. Das Wetter lädt ja gerade dazu ein, sich mit Popcorn und Cola in einen Kinosessel zu lümmeln.

 

Eine gute Nachricht kam gestern aus dem Bildungsministerium: Kein flächendeckender Samstagsunterricht und keine Kürzung der Ferien im aktuellen Schuljahr. Ich drücke allen Schülerinnen und Schülern die Daumen, dass sie gut durch dieses Schuljahr kommen und erfolgreich ihre Abschlüsse machen!

 

Für das kommende Wochenende wünsche ich uns gutes Wetter und beste Erholung!

Seien Sie weiterhin vorsichtig und bleiben Sie gesund!

 

Ihre

 

Annett Jura
Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: steigende Infektionszahlen | spannende Ferienangebote | keine verkürzten Ferien
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Tag der Deutschen Einheit | Ausstellungseröffnung | Perleberger Heft Nr. 30

(02. 10. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

vor uns liegt ein Wochenende mit Feierlichkeiten verschiedenster Art. Viele Veranstaltungsformate sind dem Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit gewidmet. Für Perlebergerinnen und Perleberger und für alle, die Lust haben, gemeinsam auf Zeitreise zu gehen, haben wir für Samstagvormittag eine Podiums- und Publikumsdiskussion mit Zeitzeugen, am Nachmittag eine thematische Stadtführung und für den Abend ein Konzert vorbereitet.

 

Seit Mittwoch zeigen wir gemeinsam mit unserer Partnerstadt Kaarst in der Perleberger Innenstadt von Studenten der Düsseldorfer Hochschule entworfene Plakate mit überraschenden Reflexionen auf unsere seit 30 Jahren gemeinsame Verfassung: das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Auf 28 Roll Ups wird u. a. das Recht auf Liebe thematisiert. Liebe ist die wichtigste Sache der Welt. Und doch steht kein Wort davon in unserem Grundgesetz. Wie wäre es, wenn man die Liebe endlich auch einmal in ihr Recht setzt?

 

Die plakativen Motive sind im für Besucher begehbaren Großen Markt 11 sowie in den Schaufenstern der BONA Stadtbibliothek am Wallgebäude, in der Puschkinstraße 15 und im ehemaligen Jeans House Laden in der Bäckerstraße 29 ausgestellt. Die Wanderausstellung ist noch bis zum 15. November zu sehen. Die beleuchteten Schaufenster sorgen dafür, dass man die Ausstellung auch beim Abendspaziergang gut sehen kann. Ich würde mich freuen, wenn auch viele Schulklassen die Ausstellung für ihre Arbeit im Unterricht nutzen.

 

Pünktlich zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit erscheint das Perleberger Heft Nr. 30, das an die Montagsgebete in Perleberg und die Friedliche Revolution erinnert. Unter dem Titel “Erinnern ist immer eine Form der Auferstehung“ erinnert sich die ehemalige Pastorin Renate de Haas an der Perleberger St. Jacobi-Kirche an die Montagsgebete, die in der Kreisstadt am 26.10.1989 begannen. Dr. Andreas Draeger, aktiver Mitgestalter der damaligen Montagsgebete, Kirchenratsmitglied und von 1990 bis 1994 Stadtverordneter, betrachtet die einstigen Geschehnisse und deren Folgen verhaltener. Das Perleberger Heft ist in der Stadtinformation Perleberg erhältlich.

  

Zur Deutschen Einheit hat jeder von uns seine persönliche Meinung. Das ist auch gut so! Jede Biographie ist mit anderen Einflüssen nach 1989 verknüpft. Jeder hat seine eigenen Lebenserfahrungen gemacht. Eines aber bleibt: Wir leben jetzt in einem demokratischen Bundesstaat. Dafür können wir außerordentlich dankbar sein. Gemeinsam müssen wir uns dafür stark machen, dass der Zusammenhalt in Deutschland weiterwächst.

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Tag der Deutschen Einheit | Ausstellungseröffnung | Perleberger Heft Nr. 30
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Rundtour um Perleberg | ADFC-Fahrradklima-Test 2020

(25. 09. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

nach den Prognosen der Meteorologen steht ein Wochenende mit viel Regen bevor. Die Natur freut es, den einen oder anderen unter uns vielleicht weniger. Bei Regenwetter bietet es sich an, unserem Stadt- und Regionalmuseum mal wieder einen Besuch abzustatten. Deshalb mein Hinweis: Noch bis 4. Oktober ist dort die Sonderausstellung „Friede, Freude, Fehde - 600 Jahre Perleberger Frieden!“ zu sehen.

 

Vielleicht haben Sie aber auch Lust, gemeinsam mit mir und anderen Fahrradbegeisterten dem Regen zu trotzen und mit einer Rundtour um Perleberg die Fahrradsaison zu beenden. Treffpunkt für das Abradeln am Sonntag ist um 8.30 auf dem Großen Markt. Die Aktion wurde vom Tourismusverband Prignitz e. V. ins Leben gerufen, da das traditionelle Anradeln – bei dem Perleberg in diesem Jahr Ziel der Sternfahrt gewesen wäre – in diesem Jahr Corona bedingt ausfallen musste.

 

Aktuell läuft wieder die Umfrage zum Fahrradklima-Test des ADFC. Perleberg hat 2018 im bundesweiten Vergleich, in der Stadtgrößenklasse unter 20.000 Einwohner, den 2. Platz belegt. Daran ist anzuknüpfen! Die Fragen zum Fahrradklima-Test 2020 kann man ganz bequem zu Hause am PC beantworten. Wer möchte, kann aber auch noch bis zum 30. November den Fragebogen in unseren Perleberger Einrichtungen (Stadtinformation, BONA Stadtbibliothek, Stadt- und Regionalmuseum oder Jugend- und Freizeitzentrum) ausfüllen.  Alle Radler sind dazu aufgerufen, die Radtauglichkeit ihrer Städte und Gemeinden zu bewerten, um zu gucken, was bereits gut läuft und was noch verbesserungsfähig ist. Je mehr sich am Test beteiligen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Diese kann die Verwaltung dann in ihre Arbeit einfließen lassen. Wir benötigen mindestens 50 Teilnehmer, damit Perleberg in die Wertung kommt. Es würde mich daher freuen, wenn Sie sich an der Umfrage beteiligen.

 

Für das kommende Wochenende wünsche ich Ihnen Zeit und Muße für die schönen Dinge des Lebens.

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Rundtour um Perleberg | ADFC-Fahrradklima-Test 2020
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Street-Art-Kunstwerk an der Rolandschule | Hingucker in der Wollweberstraße

(11. 09. 2020)

Freitagsbrief der Bürgermeisterin

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

wer erinnert sich nicht an sein erstes buntes Federmäppchen? Also ich erinnere mich gern daran. Wie ich darauf komme? Am Mittwoch fand ein Kunstprojekt der Klasse 5b der Rolandschule seinen krönenden Abschluss. Hübsch aufgereiht stehen sie nun da – große leuchtende Buntstifte - von weitem schon sichtbar. Schön, wenn sich praktische Dinge, wie eine Palisadenerneuerung, mit einem so tollen Schülerkunstprojektprojekt verbinden lassen. Perfekt wurde das Ganze, da Finanzmittel aus dem RWK-Projekt „Demokratie leben“ verwendet werden konnten. Ich finde, der Schulhof unserer Rolandschule hat einen richtigen Hingucker bekommen.

 

Ein Hingucker sind nun auch die beiden Häuser Wollweberstraße 14 und 15. Es war richtig, diese Häuser im Rahmen unserer Altbauaktivierungsstrategie zu erwerben und zu sichern. Die Perleberger Altstadt ist wieder um zwei Häuser schöner geworden. Insgesamt kostete die Investition 430.000 Euro. Zum Glück belastet sie den städtischen Haushalt nicht, denn es handelt sich um Bundes- und Landesmittel aus dem Programm „Sicherung, Sanierung und Erwerb (SSE), Handlungsfeld B 4“. In Kürze werden wir die Häuser auf unserer Homepage zum Kauf anbieten. Erste Interessenten haben ihr Interesse schon bekundet als wir noch mitten in den Umbaumaßnahmen steckten. Ich bin mir sicher, dass wir gute Käufer finden werden.

 

Für den morgigen Rolandtag mit Wochenmarkt, geöffneten Gewerbelokalen in der Innenstadt und kleinen feinen Highlights für Stadtbummlerinnen und Stadtbummler wünsche ich allen viel Spaß!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg

 

PS: Für die Lesung mit Ralph Caspers um 10.30 Uhr im Hagen: Picknickdecke nicht vergessen!

Foto zur Meldung: Street-Art-Kunstwerk an der Rolandschule | Hingucker in der Wollweberstraße
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Denkmaltopografie Perleberg | Informationen aus der Stadtverordnetenversammlung

(04. 09. 2020)

Freitagsbrief der Bürgermeisterin

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

wir Rolandstädter sind stolz auf unsere historische Bausubstanz. Dass wir davon mehr als andere haben, wussten wir schon immer, nun hat es uns das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum bescheinigt. Noch vor der Landeshauptstadt Potsdam haben wir jetzt einen eigenständigen Band in der Buchreihe „Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland“. Mit der Denkmaltopographie für Perleberg liegt nun ein umfassendes Handbuch und Nachschlagewerk nicht nur für Bauherren, Architekten, Handwerker und die Verwaltung, sondern auch für alle Baukultur- und Geschichtsinteressierten vor. Das Buch kann in Kürze auch in der Stadtinformation erworben werden.

 

Am gestrigen Abend tagte die Stadtverordnetenversammlung. Wie in den Vorjahren haben wir uns klar zum Mehrgenerationenhaus in unserer Stadt bekannt und die Unterstützung für die nächsten Jahre zugesagt.

 

Sehr traurig stimmt mich, dass meine Beschlussvorlage mit dem Vorschlag zur Eintragung der Eheleute Freimark in das Goldene Buch der Stadt nicht mit der erforderlichen qualifizierten Mehrheit angenommen wurde. Es ist mir unverständlich, wie man einem Ehepaar, welches bereits mit dem Bundes- und dem Landesverdienstkreuz für seine außerordentlichen Verdienste zum Aufbau und zur Vermittlungsarbeit eines Dokumentationszentrums mit einer überregional bedeutsamen Sammlung zur ostdeutschen Nachkriegsgeschichte geehrt wurde, die Eintragung in das Goldene Buch verweigern kann.

 

Vor den guten Wünschen zum Wochenende noch ein wichtiger Hinweis:

Die Abstimmung zum Bürgerhaushalt 2020 läuft nur noch bis zum kommenden Montag. Wer es irgendwie einrichten kann, sollte die Gelegenheit nutzen und am Vormittag im Verwaltungsgebäude in der Karl-Liebknecht-Straße seine Stimme abgeben.

 

Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende! Vielleicht treffe ich den einen oder anderen ja am Sonntag bei der Kreisjungtierschau des Rassekaninchenzuchtvereins D187 Perleberg e.V. in Düpow. 

 

Sonniges Wochenende!

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Denkmaltopografie Perleberg | Informationen aus der Stadtverordnetenversammlung
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Neuigkeiten zum Umgang mit dem Corona-Virus | Veranstaltungstipps

(28. 08. 2020)

Freitagsbrief der Bürgermeisterin

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

waren Sie in dieser Woche schon in der Perleberger Innenstadt einkaufen? Nicht? Wie wäre es mit einem Bummel durch die Stadt am Samstag oder in der kommenden Woche? Die Einzelhändler erwarten Sie. Mit Stolz haben sie am gestrigen Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz Zusammenhalt demonstriert und das neue Logo der City Initiative Perleberg präsentiert. Außerdem stellten sie ihr neues Projekt „Pop up Store Perleberg“ vor, mit dem sie den 2. Preis beim Wettbewerb der IHK Potsdam „City Initiative Westbrandenburg“ gewonnen haben. Das Ladengeschäft in der Bäckerstraße 6 wartet nun auf Interessenten, die ihre Geschäftsidee für einen Zeitraum von 6 Monaten in der Perleberger Innenstadt testen möchten. Zum Start des Unternehmens gibt es attraktive Mietkonditionen sowie die Begleitung durch die City Initiative Perleberg und die Wirtschaftsförderung der Stadt. Ziel ist es, dass das Unternehmen bei erfolgreichem Geschäftsverlauf in ein leerstehendes Ladenlokal umzieht.

 

Beschäftigt hat uns in dieser Woche natürlich auch das Coronavirus.

Schülerinnen und Schüler der Schollschule, welche im Rahmen der vom Land Brandenburg (MBJS) vorgesehenen einmaligen Testungen ausgewählt wurden, haben alle ein negatives Testergebnis, und auch bei den bisher getesteten Erzieherinnen und Erziehern gibt es glücklicherweise keine positiven Testergebnisse.

 

In der gestrigen Telefonkonferenz zwischen Bund und Ländern wurden weitere Beschlüsse im Umgang mit der Corona-Pandemie gefasst:

  • Verbot von Großveranstaltungen wird bis 31. Dezember 2020 verlängert
  • Mindest-Bußgelder für Masken-Verweigerer i. H. v. 50 €
  • Regelung für Reiserückkehrer:
    • Quarantäneplicht für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt weiterhin
    • Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten bleibt zunächst bestehen
    • Kostenlose Testungen für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten entfällt ab 15. September
  • Private Feiern eingrenzen:
    • jeden Einzelfall kritisch abwägen, Abstand möglichst einhalten.

Quelle: Bundesregierung

 

Im Bereich Stadtmarketing haben wir unseren Radius der Informationsbereitstellung erweitert. Seit wenigen Tagen ist die Rolandstadt Perleberg nun auch auf Instagram vertreten. Neben unseren regelmäßigen Pressemitteilungen sowie Informationen auf der städtischen Homepage und auf Facebook kann man auch dort Aktuelles aus der Rolandstadt Perleberg erfahren.

 

Mit Blick auf die kommende Woche hier noch Veranstaltungstipps von mir:

Am 2. September findet der „Tag der Grabung“ am Königsgrab Seddin statt. Um 15 Uhr, 17 Uhr und um 19 Uhr werden Führungen angeboten. Erste Grabungsergebnisse präsentieren Dr. Immo Heske vom Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen und sein Grabungsteam dann am Abend des 3. September, ab 19 Uhr im Stadt- und Regionalmuseum.

 

Unsere Stadtbibliothek BONA lädt am 3. September wieder zum offenen Bibliothekstreff ein. Ein Thema ist nicht vorgegeben. Kommen Sie einfach vorbei! Der Treff ist eine gute Gelegenheit, den Service und die Angebote unserer Bibliothek neu zu entdecken und mit anderen ins Gespräch zu kommen.

 

Genießen Sie das bevorstehende Wochenende!

Es grüßt Sie herzlich

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Neuigkeiten zum Umgang mit dem Corona-Virus | Veranstaltungstipps
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Mit Besonnenheit auf Gesundheit achten | Vortrag im Stadt- und Regionalmuseum

(21. 08. 2020)

Freitagsbrief der Bürgermeisterin

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

das Corona-Virus ist mitten unter uns, wie uns die aktuellen Fälle in dieser Woche in Wittenberge vor Augen führen. Es ist der Fall eingetreten, den sich niemand von uns gewünscht hat, der nun aber bewältigt werden muss. Mit Besonnenheit haben die Stadt Wittenberge und der Landkreis die Situation bisher gemeistert. Gemeinsam können wir alle etwas dafür tun, dass es bei wenigen weiteren Fällen in der Region bleibt. Einmal mehr möchte ich Sie deshalb heute bitten, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

 

Dass man das hinbekommen kann, haben wir in den letzten drei Wochen im Rahmen unserer Lotte Lehmann Sommerakademie gezeigt. Keine Frage, es ist sehr aufwendig die Hygieneregeln einzuhalten, es kostet eine Menge Geld und zum Teil auch viel Geduld, aber es geht um unsere Gesundheit. Nur wenn die Zahlen der Neuinfektionen niedrig bleiben, werden wir auch in den nächsten Monaten die großzügigen Lockerungen im Alltag erhalten können.

 

Allen, die es bisher nicht geschafft haben, lege ich noch einmal ans Herz, sich an der Abstimmung zu unserem Bürgerhaushalt zu beteiligen. Noch bis zum 7. September kann im Verwaltungsgebäude in der Karl-Liebknecht-Straße abgestimmt werden. Die genauen Zeiten finden Sie auf unserer Homepage unter stadt-perleberg.de.

 

Zum Start ins Wochenende noch ein Kulturtipp von mir. Wie wäre es mit einem Besuch des Stadt- und Regionalmuseums am Sonntag? Um 14 Uhr laden wir ganz herzlich zum Vortrag „Der Frieden von Perleberg vom 23. August 1420 – ein mittelalterliches Vertragswerk mit Gültigkeit bis heute!“ auf den Museumshof ein.

 

Genießen Sie das Sommerwochenende und bleiben Sie gesund!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Mit Besonnenheit auf Gesundheit achten | Vortrag im Stadt- und Regionalmuseum
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Schule und Kita wieder gestartet | Lotte Lehmann Akademie erfolgreich angelaufen | Abstimmung zum Bürgerhaushaut beginnt

(14. 08. 2020)

Freitagsbrief der Bürgermeisterin

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

die Sommerferien sind vorbei und in unseren Schulen und Kitas sind wir wieder im Normalbetrieb angekommen. Insgesamt 98 Erstklässlerinnen und Erstklässler konnten die Schulleiterinnen an unseren Grundschulen begrüßen. Ein besonderer Start – dies zeigte sich bereits bei den Einschulungsfeiern, bei denen die Schulanfänger schon zum ersten Mal den Mund- und Nasenschutz anwenden mussten. Es geht leider nicht ohne, wenngleich es für alle Erwachsenen sicher nachvollziehbar ist, dass unsere Kleinsten so ihre Probleme mit der Einhaltung der Abstandsregeln haben. Aber insgesamt gesehen, sind wir gut ins neue Schuljahr gestartet. Allen Schulanfängern wünsche ich auf diesem Wege alles Gute zum Schulbeginn!

 

Praktisch mitgenommen aus den Sommerferien haben wir zwei Projekte:

Am 2. August startete unsere diesjährige Lotte Lehmann Sommerakademie. Trotz Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie ist es uns gelungen, das Aushängeschild Perlebergs auch in diesem Sommer stattfinden zu lassen. Die ersten Unterrichtsstunden wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgreich absolviert und auch die beiden Konzerte in Glövzin und in Grube konnten ohne Probleme durchgeführt werden. Erfreulicherweise sind die Konzerte so gut wie ausverkauft. Karten gibt es noch für das Konzert im Großen Saal des Kultur- und Festspielhauses Wittenberge am 19. August. Freunde der Klassik sollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen! Karten gibt es in der Tourist-Information in Wittenberge.

 

Seit dem 7. August sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Rolandstadt Perleberg, die über 16 Jahre alt sind, aufgerufen, für ihr Lieblingsvorhaben aus den 37 Vorschlägen des Bürgerhaushaltes 2019 – 2020 abzustimmen. Bereits in den ersten Tagen haben uns Hinweise erreicht, dass es einigen Perlebergerinnen und Perlebergern nicht möglich ist, innerhalb der Sprechzeiten ihre Stimme abzugeben. Diese Hinweise waren berechtigt. Wir prüfen daher eine Erweiterung der Auslegungszeiten und -tage. Denn Ziel ist es ja, dass möglichst viele Perlebergerinnen und Perleberger von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Ich danke allen, die sich bereits mit Hinweisen und Fragen an uns gewandt haben, schließlich ist es unser erster Bürgerhaushalt, und wir alle lernen bei der Planung und Umsetzung hinzu.

 

Apropos Lernen: Der Judenhof hat sich in den letzten Jahren als Kulturstandort etabliert. Seit dieser Woche können wir diese Begegnungsstätte einmal mehr als außerschulischen Lernort einstufen. Denn mit den zwei neu errichteten Stelen erhält nun der Besucher umfangreiche Informationen zur Geschichte des Judenhofes und zur Bedeutung des jüdischen Fernhandels. Vielleicht führt Sie Ihr Sonntagsspaziergang in dieser Woche mal zum Judenhof in die Parchimer Straße. 

 

Für das bevorstehende Wochenende wünsche ich allen eine schöne Zeit! 

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Schule und Kita wieder gestartet | Lotte Lehmann Akademie erfolgreich angelaufen | Abstimmung zum Bürgerhaushaut beginnt
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Ferien mit den Angeboten der Rolandstadt Perleberg.

(26. 06. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

die besten Schülerinnen des Jahrgangs 2019/2020 haben sich in dieser Woche in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Für mich einer der schönsten Sommertermine und untrügliches Zeichen dafür, dass die Urlaubs- und Feriensaison startet.

 

Die Schulkinder freuen sich nun auf sechs Wochen Freizeit und viele Perlebergerinnen und Perleberger starten in den Sommerurlaub. Für die eine oder andere Familie heißt das sicherlich nun mit dem Auto oder Flugzeug ins Ausland zu reisen. Dies ist aufgrund der vielen Lockerungen auch möglich. Andere sind vielleicht vorsichtiger und bleiben im Land, besuchen die Großeltern oder entspannen daheim. 

 

Für alle Perleberger Kinder hat das Team vom Freizeitzentrum ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Auch wenn unser traditionelles Feriencamp am Rudower See in diesem Jahr leider ausfallen muss, so öffnet das Freizeitzentrum am 06.07.2020 wieder von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr seine Türen. Jeden Tag gibt es ein neues Highlight, wie Tanzen oder Kochen, ein Besuch des Biosphärenreservates in Lenzen oder ein Wii-Turnier.

 

Auch unsere BONA Stadtbibliothek und das Stadt- und Regionalmuseum bieten wieder ihre beliebten Sommerferien-Workshops an. Am 22. und 24.07. kann in der Bibliothek auf Entdeckungsreise ans Meer gegangen werden und am 29. und 31.07. besteht dort die Möglichkeit, einen Internetführerschein zu machen. Am 30.07. wird im Museum der spannenden Frage nachgegangen: Hatte König Hinz ein Schloss? Zusammen mit der Museumspädagogin und Märchenerzählerin Renate Groenewegen entführen unsere Museumsmitarbeiter interessierte Kinder in die Bronzezeit, in die Arbeits- und Lebenswelt der Menschen in der Prignitz vor 3.000 Jahren.

 

Das bunte Programm des Freizeitzentrums, der Bibliothek und des Museums finden Sie auf unserer Homepage unter www.stadt-perleberg.de.   

 

Außerdem laden natürlich der Tierpark und das Freibad zum Besuch ein und eine Radtour mit Picknick ist im Sommer immer eine Idee. 

 

Die Stadtverwaltung wird die Ferienzeit insbesondere nutzen, um weitere Vorbereitungen für die Durchführung der Lotte-Lehmann-Sommerakademie und den Rolandtag am 12.09.2020 zu treffen. Darüber hinaus werden die Bauarbeiten für den Anbau an der Schollschule fortgesetzt und in der Rolandschule weitere Schallschutzmaßnahmen realisiert.

 

Ich wünsche allen erholsame und fröhliche Ferientage.

 

Genießen Sie die freie Zeit, ob in Familie oder allein! Tanken Sie Kraft und seien Sie bei allem was Sie tun sorgsam und umsichtig, so dass wir möglichst ohne steigende Covid19-Infektionen durch die Ferien kommen!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Ferien mit den Angeboten der Rolandstadt Perleberg.
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Ein großer Schritt Richtung Normalität!

(19. 06. 2020)

Regelbetrieb in Kitas aufgenommen | Erweiterungsneubau Grundschule „Geschwister Scholl“ begonnen | Kulturveranstaltungen werden geplant

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

es ist wieder Freitag und ich möchte die Gelegenheit nutzen, Sie mit ein paar aktuellen Informationen aus dem Rathaus zu versorgen.

 

Der Regelbetrieb in unseren beiden Kitas ist problemlos angelaufen. In der Kita „Knirpsenland“ haben wir bereits eine Auslastung von 81 % erreicht. In der Kita „Piccolino“ sind ebenfalls nur unwesentlich weniger Plätze besetzt. Hier kommen wir in dieser Woche auch schon auf eine Auslastung von 76 %. Unseren Jüngsten tut es gut, die Kindergartenfreunde endlich wiedersehen zu können.

 

Freudige Nachrichten gibt es auch aus dem Bereich Schule. In dieser Woche haben wir mit den Bauarbeiten für den Erweiterungsneubau an der Grundschule „Geschwister Scholl“ begonnen. In den Schulferien werden nun die Grundleitungen verlegt und umverlegt. Im weiteren Fortgang erfolgen dann Erdarbeiten und Stahlbetonarbeiten für den Rohbau. Ich bin mir sicher, dass Viele das Baugeschehen vor Ort beobachten werden. Über den weiteren Baufortschritt wird die Stadtverwaltung regelmäßig informieren.

 

Auch in Sachen Kultur soll sich in Perleberg in den nächsten Wochen und Monaten einiges bewegen. Letzte Entscheidungen dazu wird die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Dienstag treffen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die diesjährige Lotte Lehmann Sommerakademie durchführen können.

Da sich die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder darauf verständigt hat, dass bis Ende Oktober keine Großveranstaltungen durchgeführt werden sollen, bereiten wir für das Wochenende 11. und 12. September – Termin unseres Rolandfestes – gerade ein alternatives Programm vor. Aus meiner Sicht sollten wir das Wochenende nutzen, um möglichst viele Bausteine des ursprünglichen Programms anzubieten und um evtl. Neue zu konzipieren, die unter den geltenden Bestimmungen vertretbar sind und einer Vielzahl an Gästen Genuss und Freude bescheren.

 

Für das bevorstehende Wochenende wünsche ich Ihnen beste Erholung und viel Spaß bei allem, was Sie sich vorgenommen haben!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Ein großer Schritt Richtung Normalität!
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Ein großer Schritt Richtung Normalität!

(12. 06. 2020)

Regelbetrieb in Kitas | Aufhebung der Kontaktbeschränkungen | Maskenpflicht bleibt bestehen

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

in der letzten Woche wurde es angekündigt, seit wenigen Stunden steht es nun fest:

 

Ab dem 15. Juni dürfen Kindertagesstätten wieder in den Regelbetrieb übergehen!

 

Für unsere städtischen Einrichtungen, die Kita „Piccolino“ und Kita „Knirpsenland“ kann ich die frohe Botschaft überbringen, dass es bei uns auch gleich am Montag losgehen wird! Unsere Kitas haben sich in den letzten Tagen intensiv vorbereitet. Die Erzieherinnen und Erzieher freuen sich auf die Rückkehr der Kinder und sind hoch motiviert, allen einen guten Neubeginn zu ermöglichen. Ihnen gebührt heute mein besonderes Dankeschön. In den vergangenen Monaten haben sie unter schwierigen Umständen für die Umsetzung von Notfallbetreuung und eingeschränkter Regelbetreuung gesorgt und es immer wieder geschafft, sich auf die kurzfristigen Neuerungen einzustellen. Und auch in dieser Woche haben sie wieder Großartiges geleistet, um die Regelbetreuung ab Montag zu gewährleisten. DANKE!!!

 

In der heutigen Pressekonferenz der Landesregierung wurden noch weitere Entscheidungen mitgeteilt, u. a.:

  • Gaststätten müssen nicht mehr um 22 Uhr schließen.
  • Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen sind erlaubt.
  • In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind zwei Besucher erlaubt. Diese Beschränkung soll ab dem 15. Juli entfallen. 
  • Die Kontaktbeschränkungen entfallen, aber die Abstands- und Hygieneregeln sind weiter einzuhalten.
  • Eine Teststrategie soll die Öffnung der Kitas und Schulen (ab dem 25.06.) begleiten.
  • Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Personennahverkehr bleibt bestehen.
     

Einige von Ihnen hätten sich vermutlich gewünscht, dass auch die Maskenpflicht aufgehoben wird. In Anbetracht der neuen Lockerungen erscheint es mir jedoch angebracht, an der Maskenpflicht in diesen Bereichen festzuhalten. Das Virus ist immer noch unter uns, auch wenn wir in der Prignitz nur einen neuen Corona-Fall in dieser Woche hinzubekommen haben. Die Lockerungen in Brandenburg und den anderen Bundesländern führen jedoch dazu, dass mehr Gäste zu uns kommen und wir als Besucher in andere Regionen reisen. Die Möglichkeiten, dass das Virus in die Prignitz hineingetragen wird, erhöhen sich damit.

 

Aus diesem Grunde bleiben Sie weiterhin achtsam und solidarisch mit Ihren Mitmenschen!  

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg

 

PS. Wermutstropfen der beschlossenen Neuerungen: Die heute vom Kabinett beschlossene neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“, die am kommenden Montag, 15. Juni 2020 in Kraft treten wird, liegt uns zur Stunde leider noch nicht vor. Sie soll im Laufe des Abends veröffentlicht werden. Wir werden die Verordnung dann unverzüglich auf unserer Homepage verlinken.

Foto zur Meldung: Ein großer Schritt Richtung Normalität!
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Aussicht auf Regelbetrieb in Schulen | Finanzhilfen für Familien und Kommunen

(05. 06. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

„Regelbetrieb in den Schulen nach den Sommerferien wird vorbereitet.“ – Das war für mich die beste Nachricht in dieser Woche! Und es wird Zeit, dass auch die Kindertagesstätten zur Regelbetreuung übergehen! Ich finde, nach den Wochen der Schließung und des eingeschränkten Kita- und Schulbetriebes muss dieses Risiko eingegangen werden.

 

Unser aller Interesse an der Bildung und optimalen sozialen Entwicklung unserer Kinder muss erfüllt werden. Schülerinnen und Schüler brauchen die direkte Wissensvermittlung im Unterricht und ihre eigenen sozialen Kontakte. Und auch unsere Jüngsten sollten nicht weiter auf ihr soziales Umfeld und Bildungsangebote verzichten müssen. Selbstverständlich muss das Infektionsgeschehen intensiv beobachtet und kontrolliert werden, insofern ist es völlig nachvollziehbar, dass ein Konzept für Corona-Testungen in Schulen erarbeitet werden soll. Mögliche neue Infektionsherde können zukünftig durch lokale und/oder regionale Maßnahmen bekämpft werden, sodass mit dem Start des Normalbetriebes grundsätzlich erst einmal allen Kindern wieder der Zugang zu Bildung in unserem Land ermöglicht wird. 

 

Aus kommunaler Sicht begrüße ich natürlich auch die Nachricht vom gestrigen Tage zum „Kommunalen Rettungsschirm Brandenburg“ über 580 Mio. Euro, wonach Kommunen kurzfristige Finanzhilfen erhalten und von mittel- und langfristigen Stabilisierungsmaßnahmen zum Ausgleich der Mindereinnahmen aus Steuern und Kommunalem Finanzausgleich profitieren sollen.

Und auch für die Familien gibt es Geld. Aus dem Konjunkturpaket des Bundes erhalten Familien pro Kind eine Bonuszahlung von 300 Euro.

 

Mit Spannung dürfen wir auf die nächste Woche blicken, da die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes nur bis zum 15. Juni gilt und weitere Lockerungen angekündigt sind. Zum Ende der kommenden Woche wird uns wohl wieder eine neue Eindämmungsverordnung oder eine Änderungsverordnung erreichen. 

 

Bleiben Sie zuversichtlich und genießen Sie ein hoffentlich sonniges Wochenende!

 

Ihre

Annett Jura

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

 

Foto zur Meldung: Aussicht auf Regelbetrieb in Schulen | Finanzhilfen für Familien und Kommunen
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Neue Änderung der Eindämmungsverordnung

(29. 05. 2020)

Perleberger Freibad öffnet | Betreuung von Vorschulkindern möglich | Planung kultureller Veranstaltungen

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,


pünktlich zum Pfingstwochenende verkündete die Landesregierung in dieser Woche weitere Lockerungen. Viele fragen sich inzwischen: Was ist noch nicht erlaubt? Was muss ich bei Treffen mit anderen Personen beachten? Welche Familienfeiern sind gestattet? Wer sich informieren möchte, findet kompakte Informationen auf der Homepage des Gesundheitsministeriums.


https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/presse/pressemitteilungen/detail/~28-05-2020-neue-corona-verordnung-faq


Einige Änderungen der Eindämmungsverordnung kamen für Kommunen, Veranstalter und Betreiber zum Teil so überraschend, dass die Vorbereitungen für die Umsetzung der Lockerungen in dieser Woche nur zum Teil abgeschlossen werden konnten.


Die guten Nachrichten:

  •  Durch die Umwandlung von Sonderräumen in Gruppenräume, Anpassung der personellen Kapazitäten und der Hygienekonzepte können nach dem Pfingstwochenende die Vorschulkinder in unseren Einrichtungen betreut werden.

 

Hierzu muss man wissen, dass uns die Einführung der eingeschränkten Regelbetreuung vor große Herausforderungen stellte, da unsere Einrichtungen bereits durch die Notfallbetreuung und die erweiterte Notfallbetreuung sehr stark ausgelastet waren. Hygienevorschriften, Abstandsregeln, Vorgaben für Gruppengrößen und die tatsächlichen räumlichen und personellen Kapazitäten geben uns nur wenig Spielraum. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Kindern die eingeschränkte Regelbetreuung zu ermöglichen. Hierbei ist zu beachten, dass Kinder im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung Vorrang genießen.

 

  • Samstag um 10 Uhr öffnet das Perleberger Freibad seine Pforten. Die Breitwellenrutsche ist poliert, das Hygienekonzept liegt vor, Hinweisschilder sind aufgestellt und das Personal ist geschult. Somit ist alles vorbereitet, um maximalen Badespaß bei sommerlichen Temperaturen zu genießen.

 

Ob und wie unsere Turnhallen und das Freizeitzentrum für kontaktfreien Sport genutzt werden können, bedarf noch einer besonderen Vorbereitung. Hierzu gehört auch die Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Diese wollen wir in der kommenden Woche abschließen. Ich bin mir sicher, dass dann ab dem 08. Juni Verschiedenes wieder möglich sein wird.


Parallel arbeiten wir weiter an der Vorbereitung kultureller Veranstaltungen, wie der Lotte Lehmann Sommerakademie, dem Rolandfest und einer Festveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit. Die nächsten Wochen werden zeigen, was wir in Perleberg unter Beachtung der Eindämmungsverordnung realisieren können. Was wünschen Sie sich denn? Worauf freuen Sie sich in Sachen Kultur am meisten? Senden Sie mir doch einfach Ihre Vorschläge an .


Bis dahin… wünsche ich Ihnen zunächst ein erholsames Pfingstwochenende!


Ihre
Annett Jura
Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg


PS. Am Pfingstsamstag startet am Roland um 11 Uhr die erste Stadtführung. Und wenn Sie es in der letzten Woche nicht geschafft haben, dann besuchen Sie doch einfach an diesem Wochenende unser Perleberger Autokino.

Foto zur Meldung: Neue Änderung der Eindämmungsverordnung
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Spielplatz erneuert | Autokino gestartet | Fitnessstudios und Freibäder sollen öffnen dürfen

(22. 05. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

der Alltag und der Tourismus in Perleberg bekommen neuen Schwung. Woran ich das festmache? Am Mittwoch konnten wir unseren frisch sanierten Spielplatz in der Norderstedter Straße freigeben. „Endlich! Wurde ja auch Zeit!“, werden viele sagen. Und Sie haben recht. Bedauerlicherweise haben sich die Arbeiten verzögert, aber die Investition von 30.000 Euro hat sich gelohnt.

 

Und kulturell hat Perleberg etwas Neues zu bieten: Gestern Abend gab es die erste Vorstellung in unserem neuen Autokino. Weitere Filmabende sind geplant. Da hat uns die Corona-Pandemie mal etwas Gutes beschert.

 

Und für die Touristen sind zum Glück die Wohnmobilstellplätze wieder geöffnet. Pünktlich dazu wurden vom Tourismusverband im gesamten Reisegebiet die neuen Informationstafeln aufgestellt. Die Finanzierung erfolgte über unser RWK-Projekt „RWK Regionalbudget“. Die Stellplatzinitiative zeigt auf, wie in der Praxis die Umlandfunktion des Regionalen Wachstumskerns realisiert werden kann. Besonders schön, alle 26 Stellplätze an der Neuen Mühle sind über das Wochenende komplett ausgebucht. Das kann unsere Existenzgründerin Frau Glaser sehr gut gebrauchen.

 

Weitere Lockerungen sind durch die Landesregierung für die kommende Woche in Aussicht gestellt worden. So sollen Fitnessstudios und Freibäder wieder öffnen dürfen. Wir werden über unsere Homepage alles Wissenswerte online stellen. Sie sollten sich daher auch hier regelmäßig informieren.

 

Was bleibt noch zu sagen am „Tag des Vanillepuddings“? Sofern Sie ein Fan dieses Desserts sind, genießen Sie doch ein Schälchen mit frischen Erdbeeren dazu!

 

Ich wünsche allen ein herrlich erholsames Wochenende! 

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Spielplatz erneuert | Autokino gestartet | Fitnessstudios und Freibäder sollen öffnen dürfen
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Die Welt ist bunt! Perleberg ist bunt! Die Liebe ist bunt!

(15. 05. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

es ist schon wieder Freitag. Wo ist die Woche geblieben? Unsere Prignitzer Amtsärztin äußertet sich dieser Tage dahingehend, dass zu spüren sei, dass sich ein Alltagsleben mit Corona einspielt. Klingt irgendwie, als hätten wir alle ein neues Familienmitglied hinzugewonnen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wir müssen mit dem ungebetenen Gast irgendwie auskommen bis er sich entschließt, wieder abzureisen oder bis wir das Gästebett vorbereitet haben. Ich hoffe jedenfalls, dass die Zahlen in der Prignitz weiter gering bleiben und die Forschung für einen Impfstoff schnell vorankommt, sodass weitere Lockerungen möglich werden.

 

Aber es gibt noch andere Themen, die uns beschäftigten sollten. Wussten Sie, dass am Sonntag “Rainbowday“ ist?

 

Für diejenigen, die den Tag nicht kennen, sei es kurz erklärt: Es war am 17.05.1990, da beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Seitdem wird dieser Tag als internationaler Tag gegen Homophobie gefeiert. Als Symbol gegen Ausgrenzung wird die Regenbogenfahne gehisst.

 

Dies habe ich heute zusammen mit Jessika Muhs vom Kreisjugendring und der Leiterin unseres Perleberger Freizeitzentrums, Kerstin Oesemann, auch in Perleberg getan. Gerade in diesem Jahr, wo der vom Jugendforum Prignitz bereits vorbereitete „Christopher Street Day“ ausfallen muss, ist es umso wichtiger, dass wir den Rainbowday zelebrieren.

 

Die Welt ist bunt! Perleberg ist bunt! Die Liebe ist bunt!

 

Jeder sollte das Recht haben, sich frei entscheiden zu können mit wem und wie er in einer Partnerschaft oder in Familie zusammenleben will. Die sexuelle Orientierung oder das Geschlecht eines Menschen dürfen nicht zu Diskriminierung oder Mobbing führen. Dem stelle ich mich entschieden entgegen. Auch in meinem Büro werde ich dies für die nächsten Tage wieder besonders sichtbar machen. Die Regenbogenfahne wird nun auf meinem Schreibtisch wieder munter leuchten. Erfreuen wir uns an der Vielfalt der Geschlechter und Lebensformen in unserer Gesellschaft! Solange dieses noch nicht selbstverständlich ist, werden wir gerade am Rainbowday im wahrsten Sinne des Wortes Flagge zeigen!

 

In diesem Sinne wünsche ich allen, ein zuckersüßes Wochenende (vielleicht mit Erdbeertorte?) und ganz viel Liebe!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

 

PS: Seit heute wird wieder aufgetischt. Aber die Plätze sind begrenzt. Reservieren Sie am besten gleich heute einen Tisch in Ihrem Perleberger Lieblingsrestaurant!

Foto zur Meldung: Die Welt ist bunt! Perleberg ist bunt! Die Liebe ist bunt!
Foto: Foto: Stadt Perleberg | Rainbowday 2020: Bürgermeisterin Annett Jura, Leiterin Jugend- und Freizeitzentrum, Kerstin Oesemann und Jessica Muhs, Kreisjugendring Prignitz e.V. zeigen Flagge

Parkerleichterungen im Innenstadtbereich zurückgenommen

(11. 05. 2020)

In der aktuellen Eindämmungsverordnung vom 08.05.2020 wurden nun weitere Erleichterungen beschlossen. Aufgrund dessen, wird der Parkplatzbedarf in der Innenstadt wieder stärker frequentiert. Die vorherigen Parkerleichterungen vom 20.03.2020 werden ab dem 12.05.2020 wieder zurückgenommen. Die Stadt Perleberg bittet um Beachtung der Verkehrszeichen. Das betrifft folgende Straßen/Parkplätze:

  • Großer Markt Mitte
  • Poststraße
  • Am Hohen Ende
  • Karl-Marx-Straße
  • Am Wandrahmen
  • Max-Viereck-Straße
  • Wollweberstraße
  • Parkplatz Wollweberstraße
  • Parkplatz Mühlenstraße
  • Uferstraße
  • Wittenberger Straße

Feuerschalen wieder gestattet

(11. 05. 2020)

Die Stadt Perleberg informiert, dass aufgrund der nach wie vor gelten Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Eindämmungsverordnung vorerst keine Traditionsfeuer genehmigt werden. Das ist darin begründet, dass sich das Kontaktverbot einerseits und das Gemeinschaftserlebnis als besonderer Sinnbezug des Traditionsfeuers andererseits widersprechen.

 

Zur Durchführung offener Feuer gelten wieder die Bestimmungen, die vor der Corona-Pandemie galten. Das heißt, die immissions- und abfallrechtlichen Vorschriften des Landes Brandenburg sowie die „Ordnungsbehördliche Verordnung zum Abbrennen von Stoffen im Freien im Gebiet der Stadt Perleberg(Link) sind einzuhalten. Demnach ist eine Belästigung der Nachbarschaft durch Rauch jederzeit auszuschließen.

 

Gleiches gilt für Gefährdungen durch Wind oder trockene Witterung. Bei Waldbrandgefahrenstufe 4 und 5 sind Feuer verboten, auch Ödland oder Böschungen fangen leicht Feuer.

 

Organische Stoffe und Schnittmaterial dürfen nicht im Sinne einer Entsorgung verbrannt werden. Das Grün-Material ist abzugeben an den Annahmestellen des Landkreises soweit es nicht durch Schreddern, Mulchen oder Scheitholzgewinnung selbst verwertet werden kann. Ein korrektes Kleinfeuer besteht aus trockenem, ca. 2 Jahre abgelagerten, stückigem, naturbelassenem Holz.

 

In den Monaten Mai bis September sind Gartenfeuer nur in Ausnahmen möglich. Näheres ist in der Ordnungsbehördlichen Verordnung geregelt. Sogenannte Koch- und Grillfeuer in befestigten Feuerstätten, dazu zählen auch handelsübliche Feuerschalen, sind jedoch grundsätzlich wieder erlaubt.

Foto zur Meldung: Feuerschalen wieder gestattet
Foto: Beate Mundt, FF Perleberg | Osterfeuer

Kabinett beschließt weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Brandenburg

(11. 05. 2020)

Das Land Brandenburg hat am 08.05.2020 weitere Lockerungen der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen.

Die Eindämmungsverordnung wird ergänzt und bis zum 5. Juni verlängert.


Auszug aus Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 08.05.2020:

 

[…]

Grundsätzlich gilt weiter:

 

Allgemeines Abstandsgebot: Alle sind angehalten, die physischen und sozialen Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands weiter auf ein Minimum reduziert zu halten. Zwischen Personen ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten; das gilt nicht für Ehe- oder Lebenspartner oder Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht.

 

Allgemeine Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum: Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen sind weiter untersagt. Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmenden, zum Beispiel Demonstrationen, kann die zuständige kommunale Versammlungsbehörde im Einzelfall auf Antrag Ausnahmen zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

 

Wichtig: Bei allen Maßnahmen und Lockerungen müssen immer die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden!

 

Neuregelungen, die ab Samstag, dem 9. Mai, gelten:

 

Das Betreten öffentlicher Orte ist nicht mehr grundsätzlich untersagt. Das bedeutet: Man darf jetzt wieder öffentliche Wege, Straßen, Plätze und Parks auch ohne „triftigen Grund“ betreten. Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert:

 

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts gestattet, wenn die Abstands- und Hygieneregeln dabei eingehalten werden.

 

Diese Lockerung gilt auch für Zusammenkünfte im privaten oder familiären Bereich: auch hier können sich jetzt Personen des eigenen sowie eines weiteren Haushalts treffen.

 

Das bedeutet: Jetzt können sich zum Beispiel zwei Familien oder Paare, die jeweils in einem Haushalt leben, treffen. Diese Regelung gilt nicht nur für die gleichen beiden Haushalte, sondern man kann sich zu unterschiedlichen Zeiten mit Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Diese Treffen können in einem der Haushalte oder im Freien stattfinden. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden.

 

So kann beispielsweise eine Familie, die zusammen in einem Haushalt lebt, wieder die Großeltern besuchen, die ebenfalls zusammen in einem Haushalt leben. Große Familientreffen und Feiern mit Gästen aus mehr als zwei Haushalten sind aber weiter untersagt.

 

Grundsätzlich gilt also: Verwandtenbesuche – zum Beispiel über Himmelfahrt und Pfingsten - sind eingeschränkt möglich (nur Personen aus maximal zwei Haushalten), Feiern mit vielen Gästen, Freunden und Verwandten nicht.

 

Erleichterungen bei der nachbarschaftlich organisierten Kinderbeaufsichtigung

Die Beschränkung zum Aufenthalt im öffentlichen Raum gilt nicht bei begleiteten Außenaktivitäten mit Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Dies gilt nicht nur für Kitas und Kindertagespflegestellen. Künftig können auch andere Aufsichtspersonen mit mehreren Kindern im öffentlichen Raum - zum Beispiel auf Spielplätzen oder in Parks gehen. Auch im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung kann jetzt eine Person auch wieder die Kinder von anderen beaufsichtigen.

 

Öffentliche Spielplätze wieder geöffnet

Der Besuch und die Nutzung öffentlich zugänglicher Spielplätze und -flächen ist unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr gestattet, wenn die Eltern oder eine andere volljährige Person dies beaufsichtigen. Notwendig ist, dass die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregeln sichergestellt wird. Auch öffentliche Plätze und Straßen können im Rahmen von Aktivitäten der Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen von nachbarschaftlich organisierter Kinderbetreuung wieder betreten und genutzt werden.

 

Erlaubt sind mit jeweils bis zu fünf Schülerinnen und/oder Schülern private Nachhilfe, Instrumentalunterricht an Musikschulen oder durch selbständige Musikpädagoginnen und -pädagogen sowie der Unterricht an sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen.

 

Neben dem bisher bereits erlaubten theoretischen Unterricht ist jetzt auch wieder die praktische Ausbildung in Fahrschulen, Flugschulen und ähnlichen Einrichtungen mit jeweils bis zu fünf Schülerinnen und/oder Schülern möglich.

 

Weiterbildung
In den Weiterbildungseinrichtungen werden – neben digitalen Lernangeboten – in begrenztem Umfang ­wieder Präsenzangebote möglich. Angebote der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung sind wieder zu gelassen, es wird nur die Zahl der Teilnehmenden auf maximal 5 begrenzt.

 

Einzelhandel: Die Verkaufsbeschränkung von bis zu 800 Quadratmetern entfällt. Damit dürfen alle Geschäfte unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen und Menschenansammlungen auf engem Raum wieder öffnen. Die vorübergehend geschaffenen Möglichkeiten zum Verkauf an Sonn- und Feiertagen entfallen.

 

Autokinos dürfen für den Publikumsverkehr öffnen. Geschlossen bleiben weiterhin Kinos, Theater- und Konzerthäuser. In Gesprächen mit der Landesregierung sollen mit ihnen jedoch Konzepte entwickelt werden, um ihnen eine Öffnungsperspektive zu geben. Auch Jahrmärkte, Freizeitparks sowie Einrichtungen, die Freizeitaktivitäten anbieten und ähnliche Einrichtungen bleiben noch geschlossen

 

Hilfen zur Erziehung

Unterstützungsangebote für Kinder und Familien – wie Erziehungsberatungsstellen, Erziehungsbeistandschaft, sozialpädagogische Familienhilfe und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche - können ihren Betrieb wieder aufnehmen, es sei denn, das jeweils zuständige Jugendamt widerspricht.

 

Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit: Jugendfreizeiteinrichtungen, wichtige Treffpunkte für junge Menschen, können wieder öffnen und – unter Wahrung der gebotenen Infektionsschutzmaßnahmen – sozialpädagogische Angebote für Jugendliche machen, wenn das Jugendamt keine Bedenken hat. Ebenso sind wieder alle Angebote der Jugendsozialarbeit geöffnet. Dies betrifft zum Beispiel die sieben Produktionsschulen, in denen Jugendliche mit besonderen Herausforderungen unterstützt werden.

 

Der Betrieb von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und von entsprechenden Tagesförderstätten sowie Angebote anderer Leistungsanbieter nach § 60 SGB IX sind nur zwecks Notbetreuung von Menschen mit Behinderungen zulässig. Das gilt entsprechend für die Tagespflege von Seniorinnen und Senioren. Dies setzt voraus, dass es für diese Personen keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt, insbesondere durch Angehörige oder in ambulanten oder besonderen Wohnformen. Werkstätten für Menschen mit Behinderung können diejenigen beschäftigen, die zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Betriebs in besonders wichtigen Teilbereichen erforderlich sind.

 

Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Fußpflege, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo- und Sonnenstudios oder Massagesalons dürfen wieder öffnen, auch wenn es sich um medizinisch nicht notwendige Behandlungen handelt. Wichtig: Alle Dienstleistungen, bei denen ein physischer Kundenkontakt stattfindet, haben geeignete Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Beachtung des Abstandsgebots zu beachten. Kunden und Beschäftigte müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

Neue Besuchsregelungen: Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und in besonderen Wohnformen können Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass

  • der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und
  • soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

 

Diese Beschränkungen gelten nicht für

  • den Besuch von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren; diese dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person Besuch empfangen,
  • den Besuch von Schwerstkranken, insbesondere zur Sterbebegleitung, durch ihnen nahestehende Personen und Urkundspersonen,
  • Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen; das gleiche gilt für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften,
  • Besuche zur Durchführung ärztlich verordneter oder sonstiger erforderlicher therapeutischer Versorgungen sowie zur Seelsorge.

 

Wichtig: Zum Schutz von Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohnern sind Personen mit Atemwegsinfektionen vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Ein Besuchsrecht besteht auch dann nicht, wenn in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt. Und alle Personen haben die Anweisungen der Leitung des Krankenhauses oder der Einrichtung und die Vorgaben bestehender Hygienepläne einzuhalten. […].

 

Neuregelungen, die ab Freitag, dem 15. Mai, gelten:

 

Restaurants, Cafés und Kneipen, die zubereitete Speisen anbieten, dürfen für den Publikumsverkehr von 6 bis 22 Uhr öffnen. Voraussetzung ist, dass die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sichergestellt wird. Möglichkeiten zur Reservierung und zur Kontaktnachverfolgung werden dringend empfohlen. Gäste können sowohl draußen als auch drinnen bedient werden. Bislang blieben gastronomische Angebote auf den Außer-Haus-Verkauf beschränkt.

 

Erlaubt ist das Übernachten auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, in Ferienwohnungen und –häusern sowie auf Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen. Damit ist auch Dauercamping wieder möglich, sofern ein autarkes Sanitärsystem gewährleistet ist. Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen müssen geschlossen bleiben. Erlaubt ist auch weiter die Nutzung von Ferienwohnungen und -häusern, die auf der Grundlage eines Miet- oder Pachtvertrags mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr nicht nur vorübergehend genutzt werden.

 

Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen ist weiter untersagt. Ausnahmen von der Untersagung können wie bisher in begründeten Einzelfällen durch schriftliche Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamts zugelassen werden.

 

Breiten- und Freizeitsport

Auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien darf wieder trainiert werden, allerdings ausschließlich kontaktlos. Auf Vereinsgeländen ist Individualsport im Freien wie beispielsweise Leichtathletik, Fitness, Radsport, Tennis oder Reitsport – unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln – wieder möglich. Betreiber und Vereine sind allerdings aufgefordert, das Infektionsrisiko der Sportlerinnen und Sportler durch geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen zu reduzieren. So ist der Zugang zur Sportanlage so zu gestalten, dass alle anwesenden Personen stets einen Abstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. Ebenso müssen alle Sportlerinnen und Sportler durch deutliche Hinweise auf die Abstandsregeln aufmerksam gemacht werden. Berufssportlerinnen und -sportlern sowie Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an den Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten ist das Training ohne Einschränkungen grundsätzlich erlaubt.

 

Berufssportler/innen und Kaderathletinnen und –athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes-, Landesstützpunkten oder den Olympiastützpunkten ist das Training ohne Einschränkungen grundsätzlich erlaubt.

 

Neuregelungen, die ab Montag, dem 25. Mai, gelten:

 

Sämtliche touristischen Vermietungen sind wieder uneingeschränkt unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich. So können jetzt auch Hotels wieder Gäste beherbergen sowie Campingplätze mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen vermietet werden. Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind erlaubt. Auch Jugendfreizeiteinrichtungen (Jugendbildungsstätten, Jugendherbergen und Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen) können wieder Gäste beherbergen.

 

Angebote der hochschulischen und beruflichen Bildung einschließlich der Aufstiegsfortbildung, der betrieblichen Qualifizierung sowie Unterrichtungen und Prüfungen nach dem Gewerberecht sind wieder erlaubt.

 

Jugendfreizeiteinrichtungen: Jugendbildungsstätten, Jugendherbergen und Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen können wieder Gäste beherbergen.

 

Klarstellungen zur Mund-Nasen-Bedeckung

Seit dem 27. April ist in Brandenburg für alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr Pflicht. Dazu gab es sehr viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von Unternehmen und Beschäftigten. Mit der neuen Eindämmungsverordnung gibt es folgende wichtige Klarstellungen:

  • Öffentlicher Personennahverkehr: das gilt neben Linienbussen, Straßenbahnen, Regionalbahnen, Regional-Express und S-Bahn und Bahn auch für alle Taxi-Fahrten sowie für die Schülerbeförderung.
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, mit denen sie kommunizieren, müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Ausgenommen von dieser Pflicht sind ebenso Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies müssen sie in geeigneter Weise glaubhaft machen.
  • Beschäftigte in Verkaufsstellen und Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen, die keinen direkten Kundenkontakt haben oder wenn an ihrem Arbeitsplatz die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsvoll verringert wird, brauchen keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

 

Weitere erlaubte Versammlungen und Zusammenkünfte

Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften in Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln und Gebetsräumen mit bis zu 50 Personen. Das gilt mit der neuen Verordnung ab 9. Mai auch für Jugendweihe-Zeremonien.

 

Nicht-religiöse Bestattungen mit bis zu 50 Personen sowie die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis.

 

Standesamtliche Eheschließungen mit bis zu 50 Personen nach Maßgabe des Innenministeriums.

Wichtig: Beim anschließendem Zusammensein gelten die allgemeinen Regelungen zur Kontaktbeschränkungen. Das heißt, es dürfen sich nur Personen aus zwei Haushalten zugleich treffen.

Die Wahrnehmung von Terminen bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, Notarinnen und Notaren.

 

Zusammenkünfte von Einrichtungen und Stellen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen, insbesondere der Feuerwehren und anerkannten Hilfsorganisationen.

 

Unterricht und pädagogische Angebote der Schule, die Durchführung und Vorbereitung von Prüfungen sowie die Abnahme von Prüfungsleistungen in Schulen, im außerschulischen Bereich sowie an Hochschulen.

 

Unaufschiebbare Zusammenkünfte der Organe und Gremien juristischer Personen des öffentlichen und des privaten Rechts zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben, sofern keine anderen Formen der Durchführung möglich sind und die Zahl der Teilnehmenden auf das zwingend erforderliche Maß beschränkt wird.

 

Verbot von Großveranstaltungen

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden (Großveranstaltungen), insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen, künstlerische Darbietungen jeder Art und Versammlungen, bleiben aus Gründen des Infektionsschutzes bis einschließlich 31. August 2020 verboten. Grundlage dafür ist eine neue Großveranstaltungsverbotsverordnung, die das Kabinett heute ebenfalls gemäß dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs vom 6. Mai 2020 beschlossen hat. Diese Regelung soll Veranstalterinnen und Veranstaltern Planungssicherheit geben.

 

Wichtige Klarstellung: Weitergehende Einschränkungen, die sich aus der Eindämmungsverordnung ergeben, gehen vor. Nur weil Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden verboten sind, bedeutet das nicht im Umkehrschluss, dass Veranstaltungen mit weniger Teilnehmenden schon wieder erlaubt sind. Laut der Eindämmungsverordnungen bleiben öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen untersagt.

 

Quarantäneregeln für Ein- und Rückreisende

Die Quarantäneverordnung zur Ein- und Rückreise wird bis zum 5. Juni verlängert. Neu hier: die Ausnahmen für Berufspendler werden auf alle „kritische Infrastrukturen“ ausgeweitet. Und das regelmäßige Ein- und Auspendeln gilt nicht mehr nur allein zwischen Wohnort und Arbeitsstätte, sondern auch zwischen Wohnort und Schule oder Hochschule. Das ist für Schülerinnen und Schüler und Studierende wichtig.

 

Grundsätzlich sind nach der Quarantäneverordnung alle Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in das Land Brandenburg einreisen, weiter verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 14 Tage lang aufzuhalten. Diese Personen dürfen in dem Quarantänezeitraum keinen Besuch von anderen Personen empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Die betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf die häusliche Quarantäne hinzuweisen.

 

Es gibt aber zahlreiche Ausnahmen von dieser häuslichen Quarantäne: zum Beispiel für alle Berufsgruppen, die Personen, Waren, Post oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder Flugzeug grenzüberschreitend transportieren, sowie für Berufspendler, deren Tätigkeit für die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit z. B. des Gesundheitswesens, von Pflegeeinrichtungen sowie weiteren kritischen Infrastrukturen, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens, der Funktionsfähigkeit der Volksvertretung, der Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen, der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen zwingend notwendig ist. Weitere Ausnahmen gibt es für Personen, die regelmäßig die Grenze zwischen Wohnort und Arbeitsstätte/Schule/Hochschule überqueren (Ein- und Auspendler) oder für einen begrenzten Zeitraum zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen oder die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben.

Foto zur Meldung: Kabinett beschließt weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Brandenburg
Foto: Pixabay

Schritt für Schritt in die Normalität zurück

(08. 05. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

Sie haben es in den Medien sicher verfolgt, etliche Lockerungen wurden am Mittwoch in der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungscheffinnen und Regierungschefs der Länder vereinbart. Es liegt ab nun mehr Verantwortung bei den Ländern. Das Brandenburger Kabinett hat vor wenigen Minuten die Regelungen der neuen Eindämmungsverordnung bekannt gegeben.

 

Sobald uns die entsprechenden Dokumente vorliegen, werden wir sie auf unserer städtischen Homepage veröffentlichen.

 

Hier ein kleiner Auszug, der genannten Änderungen:

 

Ab Samstag, den 09. Mai:

  • Spielplätze werden geöffnet.
  • Treffen von zwei Hausständen ist erlaubt.
  • Verkaufsflächenbeschränkung von 800 qm ist aufgehoben.

Ab Montag, den 11. Mai:

  • Körpernahe Dienstleistungen (z. B. Kosmetik, Fußpflege, Tätowieren) sind gestattet.

Ab Freitag, den 15. Mai:

  • Restaurants, Cafès und Kneipen öffnen wieder.
  • Dauercamping und Wohnmobilcamping sind erlaubt.
  • Kontaktfreier Sport- und Trainingsbetrieb im Freizeit- und Breitensport unter freiem Himmel ist möglich.

Ab Montag, den 25. Mai:

  • Touristische Vermietung (Hotel, Pension, Ferienwohnung) ist erlaubt.

 

Was werden Sie als erstes nutzen?

Laufen Sie am Samstag mit den Kindern oder Enkelkindern erst einmal zu einem Spielplatz, damit sich die Kleinen richtig austoben können? Hierauf haben alle Familien ja sehnlichst gewartet. Immer wieder haben mich Anfragen dazu erreicht. Erst am letzten Freitag konnte ich einen kleinen hoffnungsvollen Ausblick geben.

Oder gehören Sie zu denjenigen, die sich endlich das schon lange ausgewählte Tattoo stechen lassen? Ich kann mir vorstellen, dass es hier auch erst mal zu Wartezeiten kommt. Einer unserer Perleberger Tätowierer hat heute schon mal 87 Anmeldungen bekannt gegeben.

 

Also ich gehöre zu der Gruppe, die in dieser Woche schon mal einen Friseurtermin ergattert hat und starte nun mit Frühlingsfrisur ins Wochenende.

 

In diesem Sinne, machen Sie es sich am Wochenende gemütlich – Grillen mit der Nachbarsfamilie ist ja wieder möglich!

 

Ihre

 

Annett Jura 

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

 

PS: Auch Autokinos dürfen ab dem 15. Mai öffnen. Da gibt es in Perleberg bald was Neues.

Foto zur Meldung: Schritt für Schritt in die Normalität zurück
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Coronavirus: Stufenweise Erleichterungen geplant

(07. 05. 2020)

Gestern tagte die Bundesregierung gemeinsam mit den Ministerinnen und Ministern der Länder. Sie einigten sich auf weitere Lockerungsmaßnahmen.  Eine Entsprechende Anpassung der Rechtsverordnung und des Bußgeldkatalogs wird erwartet. Die Kontaktbeschränkungen sollen grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter gelten.


Auszug aus Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 06.05.2020:

 

[...]

Das Kabinett wird am Freitag, 08.05.2020, eine Neufassung der Eindämmungsverordnung beschließen. Dabei gelten immer die zu beachtenden Kontakt- und Hygieneregeln:

 

Ab Samstag, dem 9. Mai

  • werden die Spielplätze wieder geöffnet.
  • werden die bisherigen Kontaktbeschränkungen auf die häusliche Gemeinschaft bzw. eine andere Person geändert. Vorgesehen ist, dass sich nun zwei Hausstände treffen können.
  • wird die Verkaufsbeschränkung von 800 m2 Verkaufsfläche aufgehoben.

 

Ab Montag, dem 11. Mai

  • sind, unter Einhaltung der Hygieneauflagen, körpernahe Dienstleistungen wie z. B. Fußpflege oder Kosmetik wieder gestattet, auch wenn es sich um medizinisch nicht notwendige Behandlungen handelt.
  • entfallen die vorübergehend geschaffenen Möglichkeiten zum Verkauf an Sonn- und Feiertagen.

 

Ab Freitag, dem 15. Mai

  • können Restaurants, Cafés und Kneipen unter Auflagen wieder öffnen. Zu den Auflagen gehören Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkte Öffnungszeiten.
  • sind Dauercamping und Wohnmobilcamping wieder möglich, sofern ein autarkes Sanitärsystem gewährleistet ist.
  • können Außen-Sportanlagen wieder öffnen. Das gilt z. B. für Marinas und Bootsverleih oder den Flugsport.
  • kann der Trainingsbetrieb in Sportvereinen ohne Wettkämpfe wiederaufgenommen werden. Das Training soll möglichst kontaktlos erfolgen. Zu Wettkämpfen wie zum Beispiel Fußball gibt es noch keine Festlegungen.

 

Ab Montag, dem 25. Mai

  • soll die touristische Vermietung wieder ermöglicht werden, so zum Beispiel in Hotels und Ferienwohnungen. Dies soll auch für das normale Camping gelten.

 

Für Verkaufsstellen des Einzelhandels wird mit der für Freitag vorgesehenen Verordnung klargestellt, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht für Beschäftigte gilt, die keinen Kundenkontakt haben oder wenn bei Kundenkontakt durch andere Vorrichtungen ein ausreichender Schutz gewährleistet werden kann.

 

In die neue Verordnung werden weitere Erleichterungen aufgenommen, zu denen heute jedoch noch keine festen Termine genannt werden können:

  • Einzelunterricht an Musikschulen einschließlich des Einzelunterrichts von selbständigen Musikpädagogen in Wohn- und Arbeitsräumen soll wieder möglich sein.
  • Alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe können wieder öffnen, es sei denn, das zuständige Jugendamt widerspricht. Dies gilt jedoch nicht für die normale Krippen- und Kitabetreuung.
  • In Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sollen Möglichkeiten der Beschäftigung geschaffen werden.
  • Die Besuchsmöglichkeiten von mit der Seelsorge betrauten Personen werden wieder stets zugelassen, gegebenenfalls unter Auferlegung erforderlicher Verhaltensmaßregeln.
  • Die Ausnahmen zum Kontakt- und Betretungsverbot werden um Außenaktivitäten und nachbarschaftlich organisierte Aufsichten über Kinder im Alter bis zum 14. Lebensjahr erweitert.
  • Besuche in Krankenhäusern, Pflegeheimen Senioren- oder Behinderteneinrichtungen sollen erleichtert werden
  • Der Betrieb von Autokinos soll künftig möglich sein. 

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Foto: Pixabay

Abstand halten! | Regelmäßig Hände waschen! | Maskenpflicht einhalten!

(01. 05. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

die erste Woche mit Maskenpflicht geht zu Ende. Wie ist es Ihnen ergangen? Haben Sie eine Maske benutzt und auf Schal oder Tuch zurückgegriffen. Also ich habe fast ausschließlich Maskenträger gesehen. Da waren zum Teil richtig stylische Modelle dabei – die Maske als Accessoire. Auch ich habe mir natürlich welche besorgt und bin nicht „oben ohne“ unterwegs gewesen. Und auch wenn das Tragen der Maske wirklich gewöhnungsbedürftig ist, so lässt es sich für einen Einkauf oder eine Busfahrt doch ganz gut aushalten.

 

Mit Beginn der nächsten Woche werden weitere Lockerungen in Brandenburg möglich: Die Friseure dürfen ihre Läden öffnen und weitere Klassenstufen können wieder am Unterricht teilnehmen. Auch die Stadtverwaltung kehrt langsam zum Normalbetrieb zurück. Wir bieten ab Montag, 04. Mai wieder die regulären Sprechzeiten an, bitten jedoch aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten in unseren Wartezonen darum, Termine vorher telefonisch oder per E-Mail zu vereinbaren.

 

Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage unter dem Reiter Meldungen.

 

Ab der kommenden Woche besteht auch wieder die Möglichkeit, die Bürgersprechstunde zu besuchen. Erster TERMIN: Mittwoch, 06. Mai 2020, 17.00 Uhr, Lotte Lehmann Akademie.

 

Weitere Lockerungen auf Bundes- oder Landesebene wurde in dieser Woche nicht vereinbart, aber die Aussichten sind da. So wollen sich der Bund und die Länder Ende nächster Woche zur weiteren stufenweisen Öffnung von Kitas und Schulen, zur Öffnung von Spielplätzen sowie zu Erleichterungen für den Tourismus und den Sportbetrieb verständen. Wir dürfen also gespannt sein.

 

Alle Entscheidungen, ob auf Bundes- oder Landesebene, hängen jedoch immer davon ab, wie sich das Infektionsgeschehen gestaltet, daher heißt es weiterhin für uns alle:

  • Abstand halten!
  • Regelmäßig Hände waschen!
  • Maskenpflicht einhalten!  

 

Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende!

 

Ihre

Annett Jura  


PS: Heute ist der 1. Mai - der Tag, an dem die Gewerkschaften immer zu Demonstrationen und Veranstaltungen einladen, um sich für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzusetzen. In diesem Jahr gab es beim DGB erstmals einen Livestream. 

Foto zur Meldung: Abstand halten! | Regelmäßig Hände waschen! | Maskenpflicht einhalten!
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Verwaltung und öffentliche Einrichtungen öffnen am 4. Mai

(30. 04. 2020)

Unter Einhaltung der Eindämmungsverordnung sowie der Hygienestandards öffnet die Stadtverwaltung im Rathaus und in der Karl-Liebknecht-Straße ihre Türen ab Montag, 4. Mai 2020.

 

 

 

Reguläre Sprechzeiten:

  • Montag, Freitag: 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr
  • Dienstag: 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr, 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr
  • Donnerstag: 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr, 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr            

Diese gelten ebenfalls für das Stadtarchiv.

 

Zum Schutz des Gegenübers sollte der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m bis 2,00 m zu anderen Menschen eingehalten werden. Aufgrund der begrenzten Wartebereichszonen, wie z. B. in der Meldebörde, Standesamt usw. möchten wir Sie bitten, Termine im Vorfeld telefonisch zu vereinbaren oder Ihre Anliegen vorab per E-Mail zu formulieren. Weiterhin sollen die Kontakte auf das Minimum reduziert werden, um mögliche Ausbreitungen des Corona Virus zu verhindern.

 

Wir bitten alle Bürger und Besucher, sich beim Eintreten in die Einrichtungen die Hände zu desinfizieren (Mittel stehen zur Verfügung) und den Mindestabstand zu halten. Des Weiteren bitten wir um Verständnis, dass die Bürgerinnen und Bürger ihren Namen und die Anschrift in das dafür bereitgestellte Formular eintragen müssen. Dieses Formular wird nach 14 Tagen (Inkubationszeit) aus datenschutzrechtlichen Gründen vernichtet.

 

BONA Stadtbibliothek, Puschkinstraße 14

Öffnungszeiten:

  • Montag, Dienstag, Donnerstag: 9.00 bis 12.00 Uhr, 13.00 bis 18.00 Uhr

 

Aufgrund der aktuellen Situation kann die Bibliothek nur mit Einschränkungen genutzt werden:

  • Maximal 10 Kunden können die Bibliothek gleichzeitig für eine Dauer von bis zu 30 Minuten besuchen.
  • Der Zugang zur Bibliothek ist ausschließlich mit Korb gestattet. Es stehen insgesamt 10 Körbe zur Verfügung, deren Griffflächen nach der Benutzung gereinigt werden.
  • Zudem wird den Besuchern das Tragen von Mund-Nase-Masken empfohlen.
  • Die Nutzung der Internet-, Arbeits- und Leseplätze ist nicht gestattet.
     

Sie können sich telefonisch unter (03876) 612 927 oder per E-Mail unter über Ihre Ausleihfristen informieren, eine Verlängerung der Frist ist möglich.

 

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Leihfristen Ihrer Medien über den Online-Katalog einzusehen. Dazu loggen Sie sich auf www.stadtbibliothek-perleberg.de im Online-Katalog ein. Ihr Benutzername ist die Nummer, die sich auf der Rückseite Ihres Bibliotheksausweises befindet und Ihr Passwort ist Ihr Geburtsdatum in folgender Form: JJJJMMTT (z.B. 21.04.1990 = Passwort 19900421). Nutzen Sie die Möglichkeit, sich die gewünschten Medien auf diesem Wege zu reservieren. Dann können die Mitarbeiterinnen die Bücher schon bereitlegen und die Recherche- und Wartezeit verkürzen.

 

Stadtinformation Perleberg, Großer Markt 12 

Öffnungszeiten im Mai:

  • Montag, Mittwoch, Freitag: 10.00 bis 15.00 Uhr
  • Dienstag, Donnerstag: 9.00 bis 17.00 Uhr

 

Aufgrund der aktuellen Situation kann die Information am Markt nur mit Einschränkungen genutzt werden:

  • Maximal 2 Kunden können die Information gleichzeitig besuchen.
  • Da die Stadtinformation dem Einzelhandel gleichgestellt werden kann, ist eine Mund-Nasen-Abdeckung zu tragen.
     

Sie können sich weiterhin telefonisch unter (03876) 781 522 oder per E-Mail unter über die Angebote der Stadtinformation informieren.

 

Stadt- und Regionalmuseum, Mönchort 7-11

Öffnungszeiten im Mai:

  • Dienstag bis Freitag: 10.00 bis 16.00 Uhr
  • Sonntag, 17.05.2020 (Internationaler Museumstag): 11.00 bis 16.00 Uhr

 

Aufgrund der aktuellen Situation kann das Museum nur mit Einschränkungen genutzt werden:

  • Maximal 10 Kunden können das Museum gleichzeitig besuchen.
  • Zudem wird den Besuchern das Tragen von Mund-Nase-Masken empfohlen.
     

Sie können sich telefonisch unter (03876) 781 422 oder per E-Mail unter über Angebote und Ausstellungen informieren.

 

Alle Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge oder Treffs in der Bibliothek oder im Museum werden vorerst nicht stattfinden.

 

Das Jugend- und Freizeitzentrum der Stadt Perleberg, Wittenberger Straße 91-92, bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

 

Ferner findet die Sprechstunde der Schiedsstelle am Dienstag, 5. Mai ab 16.00 Uhr, sowie die Bürgersprechstunde mit Bürgermeisterin Jura am Mittwoch, 6. Mai ab 17.00 Uhr, wieder in der Lotte Lehmann Akademie statt.

 

In allen städtischen Einrichtungen sind die Hygiene- und Abstandsregelungen strikt einzuhalten. „Hierfür bitten wir Sie zu Ihrem eigenen Schutz und des Schutzes unserer Mitarbeiter um Verständnis“, so Bürgermeisterin Annett Jura.

Foto zur Meldung: Verwaltung und öffentliche Einrichtungen öffnen am 4. Mai
Foto: Stadt Perleberg | Verwaltungsgebäude in der Karl-Liebknecht-Straße 33

Pflicht zu Mund-Nasenschutz in ÖPNV und Einzelhandel

(27. 04. 2020)

Landesregierung Brandenburg hat am Freitag, 24.04.2020, weitere Änderungen der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung festgelegt: 

 


Auszug aus Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 24.04.2020:

 

In der Verordnung ist neu und wörtlich festgelegt...

 

1. zum Einzelhandel und zur Nutzung des ÖPNV:

Ab dem 27. April 2020 haben alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie Fahrgäste bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Sinne des Personenbeförderungsgesetzes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet sein, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie."

 

Zum ÖPNV gehört auch die Nutzung von Regionalbahnen und Regional-express. Die Landesregierung geht davon aus, dass sich alle an diese Vorgaben halten. Bisher sind deshalb diese Aspekte nicht im Katalog der Ordnungswidrigkeiten enthalten.

 

Menschen mit Behinderungen und diejenigen Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Gründen müssen nur dann eine Nase-Mund-Abdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind.

 

2.

Zu Gottesdiensten und religiösen/nichtreligiösen Veranstaltungen heißt es in der Verordnung und sind damit ab 4. Mai erlaubt:

  • „Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften in Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln und Gebets-räumen mit bis zu 50 Personen; die Veranstalter haben sicherzustellen, dass die Hygienestandards... beachtet und eingehalten werden".
  • „nichtreligiöse Bestattungen mit bis zu 50 Personen und Trauerfeiern im privaten und familiären Bereich mit bis zu 20 Personen sowie die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis".

 

(Hinweis: Die o. g. Regelung gilt bereits jetzt für bis zu 20 Personen; neu – und mit Gültigkeit ab 4. Mai – ist die Erweiterung auf 50 Personen im ersten Satz).

Foto zur Meldung: Pflicht zu Mund-Nasenschutz in ÖPNV und Einzelhandel
Foto: Pixabay

Weitere Lockerungen auf den Weg gebracht

(24. 04. 2020)

Mund-Nasen-Abdeckung verpflichtend, Einzelhandel wieder geöffnet, aber Spielplätze bleiben geschlossen

 

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

zumindest auf das Wetter ist dieser Tage Verlass. Strahlend blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen begleiten uns durch diese Woche. Manch einer kommt jetzt erst richtig in Schwung, ob bei der Gartenarbeit oder beim Sport im Freien. Sonniges Wetter macht gute Laune und Frühlingsgefühle. Wie in jedem Frühjahr – möchte man meinen. Aber leider ist dieser Tage nichts wie immer. Das Coronavirus haben wir direkt vom Winter in den Frühling mitgenommen oder sollte ich besser sagen, es hat uns verfolgt?

 

Eines steht fest: Wir sind immer noch mittendrin in der Corona-Pandemie und werden es sicher noch über Monate sein - leider. Die Landesregierung hat heute beschlossen, dass sie uns ab Montag mit Mund-Nasen-Schutz durch diese Krise bringen will und gleichzeitig neue Lockerungen für Versammlungen und religiöse Zusammenkünfte auf den Weg gebracht. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass die Friseurläden unter Einhaltung besonderer Regeln wieder öffnen dürfen.

 

Wichtige Änderungen der Eindämmungsverordnung, welche in der heutigen Pressekonferenz von der Landesregierung bekannt gegeben wurden:

  • ab Montag, 27.04.2020: Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Abdeckungen im Einzelhandel und im Öffentlichen Personennahverkehr für Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr
  • Eine Sanktionierung von Verstößen gegen die Maskenpflicht ist bisher nicht vorgesehen.
  • ab Montag, 04.05.2020: Versammlungen, religiöse Zeremonien, Gottesdienste für bis zu 50 Personen erlaubt.
  • ab Montag, 04.05.2020: Öffnung der Friseurläden mit der Verpflichtung die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten sowie der Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
  • Spielplätze bleiben weiterhin geschlossen.

 

Unsere Einzelhändler durften am Mittwoch ihre Läden öffnen. Das sorgte gleich für ein neues Straßenbild. Wir haben mehr Bewegung in der Stadt und bei den Einzelhändlern klingelt es endlich wieder in der Kasse. Machen auch Sie den Händlern eine Freude und schauen Sie sich in unserer Perleberger Innenstadt um, ab Montag dann allerdings mit Mund-Nasen-Schutz.

 

Bitte denken Sie daran: Auch wenn wir am Montag im Einzelhandel und im Nahverkehr mit Mund-Nasen-Schutz unterwegs sind, müssen wir die Abstands- und Hygieneregeln weiter strengstens einhalten! Denn diese einfache Maske schützt eben nur unser Gegenüber und nicht uns selbst.

 

Genießen Sie das Wochenende und passen Sie auf sich auf!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin Rolandstadt Perleberg

Foto zur Meldung: Weitere Lockerungen auf den Weg gebracht
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Bitte um Meldung von abgesagten Veranstaltungen in Perleberg

(21. 04. 2020)

Die Stadt Perleberg bittet alle Veranstalter, Einrichtungen und Vereine darum, sich unter kultur@stadt-perleberg.de zu melden, ob ihre jeweilige Veranstaltung stattfindet oder abgesagt bzw. verschoben wird. Die gemeldeten Veranstaltungsdaten sind im städtischen Veranstaltungskalender auf der Homepage veröffentlicht und bedürfen einer Aktualisierung, die sich jedoch nur mit Hilfe des jeweiligen Veranstalters durchführen lässt.

Kabinett beschließt erste Lockerungen der Corona-Beschränkungen

(20. 04. 2020)

Das Land Brandenburg hat am 17.04.2020 eine entsprechende Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung  beschlossen.

Die Eindämmungsverordnung wird ergänzt und bis zum 3. Mai verlängert. Die Schulen werden stufenweise wieder geöffnet. In den Kindertagestätten erfolgt ab dem 27.04. eine Ausweitung der Notfallbetreuung. Einzelhandelsgeschäfte mit einer Ladenfläche bis zu 800 qmdürfen ab dem 22.04. unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen.


Auszug aus Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 17.04.2020:

 

[...]

Grundsätzlich gilt weiter: Alle sind angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands weiter auf ein absolut nötiges Minimum reduziert zu halten. Es ist ein Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Insbesondere persönliche Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen müssen zu deren Schutz weiter deutlich eingeschränkt bleiben.

 

Das Tragen von sogenannten (nicht-medizinischen) Alltagsmasken oder Community-Masken wird zur Reduzierung des Risikos von Infektionen dringend empfohlen in öffentlichen Räumen, in denen der Mindestabstand nicht immer gewährleistet werden kann, insbesondere im Einzelhandel und ÖPNV.

 

Diese Maßnahmen gelten ab dem 20. April:

 

Kitas

Kitas bleiben für den Normalbetrieb weiter geschlossen.

 

Die Notbetreuung wird ab dem 27. April wie folgt ausgeweitet:

Die sogenannte Ein-Eltern-Regelung wird auf alle Berufs- und Bedarfsgruppen der kritischen Infrastruktur ausgeweitet. Die Ein-Eltern-Regelung bedeutet: Es müssen nicht mehr beide Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Sondern es reicht aus, wenn dies nur für einen Elternteil zutrifft, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben. Grundvoraussetzung bleibt aber, dass die Sorgeberechtigten eine Betreuung nicht im häuslichen Umfeld organisieren können.

 

Zu den kritischen Infrastrukturbereichen gehören Tätigkeiten:

  • im Gesundheitsbereich,
  • in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen,
  • im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Eingliederungshilfe sowie der Versorgung psychische Erkrankter,
  • Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • Polizei, Rettungsdienst, Katstrophenschutz und Feuerwehr sowie die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Rechtspflege,
  • Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche,
  • Energie, Abfall, Ab- und Wasserversorgung, Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung),
  • Land- und Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft,
  • als Erzieherin und Erzieher oder als Lehrerin und Lehrer in der Notfallbetreuung,
  • Medien (Journalismus einschließlich Produktion und Lieferung),
  • Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

 

Alleinerziehende können – unabhängig von einer Tätigkeit in den genannten kritischen Infrastrukturen – die Notfallbetreuung ebenfalls in Anspruch nehmen, sofern es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt.

 

Über die konkrete Notfallbetreuung, zum Beispiel in welchen Einrichtungen und zu welchen Öffnungszeiten sie angeboten wird, entscheiden weiterhin die Landrätinnen, Landräte und Oberbürgermeister in Absprache mit den Amtsdirektorinnen und Amtsdirektoren bzw. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in eigener Verantwortung. Sie können die genannten Beschäftigtengruppen und das Verfahren konkretisieren, für die eine Notfallbetreuung vor Ort vorgesehen wird.

 

Schulen

Der Schulbetrieb bleibt ausgesetzt.

 

Dabei gelten folgende Lockerungen:

Die konkreten Festlegungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln erfolgen vor Ort:

Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen dieses Schuljahres können nach entsprechenden Vorbereitungen wieder stattfinden.

 

Die Abiturprüfungen finden, wie angekündigt, ab 20. April statt.

 

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ gehen ab dem 27. April wieder zur Schule. Damit werden die Abschlussklassen, die in diesem Jahr den Mittleren Abschluss (Fachoberschulreife) oder die Erweiterte Berufsbildungsreife machen, wieder unterrichtet. Gleiches gilt für die berufsbildenden Schulen bzw. die Abschlussklassen der dualen Ausbildung.

 

Die Wohnheime und Internate (OSZ, Spezialschulen, einzelne Förderschulen) nehmen ihren Betrieb entsprechend der schulischen Angebote wieder auf. Schulinternate arbeiten wieder parallel zum Schulbetrieb.

 

Elternarbeit im Bereich der Einrichtungen der Kinder-, Jugendhilfe sowie Eingliederungseinrichtungen soll wieder stattfinden. Eine Lockerung des Besuchsverbots kann unter Wahrung von Hygienestandards, Heimfahrten können in Absprache mit den Leitungen der Einrichtungen (eingeschränkt) erfolgen.

 

Für Kinder, die durch Homeschooling nicht gut erreicht werden, bieten die Schulen ab 4. Mai ein pädagogisches Präsenz-Angebot an Grundschulen und in der Sekundarstufe I (Klassen 7 bis 10) an, wenn die Rahmenbedingungen zu Abstandsregeln, Lerngruppen und Hygiene eingehalten werden können.

 

Hochschulen

Hochschulen bleiben weiter geschlossen.

 

Dabei gelten folgende Lockerungen:

Hochschulbibliotheken dürfen zum Zwecke der Ausleihe und Rückgabe von Titeln und Nutzung von Computerarbeitsplätzen unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen ab dem 22. April wieder öffnen.

 

Lehrveranstaltungen an Hochschulen werden weiter überwiegend digital durchgeführt. Lehrveranstaltungen, die zwingend Präsenz erfordern (z.B. bei Laborarbeiten), können ab 20. April angeboten werden, wenn die Hygienestandards eingehalten werden.

 

Hochschul-Prüfungen, für die es keine rechtssicheren digitalen Varianten gibt, können ab 20. April angeboten werden, sofern die Einhaltung der Verhaltensregeln und -empfehlungen des RKI sichergestellt ist und alle Beteiligten mit der Durchführung der Präsenzprüfung einverstanden sind.

 

Einzelhandel

Über die bisherigen Regelungen hinaus dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern bzw. Geschäfte, die ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmetern reduzieren, unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen ab dem 22. April 2020 generell wieder öffnen.

 

Diese Lockerung gilt auch für Einkaufszentren (Malls / Shopping-Center) entsprechend. Dabei gilt die Bezugsgröße für die 800 Quadratmeter für die einzelnen Geschäfte. Aber: Das Center-Management verantwortet die Einlasskontrollen und Hygiene-Maßnahmen. Abstandsregeln müssen gewahrt bleiben, Warteschlangen und Menschenansammlungen auf engem Raum sind zu unterbinden.

 

Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhändler dürfen unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche ab 22. April öffnen.

 

Körpernahe Handwerks- und Dienstleistungen wie Nagelstudios, Tätowierern, Kosmetikstudios, Fußpflege, Massagesalons bleiben weiter geschlossen. Friseure sollen – unter Einhaltung notwendiger Hygieneregeln - ab 4. Mai wieder öffnen dürfen.

 

Die Selbsternte auf Obst- und Gemüsefeldern ist unter Einhaltung der Abstandsregeln erlaubt.

 

Öffentliches Leben

Öffentliche und universitäre Bibliotheken und Archive dürfen unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen ab dem 22. April 2020 wieder öffnen.

 

Galerien, Museen und Ausstellungshallen dürfen ebenfalls ab dem 22. April 2020 wieder geöffnet werden, wenn Auflagen zur Hygiene und den Personenmindestabständen von 1,5 Meter in jegliche Richtung, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen strikt beachtet werden.

 

Tierparks und Wildgehege dürfen unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen ebenfalls ab dem 22. April 2020 öffnen. Tierhäuser sind davon nicht umfasst, diese bleiben geschlossen.

 

Gastronomische Angebote bleiben auf den außer Haus-Verkauf beschränkt.

 

Großveranstaltungen bleiben bis einschließlich 31. August 2020 verboten.

 

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen bleiben weiter untersagt. Dies betrifft zum Beispiel Familienfeste oder Abiturfeiern. Neu ist aber: Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Teilnehmenden kann die zuständige kommunale Versammlungsbehörde im Einzelfall auf Antrag hier Ausnahmen zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Damit ist das generelle Demonstrationsverbot in Brandenburg wieder aufgehoben.

 

Religiöse Zeremonien, insbesondere Taufen und Bestattungen, sind mit bis zu 20 Teilnehmenden erlaubt.

 

Zusammenkünfte in Vereinen - unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein - sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit (zum Beispiel Tennis oder Golf) ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot klar einhalten kann.

 

Das vorübergehende Verweilen auf öffentlichen Bänken, Wiesen oder Freiflächen wird unter Wahrung der Abstandsregelung von 1,5 Meter wieder erlaubt.

 

Neu ist: Das Aufsuchen von Kampfmitteln in bewohnten Gebieten, in denen in der Folge mit Evakuierungen einer großen Anzahl von Menschen zu rechnen ist oder die sich im unmittelbaren Bereich von kritischen Infrastrukturen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen befinden, ist verboten. Ausnahmen können in begründeten Einzelfällen durch schriftliche Genehmigung der örtlichen Ordnungsbehörde im Benehmen mit dem Zentraldienst der Polizei mit seinem Kampfmittelbeseitigungsdienst zugelassen werden.

 

Religionsausübung: Gottesdienste sollen bald wieder frei gegeben werden. Hintergrund ist: Am heutigen 17. April haben sich Länder und Bund mit den Kirchen darauf verständigt, dass sie im Laufe der nächsten Woche Konzepte vorlegen, wie Gottesdienste unter den Abstands- und Hygieneregeln abgehalten werden können. Ab Anfang Mai soll das dann für alle Glaubensgemeinschaften möglich sein.

 

Ausflüge sollten weiter vermieden werden. Sie sind unter Einhaltung der Vorgaben jedoch nicht untersagt.

 

Der Aufenthalt an öffentlichen Orten – dazu zählen insbesondere Wege, Straßen, Plätze, Grünanlagen und Parks – ist weiter grundsätzlich untersagt. Ausgenommen von diesem Verbot sind Wege, für die ein triftiger Grund besteht. Zum Beispiel, um zum Arbeitsplatz zu kommen, der Weg zum Supermarkt, notwendige Arztbesuche oder eine Blutspende.

 

Individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft ist weiter ausdrücklich erlaubt: Spazieren gehen, Joggen, Fahrrad fahren. Aber auch hier gilt das Gebot des Mindestabstands zu allen Menschen, die nicht in einem Haushalt leben.

 

Wassersport: Beispielsweise Motorboote, Segelboote, Surfbretter, Paddelboote, Ruderboote oder Stand-up-Paddling-Bretter dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln weiter genutzt werden. Auch der gewerbliche Boots-Verleih bleibt in Absprache mit den zuständigen lokalen Behörden zulässig, wie auch der eingeschränkte Betrieb von Marinas und Häfen. Wer sein Boot auf dem Gelände eines solchen Betriebes liegen hat, kann es nutzen. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind aber verboten. Die zuständigen Behörden können vor Ort abweichende Regelungen treffen.

 

Spielplätze: Der Besuch und die Nutzung von öffentlich zugänglichen Spielplätzen sind weiter nicht gestattet.

 

Angeln und Jagd: Beides ist sowohl zur Berufsausübung als auch im privaten Bereich weiterhin grundsätzlich möglich. Auch beim Jagen und Angeln gilt: Mindestens 1,5 Meter Abstand.

 

Übernachtungsangebote – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen weiter strikt nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Die touristische Nutzung von Ferienwohnungen und Campingplätzen ist untersagt. Eine Vermietung an Berufstätige, zum Beispiel an Handwerker, Monteure oder Pendler, ist jedoch möglich. Aber auch dabei sind die Hygieneregeln unbedingt zu beachten.

 

Eigenes Ferienhaus, Ferienwohnung oder Datschen: Im eigenen Besitz befindliche Ferienhäuser oder -wohnungen dürfen privat und ausschließlich zur Eigennutzung bewohnt werden. Dies gilt auch für Pachten. Auch dabei sind die bekannten Regeln strikt einzuhalten.

 

Quarantäneregeln für Ein- und Rückreisende

Die Quarantäne-Verordnung zur Ein- und Rückreise wird unverändert längstens bis zum 8. Mai verlängert.

 

So sind Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in das Land Brandenburg einreisen, weiter verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 14 Tage lang aufzuhalten. Dies gilt auch für Personen, die zunächst über ein anderes Bundesland nach Deutschland eingereist sind. Diese Personen dürfen in dem Quarantänezeitraum keinen Besuch von anderen Personen empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Die betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf die häusliche Quarantäne hinzuweisen. Außerdem müssen sie sich dort beim Auftreten von Krankheitssymptomen ebenfalls unverzüglich melden.

 

Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne gibt es für alle Berufsgruppen, die Personen, Waren, Post oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder Flugzeug grenzüberschreitend transportieren.

 

Ausnahmen gibt es außerdem für Berufspendler, deren Tätigkeit für die Gewährleistung

  • der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens und von Pflegeeinrichtungen,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung,
  • der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen,
  • der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens,
  • der Funktionsfähigkeit der Volksvertretung, der Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen
  • der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen
  • zwingend notwendig ist. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn, den Arbeitgeber oder sonstigen Auftraggeber zu prüfen und zu bescheinigen.

 

Weitere Ausnahmen gibt es für Personen

die regelmäßig die Grenze zwischen Wohnort und Arbeitsstätte überqueren (Ein- und Auspendler) oder für einen begrenzten Zeitraum zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder die einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im gleichen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.

Foto zur Meldung: Kabinett beschließt erste Lockerungen der Corona-Beschränkungen
Foto: Pixabay

Halten Sie weiterhin durch!

(17. 04. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

auch in dieser Woche möchte ich es nicht versäumen, mich wieder persönlich an Sie zu wenden.

 

Zunächst danke ich Ihnen ganz herzlich! Über die Osterfeiertage gab es in unserer Stadt keine nennenswerten Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung. Sie alle haben dazu beigetragen, dass die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten in der Prignitz weiterhin sehr gering ist. Bitte bleiben Sie so diszipliniert und umsichtig, ob bei der Arbeit, im privaten Umfeld oder im öffentlichen Raum! Denn nur gemeinsam können wir uns schützen!

 

Einige Erleichterungen für unseren Alltag sind am Mittwoch zwischen der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs der Länder vereinbart worden. Die Umsetzung der vereinbarten Punkte erfolgt nun in den Ländern. Das Brandenburger Kabinett hat heute seine Festlegungen getroffen. Diese wurden am Nachmittag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Ausgewählte Punkte, die auch unsere Stadt unmittelbar betreffen, möchte ich hier schon benennen:

  • Die Eindämmungsverordnung wird ergänzt und bis zum 3. Mai verlängert.
  • Die Schulen werden stufenweise wieder geöffnet.

 

Die Abiturprüfungen finden ab dem 20. April statt. Ab dem 27. April beginnen die 10. Klassen, die sich auf Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss vorbereiten und Berufsschulklassen, die in diesem Ausbildungsjahr die Abschlussprüfung absolvieren, mit dem Unterricht. Ab dem 4. Mai werden die 6. Klassen der Grundschulen, die 9. Klassen, die im kommenden Jahr von den Prüfungen stehen, die 11. Klassen der Gymnasien und die 12. Klassen der Gesamtschulen, die im kommenden Schuljahr Abiturprüfungen ablegen, wieder unterrichtet.  

 

In den Kindertagestätten erfolgt ab dem 27.04. eine Ausweitung der Notfallbetreuung. Im Einzelnen heißt das:

  • Ausweitung der Ein-Elternteilregelung auf alle Bereiche kritischer Infrastrukturen
  • Aufnahme einer Alleinerziehenden-Regelung
  • Ermöglichung von Härtefallregelungen durch die Landräte und Oberbürgermeister

 

Einzelhandelsgeschäfte mit einer Ladenfläche bis zu 800 qm bzw. einer auf 800 qm reduzierten Verkaufsfläche dürfen ab dem 22.04. unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche dürfen Kfz-Händler, Buchhändler und Fahrradhändler ihre Geschäfte öffnen. Religiöse Zeremonien, wie Taufe, Trauung, Bestattung u. ä. werden mit bis zu 20 Personen gestattet.

 

Mit diesen Regelungen bewegen wir uns nun einen Schritt in Richtung Normalität. Gleichwohl bin ich mir sicher, dass das Virus unser gesellschaftliches Miteinander noch auf lange Zeit verändern wird. Aber es wird leichter werden.

 

Da die Kontaktbeschränkungen nun noch mindesten bis zum 3. Mai gelten und gerade unsere Gastronomen noch keine Lockerungen erfahren, haben wir auch in den nächsten Tagen und Wochen reichlich Gelegenheit, diese durch Nutzung der Lieferdienste und Außer-Haus-Verkäufe zu unterstützen. Deshalb mein Tipp: www.pr-liefert.de  

 

Bleiben Sie hübsch gesund!

 

Ihre

Annett Jura

 

PS: Vielen Dank an alle Medienvertreterinnen und -vertreter! Sie halten uns mit Ihrer aktuellen Berichterstattung stets auf dem Laufenden und sorgen im Homeoffice sogar dafür, dass wir unsere Kinder mit Malvorlagen oder Rätselspaß versorgen können. Toll sind auch die neuen kostenfreien Online-Angebote für Abonnenten.

Foto zur Meldung: Halten Sie weiterhin durch!
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Keine weiteren Einschränkungen, leichte Lockerungsmaßnahmen

(16. 04. 2020)

Gestern einigten sich Bund und Länder in einer Telefonkonferenz über das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus.

 

Die Bundesregierung informiert, dass die  zuvor getroffenen Verordnungen weiterhin gültig bleiben und die seit Mitte März geltenden Kontaktbeschränkungen grundsätzlich bis zum 3. Mai verlängert werden.

 

Auszug aus dem Beschluss vom 15.04.2020

  • Der Schulbetrieb soll ab 4. Mai schrittweise wieder aufgenommen werden - zunächst prioritär für Abschlussklassen und qualifikationsrelevante Jahrgänge sowie die letzte Klasse der Grundschule.
  • Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen dieses Schuljahres sollen wieder stattfinden können.
  • Die Kultusministerkonferenz wird beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorzulegen, wie der Unterricht insgesamt wieder aufgenommen werden kann.
  • Die Notbetreuung wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet.
  • Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche sowie, unabhängig von der Verkaufsfläche, Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen können wieder öffnen. Dabei müssen sie Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen beachten.  
  • Friseurbetriebe sollen sich darauf vorbereiten, unter den gleichlautenden Auflagen sowie unter Nutzung persönlicher Schutzkleidung ab dem 4. Mai den Betrieb wieder aufzunehmen. 
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sollen zunächst weiter nicht stattfinden. 
  • Die Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, auf private Reisen und Besuche weiterhin zu verzichten.
  • Großveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.

 

Link zur Webseite: Meldung der Bundesregierung

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Foto: Pixabay

Land und Bund einigen sich auf Quarantäneregeln für Ein- und Rückreisende

(15. 04. 2020)

Neue Verordnung für Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende. Sie tritt am 10. April in Kraft.

PDF: Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (09.04.2020)

PDF: Pressemitteilung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz


Auszug aus der Pressemitteilung vom 09.04.2020:

 

[…]

Nach der Quarantäneverordnung sind Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in das Land Brandenburg einreisen, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 14 Tage lang abzusondern.

Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Bundesland nach Deutschland eingereist sind. Diese Personen dürfen in dem Quarantänezeitraum keinen Besuch von anderen Personen empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Die betroffenen Personen sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf die häusliche Quarantäne hinzuweisen. Außerdem müssen sie sich dort beim Auftreten von Krankheitssymptomen ebenfalls unverzüglich melden.

 

Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne gibt es für alle Berufsgruppen, die Personen, Waren, Post oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder Flugzeug grenzüberschreitend transportieren.

 

Ausnahmen gibt es außerdem für Berufspendler, deren Tätigkeit für die Gewährleistung

  • der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens und von Pflegeeinrichtungen,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung,
  • der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen,
  • der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens,
  • der Funktionsfähigkeit der Volksvertretung, der Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen
  • der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen

zwingend notwendig ist. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn, den Arbeitgeber oder sonstigen Auftraggeber zu prüfen und zu bescheinigen.

 

Weitere Ausnahmen gibt es für Personen

  • die regelmäßig die Grenze zwischen Wohnort und Arbeitsstätte überqueren (Ein- und Auspendler) oder für einen begrenzten Zeitraum zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen,
  • die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder
  • die einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im gleichen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen

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Bürgermeisterin Annett Jura wünscht frohe Ostern

(09. 04. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

die Sonne scheint – die Blumen blühen – die Vögel zwitschern und Ostern steht vor der Tür. Für das anstehende Osterfest wünsche ich Ihnen auch im Namen des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Herrn Rainer Pickert erholsame Feiertage.

 

In diesem Jahr ist zwar alles ein bisschen anders und wir alle sind aufgrund der Corona-Pandemie angehalten, den nötigen Abstand zueinander zu bewahren - genießen Sie die Zeit mit Ihrer Familie! Auch wenn große Familientreffen an der Feuerschale und das gewohnte Eiertrudeln an beliebten Ausflugsorten ausfallen müssen, gibt es andere Möglichkeiten die Zeit mit Angehörigen des eigenen Hausstandes zu verbringen.

 

Nutzen Sie die Gelegenheit einen Osterspaziergang durch unsere schöne historische Altstadt oder unseren Stadtpark zu machen. Um die Umgebung zu erkunden lohnt sich auch immer eine Fahrradtour über unsere Ortsteile oder eine Boots-/Kanutour durch die Stepenitzlandschaft.

 

Allen Kindern wünsche ich viel Freude beim Aufspüren der Osternester, bei der Eiersuche und natürlich dem anschließenden Eiertrudeln – wohlgemerkt nur in Familie.

 

Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich!

 

Ihre

 

Annett Jura

Bürgermeisterin Stadt Perleberg

 

Herausgeber: Prignitz Online TV, veröffentlicht am 09.04.2020


Osterbrauch - Schöpfen und Heimbringen von Osterwasser 

Der Frühling wartet in den Startlöchern und das Osterfest steht vor der Tür. Es gibt einige Osterbräuche die in der Prignitz und auch in Perleberg in dieser Zeit unternommen werden. Dazu gehören zum Beispiel das Entzünden eines Osterfeuers, das Bemalen, Färben und Verstecken von Ostereiern mit anschließendem Ostereiertrudeln. Ein besonderer Prignitzbrauch ist das Schöpfen und Heimbringen des Osterwassers am Ostersonntag – haben Sie davon schon gehört?

 

Vor Sonnenaufgang musste das „Osterwasser“ geschöpft sein (Quelle: Erich Weitland: Prignitzer Festsitten, Heft 33, S. 14). Diesem Wasser, das aus einem fließenden Gewässer geholt wurde, schrieb man Heilkraft zu. […] Das Osterwasser wurde das Jahr über in verkorkten Flaschen aufbewahrt. […] Es war angeblich auch gut gegen Augenkrankheiten.

Franz Giese berichtet über diesen Prignitzer Brauch, der heute weitgehend unbekannt ist: „Am 1. Ostertag gingen früher auch Premsliner junge Mädchen vor Tau und Tage zum Bach – denn fließendes Wasser musste es sein -, um Osterwasser zu schöpfen, und zwar gegen den Strom. Man wusch sich damit, um das Gesicht zu verschönen und besonders Sommersprossen zu vertreiben. Es wurde davon getrunken und auch dem Vieh zum Tränken gegeben, damit Mensch und Tier gesund bleiben sollten. Bei dem Gang zum Bach durfte nicht gesprochen werden, sollte das Wasser seine Wirkung behalten. Bisweilen lauerten die jungen Mannslüü´(Mannsleute) auf, unter der Büükküps (röhrenartiger Bachdurchlauf unter dem Weg) in ein weißes Laken gehüllt, um plötzlich hervorzuspringen, die Mädchen zu erschrecken und zum Sprechen zu verführen.

Der Volksglaube verstieg sich selbst so weit, daß Osterwasser, welches gleich nach Mitternacht geholt wurde, wie Wein schmecken sollte. Junge Mädchen haben hier bis zur Zeit des zweiten Weltkrieges noch Osterwasser geholt. Unsere heutige Jugend (geschrieben 1970) kennt den Brauch kaum noch vom Hörensagen.“

 

Nachzulesen ist der Textauszug über Ostern und das Prignitzer Osterbrauchtum im Buch „Feste im Jahres- und Lebenslauf in der Prignitz“ von Dr. Wolfram Hennies, herausgegeben 2017 im Hendrik Bäßler Verlag.

Foto zur Meldung: Bürgermeisterin Annett Jura wünscht frohe Ostern
Foto: Stadt Perleberg | Ostergruß von der Stadtverwaltung Perleberg

Coronavirus: Das ist noch erlaubt – das ist leider verboten

(06. 04. 2020)

In einer Pressemitteilung vom 5. April erläutert das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg häufige Fragen zur Brandenburger Eindämmungsverordnung.


Auszug aus der Pressemitteilung vom 06.04.2020:

 

[…]

Grundsätzlich gilt jetzt:

Alle sind angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands weiter auf ein absolut nötiges Minimum reduziert zu halten. Es ist ein Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern einzuhalten.

Zum Schutz vor dem Coronavirus sind direkte Kontakte zu anderen Menschen dringend zu vermeiden. Besonders persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen müssen zu deren Schutz deutlich eingeschränkt sein.

 

Generell verboten sind in Brandenburg mindestens bis zum 19. April:

Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit. Davon ausgenommen:

  1. gemeinsam in einem Haushalt lebende Personen
  2. der Aufenthalt am Arbeitsplatz und
  3. die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs.

 

Besuche und Ausflüge:

Auch Menschen, die nicht in einem Haushalt zusammenleben, können sich noch besuchen. Diese Ausnahme gilt für Besuche:

  • von Lebenspartnern
  • älterer oder kranker Personen
  • zur Wahrnehmung des Sorgerechts
  • zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Bestattungen im engsten Familienkreis.

 

Aber auch hier gilt:

Direkte soziale Kontakte sollen so gut es geht vermieden werden.

 

Auch zum Osterfest gilt:

  • Familientreffen oder Familienfeiern sind auf die Mitglieder des eigenen Hausstands zu beschränken!
  • Das Ostereiersuchen im großen Freundes- und Bekanntenkreis muss in diesem Jahr leider ausfallen.
  • Ausflüge sollten vermieden werden. Sie sind unter Einhaltung der Vorgaben jedoch nicht untersagt.

 

Das Betreten öffentlicher Orte:

Dazu zählen insbesondere Wege, Straßen, Plätze, Grünanlagen und Parks – ist derzeit ebenfalls bis zum 19. April untersagt. Ausgenommen von diesem Verbot sind Wege, für die ein triftiger Grund besteht. Zum Beispiel:

  • um zum Arbeitsplatz zu kommen
  • der Weg zum Supermarkt
  • notwendige Arztbesuche oder eine Blutspende.

 

Individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft: Spazieren gehen, Joggen, Fahrrad fahren. Sport und Bewegung ist für die Gesundheit gut und wichtig – und sind deshalb auch in Corona-Zeiten auch an öffentlichen Orten erlaubt. Aber auch hier gilt das Gebot des Mindestabstands zu allen Menschen, die nicht in einem Haushalt leben. Also vermeiden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit am besten beliebte Ausflugsziele und stark frequentierte Wege. Infektionsketten können kaum wirksam unterbrochen werden, wenn hunderte Menschen bei herrlichem Wetter zur gleichen Zeit an der Seepromenade spazieren gehen. Dann lieber abgelegene Wege nutzen oder im Wald laufen.

 

Sitzen auf der Parkbank:

Grundsätzlich dürfen Menschen in Brandenburg nicht auf einer Sitzgelegenheit im öffentlichen Raum Platz nehmen und dort verweilen. Ausnahme:

  • z. B. kurze Verschnaufpausen bei der sportlicher Betätigung oder aus Altersgründen (Aber nicht länger als 5 Minuten)

 

Öffentlich zugängliche Spielplätze:

Diese dürfen leider nicht besucht und genutzt werden. Trotzdem brauchen Kinder Bewegung an der frischen Luft. Eltern dürfen mit ihren Kindern

  • spazieren gehen,
  • Fußball oder Fange spielen.

Aber bitte: Dabei immer auf genügend Abstand zu anderen achten! Kinder, die nicht im gleichen Hausstand wohnen, dürfen im Augenblick leider nicht miteinander spielen.

 

Motorrad- und Fahrradfahren:

Beides ist weiterhin möglich. Jedoch nicht Ausflüge in einer Gruppe, denn dabei sind die Regeln – spätestens bei einem Zwischenstopp oder einer Rast – nicht mehr einzuhalten.

 

Boot und Kanu:

Paddeln und Rudern sind als „Sport und Bewegung an der frischen Luft“ nicht untersagt – aber nicht in einer Gruppe. Grundsätzlich schließen die Einschränkungen beim Betreten öffentlicher Orte auch die Wasserstraßen und anderen Gewässer des Landes ein. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit verboten sind.

Also: Das Bootfahren ist nicht grundsätzlich verboten, solange Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes vermieden werden. Vermeiden sie beliebte Ausflugsorte. Wenn viele Paddelboote auf einer kleinen Wasserfläche warten müssen, ist das eine Ansammlung von Menschen im öffentlichen Raum, die verboten ist.

 

Gassigehen und Stallbesuche:

Haus- und Nutztiere müssen natürlich auch in Zeiten der Corona-Pandemie weiter versorgt, betreut und bei Bedarf bewegt werden. Dies ist ohne Gefährdung möglich, wenn Kontakte zwischen Mensch und Tier nicht mit zwischenmenschlichen Kontaktaufnahmen verbunden sind.

  • das Ausführen von Hunden
  • das Bewegen von Pferden
  • das Versorgen von Tieren auf der Weide ebenso wie die
  • Betreuung von Taubenschlägen

sind notwendig und sollen weiterhin stattfinden. Dabei ist aber auf Hygiene, Reinigung, evtl. Desinfektion der Hände und Gegenstände zu achten. Auch Tierheime können weiterhin ehrenamtliche Helfer Hunde ausführen lassen, wenn dies nach exakten zeitlichen und personellen Absprachen durch Einzelpersonen durchführbar ist und Kontakte der Helfer untereinander vermieden werden können. Die Betreiber von Pferdepensionen müssen entscheiden, ob weiterhin die Besitzer der Pferde in den Stall kommen dürfen oder aber andere Personen zur Sicherstellung der Versorgung und Bewe-gung ausreichend zur Verfügung stehen.

Achtung: Personen, die ärztlich unter Quarantäne gestellt sind, dürfen unter keinen Umständen ihre Wohnung verlassen und müssen geeignete Personen mit der Versorgung ihrer Tiere beauftragen!

 

Angeln und Jagd:

Beides ist sowohl zur Berufsausübung als auch im privaten Bereich weiterhin grundsätzlich möglich. Die Jagd erfolgt aktuell unter anderem mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest beizutragen, insbeson-dere in den grenznahen Kreisen zu Polen. Auch hier gilt: Kontakte zu höchstens einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes. Auch beim Jagen und Angeln gilt: Mindestens 1,5 Meter Abstand!


Übernachtungsangebote:

Egal ob Hotel oder Campingplatz dürfen strikt nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Die touristische Nutzung von Ferienwohnungen und Campingplätzen ist untersagt. Eine Vermietung an Berufstätige, zum Beispiel an Handwerker, Monteure oder Pendler aus Polen, ist jedoch möglich. Aber auch dabei sind die Hygieneregeln unbedingt zu beachten.


Eigenes Ferienhaus, Ferienwohnung oder Datschen:

Im eigenen Besitz befindliche Ferienhäuser oder -wohnungen dürfen privat und ausschließlich zur Eigennutzung bewohnt werden. Auch dabei sind die bekannten Regeln strikt einzuhalten. […]


Hinweis:

Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

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Foto: Pixabay

Gemeinsam werden wir die Krise meistern!

(03. 04. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

schon wieder haben wir eine neue Woche im Corona-Modus fast hinter uns. Aber eben nur fast, denn das Wochenende steht vor der Tür. Und Corona ist auch am Wochenende unter uns!

 

Wir müssen unser Verhalten nun mindestens bis zum 19. April den verschärften Regeln der Eindämmungsverordnung anpassen. In Perleberg gab es auch in dieser Woche keine besonderen Vorfälle im Zusammenhang mit den Verboten der Eindämmungsverordnung und ich wünsche mir, dass dies auch so bleibt, so müssen wir den gestern in Kraft getretenen Bußgeldkatlog in Perleberg vielleicht gar nicht zur Anwendung bringen.

 

Ein Blick auf den Wochenanfang: Der frühe Montagmorgen begann für unsere Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr mit einem fordernden Einsatz. In der Nachbargemeinde Plattenburg (OT Kletzke) stand ein Einfamilienhaus in Flammen. Dieser Einsatz machte einmal mehr deutlich, wie wichtig es war, unsere Feuerwehr mit einem Stufenplan auf die Einsätze während der Corona-Pandemie vorzubereiten und unsere Einsatzkräfte ganz selbstverständlich der systemrelevanten Infrastruktur zu zuordnen. Es geht nicht ohne sie! Kein Kamerad und keine Kameradin verweigert aufgrund der Virusgefahr den Einsatz. Ganz im Gegenteil, die Motivation im Notfall helfen zu wollen, ist noch gewachsen. Deshalb geht ein besonderer Dank in dieser Woche an sie: Danke liebe Kameradinnen und Kameraden, danke, dass Ihr für uns da seid!

 

Die strengen Verbote der Eindämmungsverordnung haben insbesondere unsere Perleberger Unternehmerschaft hart getroffen. Aber sie lassen sich nicht unterkriegen, viele beantragten die Soforthilfen beim Land oder entwickelten neue Geschäftsfelder. Aktuelle Lieferangebote unserer hiesigen Unternehmerinnen und Unternehmer sind seit gestern unter www.pr-liefert.de online. Nach nur 24 Stunden sind mittlerweile 80 Unternehmen registriert. Aktuell ist Perleberg Spitzenreiter: 42 Firmen bieten einen Lieferservice für Perleberg an. Also, gehen Sie am Wochenende doch mal online!

 

Ganz viel Hoffnung schenken uns dieser Tage unsere Neugeborenen. Frisch gebackene Mütter und Väter bestaunen das kleine Wunder. Und davon gab es in den letzten zwei Wochen allein 12. 6 Jungen und 6 Mädchen erblickten dieser Tage das Licht der Welt. Ich gratulieren allen Eltern ganz herzlich und freue mich schon auf ein Wiedersehen beim Kinder- und Tierparkfest 2021, wenn wir ihren Geburtsbaum pflanzen.

 

Und es wird trotz Corona-Pandemie geheiratet! In dieser Woche gaben sich zwei Paare im Perleberger Rathaus das Ja-Wort. Schön, wenn man sich in dieser anstrengenden Zeit das kleine Glück bewahrt! Ich gratuliere ganz herzlich und wünsche den Paaren alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

 

Ich schlage vor, dass wir uns von dieser Zuversicht der Braupaare anstecken lassen.

 

Gemeinsam werden wir die Krise meistern!

 

Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf!

 

Es grüßt Sie herzlich!

Ihre

 

Bürgermeisterin Annett Jura

Foto zur Meldung: Gemeinsam werden wir die Krise meistern!
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Kostenlose Digitalplattform für regionale Lieferangebote in der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin

(02. 04. 2020)

TGZ Prignitz und REG schalten gemeinsames Kooperationsprojekt online:

 

Gewöhnlich rücken die Menschen in schwierigen Zeiten enger zusammen, doch leider ist dies gerade jetzt nicht der richtige Weg. Dass sich aber auch aus der räumlichen Ferne gute Ideen unkompliziert verwirklichen lassen, zeigt die Kooperation zweier Wirtschaftsfördereinrichtungen unserer Region.

 

Das Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz (TGZ) und die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG) bündeln ihre Kräfte und stellen allen Einzelhändlern eine gemeinsame digitale Vermarktungsplattform zur Verfügung. Das gemeinsame Online-Portal ist ab dem 02. April, 12:00 Uhr, freigeschaltet und richtet sich an alle Unternehmen, die ihren Kunden einen Außerhauslieferservice anbieten. Als Unternehmen kann man sich dort kostenlos registrieren und so regionsweit, schnell und unkompliziert für sein Lieferangebot werben.

 

Als ein virtuelles Schaufenster für die Region können sich alle Nordwestbrandenburger mit dem Online-Tool einen schnellen Überblick über die Anbieter verschaffen, die weiterhin für sie zur Verfügung stehen. Ziel der neuen Plattform ist es, die finanziellen Schäden, die durch das Ausbleiben von Umsätzen entstehen, zu verringern.

 

In jeder Krise steckt auch eine Chance. Der klassische Kunde agiert schon heute nach dem Online-Prinzip: „Brauche ich, bestelle ich! Lasse ich mir nach Hause bringen!“ Das ist kein erst durch die Krise gewachsenes Verhalten. Die Unternehmen und Einzelhändler sollten nun reagieren, sie erhalten mit der kostenlosen Plattform eine gute Chance sich weiter zu positionieren. Das Portal ist dazu ein Aushängeschild für die Region.

 

„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass es Produkte und Dienstleitungen von regionalen Unternehmen gibt, auf die sie trotz der schwierigen Umstände zurückgreifen können. Das sind nämlich bei weitem nicht nur die bekannten Pizza-Lieferdienste.“ sind sich die Geschäftsführer beider Gesellschaften einig.

 

Das gemeinsame Portal für die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin wird ab 2. April 2020, 12:00 Uhr unter www.pr-liefert.de und unter www.opr-liefert.de erreichbar sein. Die Nutzung ist sowohl für Anbieter als auch für Kunden kostenfrei. Eine Anmeldung für Kunden ist nicht erforderlich.

 

Ansprechpartner:

Christian Fenske

Geschäftsführer TGZ Prignitz GmbH

Telefon: (03877) 984 110

E-Mail: info@tgz-prignitz.de

 

Christian Fahner

Geschäftsführer REG Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg mbH
Telefon: (03391) 822 09 200
E-Mail: info@reg-nordwestbrandenburg.de  


Pressemitteilung TGZ Prignitz

Foto zur Meldung: Kostenlose Digitalplattform für regionale Lieferangebote in der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin
Foto: Foto: TGZ-PEG | Ankündigung der Online-Plattform

Land Brandenburg verlängert Kontaktbeschränkungen bis 19. April

(01. 04. 2020)

Im Land Brandenburg werden die am 23. März in Kraft getretenen umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum Ablauf des 19. April verlängert. 

PDF: Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (Stand 31.03.2020)

PDF: Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus vom 22.03.2020

PDF: Pressemitteilung Staatskanzlei Brandenburg


Auszug aus der Pressemitteilung vom 31.03.2020:

 

[…]

Nach dem heutigen Beschluss wird der Aufenthalt auf öffentlichen Orten bis zum 19. April 2020, 24.00 Uhr untersagt. Damit wird die Geltungsdauer um zwei Wochen bis zum Ende der Osterferien verlängert.

 

Öffentliche Orte sind nach der Eindämmungsverordnung insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es folgende Ausnahmen:  

  • Wege zum Einkauf für den täglichen Bedarf (zum Beispiel Lebensmittel oder zu Apotheken)
  • Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
  • Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen wie Arztbesuche, dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
  • Abgabe von Blutspenden,
  • Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen außerhalb von Einrichtungen sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
  • Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.

 

Verstöße gegen die in der Eindämmungsverordnung enthaltenen Gebote und Verbote stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können nach dem ebenfalls beschlossenen neuen Bußgeldkatalog mit einer Geldbuße von 50 bis zu 25.000 Euro geahndet werden. [...]  


Hinweis:

Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Foto zur Meldung: Land Brandenburg verlängert Kontaktbeschränkungen bis 19. April
Foto: Pixabay

Nutzen Sie bei Anfragen das Bürgertelefon!

(30. 03. 2020)

Haben Sie Fragen zu Notbetreuung Ihrer Kinder, Gewerbeangelegenheiten oder zu der Erreichbarkeit der Stadtverwaltung. Rufen Sie die Bürgerhotline der Stadt Perleberg unter (03876) 781 444 an oder schreiben Sie uns ein E-Mail unter coronainformation@stadt-perleberg.de. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr erreichbar.

Am Wochenende kann man sich an die Hotline des Landkreises Prignitz unter (03876) 713 313 wenden oder der Stadt Perleberg eine E-Mail schreiben. Jede eingehende E-Mail wird gelesen und zeitnah beantwortet.

 

Alle Informationen werden stets auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ aktualisiert.

Foto zur Meldung: Nutzen Sie bei Anfragen das Bürgertelefon!
Foto: Pixabay | Bürgerhotline Stadt perleberg

Notfallbetreuung wird um weitere Berufsgruppen erweitert

(30. 03. 2020)
Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) hat am 27. März eine Weisung veröffentlicht, die die Berufsgruppen, die eine Notbetreuung der Kinder in Anspruch nehmen können, erweitert.
 
Der Anwendungsbereich wird mit Wirkung vom 28.03.2020 für die „Zwei-Elternregelung“ bei der Notfallbetreuung auf folgende Beschäftigungsbereiche ausgeweitet:
  • Medien,
  • Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal, 
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.
 
Bei den nachfolgenden Bereichen ist es nun ausreichend, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben („Ein-Elternregelung“): 
  • im Gesundheitsbereich,
  • in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen,
  • im medizinischen und pflegerischen Bereich,
  • im Bereich stationärer und teilstationärer Erziehungshilfen sowie in Internaten,
  • im Bereich der Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe, der Versorgung kritisch erkrankter sowie
  • in der Notfallbetreuung von Kindern bis zum Ende des Grundschulalters.

Aussetzung Elternbeiträge ab April 2020

(27. 03. 2020)

Auf Grund der derzeitigen Corona-Pandemie sind die Kindertagesstätten der Stadt Perleberg seit 18.03.2020 geschlossen. Grundlage für die Schließung ist die entsprechende Allgemeinverfügung des Landkreises Prignitz.

 

Gestern wurde eine entsprechende Pressemitteilung vom Bundesministerium für Bildung, Jugend und Sport über die Förderung der Beitragsbefreiung ab April 2020 herausgebracht. Aus diesem Grund informiert die Stadt Perleberg:

Eltern, deren Kinder derzeit keine der Kindertagesstätten und Horteinrichtungen in Trägerschaft der Stadt Perleberg besuchen, werden ab April 2020 vom Elternbeitrag befreit. Dies betrifft die Kita Knirpsenland und die Kita Piccolino sowie den Hort Piccolino und den Hort Rolandschule. Diese Regelung gilt bis auf Widerruf.

 

Die betroffenen Eltern erhalten schriftlich Bescheid.

 

Die Aussetzung der Elternbeiträge gilt nicht für Eltern, deren Kinder derzeit im Rahmen der Notbetreuung in den Kindertagesstätten und Horteinrichtungen betreut werden.

Danke für Ihr Engagement!

(27. 03. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,

 

das Wochenende steht vor der Tür und eine ereignisreiche Woche in Zeiten der Corona Pandemie liegt hinter uns.

 

Die Woche begann mit ernsten Nachrichten: Die Eindämmungsverordnung vom 22.03. trat in Kraft. Mit ihr gab es weitreichende Einschränkungen für die Wirtschaft (Schließung von Gaststätten, Friseuren u. a.), und unser gesellschaftliches Leben. Die Kontaktsperre hat unseren Alltag massiv verändert.

 

In Perleberg kam es glücklicherweise zu keinen nennenswerten Vorfällen. Das Verhalten ist vorbildlich; keine Versammlungen oder Ansammlungen im öffentlichen oder nichtöffentlichen Raum, alle hübsch mit Abstand in den Reihen bei der Sparkasse oder in der Apotheke, auf dem Wochenmarkt oder beim Außer-Haus-Verkauf. Das ist super! Machen Sie weiter so!

 

Und es gab weitere positive Nachrichten:

  • Am Montag hat die Abstrichstelle des Landkreises in der Rolandhalle in Perleberg ihre Arbeit aufgenommen.
  • Die Zahl, der mit dem Coronavirus infizierten Personen, ist im Landkreis weiterhin gering.
  • Die Bundesregierung hat am Montag das sog. Corona-Maßnahmenpaket verabschiedet, welches am Mittwoch vom Bundestag und am Mittwoch und heute vom Bundesrat beschlossen wurde.
  • Werdende Väter und Mütter dürfen wieder in den Kreißsaal.
  • Seit Mittwoch können Unternehmen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg Soforthilfen beantragen.
  • Seit gestern ist klar, die Kitabeiträge werden ab dem 1. April ausgesetzt und das Land wird die Einnahmeausfälle fördern.
  • Die Nachbarschaftshilfe ist groß, ob die Unterstützung mit älteren Mitmenschen einkaufen zu gehen oder einfach mit jemandem am Telefon sprechen zu können.

 

Und es gibt auch weniger gute Nachrichten. Der Mangel an Schutzausrüstung (Handschuhe, Desinfektionsmittel, Brillen, Schutzmasken, Anzüge) hat auch die Prignitz erreicht. Wir können nur hoffen, dass in den nächsten Tagen die Lieferungen eintreffen, denn nach Aussagen des Robert Koch Institutes stehen wir erst am Anfang der Pandemie. Ein großes Dankeschön gilt all jenen, die in Heimarbeit oder im Unternehmen mit dem Nähen von Schutzmasken unsere Ärzte und Pflegekräfte unterstützen!

 

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Supermärkten und Discountern sowie den Erzieherinnen und Erziehern in der Notfallbetreuung möchte ich ebenfalls zurufen: Danke!!!

 

Auch und gerade, weil wir uns erst am Anfang der Pandemie befinden, bitte ich Sie: Unterstützen Sie die heimische Wirtschaft, dort wo es geht! Nutzen Sie die Direkt- und Außer-Haus-Verkäufe sowie die Lieferdienste!

 

Beobachtet habe ich, dass einige von uns ihre Fröhlichkeit verloren haben. Zum Teil sehe ich sehr betrübte Gesichter. Das stimmt mich nachdenklich und traurig. Es ist für alle nicht einfach, auf den Kontakt zu geliebten Familienmitgliedern und Freunden zu verzichten, aber es ist notwendig. Gerade deshalb möchte ich Ihnen sagen, halten Sie sich weiterhin an die Hygieneregeln und akzeptieren Sie die Kontaktsperre. Nur so werden wir die Zahl der Infizierten in unserer Region geringhalten können.

 

Lassen Sie uns gemeinsam die schönen Dinge finden und genießen!

 

Also ein paar fallen mir ein: sonniges Wetter, gemütliche Wohnzimmerkonzerte der Stars im TV, Kuchenbacken, ein neues Buch lesen (gern auch über die Onleihe unserer Bibliothek), ein ausgiebiger Spaziergang mit dem Hund, eine kleine Radtour rund um Perleberg,…  

 

Kommen Sie gesund durchs Wochenende!

 

Ihre

Bürgermeisterin Annett Jura 

Foto zur Meldung: Danke für Ihr Engagement!
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Beratung von Unternehmen: Wittenberge und Perleberg unterstützen Wirtschaftsförderung

(26. 03. 2020)

Die Bürgermeister der Städte Perleberg und Wittenberge haben sich darüber verständigt, dass sich die Verwaltungen, aufgrund der aktuellen Situation, aktiv an der Unterstützung und Beratung regionaler Unternehmen beteiligen. Das Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz (TGZ) ist mit der gemeinsamen Wirtschaftsförderung der beiden Städte beauftragt. Unternehmen, Dienstleister und Händler können sich seit der vergangenen Woche an das TGZ Prignitz mit Fragen und Herausforderungen an die Mitarbeiter wenden.

 

Zurzeit sind fast alle Mitarbeiter vom TGZ direkt in den Telefondienst eingebunden und es wurden bisher mehr als 150 Unternehmen direkt angesprochen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt die Unternehmen auch aktiv bei der Antragstellung, sofern die Soforthilfe gewünscht ist. Viele Unternehmer haben Fragen zur etwaigen Schließung des Unternehmens und damit auch zur Personalfinanzierung sowie zum Thema Kurzarbeitergeld. Auch die Frage, wo es möglichst kurzfristige Zuschüsse und Soforthilfen gibt wird häufig gestellt. Seit dem 25. März können Anträge für Soforthilfen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. „Wir möchten die regionalen Unternehmen so gut es geht in der aktuellen Lage begleiten“ sagt Christian Fenske, Wirtschaftsförderer der Städte Wittenberge und Perleberg.


Um das Team aktiv bei der Unternehmensansprache zu unterstützen stellen Bürgermeister Dr. Oliver Hermann und Annett Jura je zwei städtische Mitarbeiter jeder Kommune zur Verfügung. Die Mitarbeiter rufen direkt bei den Gewerbetreibenden an, um etwaige Herausforderungen zu erfragen und Hilfestellungen auf regionaler und Landesebene zu vermitteln. In Wittenberge unterstützen Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek. Perleberg setzt Mitarbeiter aus dem Bereich Sitzungsdienst sowie Kultur und Tourismus ein. „In der derzeitigen Krise müssen wir alle zusammenhalten“ so Bürgermeisterin Annett Jura und Dr. Oliver Hermann ergänzt. „Wir möchten auch personelle Ressourcen nutzen, um in der aktuellen Situation zu helfen und zu unterstützen“.

Foto zur Meldung: Beratung von Unternehmen: Wittenberge und Perleberg unterstützen Wirtschaftsförderung
Foto: Stadt Perleberg | Mitarbeiterinnen unterstützen bei Unternehmensanrufen

Wirschaftsfördergesellschaft Prignitz informiert

(25. 03. 2020)
An dieser Stellen möchten wir, die Wirschaftsfördergesellschaft Prignitz (WFG), Ihnen alle aktuellen Informationen zur Corona-Virus-Epidemie mitteilen.

 

Wenn Sie wirtschaftliche Fragen haben, erreichen Sie die Wirtschaftsfördergesellschaft unter (03876) 307 570
oder die Corona-Hotline des Landkreis Prignitz unter (03876) 713 313.

 

Das Soforthilfeprogramm der Investitionsbank des Land Brandenburg (ILB) sieht Zuschüsse zwischen 5.000 bis 60.000 € für Klein- und Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler vor, um eine akute Existenzgefährdung zu verhindern. Die Hilfe richtet sich nach der Zahl der Erwerbstätigen. Voraussichtlich ab Mittwoch, 25.03.2020 9 Uhr, stehen die Antragsformulare auf der Homepage www.ilb.de zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Wirschaftsfördergesellschaft Prignitz informiert
Foto: Logo WFG Prignitz

Neue Hotline für Perleberger und Wittenberger Unternehmen

(25. 03. 2020)

TGZ Prignitz als „Kümmerer“ mit umfangreichen Beratungsangeboten

Auch für die Prignitzer Wirtschaft sind die enormen Nachwehen der Corona-Pandemie noch nicht absehbar. Mit verschiedenen finanziellen Hilfspakete möchten die Bundes- und Landesregierung schnellstmöglich kleine Unternehmen, Selbständige und Einzelhändler durch die Krise bringen. Das Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz (TGZ) unterstützt alle Perleberger und Wittenberger Unternehmen mit einem umfangreichen Informations- und Beratungsservice. Telefonisch, per Newsletter und über die TGZ-Webseite können die wichtigsten Informationen abgerufen werden. Die zusätzliche Hotline ist unter (03877) 984 400 geschaltet und montags bis freitags ab 8 Uhr erreichbar.

 

„Aktuell gibt es besonders bei den selbständigen Einzelkämpfern und kleineren Unternehmen einen akuten Beratungsbedarf zu möglichen Soforthilfen und speziellen Förderungen für sie. Hier müssen wir einfach schnellstens unterstützen“, fasst Christian Fenske, Geschäftsführer der TGZ Prignitz GmbH, die Notwendigkeit des Angebotes zusammen. „Dazu erhalten wir als Wirtschaftsförderung aus den persönlichen Gesprächen sofort ungefiltertes Feedback, wo die größten Problemlagen stecken. Wir sehen, ob die Instrumente der Landes- und Bundesregierung für unsere kleinen Firmen die richtige Wirkung entfalten. Dringende Punkte können wir so frühzeitig sammeln und an den richtigen Stellen adressieren und ganz schnell regionale Lösungen erarbeiten.“

 

Zusätzlich informiert die TGZ Prignitz GmbH interessierte Unternehmen mit einem Newsletter auf kürzestem Wege über die aktuellen Entwicklungen, mögliche Förderungen und Unterstützungsleistungen. Die Anmeldung zum Newsletter erfolgt unter www.tgz-prignitz.de.


Text: TGZ Prignitz

Foto zur Meldung: Neue Hotline für Perleberger und Wittenberger Unternehmen
Foto: Stadt Wittenberge | Gebäudeansicht vom Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz

Corona: Neue Rechtsverordnung ab 23.03.20, 00:00 Uhr

(22. 03. 2020)

Heute haben Bund und Länder weitere Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten in ganz Deutschland beschlossen. Sie tritt am morgigen Montag, den 23. März 2020, um 0:00 Uhr in Kraft. Die neue Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 19. April (mit Ausnahme der Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum; hier ist eine Geltungsdauer bis einschließlich 5. April festgelegt).

 

PDF: Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus vom 22.03.2020

PDF: Pressemitteilung: Land Brandenburg

Link: Neue Regeln und Rettungspläne in der Krise


Festlegung

1.

Das Betreten öffentlicher Orte wird bis zum 5. April 2020 (24.00 Uhr) untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es Ausnahmen

  • zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
  • zur Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuche); dazu gehören auch Psycho- und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
  • zur Abgabe von Blutspenden,
  • zum Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
  • für Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
  • zur Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.

 

Diese Erlaubnisse stehen unter dem Vorbehalt, dass der Aufenthalt nur allein, in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht im jeweiligen Haushalt lebenden Person erfolgt. Dabei ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

 

2.

Grundsätzlich gilt, dass alle Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr zu schließen sind. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

 

Der Einkauf für den täglichen Bedarf bleibt selbstverständlich gewährleistet. Ausgenommen vom Schließungsgebot sind deshalb der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel und der Großhandel. 

Dies gilt auch für Dienstleister im medizinischen- und Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, insbesondere Arztpraxen und Krankenhäuser. Soweit entsprechende Waren und Dienstleistungen angeboten werden, darf dies auch durch Kaufhäuser, Outlet-Center und in Einkaufszentren erfolgen.

 

Diese Einrichtungen können für die bisherige Dauer der Gültigkeit (19. April) auch sonntags und an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen. Sollten die bekannten Gesundheitsregeln (z. B. Hygiene und Abstand) nicht eingehalten werden, kann die jeweilige Einrichtung geschlossen werden.

 

Handwerker und handwerksähnliche Gewerbe sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

 

3.

Gaststätten müssen geschlossen bleiben. Es darf nur noch eine Ausgabe von zubereiteten Speisen und Getränken erfolgen oder z. B. über „Drive-in-Verkauf“. Dies gilt auch für Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen und so genannte Gaststätten im Reisegewerbe (z. B. Verkauf über Transporter). Voraussetzung ist zugleich, dass die Empfehlungen zu Hygiene und Abstand strikt eingehalten werden.

 

4.

Wie bisher bleiben Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen.

 

5.

Übernachtungsangebote im Inland – egal ob Hotel oder Campingplatz – dürfen nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Diese Regelung gilt auch für Personen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits beherbergt werden, nicht jedoch für so genannte Dauercamper oder Zweitwohnsitze.

 

6. 

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Die Nutzung des ÖPNV bleibt erlaubt. Auf die Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ist dabei jedoch unbedingt zu achten.

 

7.

Wie bereits in der bisherigen Verordnung festgelegt bleiben für das Publikum geschlossen: Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit- und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen.

 

8.

Auch der Sportbetrieb ist – wie bisher festgelegt – auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios untersagt. Dies gilt entsprechend auch für Thermen, Wellnesszentren und ähnliche Einrichtungen. In begründeten Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden. Ferner sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten.

 

9.

Krankenhäuser müssen,

  • soweit medizinisch erforderlich und vertretbar, ihre personellen und sonstigen Ressourcen schwerpunktmäßig für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf einsetzen und 
  • die notwendigen Maßnahmen treffen, um ihr ärztliches und pflegerisches Personal unverzüglich auf dem Gebiet der Intensivpflege mit Beatmungseinheiten und der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID19 oder Verdacht hierauf zu schulen.

 

10.

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen dürfen – wie bisher – keinen Besuch empfangen. Ausgenommen sind ab sofort Hospize. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Schwerstkranke dürfen – insbesondere zur Sterbebegleitung – Besuch von Seelsorgern, Urkundspersonen sowie nach ärztlicher Genehmigung von ihnen nahestehenden Personen empfangen.

 

Im Gegensatz zur bisherigen Regelung sind Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

 

11.

Erlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe im Sinne von § 45 SGB VIII und der Eingliederungshilfe (Kinder- und Jugendheime, Wohngruppen) setzen ihren Betrieb fort. Sie haben die Versorgung der untergebrachten Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Die Elternarbeit in den Einrichtungen muss eingestellt werden. Mögliche Probleme im Falle von Personalengpässen werden versucht in Abstimmung mit dem Jugendministerium zu lösen. Internate können schließen, wenn eine Rückführung der Kinder und Jugendlichen zu ihren Erziehungsberechtigten sichergestellt ist.

 

12.

Der Betrieb von Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind zu ihrer Notbetreuung zulässig. Dies setzt voraus, dass es für diese Personen

(a) keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt (z. B. durch Angehörige, in ambulanten oder besonderen Wohnformen),

(b) deren Angehörige eine berufliche Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens erforderlich ist oder

(c) die Betreuung für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes des Betroffenen ausnahmsweise und dringend erforderlich ist.

 

13.

Die Verordnung legt auch Hygienestandards für erlaubte Tätigkeiten fest. Demnach sind die erforderlichen Hygienestandards strikt einzuhalten, der Zutritt und die Vermeidung von Warteschlagen zu gewährleisten. In Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. Zwischen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu einzuhalten.


Hinweis:

Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

 

Foto zur Meldung: Corona: Neue Rechtsverordnung ab 23.03.20, 00:00 Uhr
Foto: Corona: Neue Rechtsverordnung ab 23.03.20, 00:00 Uhr

Informationen für Unternehmen

(21. 03. 2020)

Nachfolgend finden Unternehmen weiterführende Informationen und Ansprechpartner.

 

Hotline TGZ Prignitz: (03877) 984 110

Hotline der Wirtschaftsförderung des Landes: (0331) 730 61 222

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus: (030) 186 15 15 15

Hotline der Arbeitsagentur zu Kurzarbeitergeld: (0800) 455 55 20 (Arbeitgeber)

 

Die Hotlines werden intensiv in Anspruch genommen, so dass längere Wartezeiten entstehen können. Alle Informationen gibt es auch online, wo sie ggf. schneller zugänglich sind.


Direkte Hilfe: Konkrete Unterstützung für die Region Nordwestbrandenburg

Ab sofort bietet das Land Brandenburg Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, an, sich an die Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) zu wenden. Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt! Die WFBB Regionalcenter leiten die Informationen an eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie weiter, die in kleinstem Kreis, ebenfalls unter absoluter Vertraulichkeit, Lösungsmöglichkeiten im Einzelfall prüft. Der Arbeitsgruppe gehören neben dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie die Investitionsbank des Landes Brandenburg, die Bürgschaftsbank Brandenburg, die TMB Tourismus-Marketing Gesellschaft sowie die Wirtschaftsförderung Brandenburg an.

Ansprechpartner:

Regionalcenter Nordwest-Brandenburg (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz)
Regionalcenterleiter
Reinhard Göhler
Tel. (03391) 775 211
Fax (03391) 512 923
E-Mail reinhard.goehler@wfbb.de

 

Hier geht es zu den Informationen der Wirtschaftsförderung Brandenburg


Kurzarbeitergeld: Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Mit Kurzarbeitergeld können Sie Arbeits- und Entgeltausfall in Ihrem Betrieb zum Teil ausgleichen. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die Agentur für Arbeit Neuruppin.

Den Kundinnen und Kunden empfielt die Agentur für Arbeit Neuruppin in erster Linie die Nutzung des e-Services unter www.arbeitsagentur.de – darüber lassen sich bereits viele Anliegen wie Arbeitslosmeldungen, Meldung von Arbeitsunfähigkeiten oder Veränderungsmitteilungen abschließend bearbeiten. Darüber hinaus können sich die Bürgerinnen und Bürgern an die Servicecenter unter (0800) 455 55 00 (Arbeitnehmer) wenden.
 
Zusätzliche regionale Hotline:
Zusätzlich hat die Agentur für Arbeit eine regionale Hotline unter der Rufnummer (03391) 69 20 00 geschalten, um ihren Kundinnen und Kunden, aber auch den Unternehmen weitere Kontaktmöglichkeiten zu eröffnen.

 

Hier geht es zu den Informationen der Agentur für Arbeit


Beste Übersicht aller Unterstützungsangebote: Auswirkungen des Coronavirus: Informationen und Unterstützung für Unternehmen von Bundesebene.

 

Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus entgegen. Ein weitreichendes Maßnahmenbündel wird Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen. Firmen und Betriebe werden mit ausreichend Liquidität ausgestattet, damit sie gut durch die Krise kommen. Welche Instrumentarien geschaffen wurden und welche weiteren Handreichungen es von Seiten der Bundesregierung gibt, finden Sie hier:

 

Hier geht es zu den Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie


Arbeitsrecht: Arbeitsrechtliche Auswirkungen

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine FAQ Liste publiziert, in der arbeitsrechtliche Auswirkungen thematisiert werden. Welche Gesetzgebung und Handlungsempfehlungen gelten, wenn eine Betreuung der Kinder nicht gewährleistet werden kann? Gibt es einen generellen Anspruch auf Homeoffice? Diese und weitere Fragestellungen werden in dieser Mitteilung des Bundes beantwortet.

 

Hier geht es zu den Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales


Text: Stadt Wittstock

Foto zur Meldung: Informationen für Unternehmen
Foto: Logo TGZ Prignitz

Halten wir zusammen!

(20. 03. 2020)

Liebe Perlebergerinnen und Perleberger,
 
die weltweite Corona-Pandemie hält uns alle in Atem - Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung erleben derzeit eine Ausnahmesituation. Diese Pandemie werden wir nur gut überstehen, wenn wir zusammenhalten, einander helfen, nicht in Panik verfallen und vor allem, wenn wir uns an die von den Experten vorgegebenen Hygieneregeln halten.

 

Alle bisher ergriffenen Maßnahmen, ob auf Bundes-, Landes-, Kreis- oder gemeindlicher Ebene, dienen ausschließlich dazu, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Dies ist notwendig, damit unser Gesundheitssystem arbeitsfähig bleibt.

 

Aus diesem Grund ist es mir ein besonderes Anliegen Sie persönlich anzusprechen:

  • Vermeiden Sie soziale Kontakte! Bleiben Sie zu Hause, sofern dies möglich ist!
  • Verlassen Sie das Haus nur für die Arbeit, zum Einkaufen, für Arztbesuche, schlicht, um die dringendsten Angelegenheiten zu erledigen!
  • Verbreiten Sie keine Panik! Wir brauchen keine Hamsterkäufe. Die Versorgung ist gesichert.
  • Halten Sie die Hygieneregeln ein! Händewaschen ist in diesen Zeiten das A und O!
  • Halten Sie Abstand!
  • Zeigen Sie sich solidarisch mit Ihren Nachbarn und Freunden!
  • Gehen Sie weiterhin zur Blutspende!

 

Mein besonderer Appell an unsere Jugend!

Wenn ihr jetzt nicht zum Unterricht in die Schule müsst, heißt das nicht, dass ihr euch jetzt zu fetten Partys verabreden könnt. Nein! Bleibt zu Hause! Erledigt eure Hausaufgaben, chillt auf dem Sofa oder geht allein eine Runde in den Park. Jetzt ist die Zeit, in der ihr Facebook, Instagram, Tic Toc und Co. zum Schwitzen bringen könnt! Darin seid ihr doch geübt.

 

Problemlos ist es uns gelungen, die Notfallbetreuung in Kita und Hort zu organisieren. 145 Kinder befinden sich aktuell in der Notfallbetreuung und es könnten noch mehr sein, wenn nicht Eltern eigenverantwortlich eine Betreuung organisiert hätten. Vielen Dank dafür!

 

Gerade die Wirtschaft ist durch die Pandemie besonders stark betroffen, denn es betrifft fast alle Branchen. Die Eindämmungsverordnung des Landes hatte zur Folge, dass ein Großteil unserer Unternehmerinnen und Unternehmer das Geschäft schließen musste. Dieses haben sie – bis auf wenige Ausnahmen – auch getan. Ihnen gilt mein Dank! Ich weiß um Ihre Existenzängste. Mit unserer Wirtschaftsförderung versuchen wir alles, um die Sorgen und Nöte aufzunehmen und zum Land zu transportieren. Hilfen wurden gestern angekündigt. Wir werden unsere Unternehmerinnen und Unternehmer begleiten. Begeistert hat mich, dass Unternehmen in dieser harten Zeit ganz neue Kooperationsgedanken entwickelt haben oder neue Geschäftsfelder, wie Lieferservice eingerichtet haben. Das ist großartig!

 

In dieser besonderen Zeit agiert auch unsere Feuerwehr umsichtig. Wir haben einen 3-Stufen-Plan erarbeitet, der gewährleisten soll, dass wir auch bei steigenden Corona-Fällen in der Lage sind, Einsätze vollumfänglich durchzuführen. Machen Sie sich keine Sorgen! Wir sind in Perleberg gut aufgestellt!

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die meisten von Ihnen handeln bereits umsichtig und besonnen. Machen Sie weiter so! Seien Sie Vorbild für diejenigen, die den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt haben. Nur wenn sich alle an die Regeln halten, werden wir diese Pandemie gut überstehen.

 

Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Internetseite www.stadt-perleberg.de oder nutzen Sie unsere Hotline (03876) 781 444, welche von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr besetzt ist.

 

Bleiben Sie gesund!

Ihre

 
Bürgermeisterin Annett Jura

Foto zur Meldung: Halten wir zusammen!
Foto: Fotostudio Ellmenreich | Bürgermeisterin Annett Jura

Rolandstadt schließt Spielplätze und -flächen sowie Sportanlagen

(19. 03. 2020)

Aufgrund der derzeitig aktuellen Situation um das Coronavirus informiert die Stadtverwaltung Perleberg über vorsorgliche Maßnahmen, die aus der Rechtsverordnung des Landes Brandenburg über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus vom 17.03.2020 hervorgehen.

Der Besuch und die Nutzung von öffentlich zugänglichen Spielplätzen, Spielflächen und Sportanlagen sind laut § 4 untersagt. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben Schilder aufgestellt und Absperrmaßnahmen vorgenommen. Wir bitten eindringlich darum die Anordnung einzuhalten.


Hinweis:

Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Foto zur Meldung: Rolandstadt schließt Spielplätze und -flächen sowie Sportanlagen
Foto: Stadt Perleberg | Gesperrter Spielplatz im Hagen

Die Stadtverwaltung wird ab 19. März 2020 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen

(18. 03. 2020)

Der Städte- und Gemeindebund des Landes Brandenburg hat mit Rundschreiben vom 16. März 2020 eine Empfehlung an die Hauptverwaltungsbeamten zur vorübergehenden Konzentration der Kommunikation mit den Bürgern herausgegeben. Dies dient der Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit in der Verwaltung. Als Maßnahme zur Reduzierung der Sozialkontakte wird empfohlen, die Kommunikation auf E-Mail, Brief, Telefon oder Fax umzustellen und die persönlichen Sprechzeiten nur im äußersten Notfall wahrzunehmen.

 

Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden nach wie vor ihrer Arbeit nachgehen, Dienstleistungen werden weiterhin angeboten und auch Termine für persönliche Gespräche werden weiterhin wahrgenommen und im Einzelfall vergeben. Um jedoch eine mögliche Ausbreitung zu mindern, sehen Sie bitte derzeitig von einem persönlichen Gang in die Verwaltungsstandorte

  • Rathaus, Großer Markt
  • Lotte Lehmann Akademie, Großer Markt 12 sowie
  • Verwaltungsgebäude, Karl-Liebknecht-Straße 33 ab.

Wir bitten, dass aufschiebbare Anliegen zurückzustellen sind.


Darüber hinaus teilt Bürgermeisterin Jura mit, dass die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Perleberg weiterhin in vollem Umfang einsatzbereit sind. Es werden lediglich Aus- und Weiterbildungen sowie Lehrgänge abgesagt bzw. verschoben.
 
Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Foto zur Meldung: Die Stadtverwaltung wird ab 19. März 2020 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen
Foto: Stadt Perleberg | Marktplatz mit Roland und Rathaus

Informationen für Perleberger Vereine zum Coronavirus gemäß Eindämmungsverordnung

(18. 03. 2020)

Gestern hat die Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg eine Eindämmungsverordnung erlassen (ausführliche Bezeichnung: „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg“).

 

Diese hat auch Auswirkungen auf die Aktivitäten in den Perleberger Vereinen.

 

Gemäß § 4, Absatz 1 ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliches untersagt. Zudem werden gemäß § 5 Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten.

 

Zu Ihrem Schutz und zum Schutz Ihrer Vereinsmitglieder bitten wir Sie eindringlich darum, diese Hinweise zu beachten und sie umzusetzen. Nur so gibt es eine Chance, die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Bleiben Sie innerhalb der Vereine miteinander per E-Mail, per Telefon oder über die sozialen Medien in Kontakt, damit Sie organisatorische Dinge in Ihrem Verein auch weiterhin miteinander abstimmen können. 


Hinweis:

Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Tierpark wird geschlossen/Wochenmarkt findet weiterhin statt

(17. 03. 2020)

Von der Bundesregierung wurden am gestrigen Abend „Leitlinien zum Kampf gegen die Corona-Epidemie“ veröffentlicht. Sie sind Gegenstand einer Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den Bundesländern (Leitlinie). Darin verankert sind Vorschriften für den Einzelhandel, Festlegungen zu Schließungen im Publikumsverkehr, weitere Verbote und Angaben dazu, welche Regelungen seitens der Länder zu erlassen sind.

 

Unmittelbar aus den Leitlinien abzuleiten sind auch Maßnahmen für die Stadt Perleberg. Hierzu hat die Stadt Perleberg am heutigen Morgen folgende Entscheidungen getroffen:

 

1. Der Tierpark wird bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

2. Dem Marktbetreiber wird gestattet, den Wochenmarkt abzuhalten.

 

„Wir begrüßen es sehr, dass diese Leitlinien gestern veröffentlicht wurden. In diesen dynamischen Zeiten müssen wir von Tag zu Tag denken und Entscheidungen treffen. Hierfür wünschten wir oftmals einen schnelleren Informationsfluss und schnellere Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene. Da auch am Montagvormittag noch keine entsprechenden Maßgaben des Bundes oder des Landes vorlagen, hatten wir uns dafür entschieden, den Tierpark zunächst noch offen zu halten. Diesen werden wir nun ab heute für den Publikumsverkehr leider schließen müssen.

Zum Schutze unserer Bevölkerung, insbesondere der älteren Bevölkerung, hatten wir uns nach Konsultation der Koordinierungsstelle des Landkreises für die Absage des Wochenmarktes entschieden. Unter den gegebenen Umständen - wir sind natürlich an die Entscheidungen der Bundesregierung und des Landes gebunden – werden wir dem Marktbetreiber gestatten, den Wochenmarkt planmäßig durchzuführen.“, so Bürgermeisterin Annett Jura.

Foto zur Meldung: Tierpark wird geschlossen/Wochenmarkt findet weiterhin statt
Foto: Stadt Perleberg | Perleberger Wochenmarkt auf dem Großen Markt

Bürgertelefon und E-Mail-Adresse ab sofort eingerichtet

(17. 03. 2020)

Die Stadt Perleberg hat ab sofort ein Bürgertelefon und eine E-Mail-Adresse zum Thema Coronavirus eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können auf diesem Weg ihre Anfragen an die Stadtverwaltung richten. Das Telefon ist unter der Rufnummer (03876) 781-444 zunächst in dieser Woche von 8 bis 18 Uhr ab heute bis Freitag besetzt. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass nicht jede Anfrage direkt beantwortet kann, ggfs. werden Sie an einen zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Die E-Mails-Adresse lautet coronainformation@stadt-perleberg.de. Sollten Sie telefonisch niemanden erreichen, richten Sie bitte Ihre Anfrage per E-Mail an die Verwaltung. Jede eingehende E-Mail wird gelesen und zeitnah beantwortet.

 

Weitere Informationen werden stets auf der Perleberger Internetseite unter dem rechten Reiter „Corona Informationen“ aktualisiert. Fragen die häufig auftreten, werden dort ebenfalls zeitnah mit den entsprechenden Antworten dokumentiert.

Foto zur Meldung: Bürgertelefon und E-Mail-Adresse ab sofort eingerichtet
Foto: Stadt Perleberg | Besetzung des Bürgertelefons